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„AHK World Business Outlook" Herbst 2017

Positive Geschäftslage deutscher Unternehmer im Ausland

24. November 2017. Die dynamische Weltwirtschaft sorgt für gute Geschäfte bei deutschen Unternehmen im Ausland. Das trifft auch auf Unternehmen in Rheinland-Pfalz zu. Der aktuelle „World Business Outlook" der deutschen Auslandshandelskammern (AHKs), an dem rund 3.000 deutsche Unternehmen teilgenommen haben, bestätigt dies.

„Das anziehende Wachstum der Weltwirtschaft sorgt für gute Geschäfte bei deutschen Unternehmen im Ausland. Die aktuelle Geschäftslage und die Erwartungen der deutschen Unternehmen und Mitgliedsfirmen der AHKs bleiben auf hohem Niveau. Davon profitiert natürlich auch die rheinland-pfälzische Wirtschaft“, so Volker Scherer, Sprecher International der rheinland-pfälzischen Industrie- und Handelskammern (IHK). „Der Aufschwung weltweit steht auf vielen Säulen – aber er bleibt risikobehaftet. So entwickelt sich die Konjunktur in vielen Ländern nur schleppend. Politische Krisen und Unsicherheiten über die wirtschaftspolitischen Rahmenbedingungen gefährden oder verhindern eine insgesamt noch bessere Entwicklung.“

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Landwirtschaftliche Fahrzeuge im Straßenverkehr

Führerschein- und Transportrecht

Koblenz. Landwirtschaftliche Fahrzeuge und angehängte Arbeitsgeräte werden immer größer, breiter und schwerer. Auch Anhänger weisen immer größere Nutzlasten auf. Martin Vaupel von der Landwirtschaftskammer Niedersachsen in Oldenburg wird daher im Rahmen eines Seminars des Bauern- und Winzerverbandes Rheinland-Nassau am 05. Dezember 2017 von 10 Uhr bis 15 Uhr über das aktuelle Führerschein- und Transportrecht referieren.

Während des Seminars wird er u. a. auf die Themen „Was darf gefahren werden?“, „Angehängte Arbeitsgeräte – Was ist zu beachten?“, „Abmessungen, Gewichte und Ausnahmegenehmigungen“, „Landwirtschaftliche oder gewerbliche Beförderung – Aktuelle Änderungen beim Güterkraftverkehrsgesetz und bei der Maut“, „Fahrzeugbauarten und Zulassung“ sowie „Ladungssicherung“ eingehen. Die Seminargebühr beträgt für Mitglieder des Bauern- und Winzerverbandes Rheinland-Nassau 50 Euro und 100 Euro für Nichtmitglieder.

Informationen und Anmeldungen bitte an: Bauern- und Winzerverband Rheinland-Nassau e.V., Karl-Tesche-Straße 3, 56073 Koblenz, Telefon: 0261 9885-1112, Fax: 0261 9885-1300 oder per E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.

Bauhauptgewerbe im September 2017: Aufträge und Umsätze niedriger als im Vormonat

Das rheinland-pfälzische Bauhauptgewerbe verzeichnete im September 2017 weniger Aufträge und niedrigere Umsätze als im Vormonat. Nach Angaben des Statistischen Landesamtes sanken die Auftragseingänge im Vergleich zum August 2017 – kalender- und saisonbereinigt – um 2,4 Prozent. Der baugewerbliche Umsatz ging um 1,9 Prozent zurück. Gegenüber den ersten neun Monaten 2016 stieg das Ordervolumen um 5,1 Prozent, der Umsatz verbesserte sich um 12,5 Prozent.

Auftragseingänge nach Bauart und Auftraggeber

Im Vergleich zum August 2017 ging die Nachfrage nach Bauleistungen im Tiefbau um 8,4 Prozent zurück. Im Hochbau erhöhten sich die bereinigten Auftragseingänge dagegen um 4,8 Prozent. Der Rückgang im Tiefbau ist auf die ungünstige Entwicklung im Straßenbau sowie im gewerblichen Tiefbau zurückzuführen (minus 22,7 bzw. minus 12,5 Prozent). Im öffentlichen Hochbau war die Nachfrage ebenfalls niedriger als im Vormonat (minus 5,1 Prozent). Die höchsten Auftragszuwächse errechnen sich für den Wohnungsbau (plus 34,1 Prozent). Der sonstige öffentliche Tiefbau sowie der gewerbliche Hochbau legte ebenfalls deutlich zu (plus 29,1 bzw. plus 9,0 Prozent). Gegenüber den ersten neun Monaten 2016 wurden sowohl im Hochbau als auch im Tiefbau Auftragszuwächse registriert (plus 6,0 bzw. plus 4,2 Prozent).

Baugewerblicher Umsatz nach Bauart und Auftraggeber

Im Vergleich zum August 2017 gingen die bereinigten Erlöse im Hochbau um 6,5 Prozent zurück. Für den Tiefbau errechnet sich dagegen ein Anstieg um 2,9 Prozent. Sinkende Umsätze verzeichneten vor allem der gewerbliche Hochbau sowie der Wohnungsbau (minus 12,6 bzw. minus 7,1 Prozent). Dagegen lagen die Erlöse insbesondere im öffentlichen Hochbau sowie im sonstigen öffentlichen Tiefbau über dem Vormonatswert (plus 14,3 bzw. plus 13,4 Prozent). Gegenüber den ersten neun Monaten 2016 zogen die baugewerblichen Umsätze sowohl im Tiefbau als auch im Hochbau deutlich an (plus 13,5 bzw. plus 11,5 Prozent).

Mit der Konjunkturmeldung im Bauhauptgewerbe wird die monatliche Entwicklung der Auftragseingänge sowie des baugewerblichen Umsatzes im Bauhauptgewerbe insgesamt, in den Teilbereichen Hochbau und Tiefbau sowie in der Gliederung nach Bauart und Auftraggeber bereitgestellt. Um kurzfristige Veränderungen aufzuzeigen, liegt der Schwerpunkt der Berichterstattung auf dem Vergleich der kalender- und saisonbereinigten Werte mit dem jeweiligen Vormonat. Ergänzend werden die Veränderungsraten zum jeweiligen Vorjahresmonat oder zum jeweiligen Vorjahreszeitraum angegeben. Weitere Erläuterungen

Autor: Thomas Kirschey (Referat Analysen, Auftragsarbeiten, FDZ)

Einzelhandel von Januar bis September 2017 mit Umsatz- und Beschäftigtenplus

Der rheinland-pfälzische Einzelhandel setzte von Januar bis September 2017 mehr um als im Vorjahreszeitraum. Nach vorläufigen Berechnungen des Statistischen Landesamtes in Bad Ems waren die Umsätze real, also um Preisveränderungen bereinigt, um 2,2 Prozent höher als in den ersten drei Quartalen 2016. Nominal, also zu jeweiligen Preisen, stiegen die Erlöse um 4,1 Prozent. Deutschlandweit legten die Einzelhandelsumsätze preisbereinigt um 2,9 Prozent zu (nominal: plus 4,7 Prozent).

Umsatzentwicklung nach Wirtschaftszweigen

Die Umsatzentwicklung verlief in allen Segmenten positiv. Der umsatzstärkste Bereich ist der „Einzelhandel mit sonstigen Gütern“, zu denen Bekleidung, Schuhe und Lederwaren zählen. In diesem Handelssegment lagen die preisbereinigten Umsätze um 2,3 Prozent über dem Niveau des Vorjahreszeitraums. Im zweitgrößten Bereich, dem „Einzelhandel mit sonstigen Haushaltsgeräten, Textilien, Heimwerker- und Einrichtungsbedarf“ erhöhten sich die Erlöse real um 0,6 Prozent. Um 1,4 Prozent stiegen die Umsätze im „Einzelhandel mit Waren verschiedener Art“, zu dem Supermärkte, SB-Warenhäuser und Verbrauchermärkte gehören. Der Handel mit Verlagsprodukten, Sportausrüstungen und Spielwaren setzte real 3,7 Prozent mehr um als ein Jahr zuvor. Im Handel mit Geräten der Informations- und Kommunikationstechnik waren die Umsätze von Januar bis September 2017 preisbereinigt um 11,1 Prozent höher als im Vorjahreszeitraum.

Beschäftigung

Die Zahl der Beschäftigten im Einzelhandel lag in den ersten neun Monaten 2017 um 0,9 Prozent über dem Niveau des Vorjahreszeitraums. Dabei nahm die Zahl der Vollzeitkräfte um 1,6 Prozent und die Zahl der Teilzeitbeschäftigten um 0,5 Prozent zu.

Die Daten stammen aus der monatlichen Stichprobenerhebung bei ausgewählten Einzelhandelsunternehmen in Rheinland-Pfalz. Durch das Handelsstatistikgesetz wird die Zahl der zu befragenden Einheiten auf höchstens 8,5 Prozent aller Unternehmen begrenzt. Die Angaben für Filialbetriebe von Einzelhandelsketten mit Sitz in einem anderen Bundesland sind in den Ergebnissen enthalten.

Autor: Wolfgang Ellermeyer (Referat Auswertungen, Analysen Wirtschaft, Staat)

Umsatz und Beschäftigtenzahlen im Gastgewerbe legen zu

Das rheinland-pfälzische Gastgewerbe setzte von Januar bis September 2017 mehr um als im Vorjahreszeitraum. Nach vorläufigen Berechnungen des Statistischen Landesamtes in Bad Ems waren die Umsätze real, also um Preisveränderungen bereinigt, um 3,7 Prozent höher als in den ersten neun Monaten 2016. Nominal, also in jeweiligen Preisen, stiegen die Erlöse um 5,8 Prozent. Deutschlandweit blieben die Gastgewerbeumsätze preisbereinigt fast unverändert (plus 1,0 Prozent); in jeweiligen Preisen legten sie um 3,1 Prozent zu.

Umsatzentwicklung nach Wirtschaftszweigen

In der Gastronomie, auf die zwei Drittel der Gastgewerbeumsätze entfallen, lagen die Erlöse in den ersten drei Quartalen 2017 real um 5,7 Prozent über dem Niveau des Vorjahreszeitraums. Die speisengeprägte Gastronomie, zu der Restaurants, Cafés, Eissalons und Imbissstuben zählen, verzeichnete preisbereinigt eine Erlössteigerung von 7,9 Prozent. Die Umsätze der Caterer und Erbringer sonstiger Verpflegungsdienstleistungen gingen hingegen um 0,9 Prozent zurück. Im rheinland-pfälzischen Beherbergungsgewerbe, das gut ein Drittel der Umsätze des Gastgewerbes erwirtschaftet, fielen die preisbereinigten Erlöse um 1,3 Prozent höher aus als von Januar bis September 2016.

Beschäftigung

Die Zahl der Beschäftigten im Gastgewerbe war in den ersten neun Monaten 2017 um 1,3 Prozent höher als im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Dabei erhöhte sich die Zahl der Vollzeitkräfte um 1,5 Prozent, während die Zahl der Teilzeitkräfte um 1,2 Prozent anstieg.

Die Daten stammen aus der monatlichen Stichprobenerhebung bei 300 ausgewählten Gastgewerbeunternehmen in Rheinland-Pfalz. Durch das Handelsstatistikgesetz wird die Zahl der zu befragenden Einheiten bundesweit auf höchstens fünf Prozent aller Unternehmen begrenzt. Die Angaben für Filialbetriebe von Hotel- und Restaurantketten mit Sitz in einem anderen Bundesland sind in den Ergebnissen enthalten. Da es sich um eine Stichprobenerhebung handelt, liegen absolute Werte sowie Regionalangaben nicht vor.

Die Ergebnisse sind vorläufig und können durch Korrekturmeldungen verändert werden. D. h. die Unternehmen haben 24 Monate die Möglichkeit zur Korrektur ihrer Angaben. Die Monatserhebung im Gastgewerbe basiert auf einer repräsentativen Stichprobe, die in Abhängigkeit vom Stichprobenumfang und der Streuung der zu beobachtenden Merkmale einem stichprobenbedingten Zufallsfehler unterliegt.

Autor: Wolfgang Ellermeyer (Referat Auswertungen, Analysen Wirtschaft, Staat)

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