Samstag, 25. November 2017

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KNAPPSCHAFT hält Beitragssatz stabil

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Das Parlament der Knappschaft-Bahn-See verabschiedete Haushalt

Die Vertreterversammlung der Deutschen Rentenversicherung Knappschaft-Bahn-See hat in ihrer heutigen Sitzung in Bochum den Haushaltsplan für das Jahr 2018 verabschiedet. Das Ausgabenvolumen beträgt im kommenden Jahr insgesamt 49,5 Milliarden Euro, ein Zuwachs von 0,9 Milliarden Euro oder 1,8 Prozent.

Für ihre Rentner und Versicherten in der Rentenversicherung sind Ausgaben in Höhe von 24,7 Milliarden Euro eingeplant. Die Minijob-Zentrale weist ein Finanzvolumen von 8,0 Milliarden Euro auf. Zudem sind für die Betreuung der Versicherten in den Rehakliniken 68 Millionen Euro, in der Renten-Zusatzversicherung 525 Millionen Euro sowie in der Seemannskasse fast 16 Millionen Euro an Ausgaben vorgesehen.

Für ihre Versicherten in der Kranken- und Pflegeversicherung werden im kommenden Jahr voraussichtlich rund 9,5 Milliarden Euro ausgegeben.

Erfreut zeigten sich die Vertreter von Versicherten und Arbeitgebern über die gesunde Finanzentwicklung der Krankenkasse KNAPPSCHAFT. Sie wird ihren Beitragssatz 2018 halten und darüber hinaus ihre Leistungen ausbauen. So sind beispielsweise verbesserte Leistungen für Schwangere vorgesehen, sportliche Aktivitäten werden stärker belohnt, zudem werden die Servicezeiten ausgeweitet.

Schon jetzt ist die KNAPPSCHAFT Testsieger bei mehreren unabhängigen Vergleichstests von Krankenkassen. FOCUS MONEY bewertete das Bonusprogramm für Kinder als eines der besten in Deutschland.  Auch im Jahr 2017 verlieh die ServiceValue GmbH gemeinsam mit der Goethe-Universität Frankfurt am Main und der Zeitung DIE WELT der KNAPPSCHAFT die Auszeichnung "Service-Champion im GOLD-Medaillen-Rang". Sie belegte den 3. Platz bei den überregionalen Krankenkassen.

Leukämie: Blutspende hilft Leben retten

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Stefan-Morsch-Stiftung und das DRK suchen im Kreis Mayen-Koblenz gemeinsam Lebensretter

„Wir suchen Lebensretter!“ Das haben sich das DRK und die Stefan-Morsch-Stiftung, Deutschlands erste Stammzellspenderdatei, vorgenommen. Gemeinsam rufen sie an mehreren Terminen im Kreis Mayen-Koblenz zur Blutspende und zur Registrierung als Stammzellspender auf. Die Ortsvereine in Weißenthurm und Burgen unterstützen sie dabei. Ziel ist es, vor allem junge Menschen zur Blutspende zu motivieren und sich als Stammzellspender für Leukämie- und Tumorkranke bei der Stefan-Morsch-Stiftung registrieren zu lassen. Die exakten Termine sind:

Mittwoch, 6. Dezember, 15:30 bis 19:00 Uhr, Weißenthurm, Stadthalle, Kirchstr. 14

Donnerstag, 14. Dezember, 16:30 bis 20:30 Uhr, Burgen, Schule, Schulstr.

Die Zahl der Blutspender geht immer weiter zurück. Dabei sind gerade für Menschen, die an Krebs erkrankt sind, diese Bluttransfusionen extrem wichtig. Darauf machen der DRK-Blutspendedienst West, die DRK-Ortsvereine und die Stefan-Morsch-Stiftung aufmerksam. Sie ziehen bei der Hilfe für Leukämie- und Tumorkranke an einem Strang: Der überwiegende Teil der Empfänger von Bluttransfusionen sind heute Patienten mit bösartigen Erkrankungen: Kinder, Jugendliche und Erwachsene, die etwa an Blutkrebs (Leukämie) erkrankt sind. Dies hängt neben der eigentlichen Erkrankung auch mit der modernen Chemotherapie zusammen.

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Umsichtig mit Antibiotika umgehen

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Wann wirken Penicillin und Co – und wann nicht

Mainz, den 17.11.2017 - Antibiotika gelten mit als bedeutendste Entdeckung der Medizingeschichte. Sie helfen wirkungsvoll gegen schwere, bakterielle Erkrankungen wie Tuberkulose, Typhus, Wundbrand, Lungenentzündungen, die früher oft tödlich verlaufen sind. Als erstes Antibiotikum gilt das Penicillin, das aus einem Schimmelpilz gewonnen wurde, der die Ausbreitung von anderen Bakterien unterbindet. Antibiotika kommen seit vielen Jahrzehnten zum Einsatz. Mittlerweile wird jedoch davor gewarnt, dass es zunehmend zu Antibiotikaresistenzen kommt, so der Apothekerverband Rheinland-Pfalz – LAV im Vorfeld des morgigen Europäischen Antibiotikatags (18.11). Das bedeutet, dass es immer wieder Bakterienstämme gibt, die immun gegen die eingesetzten Antibiotika sind. In der Europäischen Union fallen jedes Jahr schätzungsweise rund 25.000 Menschen multiresistenten Keimen zum Opfer, weil kein Antibiotikum mehr wirkt.

Die Entstehungsursachen für Antibiotikaresistenzen sind vielfältig, erklärt Andreas Hott, Vorstand des Apothekerverbandes Rheinland-Pfalz – LAV: „Stark vereinfacht gesagt, wurde beispielsweise in der Tierzucht lange Jahre sehr großzügig mit Antibiotika umgegangen. Man setzte sie nicht nur zur Behandlung kranker Tiere ein, sondern auch vorbeugend, um Krankheiten zu verhindern. Auch in der Humanmedizin waren Antibiotika häufig als Allzweckwaffe gesehen worden und wurden manchmal bei Krankheiten eingesetzt, bei denen sie gar nicht wirken, wie bei grippalen Infekten oder virusbedingten Durchfallerkrankungen. Das war falsch und hat sicherlich die Resistenzen befördert, mit denen wir jetzt zu kämpfen haben.“ Heute werden Antibiotika bewusster und gezielter eingesetzt, so Hott weiter: „Antibiotika sollten nur eingenommen werden, wenn es wirklich nötig ist. Und sie dürfen nur auf ärztliche Verordnung genommen werden. Eine Einnahme von Antibiotika, die noch in der Hausapotheke liegen, ist völlig fahrlässig. Ebenso sollten verordnete Antibiotika nicht eigenmächtig abgesetzt werden, sobald man sich besser fühlt. Das Medikament bitte immer nach Anweisung des Arztes einnehmen.“ Geschluckt werden die Antibiotika am besten mit reichlich Wasser. Milch, Kaffee oder auch Tee eignen sich nicht, da sie die Wirkung des Arzneimittels beeinträchtigen können.

Anklam-Trapp: Kampf gegen Diabetes ist wichtiges gesundheitspolitisches Ziel

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Anlässlich des heutigen Weltdiabetestags erklärt die gesundheitspolitische Sprecherin der SPD-Fraktion, Kathrin Anklam-Trapp: „Diabetes ist eine Volkskrankheit, die für Betroffene schmerzhafte Einschnitte in die Lebensqualität bedeutet. Fakt ist, dass bei rund 300.000 diagnostizierten Fällen des Typ-1-Diabetes die Ursache eine angeborene Autoimmunkrankheit ist. 90 Prozent der Diabetespatienten in Deutschland haben einen Typ-2-Diabetes, der verursacht wird durch Fehlernährung, Bewegungsmangel und genetischen Anlagen. Besorgniserregend ist, dass Typ-2-Diabetes zunehmend auch bei Kindern auftritt. Die Prävention und die medizinische Versorgung von Diabetikerinnen und Diabetikern, insbesondere von Kindern und Jugendlichen, muss verstärkt in den Mittelpunkt gesundheitspolitischen Handelns gerückt werden. Basis für weitere Handlungsempfehlungen müssen valide Daten und Zahlen im Rahmen eines Diabetesregisters sein, auch um die oft prognostizierte hohe Dunkelziffer an Erkrankten zu erfassen. Für die Ampel-Koalition ist und bleibt Prävention, Früherkennung und gute medizinische Versorgung von Diabetikerinnen und Diabetikern ein zentrales gesundheitspolitisches Ziel.“

 

Impfsprechstunde vorverlegt

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Im Gesundheitsamt Andernach am 22. statt 29. November

KREIS MYK. Die Impfsprechstunde beim Gesundheitsamt Andernach muss einmalig um eine Woche vorverlegt werden. Der üblicherweise auf den letzten Mittwoch des Monats angesetzte Termin findet nun am 22. November von 13.30 bis 15 Uhr statt.

Weitere Infos und Anmeldung: 02632/251600

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