Sonntag, 21. April 2019

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SPD-Ortsverein Altstadt-Mitte

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Gutachten wird Entscheidung bringen

Die Diskussion über Sinn oder Unsinn um das Deutsche Eck ist erfreulicherweise seit Jahren verstummt. Man kann das Für oder Wider drehen wie man will. Es ist ein fester Bestandteil der Denkmalkultur in Koblenz und selbstverständlich darüber hinaus. Der Zustand des Denkmals ‚Deutsches Eck‘ ist in den vergangenen Jahren immer problematischer geworden. Aber die Zeit des Wegsehens ist vorbei. Das wurde auch bei einem Besichtigungstermin des Denkmalpflegebeirates überdeutlich. Man ist von Seiten des SPD-Ortsvereins Altstadt-Mitte dankbar, dass auch unabhängige Fachleute den Zustand als überaus kritisch eingestuft haben. Man braucht kein Fachmann zu sein, um mit bloßem Auge zuerkennen, dass zahlreiches Fugenmaterial nicht mehr vorhanden ist und somit die Feuchtigkeit ungehindert in den Stein eindringen kann, so die beiden Kommunalpolitiker Fritz Naumann und Denny Blank. Es ist leider mit alljährlichen Kosmetikmaßnahmen im Frühjahr, beispielsweise das Auskratzen von Fugen und das Beseitigen von Grünspan, nicht mehr getan. Obwohl es optisch ein besseres Gesamtbild für Besuchende von Koblenz herstellt. Im Laufe des Jahres 2019 wird man endlich ein Gutachten vorliegen haben, dass den Gesamtzustand unverhohlen darstellt und klare Handlungsanweisungen vorgibt. Dieses Gutachten muss die Basis sein, weitere Schritte der Sanierungen vorzunehmen. Denn man ist sich schon ohne Gutachten bewusst, dass die Entscheidung im Millionenbereich liegen wird, welche sodann schon in die Haushaltsberatungen 2019 einfließen muss. Die möglichen Sanierungsmittel werden selbstverständlich auch dazu führen, dass das Pro und Kontra des Deutschen Ecks neu belebt wird. Aber, dass große und kleine städtische Denkmäler ab und zu Geld kosten können, ist keine Neuigkeit. Das Deutsche Eck ist ein touristischer Anziehungspunkt, ob einem das gefällt oder nicht. Von daher haben wir die Verpflichtung dieses Wahrzeichen von Koblenz wieder in einen Zustand zu versetzen, der vorzeigbar ist. Die Taktik ist an dieser Stelle nicht mehr angebracht. Man hofft natürlich, dass der neue Stadtrat mit Blick auf die notwendige Sanierung keine Haltung einnimmt, die diese wichtige Sanierung verhindern würde.

Ehrenamtliches Engagement gewürdigt

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Landkreis lud zum Jugend- und Sozialempfang

KREIS MYK. Beim Jugend- und Sozialempfang dankte der Landkreis Mayen-Koblenz im Kottenheimer Bürgerhaus Verbänden, Vereinen und ehrenamtlich tätigen Einzelpersonen für ihre wertvolle Arbeit. Die Ehrennadeln für herausragendes Engagement im Jugend- und Sozialbereich erhielten Eva Schräpler aus Bendorf und Hans Backhausen aus Polch. Als Gruppen wurden die Deutsche Pfadfinderschaft Sankt Georg aus Rhens und der Förderverein der Förder- und Wohnstätten Kettig ausgezeichnet.

Der Erste Kreisbeigeordnete Burkhard Nauroth lobte, wie vielfältig der Jugend- und Sozialbereich des Landkreises aufgestellt ist: „Flächendeckend leisten engagierte Bürgerinnen und Bürger im Landkreis Mayen-Koblenz soziale Arbeit oder Arbeit mit Kindern und Jugendlichen. Die gesellschaftspolitische Bedeutung ist enorm. Ein familienfreundlicher Landkreis hat alle Generationen und alle Lebenslagen im Blick.“ Es sei daher wichtig, sowohl den hauptberuflich als auch ehrenamtlich tätigen Personen für ihre Arbeit Danke zu sagen.

„Nicht lange reden, sondern einfach machen“, so das Motto von Hans Backhausen, der die Ehrennadel des Landkreises Mayen-Koblenz krankheitsbedingt in Abwesenheit erhielt. Er war Mitbegründer der Mayener Tafel im Jahr 2005. Seit vielen Jahren ist er Mitglied im Förderverein Fachstelle Frühe Hilfen der evangelischen Kirche Maifeld und fährt ehrenamtliche Kinder und deren Familien zu Arztterminen oder Therapiestunden. Er ist ein ständiger Ansprechpartner für die Belange der betreuten Familien. Darüber hinaus betreibt er eine eigene Fahrradwerkstatt in welcher auch Spielzeug repariert wird. „Insgesamt wurden durch die Initiative von Herrn Backhausen bereits rund 250 Fahrräder wieder fahrbereit gemacht, vor allem für Flüchtlinge in der Kirchengemeinde“, so der Erste Kreisbeigeordnete.

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Dr. Jan Bollinger und Joachim Paul (AfD) zu den Brückensperrungen in Koblenz:

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Die aktuelle Situation war vermeidbar

In der Sitzung des Verkehrsausschusses am 18.04. wurde auf Antrag der AfD-Fraktion ausführlich über die schwierige Verkehrssituation in Koblenz diskutiert, nachdem gleich drei Rheinbrücken ganz oder teilweise gesperrt werden müssen. Nach der Sitzung bewertete MdL Dr. Jan Bollinger, Parlamentarischer Geschäftsführer und verkehrspolitischer Sprecher der AfD-Fraktion, das Ergebnis so: „Wir wollten genau wissen, wie die Entscheidung, alle drei Rheinbrücken im Raum Koblenz gleichzeitig zu sanieren, entstanden ist. Doch die Antworten von Staatssekretärin Schmitt aus dem Verkehrsministerium und ihrer Fachleute überzeugen nicht wirklich davon, dass die aktuelle Situation unvermeidbar war. Wir glauben, dass bei einer langfristigen, besser vorausschauenden Planung die Bauarbeiten des LBM, der für die Bendorfer Brücke und die Südbrücke verantwortlich ist, hätten entzerrt werden können.“

Joachim Paul, MdL, stellvertretender Fraktionsvorsitzender der AfD-Fraktion im Landtag, Mitglied in der AfD-Fraktion im Stadtrat von Koblenz und Spitzenkandidat für die Kommunalwahl in Koblenz, ergänzt: „Auch die Stadt Koblenz hat natürlich Fehler gemacht. Der desolate Zustand der Pfaffendorfer Brücke ist natürlich das Ergebnis jahrelanger Versäumnisse bei der Instandhaltung und konnte darum nicht wirklich überraschen.“

Fußgängerampel Wallersheimer Weg

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Die Fußgängerlichtsignalanlage Wallersheimer Weg in der Nähe der Einmündung Nauweg wird derzeit umgebaut. Die provisorische Lichtsignalanlage wird durch eine fest installierte Anlage ersetzt. Zum Abschluss der Arbeiten wird die Lichtsignalanlage vorübergehend am Montag, 29.04. und Dienstag, 30.04. außer Betrieb gesetzt.

Die Verwaltung bittet alle Verkehrsteilnehmer während der Umbaumaßnahmen um erhöhte Aufmerksamkeit.

30. April - Amtseinführung von Militärdekan Dr. Roger Mielke M.A.

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Koblenz. Die Amtseinführung von Pfarrer Dr. Roger Mielke M.A. als Militärdekan am Zentrum Innere Führung der Bundeswehr in Koblenz übernimmt der Evangelische Militärbischof Dr. Sigurd Rink. Eingeladen wird aus diesem Anlass zum Gottesdienst am Dienstag, dem 30. April, um 13:00 Uhr in die evangelische Hoffnungskirche (Ellingshohl/Von-Witzleben-Str., 56076 Koblenz-Pfaffendorfer Höhe).

Mielke ist seit Oktober 2018 im Evangelischen Militärpfarramt Koblenz III als Seelsorger tätig. Der 54-jährige gebürtige Remscheider hat in Wuppertal, Tübingen und Erlangen Theologie studiert. In Greifswald promovierte er mit einer Arbeit über politische Ethik. Berufsbegleitend studierte er Soziologie, Erziehungswissenschaft und Psychologie und erwarb damit den Abschluss eines Magister Artium (M.A.). Nach dem Vikariat in Köln-Braunsfeld und der Zeit als Pastor im Hilfsdienst in Gemünd/Eifel war er von 1994 bis 1999 Gemeindepfarrer in Neuwied und von 2000 bis 2012 in Bendorf. Von 2012 bis 2018 hat er als Oberkirchenrat im Kirchenamt der Evangelischen in Deutschland in Hannover gearbeitet. Dort befasste er sich vor allem mit Fragen der politischen Ethik, der Demokratie, Sicherheitspolitik und Friedensethik. Am Zentrum Innere Führung ist er als Seelsorger Ansprechpartner und Begleiter von Soldatinnen und Soldaten. Er arbeitet mit in Lehrgängen, zu denen Soldatinnen und Soldaten nach Koblenz kommen. Unter anderem ist er auch Lehrbeauftragter im Fach Systematische Theologie an der Universität Koblenz-Landau, Mitglied der Evangelischen Michaelsbruderschaft und gehört dem Presbyterium der Evangelischen Kirchengemeinde Koblenz-Pfaffendorf an.

Roger Mielke ist verheiratet und Vater von drei erwachsenen Kindern.

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