Samstag, 25. November 2017

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Baumpflege- , Baumfäll- und Baumpflanzarbeiten an der L 127

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Koblenz. Im Bereich der L 127 zwischen den Kreisverkehren Niederberg und Arenberg werden ab der Einfahrt Sportplatz Niederberg auf einer Länge von ca. 200 m Bäume gefällt und im Rahmen des im letzten Jahr begonnen schrittweisen Umbaus des Baumbestands an der L 127 im Anschluss wieder neu mit Zerr-Eichen (Quercus cerris) und Sumpf-Eichen (Quercus palustris) bepflanzt.

Die sich im Bereich der L 127 befindenden Hybrid-Pappeln werden aus Gründen der Bruchsicherheit auf die alten Kappstellen zurückgeschnitten.

Für die Arbeiten wird die L 127 am Dienstag, 28.11. und Mittwoch, 29.11.2017 jeweils in der Zeit zwischen 08.30 Uhr und 16.00 Uhr voll gesperrt. Eine Umleitung wird für diesen Zeitraum eingerichtet.

Der Eigenbetrieb Grünflächen- und Bestattungswesen möchte an dieser Stelle ausdrücklich darauf hinweisen, dass im Zuge dieser Arbeiten keine Hybrid-Pappeln gefällt werden.

Krankenhauskosten auf Rekordniveau

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Krankenhauskosten auf Rekordniveau

In den rheinland-pfälzischen Krankenhäusern fielen im Jahr 2016 Gesamtkosten in Höhe von rund 4,6 Milliarden Euro an. Das waren nach Angaben des Statistischen Landesamtes vier Prozent mehr als im Vorjahr. Mit rund drei Milliarden Euro entfielen 64 Prozent auf Personalkosten. Diese stiegen im Vergleich zum Vorjahr um vier Prozent.

Die Sachkosten für die stationäre Versorgung erhöhten sich gegenüber dem Jahr 2015 ebenfalls um gut vier Prozent auf 1,5 Milliarden Euro. Darin enthalten sind pflegesatzfähige Instandhaltungskosten von nahezu 172 Millionen Euro (plus 7 Prozent). Hierbei handelt es sich um Investitionskosten für die Instandhaltung im stationären Bereich, z. B. die Erneuerung von Fenstern oder Bodenbelägen. 138 Millionen Euro entfielen auf Steuern, Zinsen und ähnliche Aufwendungen sowie auf Kosten der Ausbildungsstätten und Aufwendungen für den Ausbildungsfonds. In den Gesamtkosten waren Ausgaben in Höhe von 489 Millionen Euro für nichtstationäre Leistungen enthalten, etwa für ambulante, vor- und nachstationäre Leistungen sowie für wissenschaftliche Forschung und Lehre. Demnach beliefen sich 2016 die bereinigten Kosten der stationären Krankenhausversorgung auf 4,2 Milliarden Euro.

Behandlungskosten pro Fall bei durchschnittlich 4.301 Euro

Im Jahr 2016 wurden 966.400 Patientinnen und Patienten vollstationär behandelt. Das waren fast drei Prozent mehr als im vorangegangenen Jahr. Die stationären Krankenhauskosten je Fall lagen bei durchschnittlich 4.301 Euro und damit um 1,7 Prozent höher als im Jahr zuvor (4.228 Euro).

Das Statistische Bundesamt errechnet – nach Vorgaben des Krankenhausentgeltgesetzes – den sogenannten Orientierungswert für Krankenhäuser. Dieser Wert gibt die durchschnittliche jährliche prozentuale Veränderung der Krankenhauskosten wieder, die ausschließlich auf Preis- oder Verdienständerungen zurückzuführen ist. Für den Zeitraum des zweiten Halbjahres 2016 und des ersten Halbjahres 2017 beträgt der Orientierungswert im Vergleich zum entsprechenden Vorjahreszeitraum 2,11 Prozent. Informationen zu Methodik und Berechnungsgrundlagen

Die Ergebnisse basieren auf den jährlichen Meldungen der Krankenhäuser.

Autorin: Charlotte Schmidt (Referat Auswertungen, Analysen Abteilung 1)

Wohnen im Alter

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Land unterstützt beim Aufbau von Wohn-Pflege-Gemeinschaften – jetzt bewerben für „WohnPunkt RLP“

Kleine ländliche Gemeinden in Rheinland-Pfalz, die eine Wohn-Pflege-Gemeinschaft für ältere Menschen aufbauen wollen, können sich um eine professionelle Begleitung durch das Landesprojekt „WohnPunkt RLP“ bewerben. Damit startet dieses Angebot in die fünfte Auswahlphase. Bewerbungsschluss ist der 12. Januar 2018.

„Wohn-Pflege-Gemeinschaften werden immer stärker nachgefragt“, betonte Sozialministerin Sabine Bätzing-Lichtenthäler. „Gerade im ländlichen Raum hat das Thema Wohnen im Alter und bei Pflegebedarf eine große Bedeutung. Viele Menschen wollen auch dann nicht ihr Heimatdorf und die gewohnte Umgebung verlassen, wenn sie nicht mehr alleine wohnen können und bereits auf Unterstützung und Pflege angewiesen sind. Wohn-Pflege-Gemeinschaften bieten hier eine gute Lösung.“ Das Projekt WohnPunkt RLP ist Teil des Zukunftsprogramms „Gesundheit und Pflege – 2020“ des Ministeriums für Soziales, Arbeit, Gesundheit und Demografie. Es wird vom Land finanziert und von der Landeszentrale für Gesundheitsförderung in Rheinland-Pfalz e.V. (LZG) durchgeführt. WohnPunkt RLP startete im Oktober 2014 und hat bis Ende 2017 schon 28 Gemeinden begleitet.

„Bürgerschaftlich eingebettete Modelle in kleinen ländlichen Dörfern brauchen eine spezielle Begleitung beim Aufbau, da oft das Know-how fehlt. WohnPunkt RLP bietet dies“, so LZG-Geschäftsführer Dr. Matthias Krell. Die Koordinierungsstelle WohnPunkt RLP in der LZG organisiert gemeinsam mit den Ansprechpartnern in der Gemeinde den Planungs- und Gründungsprozess einer Wohn-Pflege-Gemeinschaft vor Ort und stellt den Initiativen professionelle externe Begleiter zur Seite. Die LZG koordiniert in der Planungsphase die Kommunikation mit den verschiedenen Akteuren, sorgt für die erforderlichen Schritte zur Umsetzung und begleitet die regionalen Vorhaben durch den Realisierungsprozess. Teilnehmende Kommunen profitieren auch vom Austausch mit anderen Gemeinden.

Interessierte finden Informationen auf der Internetseite www.wohnpunkt-rlp.de unter dem Menüpunkt „Neue Bewerbungsphase“. Dort steht auch das Antragsformular zum Download bereit.

Hände weg von Hunden aus dem Internet

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Veterinäramt: Dubiosen Händler und Pseudo-Tierschutzorganisationen am Werk

KREIS MYK. Auch im Kreishaus beobachtet man immer wieder, dass windige Händler mit Hundewelpen Kasse machen. Das Veterinäramt der Kreisverwaltung Mayen-Koblenz warnt auch vor unseriösen Pseudo-Tierschutzorganisationen, die aus purer Geschäftemacherei Hunde aus Süd- und Osteuropa an den Mann bringen.

Nicht selten wird den ahnungslosen Käufern vorgegaukelt, es handle sich um Hunde, die aus Tötungsstationen im Ausland gerettet worden sind. Tatsächlich liegt aber der Verdacht nahe, dass durch gezielte Massenzuchten ein Markt bedient wird, der unter dem Deckmantel des Tierschutzes das Mitleid gutwilliger Menschen ausnutzt. Die Tiere stammen meist aus sehr großen Zuchten, die auch im Internet ihre Tiere anbieten. „Der Hund verkommt dann zur reinen Ware. Sinnvoller Auslandstierschutz findet in erster Linie vor Ort statt, und zwar in Form von Aufklärungsarbeit und von Kastrationen zur Eindämmung des Hundenachwuchses“, erklärt Kreisveterinärin Dr. Simone Nesselberger.

Laut Nesselberger sollte man sich die Anschaffung reiflich überlegen und dann an kleine und familiäre Hundezuchten oder an ein gut geführtes Tierheim herantreten, wo man sich in Ruhe seinen neuen Hausgenossen aussuchen kann und nicht zum Kauf gedrängt wird: „Sonst sei es nicht verwunderlich, wenn Hundewelpen, die sich in der wichtigen Prägungsphase befinden und mehrfach an eine neue Umgebung gewöhnen müssen, Verhaltensstörungen bis hin zur Aggressivität entwickeln.“

Auch hinter Tierschutzorganisationen mit wohlklingenden Namen, die sich überwiegend oder ausschließlich der Vermittlung von Auslandshunden widmen, stecken oft besonders windige Hundehändler, so die Erfahrung der Tierärztin: „Deshalb Hände weg von Spontankäufen aus Internetangeboten, vom Erwerb kranker Welpen aus Mitleid oder von Hunden, die an der Haustür, auf Autobahnparkplätzen oder sonst unter Zeitdruck verkauft werden. Mit der gut gemeinten Aufnahme eines solchen Hundes läuft man Gefahr, den Nachschub aus dubiosen Quellen anzukurbeln.“

Leichter Rückgang beim Bezug sozialer Mindestsicherungsleistungen

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Am Ende des Jahres 2016 waren in Rheinland-Pfalz 310.762 Menschen auf finanzielle Hilfen des Staates angewiesen, um ihren grundlegenden Lebensunterhalt zu sichern. Damit ist nach Angaben des Statistischen Landesamtes in Bad Ems die Empfängerzahl erstmals seit 2011 wieder gesunken (minus 3.684 Personen bzw. minus 1,2 Prozent).

Der Rückgang geht im Wesentliche auf niedrigere Zahlen bei den Regelleistungen nach dem Asylbewerberleistungsgesetz zurück; dagegen stiegen die Gesamtregelleistungen nach dem SGB II (Hartz-IV-Leistungen) deutlich an.

Der weitaus größte Teil der Menschen, die ihren Lebensunterhalt aufgrund von Arbeitslosigkeit oder zu geringem Einkommen nicht aus eigenen Mitteln bestreiten können, erhielt den Statistiken der Bundesagentur für Arbeit zufolge Gesamtregelleistungen aus der Grundsicherung für Arbeitsuchende nach SGB II (Hartz-IV-Leistungen). In Rheinland-Pfalz betraf dies Ende 2016 mehr als 230.300 Empfängerinnen und Empfänger. Davon erhielten rund 165.300 als Erwerbsfähige Arbeitslosengeld II. Bei den restlichen knapp 65.100 handelte es sich um nicht erwerbsfähige Familienangehörige, denen das so genannte Sozialgeld gezahlt wurde. Gegenüber 2015 erhöhte sich die Zahl der Empfängerinnen und Empfänger um rund 14.600 Personen bzw. 6,8 Prozent. Diese kräftige Zunahme geht insbesondere auf anerkannte Asylbewerber zurück, die nach ihrer Anerkennung vom Rechtskreis des Asylbewerberleistungsgesetzes ins SGB II wechseln.

Die Zahl der Empfängerinnen und Empfänger von Regelleistungen nach dem Asylbewerberleistungsgesetz ist im vergangenen Jahr stark gesunken. Am Jahresende 2016 erhielten mehr als 31.900 Frauen und Männer entsprechende Leistungen (minus 17.535 Personen bzw. minus 35 Prozent gegenüber 2015).

Rund 43.400 Rheinland-Pfälzerinnen und Rheinland-Pfälzer erhielten Ende 2016 Leistungen der Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung nach dem SGB XII. Von ihnen hatten gut 22.100 die Regelaltersgrenze erreicht, nahezu 21.300 Empfängerinnen und Empfänger waren älter als 18 Jahre und bezogen die Leistungen wegen dauerhaft voller Erwerbsminderung.

Die Hilfe zum Lebensunterhalt außerhalb von Einrichtungen hat seit der Zusammenlegung von Arbeitslosen- und Sozialhilfe („Hartz IV-Reform“) an Bedeutung verloren. Sie wird seit dem 1. Januar 2005 nur noch an nicht erwerbsfähige Hilfebedürftige gezahlt, die ihren Lebensunterhalt nicht aus eigenen Mitteln oder durch Leistungen anderer Sozialleistungsträger decken können. Dazu gehören zum Beispiel vorübergehend Erwerbsunfähige, längerfristig Erkrankte oder Vorruhestandsrentner mit niedriger Rente. In Rheinland-Pfalz waren dies Ende des Jahres 2016 gut 5.100 Personen.

Weitere Informationen: Gemeinsames Internetangebot der Statistischen Ämter des Bundes und der Länder zur Sozialberichterstattung www.amtliche-sozialberichterstattung.de.

Pressemitteilung Nr. 81 (Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung)

Pressemitteilung Nr. 102 (Asylbewerberleistungen)

Pressemitteilung Nr. 141 (Hilfe zum Lebensunterhalt)

Autorin: Dr. Julia Stoffel (Referat Auswertungen, Analysen Abteilung 1)

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