Montag, 19. Februar 2018

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Dr. Jan Bollinger (AfD) lädt zum Besuch in den Mainzer Landtag am 23.02.2018

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Der Neuwieder Landtagsabgeordnete Dr. Jan Bollinger (AfD) lädt am Freitag, den 23.02.2018 zum Besuch in den Mainzer Landtag.

Abfahrt mit dem Bus um 8:15 Uhr in Neuwied, Programm in Mainz mit Landtagsfilm, Plenarsitzung, Essen, Rundgang und Informationsgespräch mit Dr. Jan Bollinger von 10:15 Uhr bis 16:00, Ankunft in Neuwied um 18:00 Uhr.

Interessenten melden sich bitte an über Telefon 02631-9390715 oder E-Mail Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. .

Präventionsangebote sollen Jugendliche stark machen

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Cool sein kann trainiert werden - Angebote des KiJuB

Mit einer Reihe von Präventionsangeboten will das städtische Kinder- und Jugendbüro (KiJuB) das Selbstbewusstsein von Kindern und Jugendlichen stärken, damit diese in für sie unangenehmen und bedrohlichen Situationen angemessen reagieren und sich behaupten können. Zudem sollen  sie lernen, Konflikte ohne Gewalt zu lösen. Bei den ein- oder zweitägigen Trainingsangeboten, die von qualifizierten Referenten geleitet werden, gibt es noch freie Plätze.

„Cool sein- cool bleiben“ heißt ein zweitägiges Training für Mädchen und Jungen der zweiten und dritten Klassen am Samstag, 5., und Sonntag, 6. Mai, jeweils 10 bis 15 Uhr im Bürgerhaus Torney sowie am Samstag, 15., und Sonntag, 16. September,  jeweils 10 bis 15 Uhr in der Mehrzweckhalle der Grundschule St. Georg in Irlich.

„Fit for School“ ist ein zweitägiges Training für Kinder der vierten bis sechsten  Klassenstufe am Freitag, 30. November, von 15 bis 18 Uhr sowie am Samstag,  1. Dezember, von 10 bis 13 Uhr in der Turnhalle der IGS Johanna Löwenherz.

„Don‘t worry - be safe“ ist ein eintägiges Gewaltpräventionstraining für Jugendliche ab 12 Jahren betitelt, das am Samstag, 10. März, beziehungsweise am Samstag, 20. Oktober, jeweils von 10 bis 16 Uhr im Jugendzentrum Big House über die Bühne geht.

Den ausführlichen Informationsflyer der gesamten Veranstaltungsreihe findet man im Internet unter www.neuwied.de/angebote.html. Anmelden kann man sich beim Kinder- und Jugendbüro Neuwied, Pfarrstraße, 56564 Neuwied; Tel. 02631 802 170, E-Mail Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.

Änderungen des Kommunalen Finanzausgleichs sorgen für großen Unmut

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Landkreis Neuwied ist größter Verlierer im Land

„Für eine einseitige Verteilung gibt es keine Begründung“

Landrat Hallerbach kritisiert Mainzer Finanzministerium

Neuwied/Mainz – Neuwieds Landrat Achim Hallerbach weist die Äußerungen des Landes Rheinland-Pfalz, das Land würde die Landkreise sehr wohl finanziell kräftig unterstützen, deutlich zurück und stellt in einer Pressemitteilung klar: „Man geht in Mainz nicht auf unsere Argumente ein, blendet die Realität aus und missachtet was es vor Ort bedeutet, wenn die Pläne umgesetzt werden und das Geld verstärkt vom ländlichen Raum in die kreisfreien Städte umgeschichtet würde.“

Nach den vom Land selbst erstellten Probeberechnungen zu den Auswirkungen der vorgesehenen Änderungen des Kommunalen Finanzausgleichs (KFA) wird deutlich, dass der Landkreis Neuwied einschließlich seiner Gemeinden und Verbandsgemeinden deutliche Einnahmeverluste in Höhe von 5,7 Millionen Euro im Vergleich zu der noch geltenden Rechtslage zu erwarten hat. Hauptverlierer ist hierbei der Landkreis Neuwied selbst, der mit 5,5 Millionen Euro geringeren Einnahmen in den kommenden Jahren rechnen muss. Noch nicht berücksichtigt ist dabei der beabsichtigte Wegfall des bisherigen Härteausgleiches, der den Landkreis Neuwied zusätzliche Einnahmeverluste von 1,3 Million Euro bescheren würde.

Es handele sich bei den geplanten Neuregelungen lediglich um Umverteilungen innerhalb der kommunalen Familie ohne neues, zusätzliches Geld welches vom Land beigesteuert würde. „Wir haben Verständnis für die durch hohe soziale und andere übergreifende Aufgaben bedingte finanziellen Nöte der kreisfreien Städte. Aber offensichtlich übersieht das Land hier, dass es auch die Landkreise, insbesondere dort wo es große kreisangehörige Städte mit ähnlichen Funktionen wie in kreisfreien Städten gibt, sind, die enorme soziale und übergeordnete Aufgaben zu bewältigen haben. Und bei Kassenkrediten von 3,9 Milliarden Euro bei den kreisfreien Städten und vier Milliarden Euro im Landkreisbereich ist für die einseitige Verteilung weder Raum noch Begründung gegeben“, stellt Hallerbach fest.

Notwendig sei eine Stärkung des kommunalen Finanzausgleichs insgesamt, denn alle Gebietskörperschaftsgruppen brauchen dringend Geld, um die teilweise massiven Schuldenberge sukzessive wieder abtragen und investieren zu können. „Und“, so Hallerbach, „gäbe es keine Konjunkturförderprogramme des Bundes, so wären zahlreiche Schulausbauprojekte und energetische Sanierungen in den vergangenen Jahren im Kreis erst gar nicht möglich gewesen, bzw. sind gefährdet.“

Die vom Land immer wieder gebetsmühlenartig vorgetragenen Aufwüchse im KFA sind ausschließlich der boomenden Wirtschaft mit den einhergehenden Steuerzuwächsen geschuldet. Das Land hat bisher keine zusätzlichen Mittel in den KFA eingebracht. Die erst für 2019 angekündigte Erhöhung der Finanzmasse im KFA um 60 Millionen Euro zur Refinanzierung der neuen Schlüsselzuweisung C 3 an die Städte ist für den Landeshaushalt zudem ein Null-Summen-Spiel, da dieser Betrag der „Finanzreserve der Kommunen im KFA entnommen“ werden soll. Demgegenüber hat das Land in 2017 einen Haushaltsüberschuss von 893 Millionen Euro erzielt. Dies ist für den Landrat ein unmöglicher Vorgang und skandalös.

„Die Formulierung, dass der Landkreistag sich irgendwelche Finanzsummen "wünsche" stellt eine Verharmlosung der wirklichen Bedürfnisse dar. Den Kreisen und ihre Kommunen werden immer mehr Aufgaben übertragen, ohne dass man sie mit dem hierfür finanziellen Fundament ausstattet. Die Kreise verfügen über so gut wie keine eigenen Einnahmen und sind auf die Unterstützung durch Land und Bund angewiesen. Die immer wieder erhobene Forderung des Landes, sich doch einfach das Geld bei den Kommunen durch eine Erhöhung der Kreisumlage zu holen, halten wir nur für eine Abwälzung der Probleme von oben nach unten. Zumal hierdurch gerade die Lastenverteilung noch mehr  in den  ländlichen Raum erfolgt. Dass die Landesregierung hier gerade unterstützen will, scheinen also nur Lippenbekenntnisse zu sein. Wir fordern daher letztendlich nur, dass eine Fortentwicklung des Systems der Schlüsselzuweisungen zu einer Entlastung aller Gebietskörperschaften führt. Die hierfür zusätzlichen Mittel sind aus originären Landesmitteln bereitzustellen, denn das Land wurde in unserem Urteil des Verfassungsgerichtshofes aus dem Jahre 2012 aufgefordert, einen „spürbaren Beitrag“ zur Bewältigung der kommunalen Finanzkrise zu leisten. Darauf warten wir noch heute“, so Landrat Achim Hallerbach abschließend.

GenussWerkstatt startet in eine neue Runde

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Gemeinsam mit saisonalen und regionalen Produkten kochen

Der Winter hat uns kaum etwas Sonne geschenkt und zeigt jetzt gegen Ende sogar nochmal sein eisiges Gesicht. Kein Wunder, dass sich fast jeder nach dem Frühling mit Licht und wärmeren Temperaturen sehnt. Passend dazu wird Rita Inzenhofer in der GenussWerkstatt am Dienstag, 27. Februar, von 18 bis 20 Uhr dem Winter adé sagen. Gemeinsam mit den Teilnehmern bereitet sie im Stadtteilbüro zwei wärmende Suppen zu, aber auch frische Salate, die den nahen Frühling schon erahnen lassen. Außerdem erläutert die Diplom Oecotrophologin der AOK die derzeitigen saisonalen und regionalen Lebensmittel.

Im Anschluss werden die Speisen gemeinsam probiert und bewertet. Falls nach der Nascherei noch etwas übrig bleibt, können sich die Teilnehmer gerne etwas mit nach Hause nehmen. Dafür sollten kleine Gefäße zur Aufbewahrung mitgebracht werden. Die GenussWerkstatt ist eine Kooperationsveranstaltung des Quartiermanagement der südöstlichen Innenstadt mit der AOK Rheinland-Pfalz/Saarland und der Gesundheitsförderung der Kreisverwaltung Neuwied.

Die Teilnahme ist kostenlos, es wird aber um Anmeldung bis zum 26. Februar im Stadtteilbüro, Rheintalweg 14, Neuwied, unter Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. oder 02631/863070 gebeten.

Informationsveranstaltung am 01. März in der Grundschule in Buchholz

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Kindern Zeit schenken!

Grundschulen Buchholz und Jungeroth suchen im Rahmen des Lernpatenprojektes im Landkreis Neuwied engagierte Bürger/innen

Das Lernpatenprojekt im Landkreis Neuwied geht bereits in das 7. Jahr und blickt auf eine sehr erfolgreiche Entwicklung zurück. Bereits über 50 ehrenamtliche Lernpatinnen und -paten beteiligen sich aktiv am Projekt und schenken Woche für Woche aktuell fast 100 Grundschulkindern im Landkreis Neuwied ihre Zeit.

Diese positive Entwicklung weckt auch an immer mehr anderen Grundschulen im Landkreis Neuwied das Interesse, so dass am 01. März um 13:30 Uhr nun eine weitere interessante Informationsveranstaltung zum Thema Lernpatenprojekt im Kreis Neuwied in den Räumlichkeiten der Grundschule in Buchholz stattfindet. „Ich freue mich sehr über das großartige Engagement der Bürgerinnen und Bürger. Für unsere Kinder ist es wichtig, besonders im schulischen Alltag fest Bezugspersonen zu haben, die sie sonst vielleicht aufgrund vielfältiger Gründe nicht haben. Wir laden ganz herzlich ein, an dieser Informationsveranstaltung in der Grundschule Buchholz teilzunehmen und würden uns natürlich über weitere Lernpaten sehr freuen.“, wirbt Landrat Achim Hallerbach für das Projekt.

Die Grundschulen Buchholz und Jungeroth zählen zu den bald 20 Grundschulen im Landkreis Neuwied, die sich als Projektträger im Lernpatenprojekt engagieren und es Grundschulkindern ermöglichen, Förderung, Unterstützung und Zuwendung von Lernpaten zu erhalten.

Lernpate kann prinzipiell jeder werden, der gerne ehrenamtlich mit Kindern arbeitet und sich vorstellen kann, wöchentlich rund zwei Stunden mit einem Kind in der Schule zu verbringen. In der Tätigkeit als Lernpate geht es dabei nicht nur um das Erlernen von schulischen Fähigkeiten, sondern auch um gezielte menschliche Zuwendung, Alltagshilfen und eventuell Tipps zur Freizeitgestaltung.

Die Unterstützung und Stärkung der Kinder, bis hin zu einer Verbesserung der Bildungschancen sind Ziele dieses Projektes. Mit Unterstützung der Lernpaten soll verhindert werden, dass Kinder den Anschluss an Gleichaltrige schon in den frühen Lebensjahren verpassen.

Das Lernpatenprojekt wird im Landkreis Neuwied in Kooperation von Kreisjugendamt und dem Caritasverband Neuwied durchgeführt. Das Projekt wird gefördert durch das Ministerium für Integration, Familie, Kinder, Jugend und Frauen des Landes Rheinland-Pfalz und ist Mitglied im Trägerverein „keiner darf verloren gehen e.V.“.

Informationen zum Projekt und zur Anmeldung gibt es unter: Kreisverwaltung Neuwied/Kreisjugendamt, Franlin Toma und Lena Schmuck, Tel.: 02631–803 -442, Email: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. oder: Caritasverband Rhein-Wied-Sieg e.V., Olga Knaus, Tel.: 02631-9875 28, Email: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.

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