Montag, 19. Februar 2018

Letztes Update:07:42:42 AM GMT

region-rhein.de

RSS

DONECK Dolphins vor Pflichtaufgabe

TRIER. Nach dem Einzug in die Playoffs um die deutsche Meisterschaft in der letzten Woche gegen die Rhine River Rhinos aus Wiesbaden treffen die DONECK Dolphins am Samstag (17.2.2018, 18 Uhr, Halle der Universität Trier) auf die Köln 99ers.

Geht man von der Tabelle aus, sollte es ein deutliches Ergebnis für die Dolphins geben. Der Tabellenvorletzte aus der Domstadt steht mit dem Rücken zur Wand. Drei Spieltage vor Schluss droht der Abstieg in Liga 2, wenn nicht in den letzten drei Spielen noch ein kleines Wunder passiert.

Aber die Dolphins werden das Spiel nicht auf die leichte Schulter nehmen. Auch wenn nach dem Einzug in die Playoffs und dem sicheren dritten Platz Zeit für ein gemütliches Ausrollen wäre. „Wir werden auch in diesem Spiel 100 % geben“, so Dirk Passiwan, der auf die holländische Nationalspielerin Mariska Beijer verzichten muss, die sich zurzeit mit ihrer Nationalmannschaft in Japan befindet. „Der Respekt vor den anderen Mannschaften verbietet es uns, hier nur mit halber Kraft zu spielen. Wir werden alles geben, um den Abstiegskampf so fair wie möglich zu gestalten.“

Das Team vom Rhein wird sicherlich nicht nach Trier reisen, um sich hier kampflos zu ergeben. Mit einem Sieg in Trier würde man die Hoffnung auf den Klassenerhalt wieder schüren. „Ich gehe davon aus, dass Mathew Foden seine Mannschaft unter der Woche nochmal richtig heiß gemacht hat. Sie wissen, dass es wohl ihre letzte Chance sein wird.“

Für Trier heißt das Motto: Warmrollen für die Playoffs. Dirk Passiwan kündigte bereits an, die letzten drei Spiele zu nutzen, um Feinheiten abzustimmen, damit man bestens gerüstet in die Playoffs und das Final Four des Pokals starten kann.

Kader: Dirk Passiwan, Diana Dadzite, Ryan Wright, Jack Davey, Frank Doesken, Correy Rossi, Matthias Heimbach

Tanzsport: Landesmeisterschaft Kinder- und Juniorenpaare des TSZ Mittelrhein erfolgreich.

Nach monatelanger Vorbereitung zogen die Kinder- und Juniorenpaare des Tanz- und Sportzentrum Mittelrhein nach Kaiserslautern los, um sich bei den jährlich stattfindenden Landesmeisterschaften in den lateinamerikanischen Tänzen mit der Konkurrenz zu messen.

Den Anfang machten die Kleinsten in der Klasse Kinder I und II D Latein. Hier konnten Artur Lipinksi/Milena Evdomikov und Marcel Braun/Jana Golmstock im Vergleich zum Vorjahr einen deutlichen Leistungsschub nach vorne verzeichnen; im Feld von 14 Paaren  qualifizierten sie sich für die Zwischen- und die Endrunde und belegten einen tollen 5. und 6. Platz in einem starken Feld. Unsere Neustarter Nikita Shayevych/Sophie Orschlet und Philipp Keine/Lisa Mironovitch erreichten bei ihrem ersten Start den Einzug in die nächste Runde, bei der getrennten Wertung Kinder I (Paare bis 9 Jahre) freuten sich beide Paare des TSZ Mittelrhein über den geteilten zweiten Platz und die Silbermedaille! Mit Alexander Schmitz/Amelie Schmitt gingen bei der Jugend D Latein auch eine ganz frische Kombination an den Start, die beiden trainieren erst ein paar Wochen zusammen und wollten unbedingt bei der LM mit dabei sein – dieser Mut wurde mit der Bronzemedaille belohnt! Nach Abschluss der D Klassen stiegen Alexander Maurer/Inessa Helwich in der Jun II C Latein Klasse ins Turniergeschehen ein.  In der sehr ausgeglichenen Jun II C Latein Konkurrenz schrammten sie mit dem vierten Platz leider sehr knapp am Treppchen vorbei; bei ihrem zweiten Start in der Jugend C gelang ihnen dann aber der Sprung aufs Treppchen: mit dem Bronzerang sind die beiden auch in die nächst höhere Leistungsklasse der Jun II B Latein aufgestiegen. In den folgenden B-Klassen schickte das TSZ bei den Jun I Latein Ilja Shayevych/Ana-Noëlia Horch ins Rennen; für beide war es das erste gemeinsame Lateinturnier sowie das erste Turnier in der höchsten Leistungsklasse. Mit einem energiereichen Vortrag sicherten sie sich auf Anhieb den Titel des Vizelandesmeisters. In der Jun II B gaben Maurer/Helwich als frischgebackenes B Paar ihren Einstand und erreichten den 5. Platz im Finale; vor ihren Clubkollegen Anton Ens/Aexandra Nikulina, die auf dem 6. Finalplatz landeten. Shayevych/Horch, das dritte und jüngste Clubpaar im Finale der Junioren II B Konkurrenz, konnte nach dem Vizelandesmeister ihrer Altersgruppe prima mit den Älteren mithalten, in der Endabrechnung ertanzten die beiden den Bronzerang.

Playoffs, Baby!

TRIER. Die DONECK Dolphins Trier haben den Platz in den Playoffs um die deutsche Meisterschaft sicher. Nach einem hart erkämpften 71:53 (31:30) Sieg gegen die Rhine River Rhinos aus Wiesbaden können die Dolphins nicht mehr von Platz 3 der Tabelle verdrängt werden.

Es war allerdings ein hartes Stück Arbeit, dass Dirk Passiwan und sein Team am vergangenen Samstag in Wiesbaden leisten mussten, um am Ende der 40 Minuten als Sieger vom Feld zu rollen.

Rhinos-Trainer Marco Hopp hatte bereits im Vorfeld des Spiels angekündigt, anders als im Hinspiel agieren zu wollen. In Trier war es vor allem das erste Viertel, was schon früh die Entscheidung brachte. Wiesbaden begann stark und zeigte, dass sie die Punkte unbedingt in Hessen halten wollen, um einen großen Schritt Richtung Playoffs machen zu können. Die Mannschaft von der Mosel hielt dagegen, so dass sich in der ersten Halbzeit ein offenes und ausgeglichenes Spiel entwickelte. Keine Mannschaft konnte sich entscheidend absetzen. Selbst einen 7 Punkte Vorsprung der Dolphins konnten die Rhinos schnell egalisieren, so dass es mit einer knappen Führung für die Trierer in die Halbzeitpause ging.

Dir Halbzeitpause nutzen die Gäste dann augenscheinlich besser, kamen besser aus der Kabine und zeigten sofort, warum sie in diesem Jahr zurecht auf Platz 3 der Tabelle stehen. Besser in der Defensive und kontrollierter in der Offensive. „Wir haben uns auf unsere Stärken besonnen“, so ein sichtlich erfreuter Matthias Heimbach nach dem Spiel, „was es für jeden Gegner schwer macht gegen uns zu gewinnen.“

Nur 9 Punkte ließen die Trierer im dritten Viertel zu. Zu wenig aus Sicht der Wiesbadener, um gegen eine jetzt gut aufgelegte Trierer Mannschaft zu bestehen.

Mit einem starken Passiwan, aber auch einer Mariska Beijer, die nach Belieben traf, ergaben sich für die Gastgeber kaum noch Chancen, den Rückstand zu verkürzen. Man merkte vor allem im letzten Viertel, dass die Köpfe der Rhinos nach unten gingen, so dass die Dolphins nach 40 Minuten mit ihren zahlreich mitgereisten Fans den Einzug in die Playoffs feiern konnten.

Kader: Dirk Passiwan (27), Diana Dadzite (6), Ryan Wright (6), Jack Davey (10),

Frank Doesken (0), Correy Rossi (6), Matthias Heimbach (0), Mariska Beijer (16)

Jens Ahnemüller (AfD): „Sportvereine sind keine Polit-Clubs!“

Der sportpolitische Sprecher der AfD-Fraktion im rheinland-pfälzischen Landtag, Jens Ahnemüller, kritisiert die zunehmende politische Vereinnahmung von gemeinnützigen Fußballvereinen. „Mit ihren unnötigen und anlasslosen Äußerungen gegen die AfD verstoßen Vereine wie Eintracht Frankfurt und der Hamburger SV gegen ihre eigene Satzungen! Diese schreiben parteipolitische Neutralität vor, um allen leidenschaftlichen Vereinsmitgliedern eine sportliche Heimat zu geben. Mit den ausgrenzenden Parolen schüren die Vereine Ängste, spalten die Gemeinschaft der Fußballbegeisterten und gefährden möglicherweise die Gemeinnützigkeit“, bemängelt Ahnemüller.

Hintergrund sind jüngste Vorstöße des Vereinsvorstandes bzw. von renommierten Vertretern genannter Vereine, eine Unvereinbarkeit zwischen Vereins- und AfD-Mitgliedschaft durchzusetzen.

Jens Ahnemüller weiter: „Jeder möchte seinen Spaß am Fußball behalten! Fußfallfreunde treten doch keinem Verein bei, um dann zwangspolitisiert zu werden! So wichtig wie die Trennung von Politik und Kirche ist, ist auch die Trennung zwischen Politik und Sport. Wir fordern Vereine wie Eintracht Frankfurt und den Hamburger SV auf, die Diskriminierung gegen demokratisch legitimierte, freiheitlich-demokratische Parteien wie die Alternative für Deutschland einzustellen. Zumal diese die stärkste und wichtigste Oppositionsfraktion im Bundestag stellt!“

Der Sportpolitiker bietet den rheinland-pfälzischen Fußball-Vereinen an, in einen Dialog zu treten: "Bisher haben sich die rheinland-pfälzischen Vereine zwar nicht vergleichbar unsportlich gegenüber der AfD verhalten, dennoch gilt auch hier: In Ruhe miteinander reden schadet nie! Falls Voreingenommenheit an der einen oder anderen Stelle uns gegenüber bestehen sollte, räumen wir sie gerne aus. Zum Frieden in Sport und Gesellschaft beizutragen, gehört schließlich zu den vorrangigen Aufgaben der Sportpolitik!"

DONECK Dolphins reisen zum Tabellennachbarn

TRIER. Nach einer spielfreien Woche bedingt durch den Europapokal greifen die DONECK Dolphins Trier am kommenden Samstag (17 Uhr, Rhinos-Dome) in Wiesbaden wieder in der Liga an. Mit einem Sieg gegen die Rhine River Rhinos könnten die Trierer sich einen Platz in den diesjährigen Playoffs um die deutsche Meisterschaft sichern.

Dass das allerdings kein leichtes Unterfangen wird, weiß man an der Mosel. Die Rhinos kamen stark aus der Winterpause und konnten drei Spiele in Serie gewinnen. Unter anderem gegen Hamburg und München, die auch noch auf die Playoffs schielten.

Im Hinspiel im November konnten sich die Dolphins souverän mit 77:56 in der eigenen Halle durchsetzen. „Da haben wir ein richtig gutes erstes Viertel gespielt und schon früh die Weichen auf Sieg gestellt. Das müssen wir auch in Wiesbaden schaffen. Dann können wir auch in Hessen bestehen“, erinnert sich Spielertrainer Dirk Passiwan.

Das Team von Marco Hopp dürfte allerdings hochmotiviert in die Partie gehen, geht es doch um so viel. Mit einem Sieg dürfen die Hessen weiter auf die Teilnahme an den Playoffs hoffen, mit einer Niederlage wird es im Kampf um Platz 4 nochmal sehr eng.

Doch auch die Dolphins werden alles daransetzen, das Spiel zu gewinnen. Mit einem Sieg ist die Teilnahme an den Playoffs bereits drei Spieltage vor Schluss sicher. Unterstützt werden sie dabei lautstark von zahlreichen Fans, die mit einem Bus den Weg nach Wiesbaden antreten werden.

Gute Voraussetzungen also für ein spannendes und offenes Spiel, an dessen Ende die Dolphins hoffentlich die Teilnahme an den Playoffs klargemacht haben.

Kader: Dirk Passiwan, Diana Dadzite, Ryan Wright, Jack Davey, Frank Doesken, Correy Rossi, Matthias Heimbach, Mariska Beijer

JPAGE_CURRENT_OF_TOTAL