Montag, 19. Februar 2018

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Kur- und Verkehrsverein Lahnstein e.V.

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Bereits zum 42. Mal wurde er in diesem Jahr verliehen: Den Hexenkrug 2018 des Kur- und Verkehrsverein Lahnstein e.V. (KVL) erhielt die Freiwillige Feuerwehr Lahnstein. „Ausgezeichnet werden Personen oder Institutionen“ so KVL-Vorsitzender Günter Groß, „die sich in und um Lahnstein verdient gemacht haben“.

In seiner Laudatio zählte Günter Groß verschiedene Tätigkeiten der Feuerwehr auf. So bestehen die Aufgaben darin, bei Bränden, Unfällen, Überschwemmungen und ähnlichen Ereignissen Hilfe zu leisten, d.h. Menschen, Tiere und Sachwerte zu retten, zu schützen und zu bergen, wobei der Menschenrettung oberste Priorität zukomme.

Da – glücklicherweise – die Anzahl der Brände in den letzten Jahrzehnten zurückgegangen ist, übernimmt die Feuerwehr zunehmend Aufgaben, die über die reine Brandbekämpfung hinausgehen. Beispielhaft nannte der KVL-Vorsitzende Umweltschäden und die Wasserrettung.

Günter Groß erinnerte an die Gründung der ersten Feuerwehren, die es im alten Ägypten und auch im römischen Reich bereits gab. Der KVL nutzte die Jahresdienstversammlung der Feuerwehr und dankte allen Feuerwehrfrauen und –männern für ihren unermüdlichen, engagierten und ehrenamtlichen Einsatz, der auch an diesem Abend notwendig war. Mitten in der Veranstaltung führte ein Alarm zu einem Einsatz, der allerdings glimpflich ausging.

Rhein-Lahn-Nixe Jana I. schloss sich den Dankesworten an und meinte, dass diese Auszeichnung kaum jemand besseres hätte treffen können.

Wehrleiter Marcus Schneider dankte dem Kur- und Verkehrsverein für die Auszeichnung und freute sich darüber, dass der ehrenamtliche Einsatz seiner Kameradinnen und Kameraden auf diese Weise gewürdigt werde.

Lahnsteiner Jagdpächter beteiligen sich am Kampf gegen Afrikanische Schweinepest

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Bürger und Waldbesucher können mithelfen Seuchenrisiko zu verringern

Lahnstein. Dass die Afrikanische Schweinepest, kurz ASP, in Deutschland ausbrechen wird, darüber sind sich die Experten einig, lediglich der Zeitpunkt und das Ausmaß der Verbreitung lassen sich noch beeinflussen. Um Maßnahmen zur Bekämpfung der ASP zu diskutieren, haben sich nun Vertreter der öffentlichen Behörden, Jagdverbände, Tierschützer, Veterinäre und weitere Experten getroffen. Nach Beendigung des Treffens war man sich darüber einig, dass nur eine Beteiligung und Mithilfe aller Interessengruppen eine flächendeckende Verbreitung verhindern kann, wobei hier insbesondere um Maßnahmen zur Populationsreduzierung und Prävention gehen wird.

Wie der Lahnsteiner Beigeordnete und Jäger Sebastian Seifert hierzu mitteilt, werden bereits seit mehreren Jahren Maßnahmen zur Reduzierung der Wildschweinpopulation in Lahnstein durchgeführt, um die immer wieder auftretenden Schäden in Gärten und Grünanlagen einzudämmen. Die Reduzierung der Population mindert zusätzlich das Infektions- und Ansteckungsrisiko mit ASP unter den Wildschweinen. „In den letzten drei Jagdjahren wurden in Lahnsteiner Revieren 651 Wildschweine erlegt“, teilt Seifert mit. Zahlen für das Jagdjahr 2017/2018 werden mit Beginn des neuen Jagdjahres Anfang April veröffentlicht.

Zusätzlich wurden in Rheinland-Pfalz im letzten Jahr regelmäßig Wildschweine aus sämtlichen Regionen auf den Erreger getestet. Bislang waren diese Tests immer negativ.

Bei der Prävention nehmen die Bürger und vor allem die Waldbesucher einen wichtigen Platz ein. Bei dem besagten Virus handelt es sich um eine sehr widerstandsfähige Art, die gegenüber Umwelteinflüssen sehr stabil und in Fleischerzeugnissen über Jahre hinweg infektiös wirken kann. Somit ist das Virus in der Lage, sich selbst über kleinste Mengen weggeworfene Essenreste zu verbreiten und neue Lebensräume von Schwarzwild zu infizieren. Seifert appelliert daher an alle, Essenreste nicht einfach im Wald zurückzulassen, sondern diese unerreichbar für Schwarzwild zu entsorgen.

Auch der Landesbetrieb Mobilität informiert an den rheinland-pfälzischen Autobahnraststätten mit Schildern über die ASP und gibt Handlungsempfehlungen, damit das Virus aus den osteuropäischen Ländern nicht eingeschleppt wird.

Wer auf ein verendetes Wildschwein trifft, sollte umgehend die Polizei informieren. Diese setzt sich anschließend mit dem zuständigen Jagdpächter und Behörden in Verbindung, um einen Befall mit ASP ausschließen zu können. Das tote Tier sollte unter keinen Umständen angefasst werden, damit ein Kontakt mit dem Virus ausgeschlossen werden kann.

„Nur eine konsequente Ausübung der beschriebenen Maßnahmen wird eine großflächige und langfristige Verbreitung der Afrikanischen Schweinepest, die für den Menschen absolut unschädlich ist, verhindern können“, so Seifert.

Ketteringer Karnevalsgäste in Lahnstein empfangen

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Tollitäten herzlich begrüßt

Lahnstein. Am Karnevalsamstag empfing Oberbürgermeister Peter Labonte gemeinsam mit seinen Beigeordneten Adalbert Dornbusch, Sebastian Seifert und Beatrice Schnapke-Schmidt, die englische Karnevalsdelegation der Partnerstadt Kettering. Angeführt von seinem Amtskollegen Mayor Cllr. Scott Edwards, der die Reise samt Gattin angetreten hatte, besuchten Senior Queen Courtney Barnes, Senior Princess Bethany Blissett und Junior Queen Aurora Andrelucci mit ihrem Gefolge das Rhein-Lahn-Eck.

Selbstverständlich mit dabei waren auch die Lahnsteiner Tollitäten Lahno-Rhenania Laura I., Prinz Thomas II. vom Sparda-Schloss sowie das Kinderprinzenpaar Franziska und Luca, die vorübergehend die Macht im Rathaus übernommen haben. Gemeinsam mit zahlreichen Vertretern der Lahnsteiner Garden und Karnevalsvereine verlebten die englischen Gäste gesellige Stunden.

(Foto: Sybille Heil/Stadtverwaltung Lahnstein)

Lahnstein siegt im Länderduell

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Passanten sind Experten in Sachen Karneval

Lahnstein. Am Karnevalsamstag spielte Lahnstein gegen die Stadt Bad Dürrheim aus Baden-Württemberg in der SWR-Sendung „Stadt-Land-Quiz“. Passend zur Jahreszeit ging es um das Thema Karneval. Um das Ergebnis vorweg zu nehmen: Lahnstein hat souverän gewonnen.

Am Ende konnten die Rheinländer 775 Punkte für sich verbuchen, Bad Dürrheim kam auf 650 Zähler. Vor allem die Passanten waren in Lahnstein kundiger und kaum eine Frage blieb offen. Auch die beiden Bilderrätsel, die die Experten (Helmut Hohl und Uwe Unkelbach hatten diese Rolle übernommen) lösen mussten, stellten kein Problem dar. Lediglich die Schnellraterunde ließ den Ausgang etwas spannender werden, doch letztlich war der Vorsprung schon zu groß und der Sieg ging ungefährdet ans Rhein-Lahn-Eck. „Eine tolle Werbung für uns, unsere Stadt, unser Brauchtum und die Menschen, die hier wohnen“, meint Oberbürgermeister Peter Labonte dazu.

Entwarnung an Schillerschule: Messung zeigt keine Auffälligkeiten

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Lahnstein. Aufatmen im wahrsten Sinne des Wortes können Eltern, Schüler und Lehrkräfte in der Lahnsteiner Schillerschule. Die Unfallkasse Rheinland-Pfalz hatte auf Betreiben der Stadtverwaltung Lahnstein hin, in den Räumen der Grundschule eine Raumluftmessung durch das rheinland-pfälzische Landesamt für Umwelt veranlasst. Diese sollte Hinweise dazu liefern, ob in dem Schulgebäude relevante Schwermetallkonzentrationen vorhanden sind. Die Ergebnisse der Messung liegen nun vor und danach ist die Luft sauber, sprich, es wurden keine Auffälligkeiten festgestellt.

Anlass für die Messung waren die belasteten Bodenbefunde auf dem Nachbargrundstück, das für die Errichtung einer neuen Kindertagesstätte untersucht wurde. Da es in den letzten 20 Jahren eine Vielzahl an unterschiedlichen Krebserkrankungen im Lehrerkollegium der Schillerschule gegeben hat, kamen immer wieder Vermutungen auf, dass die Ursachen dafür möglicherweise im Schulgebäude liegen oder eben in unmittelbarer Nachbarschaft. So auch in der jüngsten Zeit. Bisher hat dies keine der in der Vergangenheit durchgeführten Untersuchungen bestätigt, auch nicht die aktuelle Luftmessung.

Proben wurden an vier verschiedenen Stellen im regulären Schulbetrieb genommen, in der Mensa, im Lehrerzimmer und in zwei Klassenräumen. Dazu wurden Messgeräte aufgestellt, die über einen Zeitraum von 24-Stunden Proben der Raumluft genommen haben. „Wir können diesbezüglich nun Entwarnung geben“, so Dr. Rainer Radtke von der Unfallkasse Rheinland-Pfalz, Abteilung Prävention. „Die Werte sind unauffällig. Wir werden im Sommer aber noch eine zweite Messung bei trockener Witterung durchführen, um alle Eventualitäten abzudecken.“

Übrigens wird der Boden auf dem Nachbargrundstück vor dem Bau der Kindertagesstätte fachmännisch saniert, so dass auch hier keine Belastungen bei Einzug der Kinder vorhanden sind.

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