Samstag, 25. November 2017

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Tourismus- und Heilbäderverband ehrt Ortsgemeinde Datzeroth

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Es wurde eng auf dem Podium für die große Zahl der Jubilare, die am 8. November anlässlich der diesjährigen Mitgliederversammlung für Ihre 70-jährige Mitgliedschaft im Tourismus- und Heilbäderverband Rheinland-Pfalz e.V. (THV) ausgezeichnet wurden. Dazu gehörte auch die Ortsgemeinde Datzeroth. Florian Fark vom Touristik-Verband Wiedtal e.V. nahm die Urkunde stellvertretend vom THV-Vorsitzenden Werner Klöckner entgegen.

1947 wurde mit dem Landesverkehrsverband Rheinland-Pfalz der Vorgänger des heutigen THV gegründet. Seinen Namen als Fremdenverkehrs- und Heilbäderverband e.V. erhielt der Verband 1949. Im Jahr 2001wurde er in den heutigen THV umbenannt.

Herr Klöckner hob die Bedeutung des THV als Sprachrohr der Kommunen für den Tourismus hervor. Die Bündelung der gemeinsamen Interessen helfe, die Rahmenbedingungen zu entwickeln. Neben seiner beratenden Tätigkeit für die Mitglieder setzt sich der THV aktiv bei der Entwicklung der neuen Tourismusstrategie ein. Die erstmalige Einrichtung einer Enquete-Kommission unterstreicht den Stellenwert, den der Tourismus mittlerweile auch in der Politik erreicht hat.

Durch seine hohe Bedeutung als Wirtschafts- und Standortfaktor ist Tourismus als Leitökonomie des 21. Jahrhunderts anzusehen. Es daher ein wichtiges Ziel des THV, den Tourismus zukünftig als Pflichtaufgabe in den Kommunen zu etablieren. Den Kommunen ist eine verlässliche Wahrnehmung und Finanzierung ihrer touristischen Aufgaben zu ermöglichen.

Nach der Mitgliederversammlung hatten die Teilnehmer die Gelegenheit, sich im Rahmen des Tourismustages Rheinland-Pfalz über den Sachstand der zukünftigen Landestourismusstrategie zu informieren und sich über aktuelle Themen auszutauschen.

Tourismus: Von Januar bis September höhere Gäste- und Übernachtungszahlen

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Die rheinland-pfälzischen Tourismusbetriebe verzeichneten von Januar bis September 2017 einen Anstieg der Gästezahlen gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Nach Angaben des Statistischen Landesamtes in Bad Ems übernachteten 7,6 Millionen Gäste im Land, das waren 1,9 Prozent mehr als ein Jahr zuvor. Die Übernachtungszahlen stiegen um 0,7 Prozent auf 19,77 Millionen.

Tourismusregionen

In fünf der neun Tourismusregionen war das Übernachtungsaufkommen höher als im Vorjahreszeitraum, wobei das Rheintal mit einem Zuwachs von 3,2 Prozent an der Spitze lag. Dahinter folgten die Regionen Rheinhessen und Eifel (plus 2,9 bzw. plus 2,6 Prozent). In vier Regionen gingen die Übernachtungszahlen zurück, am stärksten im Naheland (minus 2,2 Prozent). Die Gästezahlen stiegen in sieben der neun Regionen; die Spannweite der Veränderungen lag zwischen plus vier Prozent in der Eifel und minus 0,8 Prozent in der Region Ahr.

Betriebsarten

Sechs der elf touristischen Betriebsarten verbuchten einen Übernachtungszuwachs. Die Hotels garnis lagen mit einer Steigerung von 4,7 Prozent auf Rang eins. Es folgten die Camping- und Reisemobilplätze (plus 4,2 Prozent). Spürbare Rückgänge verzeichneten u. a. die Vorsorge- und Rehabilitationskliniken sowie die Privatquartiere und gewerblichen Kleinbetriebe mit weniger als zehn Fremdenbetten.

Herkunft

In den ersten neun Monaten 2017 nutzten fast sechs Millionen Besucherinnen und Besucher aus dem Inland die Angebote der rheinland-pfälzischen Beherbergungsbetriebe; das waren 2,1 Prozent mehr als ein Jahr zuvor. Die Zahl der Übernachtungen stieg um 1,4 Prozent auf 15,02 Millionen. Aus dem Ausland kamen von Januar bis September 1,68 Millionen Gäste (plus 1,1 Prozent). Sie buchten 4,76 Millionen Übernachtungen, was einen Rückgang um 1,5 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum bedeutet.

Die Ergebnisse basieren auf der monatlichen Befragung aller Beherbergungsbetriebe mit zehn und mehr Fremdenbetten, der Betreiber von Camping- und Reisemobilplätzen mit zehn und mehr Stellplätzen sowie der Kleinbetriebe in Städten und Gemeinden mit einem Prädikat als Heilbad, Luftkurort, Erholungsort oder Fremdenverkehrsort.

Autor: Wolfgang Ellermeyer (Referat Auswertungen, Analysen Wirtschaft, Staat)

Faszination Wäller Winter

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Neue Winterbroschüre für den Westerwald erschienen

Wenn an anderen Orten Nebel und Schneematsch auf die Stimmung drücken, kann der Westerwald mit Sonne, klarer Luft und weißem Pulverschnee punkten und als Mittelgebirgsregion die schönen Seiten des Winters präsentieren. Das zumindest war einer von vielen Beweggründen des Westerwald Touristik Service und der Werbegemeinschaft Marktplatz Westerwald, in diesem Jahr eine neue 64-seitige Informationsbroschüre mit ausgewählten Winterthemen aufzulegen.

Eine Übersicht aller Weihnachtsmärkte ist der Kern der nun neuen Winterbroschüre. An über 16 Orten im Westerwald, vom Wisserland bis ins Kannenbäckerland und vom weihnachtlich geschmückten Herborn bis ins Weihnachtsdorf Waldbreitbach locken zahlreiche Märkte und Adventsaktionen, die durch besondere Angebote, schöne Stadtkulissen und stimmungsvolles Programm Gäste aus nah und fern anziehen. Kleine, gemütliche Märkte wechseln sich ab mit großem, buntem Marktgeschehen. Nicht selten bietet an diesen Terminen auch der lokale Einzelhandel eine zusätzliche Attraktion, um in angenehmer Stimmung die passenden Weihnachtsgeschenke einzukaufen. Dem Marktplatz Westerwald wie auch der Westerwald Touristik ist es wichtig, den Blick auf die regionalen Angebote und Stärken des Einzelhandels zu richten, denn nur lebendige, intakte Innenstädte tragen zu einem attraktiven Gesamtbild des Westerwaldes für Bewohner und Gäste gleichermaßen bei.

Neben den Advents- und Weihnachtsmärkten widmet sich die neue Broschüre aber noch mehr schönen jahreszeitlichen Themen. Winter draußen in der Natur aktiv erleben oder sich wärmende Wellnesszeiten gönnen gehören ebenso zum Inhalt wie winterliche Gaumenfreuden und Rezepte, ausgewählte Kultur-Angebote und auch für Garten- und Kräuterfreunde ist etwas dabei.

Die neue Broschüre „ Faszination Wäller Winter“ liegt ab sofort kostenfrei in den Tourist-Informationen, Restaurants und bei Mitgliedsgeschäften der Gewerbevereine aus oder kann über die Westerwald Touristik oder den Touristik-Verband Wiedtal bezogen werden.

„Willkommen im Weihnachtsdorf Waldbreitbach“

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Die größte Naturwurzelkrippe der Welt steht vom 3.12.2017 bis 28.1.2018 im Wiedtal

Ab dem 1. Advent erstrahlt im Wiedtal wieder das „Weihnachtsdorf Waldbreitbach“. Die Eröffnung findet bereits am Freitag, 1.12.2017 um 18.00 Uhr mit einem Fackelzug durch den Ort statt, bei dem alle Attraktionen erstmals erleuchtet werden. Der Musikverein Wiedklang begleitet den Zug und spielt am Ende auch am Handwerksmuseum, wo es Glühwein und Döppekuchen gibt.

Die bekannteste Sehenswürdigkeit der Westerwald-Gemeinde ist die weltweit größte Naturwurzelkrippe in der Pfarrkirche Maria Himmelfahrt. Mit 1.000 von Hand gesammelten Wurzeln hat sie einen Eintrag im Guinnessbuch der Rekorde. Die Krippe und die weiteren Highlights können täglich besucht werden, der Eintritt ist frei. Dazu zählen der "Stern von Bethlehem" - ein mit 3.500 Glühbirnen und über 30 Krippen bestückter Wanderweg, der in diesem Jahr wieder von den Krippenbauern aus der Pfarrkirche betreut wird. Auch die schwimmende Krippe auf der Wied, der überdimensionale Adventskalender an einem alten Fachwerkhaus mit neuen Motiven und der schwimmende Adventskranz mit 8 m Durchmesser sind wieder zu bestaunen.

Am 2. und 3. Adventwochenende (9.-10.12.2017 und 16.-17.12.2017) findet der Christkindchenmarkt statt. Wie jedes Jahr besucht auch das Christkind mit Geschichten, Gedichten und kleinen Geschenken den Markt. Außerdem können auf einem Sessel Fotos mit dem Christkindchen gemacht werden. An Musikprogramm sind ein Drehorgelspieler dabei sowie folgende Auftritte geplant: 9.12. um 15.00 Uhr Musikverein Wiedklang, 10.12. um 16.30 Uhr Sängerin Laura Goll, 16.12. um 15.00 Uhr Musikverein Bad Hönningen und am 17.12. um 16.30 Uhr das Trio Cocajine.

Am 1. und 2. Adventwochenende gibt es den Selbermacher-Basar im Kolpinghaus mit Handwerkskunst aus der Region. Am 17.12. findet eine Tombola statt, bei der Gutscheine vom Gewerbeverband bis zu 100 € und viele Sachpreise aus den örtlichen Geschäften zu gewinnen sind.

Ein Muss ist der Besuch im Internationalen Krippen- und Bibelmuseum von Krippenbaumeister Gustel Hertling mit mehr als 2.400 Krippen aus aller Welt auf 800 m² Ausstellungsfläche. Die Sonderausstellung dreht sich in dieser Saison um Porzellankrippen. Für einen Winterspaziergang eignet sich der „Kleine Krippenweg“ über 2 km am Wiedufer entlang und durch den romantischen Ort Waldbreitbach. Offene Führungen finden samstags und sonntags für 3,00 € pro Person statt.

Kostenfreies Infomaterial kann beim Touristik-Verband Wiedtal angefordert werden.

Fotos: Touristik-Verband Wiedtal e.V.

Koblenz-App am Start - am 24. November geht es los

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Städte-Apps gibt es wie Sand am Meer - entweder werden sie von den Städten selbst oder von privaten Anbietern in den App-Stores vorgehalten. Sie alle sollen Besucherinnen und Besucher über Sehenswürdigkeiten und Einkaufsmöglichkeiten via Smartphone  informieren. Es  gibt daher in diesen Apps meist eine Fülle an Informationen, Fotos und Kartenansichten. Das kann gut gemacht sein, aber letztlich fehlt häufig der gewünschte Mehrwert, welcher eine solche Städte-App für die Nutzer wirklich interessant und lebendig macht – sie also aus der Masse heraus hebt.

Genau diesen Mehrwert wird die neue Koblenz-App nun mitbringen, die am 24. November, passend zur Eröffnung des Koblenzer Weihnachtsmarktes, gestartet wird.

Sicher werden auch in der  Koblenz-App Informationen zu den bekanntesten Sehenswürdigkeiten und den vielfältigen Einkaufs- sowie Gastronomiemöglichkeiten in Koblenz zu finden sein. Der Unterschied wird aber in der Umsetzung liegen, denn die Koblenz-App ist aktiver als reine Informationsapplikationen. Egal ob Shopping, Essen und Trinken, Kultur oder Events - durch sogenannte Indoor Location Based Services verbindet die Koblenz-App die Möglichkeiten zur Verknüpfung der digitalen Welt mit dem lebendigen Leben direkt in der Stadt!

Über neueste Bluetooth-Technologie kann sie Touristen beispielsweise über speziell ausgewählte Routen durch die Stadt führen, ihnen Informationen zu interessanten Punkten auf der Strecke per Text, Bild oder Audio- und Videoeinspielungen geben. Dies alles geschieht über sogenannte Beacons, kleine Bluetooth-Sendeeinheiten, welche an allen neuralgischen Punkten die auf Smartphones installierte Koblenz-App ansprechen können. So wird es nicht nur möglich sein, Rundgänge durch die Stadt mit den „klassischen“ Informationen anzubieten, sondern auch Themenführungen. Im Zusammenspiel von Beacons und App wird dabei erkannt, wenn sich App-Nutzer einem bestimmten Punkt nähern – die App kann sie dann „ansprechen“. Ebenso können App-Nutzer zu möglichen Folgepunkten in der Stadt weiter geleitet werden, wenn die Nutzer einen bestimmten Bereich wieder verlassen.

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