Montag, 19. Februar 2018

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25. rheinland-pfälzischer Vieh- und Fleischtag 2018

Nutztierhaltungsstrategie - Wohin geht die Reise?

Koblenz. Die Nutztierhaltungsstrategie ist zentrales Thema des 25. Vieh- und Fleischtages am Dienstag, den 27.02.2018 ab 10.00 Uhr in der Hauptgeschäftsstelle des Bauern- und Winzerverbandes Rheinland-Nassau in Koblenz. Nach den Eingangsansprachen vom Präsidenten des Bauern- und Winzerverbandes, Michael Horper und vom Präsidenten der Landwirtschaftskammer, Norbert Schindler, wird Dr. Werner Kloos, Leiter der Stabstelle Nutztierhaltungsstrategie im Bundeslandwirtschaftsministerium, über die zukunftsfähige Tierhaltung in Deutschland sprechen.

Landwirte und interessierte Besucher können sich nach dem Mittagessen ab 13.00 Uhr in drei verschiedenen Arbeitskreisen über produktionsbezogene Themen informieren. In insgesamt acht Fachbeiträgen in den Arbeitskreisen „Milchvieh“, „Schweine“ und „Rindfleisch“ werden u. a. Themen wie „Entwicklungen am Milchmarkt“, „Afrikanische Schweinepest – Was kommt auf die Betriebe zu?“, „Stallkonzepte für die Mutterkuhhaltung“ oder „Angepasste Intensität und Rassenwahl in der Fleischrinderhaltung“ behandelt.

Es wird ein Tagungsbeitrag in Höhe von 10 Euro erhoben. Aus organisatorischen Gründen wird um eine Anmeldung gebeten.

Weitere Informationen und Inhalte können dem Programm unter www.bwv-net.de entnommen werden.

KSK Mayen nutzt Softwareangebot der Unfallkasse Rheinland-Pfalz

Lizenzvereinbarung unter Dach und Fach

Gefährdungsbeurteilung für Sicherheit und Gesundheitsschutz

Mayen/Andernach Eine Gefährdungsbeurteilung ist zentrales Element und Fundament, wenn es um die Sicherheit und Gesundheit von Beschäftigten geht. Auch bei der Kreissparkasse Mayen. Eine solche Beurteilung macht mögliche Gefährdungen erkennbar – Präventionsmaßnahmen können gezielt umgesetzt werden. Um ihre Mitgliedsunternehmen zu unterstützen, bietet die Unfallkasse Rheinland-Pfalz ihnen kostenlos ein Programm an, das die Verantwortlichen bei der Erstellung der Gefährdungsbeurteilung unterstützt. „Das Angebot lernte ich während einer Veranstaltung der Unfallkasse kennen. Durch Kontakte zur Stadtverwaltung Mayen, die dieses Programm bereits nutzt, habe ich mich weiter informiert und bin sicher, dass die Software auch für unser Haus richtig ist“, berichtet Elmar Kanne, Fachkraft für Arbeitssicherheit bei der KSK Mayen. Die Nutzung der Software besiegelten nun KSK-Vorstandsvorsitzender Karl-Josef Esch und Manfred Breitbach, Geschäftsführer der Unfallkasse, mit einer Lizenzvereinbarung.

Welche Vorteile hat die KSK Mayen von diesem kostenfreien Angebot?

„Als Unternehmen ist die Kreissparkasse für die Sicherheit und Gesundheit der Beschäftigten u. a. im Verwaltungs- und Beratungsbereich sowie in den Filialen verantwortlich“, erklärt Manfred Breitbach, Geschäftsführer der Unfallkasse. „Die von uns zur Verfügung gestellte Software hilft den Verantwortlichen, die gesetzlich geforderte Gefährdungsbeurteilung zu erstellen“, ist Manfred Breitbach überzeugt.

„Die Sicherheit und die Gesundheit unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und unserer Kundinnen und Kunden hat für uns höchste Priorität. Deshalb arbeiten wir mit Nachdruck daran, sich bietende Verbesserungen umzusetzen, sei es durch technische und bauliche Veränderungen oder durch Schulungsmaßnahmen. Dies geschieht in enger Abstimmung mit der Unfallkasse Rheinland-Pfalz, die uns seit Jahren eine gute Ratgeberin ist“, bestätigt Karl-Josef Esch, Vorstandsvorsitzender der Kreissparkasse. „Die neue Software der Unfallkasse ist daher ein wichtiger Baustein, der uns weiterbringt und letztlich dem Wohlergehen der Menschen in unseren Geschäftsräumen dient. Dafür bin ich der Unfallkasse dankbar.“

Welche Fragen muss die KSK Mayen sich im Rahmen der Gefährdungsbeurteilung beantworten? Wie kann sie diese angemessen dokumentieren? Die Beurteilung der Arbeitsbedingungen und der Gefährdungen, die mit den Tätigkeiten verbunden sind, ist eine gesetzliche Verpflichtung für Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber. Danach müssen sie die erforderlichen Maßnahmen treffen, mit denen Arbeitsunfälle, Berufskrankheiten und arbeitsbedingte Gesundheitsgefahren verhütet werden. „Die von der Unfallkasse zur Verfügung gestellte Software „Handlungshilfe 4.0“ verbunden mit einer Anwendungsschulung bietet dafür eine gute Hilfe“, sagt Elmar Kanne.

Das geänderte Geldwäschegesetz

Das geänderte Geldwäschegesetz – Pflichten, Fragen und Handlungsbedarf (Koblenz)

20. Februar 2018, 17:00 - 18:30 Uhr

in der IHK Koblenz, Schlossstraße 2, 56068 Koblenz

Das Geldwäschegesetz wurde im Juni 2017 geändert, aber nach wie vor herrscht vielerorts Unsicherheit über die nun bestehenden Pflichten und den entsprechenden Handlungsbedarf. Wer ist tatsächlich Verpflichteter? Was ist genau zu tun? Was kann passieren, wenn man nichts unternimmt? Diese und andere Fragen werden die Referentinnen der Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion als zuständiger Aufsichtsbehörde, Frau Monshausen und Frau Dr. Grewing, beantworten und in der Veranstaltung einen Überblick über die Thematik sowie den Handlungsbedarf geben. Die Veranstaltung richtet sich insbesondere an Güterhändler, Immobilienmakler und Versicherungsvermittler und ist für Zugehörige der IHK Koblenz kostenfrei. Weiter Informationen und die Möglichkeit zur Anmeldung finden Sie auf www.ihk-koblenz.de, unter Angabe der Nummer 141107863.

IHK-Konjunkturbericht Rheinland-Pfalz:

Boom hält an – Fachkräfte knapp und teuer

Die rheinland-pfälzische Wirtschaft erlebt weiterhin branchenübergreifend einen Boom. Zu diesem Ergebnis kommen die rheinland-pfälzischen Industrie- und Handelskammern (IHKs) in ihrem aktuellen Konjunkturbericht, an dem sich mehr als 1.000 Betriebe mit über 200.000 Beschäftigten beteiligt haben. Neben der guten Binnennachfrage, die von einem robusten Arbeitsmarkt gestützt wird, trägt die Expansion der Weltwirtschaft zum dynamischen Wachstum bei.

Als zusammenfassende Beurteilung von Geschäftslage und Geschäftserwartungen legt der IHK-Konjunkturklimaindikator von 125 Punkten im Herbst 2017 auf aktuell 128 Punkte zu. Dabei erlangt die Geschäftslage in ihrem Saldo aus positiven und negativen Meldungen mit plus 43 Prozentpunkten ein neues Allzeithoch. Auch mit Blick auf die mittelfristigen Geschäftserwartungen zeigen sich die rheinland-pfälzischen Unternehmen zuversichtlich.

Die Investitionsneigung lässt in ihrem Expansionstempo zwar nach, liegt aber weiter über ihrem langjährigen Durchschnitt. Zudem hält die hohe Einstellungsbereitschaft auch zum Jahreswechsel an. 90 Prozent der Betriebe planen, ihren Personalbestand zu erhöhen oder zumindest konstant zu halten. Lediglich 10 Prozent fassen Entlassungen ins Auge. „Damit liefern der Arbeitsmarkt, aber auch die Investitionsperspektiven der Unternehmen weiterhin zuverlässige konjunkturelle Impulse“, folgert Arne Rössel, Sprecher der IHK-Arbeitsgemeinschaft Rheinland-Pfalz.

Weiterhin erfreulich entwickelt sich die Industriekonjunktur, allen voran die Vorleistungs- sowie die Ge- und Verbrauchsgüterproduzenten. Sowohl der Auftragsbestand als auch die Kapazitätsauslastung der Industriebetriebe notieren Rekordwerte, die durch gestiegene Umsätze und zuversichtliche Exporterwartungen abgerundet werden.

Unerwünschte Nebeneffekte zeigen sich im Fachkräftemangel und in steigenden Arbeitskosten. Aktuell sorgen sich branchenübergreifend 55 Prozent der Unternehmen um die Sicherung des eigenen Fachkräftebedarfs. Im Baugewerbe sind es sogar 72 Prozent. Als Kehrseite des Beschäftigungsrekords und der steigenden Reallöhne gewinnen auch die Arbeitskosten unweigerlich an Bedeutung. Sie werden bereits von 42 Prozent der Unternehmen als Risikofaktor benannt. „Fachkräfte werden zunehmend knapp und teuer. Das dürfte die Wachstumsperspektiven einzelner Branchen und Regionen in absehbarer Zeit begrenzen“, sagt Robert Lippmann, wirtschaftspolitischer Sprecher der IHK-Arbeitsgemeinschaft.

„Trotz der Fachkräfteproblematik wird sich der Aufschwung in Rheinland-Pfalz auch in den Folgemonaten fortsetzen. Darauf deuten die einschlägigen IHK-Indikatoren hin. Dennoch muss der konjunkturelle Rückenwind genutzt werden, um drängende standortpolitische Herausforderungen zu lösen und eine Grundlage für eine krisenresistente Wirtschaft zu schaffen“, mahnt Rössel. Die Hängepartie um die Regierungsbildung in Berlin zeige bislang zwar keine konjunkturellen Auswirkungen, als Risikofaktor für die weitere wirtschaftliche Entwicklung werde das Thema allerdings von zahlreichen Unternehmen benannt.

Der vollständige Konjunkturbericht steht auf www.ihk-rlp.de unter der Nummer 3975698 als Download zur Verfügung.

Lahnsteiner Unternehmen mit Innovationspreis ausgezeichnet

Neuartige Idee zur Ladungssicherung

Lahnstein. Vergangene Woche wurde zum 30. Mal der Innovationspreis Rheinland-Pfalz durch das Wirtschaftsministerium verliehen und auch ein Unternehmen aus der Stadt Lahnstein durfte sich zu den Preisträgern zählen. Das Kunststoffwerk Philippine GmbH & Co. KG entwickelte zusammen mit der Firma StreeProtec aus Koblenz einen Betonauslaufschutz für Transportbetonmischer, der dafür sorgt, dass während der Fahrt keine Betonreste verloren gehen und auf der Fahrbahn landen.

Vor der Preisverleihung informierte sich Lahnsteins Bürgermeister Adalbert Dornbusch, der den erkrankten Oberbürgermeister vertrat, bei den Fachleuten von Philippine und StreeProtec über das gemeinsame Produkt.

Der Innovationspreis ist mit insgesamt 40.000 Euro dotiert und wird gemeinsam vom Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau sowie den Arbeitsgemeinschaften der Industrie- und Handelskammern und den Handwerkskammern vergeben.

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