Montag, 23. November 2020

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Landkreis Mayen-Koblenz bereitet Corona-Impfzentrum in Polch vor

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Landrat: „Standort Maifeldhalle bietet gute Rahmenbedingen.“

KREIS MYK. Der Landkreis Mayen-Koblenz plant in der Maifeldhalle in Polch ein Corona-Impfzentrum zu errichten. Die Vorbereitungen zur Inbetriebnahme laufen aktuell auf Hochtouren, um schnellstmöglich nach Zulassung des Corona-Impfstoffes mit den Impfungen beginnen zu können. Wann es soweit ist, steht noch nicht fest. Ebenfalls noch nicht abschließend geklärt ist die Reihenfolge der Personengruppen, welche sich freiwillig impfen lassen können. Landrat Dr. Alexander erklärt: „Wir wollen bestmöglich vorbereitet sein und haben am Standort in der Maifeldhalle gute Rahmenbedingen gefunden. Sowohl für den geplanten Betrieb, als auch für die Erreichbarkeit mittels Pkw und ÖPNV. Polch liegt recht zentral in der Landkreis-Fläche.“

Das Land Rheinland-Pfalz hat den Landkreisen und kreisfreien Städten die Möglichkeit geboten, innerhalb ihrer Kommune jeweils ein Impfzentrum vorzubereiten. „Der Landkreis Mayen-Koblenz möchten von diesem Angebot Gebrauch machen“, macht Landrat Dr. Saftig klar. Es gelte nun umfassende organisatorische Details zu klären. Das beinhaltet auch eine entsprechende Personalplanung. Deshalb sind bereits jetzt bei der Kreisverwaltung Mayen-Koblenz zum nächstmöglichen Zeitpunkt mehrere Stellen als Bürokraft im Impfzentrum ausgeschrieben.

978 aktive Corona-Fälle in MYK und Koblenz

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98 neue positiv Getestete – 68 Personen sind genesen

Stand: 23.11.2020

KREIS MYK. Es gibt insgesamt 98 neue positiv auf das Coronavirus getestete Personen in Stadt und Landkreis. 68 Personen sind genesen. Die Anzahl aktiver Corona-Fälle im Zuständigkeitsbereich des Gesundheitsamtes Mayen-Koblenz liegt damit derzeit bei 978:

638 im Kreis MYK und 340 in der Stadt Koblenz.

Aufgrund von vereinzelten Corona-Fällen an folgenden Schulen und Weiterbildungsstätten sind für folgende neue Klassen/Kurse Quarantänen angeordnet worden:

  • Kita St. Mauritius, Koblenz: Marienkäfergruppe

Die Zahl aller aktiven Corona-Fälle sowie in Klammern die neu positiv Getesteten (+) und Genesenen (-) in den Städten und Verbandsgemeinden (VG) des Kreises Mayen-Koblenz sowie in der Stadt Koblenz stellen sich wie folgt dar:

Stadt Andernach           93         ( + 11 / - 5 )

Stadt Bendorf              48        ( + 5 / - 10 )

Stadt Koblenz              340     ( + 29 / - 35 )

Stadt Mayen                 47           ( + 4 / - 5 )

VG Maifeld                   122         ( + 7 / - 1 )

VG Mendig                   48          ( + 7 / - 2 )

VG Pellenz                   51          ( + 5 / - 1 )

VG Rhein-Mosel           78         ( + 1 / - 3 )

VG Vallendar                37          ( + 4 / - 2 )

VG Vordereifel             23          ( + 5 / - 1 )

VG Weißenthurm          91        ( + 20 / - 3 )

Insgesamt sind von 2.959 Personen aus Stadt und Kreis, bei denen das Coronavirus bislang nachgewiesen wurde, 1.930 Menschen genesen. Es gibt insgesamt 48 Todesfälle zu beklagen, 21 im Landkreis und 27 in Koblenz, die im Zusammenhang mit einer Coronavirus-Infektion stehen. Darüber hinaus sind eine infizierte Person aus dem Landkreis und zwei Personen aus Koblenz verstorben, bei der die Todesursache nicht in Verbindung mit Corona steht.

Der täglich veröffentlichte 7-Tages-Wert (pro 100.000 Einwohner) ist für den Landkreis und die Stadt Koblenz auf der Internetseite des Gesundheitsministeriums unter https://kurzelinks.de/7TageWertRLP abrufbar.

Die Zahl der intensivmedizinisch behandelten COVID-19-Patienten findet sich stets aktuell unter www.intensivregister.de

Die Corona-Ambulanz in der Weiersbachhalle (In der Weiersbach, 56727 Mayen) in Mayen hat folgende Öffnungszeiten:

Montag                        11 bis 15 Uhr

Dienstag bis Freitag     12 bis 14 Uhr

Samstag                      10 bis 12 Uhr

Die Corona-Ambulanz in Koblenz (CGM Arena, Jupp-Gauchel-Straße 10, 56075 Koblenz) hat folgende Öffnungszeiten:

Montag                                    9 bis 16 Uhr

Dienstag bis Samstag              9 bis 13 Uhr

Alle Infos zu den Ambulanzen, Hotlines und vielem mehr gibt es im Internet unter www.kvmyk.de/corona

Fällarbeiten im Vogelschutzgehölz beginnen heute

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Böse Überraschung für das Baumpflege-Team der Stadt Koblenz: Fast alle Bergahorn-Bäume im Vogelschutzpark auf der Karthause oberhalb des Hauptfriedhofes müssen nach Untersuchungen des Eigenbetriebs Grünflächen- und Bestattungswesen gefällt werden. Der Grund: Die in dem Waldstück wachsenden Bergahorn-Bäume sind mit der Rußrinden-Krankheit des Ahorns befallen. Schwarze Stellen am Stamm, abplatzende Rinden und abgestorbenen Kronen machen ein schnelles Eingreifen der städtischen Baumpfleger nötig. Ab dem heutigen Montag, 23. November, sollen die befallenen Bäume gefällt und abtransportiert werden.

Menschen sollten sich von den kranken Bäumen fernhalten. Sie sind mit dem Pilz Cryptomstroma corticale befallen, einem Schwächeparasiten, der die Bäume tötet. Unter und auf der Rinde sammeln sich schwarze Pilzsporen an. Die Sporen verteilen sich in der Luft und können schwere Atemwegsprobleme bis zu einer Entzündung der Lungenbläschen verursachen. Während der Arbeit an den infizierten Ahornbäumen tragen die Baumpfleger deshalb entsprechende Schutzausrüstung.

Die Infektion wird durch heiße Sommer und lange Trockenzeiten begünstigt. Bereits im vergangenen Jahr mussten zahlreiche Ahorn-Bäume wegen der Rußrinden-Krankheit gefällt werden, untern anderem am Rheinsteig in Ehrenbreitstein. Forscher fanden heraus, dass der Pilz jahrelang im Baum verharren kann. Erst, wenn die Bedingungen für ihn optimal sind, schlägt er zu. Durch Wassermangel geschwächte Bäume bietet dem Pilz leichtes Spiel. Gerade in Wäldern mit einem hohen Ahorn-Anteil breitet sich der Pilz durch die geringen Abstände zwischen den Bäumen schnell aus. Deshalb wird auch der Bestand an jungen Ahornbäumen gelichtet.

Der Eigenbetrieb Grünflächen- und Bestattungswesen plant, im Vogelschutzgehölz gefällte Bäume vereinzelt mit sogenannten Klimabäumen zu ersetzen, die mit trockenen, heißen Perioden besser zurechtkommen. Ansonsten wird auf Naturverjüngung gesetzt. Das bedeutet, dass sich Nachwuchs der bestehen Bäume aussähen soll.

948 aktive Corona-Fälle in MYK und Koblenz

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7 neue positiv Getestete – 45 Personen sind genesen

Stand: 22.11.2020

KREIS MYK. Es gibt insgesamt 7 neue positiv auf das Coronavirus getestete Personen in Stadt und Landkreis. 45 Personen sind genesen. Die Anzahl aktiver Corona-Fälle im Zuständigkeitsbereich des Gesundheitsamtes Mayen-Koblenz liegt damit derzeit bei 948:

602 im Kreis MYK und 346 in der Stadt Koblenz.

Aufgrund von vereinzelten Corona-Fällen an folgenden Schulen und Weiterbildungsstätten sind für folgende neue Klassen/Kurse Quarantänen angeordnet worden:

  • Grundschule Kesselheim, Koblenz, Klassen 1b und 4
  • Grundschule Wallersheim, Koblenz, 4c
  • Zwei Gruppen der Kita Wallersheim, Koblenz
  • Grundschule Hasenfänger, Andernach, Klasse 3 c

Die Zahl aller aktiven Corona-Fälle sowie in Klammern die neu positiv Getesteten (+) und Genesenen (-) in den Städten und Verbandsgemeinden (VG) des Kreises Mayen-Koblenz sowie in der Stadt Koblenz stellen sich wie folgt dar:

Stadt Andernach           87          ( + 2 / - 5 )

Stadt Bendorf              53          ( - 2* / - 2 )

Stadt Koblenz              346       ( + 1 / - 18 )

Stadt Mayen                 48           ( + 1 / - 2 )

VG Maifeld                   116         ( + 0 / - 4 )

VG Mendig                   43          ( + 0 / - 0 )

VG Pellenz                   47          ( + 1 / - 1 )

VG Rhein-Mosel           80         ( + 1 / - 5 )

VG Vallendar                35          ( + 0 / - 2 )

VG Vordereifel             19          ( + 1 / - 0 )

VG Weißenthurm          74        ( - 1* / - 6 )

* Aufgrund einer Datenbereinigung wurde die Zahl der positiv gemeldeten Fälle wurde in der Stadt Bendorf um 2 und der VG Weißenthurm um 1 nach unten korrigiert.

Insgesamt sind von 2.861 Personen aus Stadt und Kreis, bei denen das Coronavirus bislang nachgewiesen wurde, 1.862 Menschen genesen. Es gibt insgesamt 48 Todesfälle zu beklagen, 21 im Landkreis und 27 in Koblenz, die im Zusammenhang mit einer Coronavirus-Infektion stehen. Darüber hinaus sind eine infizierte Person aus dem Landkreis und zwei Personen aus Koblenz verstorben, bei der die Todesursache nicht in Verbindung mit Corona steht.

Der täglich veröffentlichte 7-Tages-Wert (pro 100.000 Einwohner) ist für den Landkreis und die Stadt Koblenz auf der Internetseite des Gesundheitsministeriums unter https://kurzelinks.de/7TageWertRLP abrufbar.

Die Zahl der intensivmedizinisch behandelten COVID-19-Patienten findet sich stets aktuell unter www.intensivregister.de

Die Corona-Ambulanz in der Weiersbachhalle (In der Weiersbach, 56727 Mayen) in Mayen hat folgende Öffnungszeiten:

Montag                        11 bis 15 Uhr

Dienstag bis Freitag     12 bis 14 Uhr

Samstag                      10 bis 12 Uhr

Die Corona-Ambulanz in Koblenz (CGM Arena, Jupp-Gauchel-Straße 10, 56075 Koblenz) hat folgende Öffnungszeiten:

Montag                                    9 bis 16 Uhr

Dienstag bis Samstag              9 bis 13 Uhr

Alle Infos zu den Ambulanzen, Hotlines und vielem mehr gibt es im Internet unter www.kvmyk.de/corona

St. Nikolaus-Stiftshospital reduziert Patientenversorgung auf Notfälle und Geburtshilfe

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22 Mitarbeiter infiziert / aktuell keine Aufnahme von geplanten Intensivpatienten / planbare Operationen verschoben / dennoch keine Versorgungsengpässe befürchtet

Andernach/KREIS MYK. Aufgrund mehrerer Corona-Fälle unter den Mitarbeitern des St. Nikolaus-Stiftshospitals in Andernach werden aktuell keine neuen Intensivpatienten mehr aufgenommen und keine elektiven Operationen durchgeführt. Positiv auf das Corona-Virus getestet wurden bislang 16 Mitarbeiter aus der Pflege, 4 Ärzte und 2 Mitarbeiter aus dem technischen Dienst. Derzeit befinden sich 8 Covid-19-Patienten im Krankenhaus in Behandlung. Aufgrund der Größe des Clusters sind die Infektionswege von einem Teil der Mitarbeiter und 3 Patienten noch nicht abschließend geklärt.

Eine Notfallversorgung sowie die Geburtshilfe finden am St. Nikolaus-Stiftshospital weiterhin für die Bevölkerung statt. Schon zuvor bestand ein generelles Besuchsverbot, mit der Ausnahme für Angehörige von Sterbenden und Väter während der Geburt unter strengsten Hygieneauflagen. Sämtliche Maßnahmen erfolgen in enger Absprache mit dem Gesundheitsamt der Kreisverwaltung Mayen-Koblenz, das die Situation weiterhin überwacht.

„Unser oberstes Ziel ist die Sicherheit unserer Patienten und Mitarbeiter“, sagt Cornelia Kaltenborn. Die Geschäftsführerin des St. Nikolaus-Stiftshospitals hat sich am Samstagvormittag in der Angelegenheit mit Landrat Dr. Alexander Saftig sowie weiteren Vertretern von Kreisverwaltung und Gesundheitsamt, Andernachs Oberbürgermeister Achim Hütten, Bürgermeister Claus Peitz und Vertretern der Leitstelle Koblenz in einer Telefonkonferenz ausgetauscht und viel Unterstützung von allen Seiten erfahren.

Um weitere Infektionen mit dem Covid-19-Virus ausschließen zu können, wurden und werden noch zahlreiche Tests im St. Nikolaus-Stiftshospital durchgeführt. Vorsorglich sind bereits auch die Mitarbeiter des angrenzenden Seniorenzentrums Marienstift sowie des am Haus befindlichen MVZs getestet worden. Alle Tests waren negativ, sodass diese Einrichtungen weiterhin unter Einhaltung bereits bestehender Hygieneregeln von der Bevölkerung aufgesucht werden können. Zugang besteht auch zur im Krankenhaus ansässigen Ärztlichen Bereitschaftspraxis Andernach der Kassenärztlichen Vereinigung.

Notfälle, die einer Intensivversorgung bedürfen, werden von den Rettungsdiensten in umliegende Krankenhäuser gebracht. Das ist mit der Leitstelle Koblenz so vereinbart, die – so wurde es in der Telefonkonferenz betont – trotz der vorübergehenden Einschränkung der Intensivkapazitäten am St. Nikolaus-Stiftshospital keine Versorgungsengpässe befürchtet.

Die auf Initiative des St. Nikolaus-Stiftshospitals  eingeleitete Versorgungseinschränkung zum Schutz von Patienten und Mitarbeitern wird voraussichtlich innerhalb der nächsten 14 Tage stufenweise wieder in den Normalbetrieb übergehen können. Dies erfolgt in enger Absprache mit den Behörden und in Abhängigkeit von den Ergebnissen umfangreicher Testungen. Das bestätigt auch das Gesundheitsamt der Kreisverwaltung Mayen-Koblenz.

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