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Artenvielfalt in Oberbieber erhalten: Es blüht und summt und brummt

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(Koblenz/Oberbieber, 24.06.2019) Gerade jetzt im Sommer sind die Streuobstwiesen in Oberbieber nicht nur ein schöner Anblick, sondern ein Eldorado der Artenvielfalt. Sie bedeuten Lebensraum für Insekten wie z.B. Schmetterlinge, Heuschrecken und Käfer und bieten Steinkäuzen und Fledermäusen in ausgehölten Stämmen Quartier. Für uns Menschen steht nicht mehr der Ernteertrag im Mittelpunkt, sondern das reizvolle Landschaftsbild. Streuobstwiesen zahlen zu den am stärksten gefährdeten Biotopen Mitteleuropas, denn viele werden nicht mehr gepflegt. Die Überalterung und der starke Mistelbefall führen dazu, dass viele Bäume absterben und dadurch die Obstwiesen in den nächsten Jahren verschwinden werden.

Die Streuobstinitiative Oberbieber will etwas dagegen tun. Im Rahmen des Stadtteilprojektes der Stadt Neuwied versucht sie, die Pflege der Bäume und des Grünlandes zu organisieren. Seit August 2017 unterstützt die informa gGmbh diese Arbeiten. Mit im Boot in ist auch die ARGE Leutesdorf. Die wesentlichen Arbeiten umfassen den Erziehungs- und Verjüngungsschnitt der Obstbäume, das Entfernen der Misteln aus den Obstbäumen und die Reparatur der Fraßschutzgitter.

Dank der Spende der Volksbank Koblenz Mittelrhein eG über 500 Euro können nun dringend benötigte Gerätschaften hierfür angeschafft werden, die den vielen Helfern die Arbeit erleichtern.

Die ehrenamtlichen Gärtner haben im letzten Jahr in ca. 250 Stunden rund 135 Bäume beschnitten und von Misteln befreit. Im Rahmen einer Projektwoche mit der Grundschule und den beiden Kindergärten wurden über mehrere Tage Äpfel gesammelt und gemeinsam Apfelsaft gepresst.

Wer mitmachen, Spenden oder als Eigentümer einer Fläche die Pflege durch die Initiative gestatten will, meldet sich bei der Informa gGmbH unter der Telefonnummer 0178 4303210.

CDU Fraktion im Koblenzer Stadtrat: Neuer CDU Fraktionsvorstand gewählt!

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Auf Einladung des CDU Kreisvorsitzenden, Mark Scherhag, fand am 07. Juni 2019, die konstituierenden Sitzung der CDU-Fraktion statt. Neben einer kritischen Analyse des Wahlergebnisses, stand auch die Wahl des neuen Fraktionsvorstandes auf der Tagesordnung. Einstimmig wurde die bisherige Fraktionsvorsitzende, Anne Schumann-Dreyer, in ihrem Amt bestätigt. Als deren beiden Stellvertreter wurden Stephan Otto und Andreas Biebricher, gewählt. Die Geschäftsführung der Fraktion übernimmt fortan Ernst Knopp. Schatzmeister der Fraktion bleibt Eitel Bohn. Die Beisitzerinnen Julia Kübler und Monika Sauer vervollständigen den siebenköpfigen Fraktionsvorstand.

Anne Schumann-Dreyer dankte in ihrer Antrittsrede auch allen ausgeschiedenen Fraktionsmitgliedern für deren langjährige Zusammenarbeit. „Richtschnur für unsere Tätigkeit im Stadtrat ist und bleibt unser Grundsatzprogramm zur Kommunalwahl, welches durch überregionale Themen überdeckt wurde. So haben wir es leider nicht geschafft einen politischen Diskurs über kommunalpolitische Themen zu führen, obwohl die CDU-Fraktion in der vergangenen Legislaturperiode rund 350 Anträge und Anfragen zu eben gestellt hat!“, kommentierte Anne Schumann-Dreyer, das für die CDU Fraktion enttäuschende Wahlergebnis.

„Aber auch mit verkleinerter Mannschaft wird die Ratsarbeit der CDU Fraktion zum Wohle der Stadt Koblenz fortgesetzt und jüngeren Parteimitgliedern in der Ausschussarbeit ein Betätigungsfeld geben!“, so der neue Fraktionsgeschäftsführer, Ernst Knopp.

Neue Kooperation in der Pflegeausbildung

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Das St. Elisabeth Krankenhaus Lahnstein und die Katholischen Kliniken Lahn sind mit dem Katholischen Klinikum Koblenz-Montabaur eine Kooperation in der Ausbildung der Gesundheits- und Krankenpflege eingegangen.

Koblenz/Lahnstein. „Wir sind der größte Anbieter von Ausbildungen in der Gesundheits- und Krankenpflege im Rhein-Lahn-Kreis“, so Geschäftsführer Dr. Pascal Scher. Um nun die eigenen Pflegeschülerinnen und -schüler noch besser auf die zukünftigen Anforderungen im Gesundheitswesen vorzubereiten, sind die Häuser daher kürzlich eine neue Kooperation für die theoretische Ausbildung eingegangen.

Künftig werden alle Pflegeschülerinnen und –schüler am Bildungscampus des Katholischen Klinikums Koblenz-Montabaur ausgebildet. „Der Bildungscampus ist mit seiner Nähe zum Koblenzer Hauptbahnhof nicht nur verkehrstechnisch sehr gut erreichbar“, so Dr. Scher, „vor allem kann die Ausbildung künftig zweimal im Jahr, nämlich zum Mai und zum Oktober, begonnen werden.“

„Damit steigern wir unsere Attraktivität als Ausbilder in der Gesundheits- und Krankenpflege enorm“, ergänzt Pflegedirektor Mario Schneider, der die Kooperation maßgeblich vorangetrieben hat und sich freut, einen so erfahrenen Kooperationspartner gefunden zu haben. Denn gerade in Hinblick auf die Umstellung in der Pflegeausbildung ab 2020 ist es wichtig, auf die Herausforderungen gut vorbereitet zu sein. Dann kommt die so genannte Generalistik, sprich es gibt keine Unterscheidung mehr zwischen Gesundheits- und Krankenpflege, Gesundheits- und Kinderkrankenpflege sowie Altenpflege.

„Die Pflege ist und bleibt ein hochattraktiver Beruf“, so Schneider weiter. „Deshalb ist eine fundierte Erstausbildung mit optimaler Abstimmung von Theorie und Praxis so wichtig.“ Denn mittlerweile stehen examinierten Pflegekräften danach unzählige Fort- und Weiterbildungen bis hin zur Promotion offen. „Wir legen hier in unseren Häusern gemeinsam mit dem Katholischen Klinikum Koblenz-Montabaur gern den Grundstein für eine lange und erfüllende Berufslaufbahn im Gesundheitswesen“, konstatiert Schneider abschließend.

Hinweis: Der nächste Ausbildungsstart für Gesundheits- und Krankenpfleger/innen ist am 01.10.2019 – Bewerbungen richten Interessenten an das St. Elisabeth Krankenhaus Lahnstein, Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.

Baumfällungen in den Rheinanlagen

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Ab Montag, 24.06.2019 müssen durch den Eigenbetrieb Grünflächen- und Bestattungswesen in den Rheinanlagen in Höhe des Spielplatzes Rheinlache insgesamt fünf Bäume gefällt werden.
Es handelt sich zum einen um zwei Pappeln, bei denen durch ein Gutachten eine stark eingeschränkte Standsicherheit festgestellt wurde, zu anderen um drei Bergahorne die z.T. abgestorben sind oder starke Absterbeerscheinungen aufweisen.
Der Eigenbetrieb Grünflächen- und Bestattungswesen ist bestrebt, zeitnah neue Bäume als Ersatz zu pflanzen.

Ordnungsbehörden führen Jugendschutzkontrollen durch

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Das Koblenzer Ordnungsamt hat kürzlich gemeinsam mit der Polizei und dem Jugendamt eine großangelegte Jugendschutzkontrolle im Stadtgebiet durchgeführt. Denn jeder Einzelhändler, der Alkohol, Zigaretten oder Computerspiele mit FSK 18 in seinem Sortiment führt, besitzt eine gesetzliche Verpflichtung, all diese Produkte nicht an Minderjährige zu verkaufen. Leider passiert es dennoch, dass Alkohol, Zigaretten oder Computerspiele mit FSK 18 an Minderjährige abgegeben werden.
Um Händler in regelmäßigen Abständen an ihre Pflichten zu erinnern, werden entsprechende Kontrollen mit minderjährigen Testkäufern durchgeführt. Es zeigte sich, dass dies auch dringend notwendig war: Allein in der Innenstadt kam es in sechs von sieben kontrollierten Lebensmittelmärkten und Kiosken zu Verstößen, gegen die nun Bußgeldverfahren eingeleitet werden.
Insgesamt konnten zwölf Verstöße von den drei Teams bestehend aus Ordnungsamt, Jugendamt und Polizei festgestellt werden. Unterwegs war man im Rauental, der Goldgrube, Metternich, dem Bahnhof sowie dem Bahnhofsvorplatz und der Innenstadt.
„Die Händler müssen einfach genauer auf das im Personalausweis angegebene Geburtsdatum achten, oft liegt es an Unachtsamkeit, wenn Alkohol oder Zigaretten an Minderjährige verkauft werden und dann wird es teuer“, erklärt Josef Hehl, Leiter des Ordnungsamtes, abschließend.

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