Samstag, 25. November 2017

Letztes Update:09:42:23 PM GMT

region-rhein.de

RSS

Konzertgottesdienst zum Buß- und Bettag

MONTABAUR. Am Buß- und Bettag lud die Cappella Taboris, das besondere Vokalensemble des Evangelischen Dekanates Selters, zu einem abendlichen Konzertgottesdienst in die Evangelische Lutherkirche Montabaur ein, deren Erbauung sich zum 500. Jubiläum der Reformation zum 50. Male jährt. Gemeinsam mit Dekan Wolfgang Weik konnten die zahlreichen Besucherinnen und Besucher solistische Chor- und Kammermusik mit Angelika Wies (Sopran), Monika Schlößer (Alt und Altblockflöte), Hildegard Sthamer (Tenor), Ingo Jungbluth (Bass) und Susanne Schawaller (Orgel) unter der künstlerischen Leitung von Dekanatskantor Jens Schawaller (Tenor und Kontrabass) vom Feinsten genießen: in deklamatorischer Leichtigkeit und imitativer Polyphonie erklangen mit „Die Furcht des Herren“, „Fürchte dich nicht“ und „Ich beuge meine Knie“ drei „Kleine Geistliche Konzerte“ für zwei Männerstimmen und Basso continuo von Heinrich Schütz in frühbarocker Ausdrucksstärke. In Anlehnung an die liturgische Folge des lutherischen Gottesdienstes schloss sich im konzertanten Rahmen die Motette „Jauchzet dem Herrn alle Welt“ von Felix Mendelssohn Bartholdy an, in der sich die Cappella Taboris ganz dem romantischen Klangideal hingab; kontrastierend zum Chorklang des 19. Jahrhunderts erklang mit „Singe, Seele, Gott zum Preise“ eine aus den virtuosen „Neun deutschen Arien“ von Georg Friedrich Händel für Sopran, Altblockflöte, Orgel und Kontrabass in barocker-verspielter Manier. Bei Johann Christoph Friedrich Bachs erstem Satz aus der quirligen Motette „Wachet auf, ruft uns die Stimme“ bewies das Vokalensemble als Gesamtgruppe eine hohe Kunstfertigkeit in Hinblick auf spritzige Artikulation, sichere Intonation und elastische Agogik, um dem galanten Stil dieser Komposition lebendigen Ausdruck zu verleihen. Das Abendmahl unter der liturgischen Leitung von Dekan Wolfgang Weik wurde musikalisch eingeleitet durch die zwei Motetten „Wirf dein Anliegen auf den Herrn“ und „Wer bis ans Ende beharrt“, wiederum aus der Feder von Felix Mendelssohn Bartholdy, und wurde von den anwesenden Gästen dankbar angenommen. „Wir freuen uns sehr, mit Dekan Wolfgang Weik in der Evangelischen Kirchengemeinde Montabaur einen Konzertgottesdienst mit Abendmahl feiern zu können“, meint Dekanatskantor Jens Schawaller, „gemeinsam haben wir im Dekanat Selters bereits sehr gute Erfahrung mit dieser ungewöhnlichen künstlerisch-liturgischen Form“. Die Cappella Taboris verabschiedete ihre Zuhörerinnen und Zuhörer mit Mendelssohns Komposition „Herr, nun lässest du deinen Diener in Frieden fahren“ versöhnlich in den dunklen Buß- und Bettagsabend.

Der Totensonntag (Ewigkeitssonntag) – Die Entstehung und Geschichte eines Gedenktages

Von Hans-Peter Meyer

Der Totensonntag oder Ewigkeitssonntag ist in der evangelischen Kirche in Deutschland ein Gedenktag für die Verstorbenen. Er ist der letzte Sonntag vor dem ersten Adventssonntag und damit der letzte Sonntag des  Kirchenjahres.

Seit der Entwicklung des Kirchenjahres im Mittelalter wurden mit den letzten Sonntagen des Kirchenjahres liturgische Lesungen zu den  Letzten Dingen verbunden. Während am drittletzten Sonntag das Thema „Tod“ im Mittelpunkt steht, hat der vorletzte Sonntag die Thematik „ (Jüngstes) Gericht“ und der letzte „Ewiges Leben“.

Traditionell thematisiert der letzte Sonntag im Kirchenjahr in besonderer Weise die Erwartung des Jüngsten Tages. Dazu gehört als Sonntagsevangelium das Gleichnis von den klugen und törichten Jungfrauen (Matthäus 25). Es bildet die Grundlage für das Wochenlied, den Choral von Philipp Nikolai „Wachet auf, ruft uns die Stimme“ (EG 147) und die darauf aufbauende Bachkantate gleichen Namens (BWV 140).

Entstehung des Totensonntags

König Friedrich Wilhelm III. von Preußenbestimmte durch  Kabinettsorder vom 24. April und Verordnung vom 25. November 1816  für die evangelische Kirche in den preußischen Gebieten den Sonntag vor dem 1. Advent zum „allgemeinen Kirchenfest zur Erinnerung an die Verstorbenen“. Folgende Gründe kommen dafür in Frage: das Gedenken an die Gefallenen der Befreiungskriege, die Trauer um die 1810 verstorbene Königin Luise oder auch das Fehlen eines Totengedenkens im evangelischen Kirchenjahr. Die anderen evangelischen Landeskirchen übernahmen diese Bestimmung.

Staatlicher Schutz

Der Totensonntag ist in allen deutschen Bundesländern besonders geschützt. Die Feiertagsgesetze aller Bundesländer außer Hamburg bestimmen den Totensonntag als Trauer- und Gedenktag oder als „stillen Tag“ oder „stillen Feiertag“, für den besondere Einschränkungen gelten; dazu gehören beispielsweise Verbote von Musikaufführungen in Gaststätten, zum Teil begrenzt auf bestimmte Stunden des Totensonntags. Das Hamburger Gesetz über Sonntage, Feiertage, Gedenktage und Trauertage ermächtigt den Hamburger Senat, „durch Rechtsverordnung (…) Tage zu sonstigen Gedenk- oder Trauertagen zu erklären“, was beispielsweise durch das Hamburgische Gesetz zur Regelung der Ladenöffnungszeiten (Ladenöffnungsgesetz) vom 22. Dezember 2006 erfolgt ist.

Heutige Situation

Die lutherischen und unierten Agenden der 1950er Jahre versuchten im Rahmen der jüngeren liturgischen Bewegung, den endzeitlichen Charakter des Sonntags zurückzugewinnen. Deshalb findet sich der Name Totensonntag hier überhaupt nicht, sondern es ist lediglich vom Letzten Sonntag des Kirchenjahres/Ewigkeitssonntag/Sonntag vom Jüngsten Tage die Rede. Jedoch wurde ein alternatives Proprium mit dem Namen Gedenktag der Entschlafenen zur Verfügung gestellt.

Die Reformierte Liturgie(1999) führt in ihrem Liturgischen Kalender den Sonntag unter der Bezeichnung Letzter Sonntag des Kirchenjahres – Ewigkeitssonntag / Totensonntag, die pfälzische Agende (2006) als Letzter Sonntag des Kirchenjahres (Totensonntag). Beide führen dabei die Perikopen des Ewigkeitssonntags an, wie sie auch im Evangelischen Gottesdienstbuch wiedergegeben sind.

Das Evangelische Gottesdienstbuch verzeichnete darüber hinaus jedoch noch einen Gedenktag der Entschlafenen. In ihm werden biblische Lesungen vorgeschlagen, die von denen für den Ewigkeitssonntag abweichen. Für  Christen ist der Tod zwar das Ende irdischen Lebens, doch wird dies in der Perspektive der Hoffnung auf die  Auferstehung der Toten gesehen, wie es an vielen Stellen in der Bibel beschrieben wird, z. B.  Johannes11,25 LUT. „Nach dem Willen des Ev. Gottesdienstbuches soll dort, wo es üblich ist, das Gedächtnis der Entschlafenen in einem eigenen Früh-, Predigt- oder Vespergottesdienst begangen werden …, es soll aber die Texte des Ewigkeitssonntags keineswegs verdrängen.“ Es wird ausdrücklich darauf verwiesen, dass auch die Texte des Ewigkeitssonntags für das Totengedenken geeignet sind.

Das Totengedenken bleibt in vielen Landeskirchen der Entscheidung der Kirchengemeinde überlassen. Zumindest mit dem Verlesen der Verstorbenen des vergangenen Kirchenjahres – das neue beginnt mit dem folgenden Sonntag, dem ersten Adventssonntag – wird ihrer in den Gottesdiensten gedacht. In vielen Gemeinden werden die Angehörigen der Verstorbenen eigens zu Gottesdiensten auf den  Friedhöfen eingeladen. Das Abendmahl, sofern es an diesem Tag gefeiert wird, hat seinen Platz im morgendlichen Hauptgottesdienst. Zu den verbreiteten Bräuchen gehört es, die Gräber mit Gestecken oder Blumen zu schmücken.

Kirchliche Kreise werben dafür, aus Rücksichtnahme auf den Totensonntag mit der Weihnachtsbeleuchtung und den Weihnachtsmärkten erst in der Woche vor dem 1. Advent zu beginnen.

Der Sonntag der Ökumene

In der römisch-katholischen Kirche wird dieser Sonntag seit der  Liturgiereform des Zweiten Vatikanischen Konzils als  Christkönigssonntag begangen, im altkatholischen Kalender wird dieser „Sonntag vom wiederkommenden Herrn“ genannt. Das Fest betont die Königsherrschaft Christi in Ewigkeit und weist insofern Parallelen zum Ewigkeitssonntag auf. Auch englischsprachige lutherische Kirchen, die dem Revised Common Lectionary folgen, feiern den Christkönigssonntag. Das Totengedenken erfolgt in der katholischen Tradition an Allerseelen.

Das Gedächtnis der Verstorbenen (Allerseelen) feiert die Katholische Kirche am 2. November, dem Tag nach Allerheiligen.

Der Volkstrauertag ist in Deutschland ein staatlicher Gedenktag zur Erinnerung an die Kriegstoten und Opfer der Gewaltherrschaft.

Aber bei aller Trauer in diesen Tagen im November, sollte uns die Erinnerung nicht so gefangen nehmen, dass wir uns der Gegenwart nicht mehr zu stellen vermögen.

Wer würde nicht die intensiven Augenblicke seines Lebens gern verlängern. Doch dieser Wunsch nach Dauer bleibt eine Illusion, weil die Zeit befristet ist und unser Leben Grenzen hat. Seine Endlichkeit zu akzeptieren, ist ähnlich schwer, wie der V ersuch, die Ewigkeit zu begreifen: Gibt es wirklich eine unendliche Zeit in der Vergangenheit und Zukunft?

Die Bibel kennt die Ewigkeit nicht als philosophischen Begriff, sondern nur in Verbindung mit dem Schöpfer: Er war vor aller Zeit und wird nach uns sein…!

Christen schöpfen aus der Gewissheit: Weil des Schöpfers (Gottes) Liebe in Zeit und Ewigkeit gilt, kann sie nicht vom Tod begrenzt werden und bleibt in Ewigkeit. Wer in diesem Bewusstsein lebt, wird die Alltagsprioritäten anders setzen und mit manchen Themen und Menschen seines Lebens sorgfältiger, liebevoller und freier umgehen können.

Das Kreuz ist nicht nur das Symbol des Todes, sondern auch das Symbol des Lebens über den Tod hinaus, das uns der Schöpfer schenkt. Darum gehen wir nicht nur auf den Friedhof, um an die Verstorbenen zu denken, sondern auch um uns in der Hoffnung auf ein Wiedersehen in der Ewigkeit zu stärken.

©   Hans-Peter Meyer

Der Volkstrauertag – Die Geschichte eines Gedenktages

Von Hans-Peter Meyer
Der Volkstrauertag wurde durch den 1919 gegründeten Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge auf Vorschlag seines bayerischen Landesverbandes zum Gedenken an die Kriegstoten des Ersten Weltkrieges eingeführt. Nicht "befohlene" Trauer war das Motiv, sondern das Setzen eines nicht übersehbaren Zeichens der Solidarität derjenigen, die keinen Verlust zu beklagen hatten, mit den Hinterbliebenen der Gefallenen. 
Die erste offizielle Feierstunde fand 1922 im Deutschen Reichstag in Berlin statt. Der damalige Reichstagspräsident Paul Löbe hielt eine im In- und Ausland vielbeachtete Rede, in der er einer feindseligen Umwelt den Gedanken an Versöhnung und Verständigung gegenüberstellte. Ein Komitee, dem von den großen Glaubensgemeinschaften bis zum jüdischen Frauenbund vielerlei Verbände angehörten, erreichte unter Federführung des Volksbundes, dass der Volkstrauertag in den meisten Ländern des Reiches gemeinsam, nämlich am Sonntag Reminiscere, dem fünften Sonntag vor Ostern, begangen wurde. 
1934 bestimmten die nationalsozialistischen Machthaber durch ein Gesetz den Volkstrauertag zum Staatsfeiertag und benannten ihn "Heldengedenktag". Die Träger waren bis 1945 die Wehrmacht und die NSDAP. Die Richtlinien über Inhalt und Ausführung erließ der Reichspropagandaminister. Nach Gründung der Bundesrepublik Deutschland wurde der Volkstrauertag erneut vom Volksbund eingeführt und 1950 erstmals neben vielen regionalen Veranstaltungen mit einer Feierstunde im Plenarsaal des Deutschen Bundestages begangen. 
Nach einer Übereinkunft zwischen der Bundesregierung, den Ländern und den großen Glaubensgemeinschaften wurde der Termin auf den vorletzten Sonntag im Kirchenjahr (evangelisch) bzw. den 33. Sonntag im Jahreskreis (katholisch) verlegt. Durch Landesgesetze ist der Tag geschützt. Der Volksbund versteht diesen Gedenktag auch mit zunehmendem Abstand vom Krieg als einen Tag der Trauer. Der Volkstrauertag ist aber auch zu einem Tag der Mahnung zu Versöhnung, Verständigung und Frieden geworden. 
Der Volksbund betreut heute im Auftrag der Bundesregierung die Gräber von etwa Zwei Millionen Kriegstoten auf über 827 Kriegsgräberstätten in 45 Staaten. Er wird dabei unterstützt von mehr als einer Million Mitgliedern und Förderern sowie der Bundesregierung. Das Leitwort ist: 
Versöhnung über den Gräbern - Arbeit für den Frieden.
Im Rahmen der Gedenkveranstaltungen aus Anlass des Volkstrauertages  wird unter dem Begriff „Totengedenken“ immer wieder die nachfolgende Formulierung  gewählt:

Wir denken heute an die Opfer von Gewalt und Krieg,
an Kinder, Frauen und Männer aller Völker.

Wir gedenken der Soldaten, die in den Weltkriegen starben,
der Menschen, die durch Kriegshandlungen oder danach in Gefangenschaft, als Vertriebene und Flüchtlinge ihr Leben verloren.

Wir gedenken derer,
die verfolgt und getötet wurden, weil sie einem anderen Volk angehörten,
einer anderen Rasse zugerechnet wurden oder deren Leben wegen einer Krankheit oder Behinderung als lebensunwert bezeichnet wurde.

Wir gedenken derer,
die ums Leben kamen, weil sie Widerstand gegen Gewaltherrschaft geleistet haben,
und derer, die den Tod fanden, weil sie an ihrer Überzeugung oder an ihrem Glauben festhielten.

Wir trauern um die Opfer der Kriege und Bürgerkriege unserer Tage,
um die Opfer von Terrorismus und politischer Verfolgung,
um die Bundeswehrsoldaten und anderen Einsatzkräfte,
die im Auslandseinsatz ihr Leben verloren.

Wir gedenken heute auch derer,
die bei uns durch Hass und Gewalt gegen Fremde und Schwache Opfer geworden sind.

Wir trauern mit den Müttern und mit allen, die Leid tragen um die Toten.
Aber unser Leben steht im Zeichen der Hoffnung auf Versöhnung unter den Menschen und Völkern, und unsere Verantwortung gilt dem Frieden unter den Menschen zu Hause und in der Welt.

Worte - die  angesichts der zahlreichen kriegerischen Konflikte in der ganzen Welt - an Aktualität nie verlieren.

© Hans-Peter Meyer

Lichtspielbühne Rhein-Mosel e.V.

Die neue Spielzeit beginnt mit einem Abschiedsdinner

Personen von links hinten (Julia Emde, Linda Matuschek, Esther Eberz, Michael Antrack, Rudolf Neiser, Dominik Hoepfner, Désirée Just, Christine Assmann, Pedro Hillen, Denny Blank, Dagmar Volk und Hannes Mager).

Seit einigen Wochen fiebern die Theaterschaffenden der Lichtspielbühne Rhein-Mosel e.V. der neuen Spielzeit entgegen. Die lange Sommerpause war nötig, um sich von den Strapazen der vergangenen und sehr erfolgreichen Produktion zu erholen.

All zu lang darf die neue Spielzeit jedoch nicht auf sich warten lassen, da die Amateurdarstellenden bereits die Bühnenluft, das Herzklopfen vor dem Auftritt und die vielen lieben Menschen vermissen, mit denen sie einige Wochen an Dialogen, Gängen und Auftritten proben. Ohne das Theater würde den 19 Mitgliedern der Lichtspielbühne sicher etwas fehlen. Was sollte man auch sonst mit seiner Freizeit Besseres anfangen, als unter der Woche für die neue Theaterproduktion „Das Abschiedsdinner“ zu proben, welches im kommenden Jahr zusammen mit dem Koblenzer Theater für 99 seine Premiere feiern wird. Doch bevor es dazu kommt, versammelten sich die Mitglieder, vergangene Woche, zu einer ersten Leseprobe in Rhens. „Bis wir uns auf ein Bühnenwerk einigen können, werden schon mal bis zu zwanzig Theaterstücke quer Beet gelesen. Dabei achten wir nicht nur auf eine ansprechende Handlung, sondern auch auf Länge und Rollenumfang“, betont der stellvertretende Vorsitzende Denny Blank. Seit ihrer Gründung vor sechs Jahren versteht sich die Lichtspielbühne als ein Theater, das seine Zuschauer in erster Linie unterhalten möchte. Da lag es nur nahe, dass es neben selbst geschriebenen Theaterwerken vorwiegend Boulevardkomödien aus England waren, die auf den Brettern in Rhens aufgeführt und von den Zuschauern gefeiert wurden. Für die neue Produktion entschied sich Regisseur Hannes Mager für ein französisches Bühnenwerk von Matthieu Delaporte und Alexandre de La Patellière. Mit „Das Abschiedsdinner“ zielt das Ensemble auf ein Bühnenwerk voller Humor und Tiefgang, welches auf wundervolle Art und Weise, die unterschiedlichen Seite der Freundschaftsoptimierung veranschaulicht. Freundschaft ist ein bekanntes und zugleich beliebtes Thema, das schon mal auf den Prüfstand geraten kann. Vor allem dann, wenn die Begegnungen immer seltener werden und man feststellt, dass man zwei vollkommen verschiedene Leben führt. Dann wird es höchste Zeit für ein sogenanntes Abschiedsdinner, welches mit Pauken und Trompeten das Ende einer alten Freundschaft ausläutet. Ob das der richtige Weg ist, können Sie ab April 2018 hautnah miterleben.

Weitere Informationen unter www.licht-spiel-bühne.de.

 

Hommage an den Mittelrhein

(Koblenz, 15.11.2017) Die Volksbank Koblenz Mittelrhein eG ist seit mehr als 130 Jahren vor Ort aktiv, als Finanzdienstleister und darüber hinaus als Förderer von sozialen, sportlichen und kulturellen Projekten. Zu letzteren zählen auch immer wieder Vernissagen in der Vorweihnachtszeit mit Künstlern und Kreativen aus der Region.

In diesem Jahr stellen mit Andreas Bruchhäuser, Rolf Cofflet, Mircea Handabura, Markus Redert, Violetta Richard, Helke Stiebel und Nikolaus Werner gleich sieben Künstlerinnen und Künstler aus der Region ihre Werke aus. Fotokunst ist ebenso zu sehen, wie Pastelle, Collagen und Ölgemälde. Das einende Band ist der ganz persönliche Bezug jeden Künstlers zum Mittelrhein und dem gemeinsamen Mitwirken bei der AKM, der Arbeitsgemeinschaft Bildender Künstler am Mittelrhein.

Die AKM hat es sich zur Aufgabe gemacht, die Arbeiten regionaler Künstler einem breiten kunstinteressierten Publikum zu präsentieren. 1949 schrieb die AKM in ihrem ersten Katalog: `Die Arbeitsgemeinschaft bildender Künstler am Mittelrhein ist der freie Zusammenschluss einiger zwanzig Maler und Bildhauer des Hunsrücks, der Eifel und des Westerwaldes, um gemeinsam auszustellen. Sie umschließt drei Generationen. Ihre Bindung beruht auf gegenseitiger Wertschätzung.´

„Diese Zeilen haben auch heute nichts von ihrer Aktualität verloren und zeigen eine Verwandtschaft zum genossenschaftliche Prinzip, von dem wir als Bank geleitet sind: Was einer alleine nicht schafft, das schaffen viele“, sagte Vorstand Walter Müller, „Dieser Anspruch war damals aus materieller Not heraus geboren, gilt aber heute noch genauso.“

Die Ausstellung ist noch zu sehen bis zum 15. Dezember im Foyer der Volksbank Koblenz Mittelrhein, Rizzastraße 34, 56068 Koblenz zu den üblichen Schalteröffnungszeiten:

Mo-Mi, 8:30-16:00 Uhr,

Do, 8:30-17:00 Uhr,

Fr, 8:30-15:00 Uhr.

Der Katalog der AKM kann zum Preis von 10 Euro ebenfalls dort erworben werden.

JPAGE_CURRENT_OF_TOTAL