Dienstag, 07. April 2020

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Direktvermarktung und Hofgastronomie

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Sorge um den Betriebszweig „Ferien auf Bauern- und Winzerhöfen“

Koblenz. Rita Lanius-Heck, Präsidentin des LandFrauenverbandes Rheinland-Nassau und Mitglied im Präsidium des Bauern- und Winzerverbandes, macht sich große Sorgen um die landwirtschaftlichen Ferienbetriebe und Hofcafés. Ca. 1.000 Bauern- und Winzerhöfe in Rheinland-Pfalz mit ca. 1,2 Millionen Übernachtungen treffe die Corona-Pandemie mit voller Wucht. 80 Prozent der Betriebe böten auch ein gastronomisches Angebot an, betont die Präsidentin.

„Die Corona-Krise stellt die Landwirtschaft und den Weinbau vor große existenzielle Herausforderungen. Für viele Betriebe ist der touristische Betriebszweig das zentrale Haupteinkommen. Gerade dieser Bereich ist aufgrund des wirtschaftlichen Drucks in der landwirtschaftlichen Produktion stark gewachsen, viele Betriebsleiter haben viel Geld und Herzblut in die Gästebetreuung investiert“, erklärt Lanius-Heck. Die finanzielle Belastung sei oftmals so groß, dass Hilfen durch Kredite nicht zielführend und hilfreich seien. Viel wichtiger sei die Unterstützung in Form von Zuschüssen und eine baldige Strategie des Wiedereinstiegs in den regulären Geschäftsbetrieb. Derzeit gebe es keine Umsätze und auch keine Einkommen, während viele Kosten in voller Höhe abzudecken seien. Außerdem müssten bereits geleistete Anzahlungen der Gäste zurückgezahlt werden: „Wir brauchen Licht am Ende des Tunnels!“

436 Coronafälle im Kreis MYK und der Stadt Koblenz

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Mehr als 170 Personen in Stadt und Landkreis gelten als genesen

Stand: 06.04.2020 – 13 Uhr

KREIS MYK. Die Anzahl positiver Coronafälle in Koblenz und im Landkreis Mayen-Koblenz ist von Samstag- auf Sonntagabend auf insgesamt 436 angestiegen. Im Einzelnen wurde bei insgesamt 177 Personen aus der Stadt Koblenz und 259 Personen aus dem Landkreis Mayen-Koblenz ein positives Testergebnis festgestellt und der Coronavirus nachgewiesen. Insgesamt gibt es bislang 2 Todesfälle im Landkreis Mayen-Koblenz sowie 7 Todesfälle in der Stadt Koblenz zu beklagen, die im Zusammenhang mit einer Coronavirus-Infektion stehen.

Von der Gesamtzahl der positiv getesteten Personen in Stadt und Kreis gelten mittlerweile mehr als 170 Menschen als genesen. Die Anzahl der Genesenen basiert bislang noch auf einer statistischen Berechnung, bei der das Datum des positiven Laborbefundes vor 15 Tagen als Grundlage genommen wird. Seit Kurzem setzt sich das Gesundheitsamt der Kreisverwaltung Mayen-Koblenz gegen Quarantäneende mit den positiv getesteten Personen in Verbindung und fragt gezielt nach, ob noch Symptome vorhanden sind. Ziel ist es, so die statistische Berechnung der Genesenen zeitnah durch eine gesicherte Zahl zu ersetzen.

Dennoch gilt es weiterhin zu beachten: Die steigende Anzahl der als genesen geltenden Personen ist noch lange kein Grund zur Entwarnung. „Es ist weiterhin wichtig, dass die Menschen sich an die nach wie vor geltende Verordnung des Landes zur Bekämpfung des Coronavirus halten“, betont Michael Schönberg vom Gesundheitsamt der Kreisverwaltung Mayen-Koblenz.

In den Städten und Verbandsgemeinden (VG) des Kreises Mayen-Koblenz gibt es im Einzelnen folgende positive Coronafälle (*):

  • Stadt Andernach          29
  • Stadt Bendorf              25
  • Stadt Mayen                8
  • VG Maifeld                  19
  • VG Mendig                  10
  • VG Pellenz                   7
  • VG Rhein-Mosel           91
  • VG Vallendar                21
  • VG Vordereifel             15
  • VG Weißenthurm          34

(*) Hintergrund zu den Fallzahlen: Es kann immer wieder mal vorkommen, dass die Zahl der positiven Coronafälle aus Städten und Verbandsgemeinden im Kreis im Vergleich zu den zuletzt veröffentlichen Zahlen um Einzelfälle  absinkt. Gründe dafür können unter anderem sein: Ein bisher unbestimmtes Testergebnis, das in der Statistik bislang als positiv geführt wurde, hat sich jetzt als negativ herausgestellt. Oder eine Person hat in den Daten ihrer Krankenkassenkarte noch einen veralteten Wohnort hinterlegt und wird im Nachhinein ihrem derzeitigen Wohnort zugeordnet. Gleiches gilt im Übrigen auch für die Stadt Koblenz. Daher bitten wir um Verständnis.

Das Gesundheitsamt weist weiterhin ausdrücklich darauf hin, dass in den beiden Ambulanzen in Mayen (In der Weiersbach, 56727 Mayen) und der Stadt Koblenz (Am Stadion Oberwerth) nur noch Bürger getestet werden, die ihren Wohnsitz im Stadtgebiet oder im Landkreis Mayen-Koblenz haben. Dazu wird es gegebenenfalls nötig sein, den Personalausweis vorzuzeigen. Außerdem müssen zwingend Symptome vorliegen und Kontakt mit einer nachweislich infizierten Person stattgefunden haben.

Wie bereits bekannt, können sich Bürger aus der Stadt Koblenz und dem Landkreis Mayen-Koblenz bei Fragen zum Coronavirus an die Corona-Hotline unter Tel. 0261/108-730 wenden. In Koblenz können sich Bürger auch an das Bürgertelefon der Stadt Koblenz unter Tel. 0261/129-6666 wenden. Beide Hotlines sind montags bis freitags von 9 bis 16 Uhr und am Wochenende sowie an Feiertagen von 11 bis 16 Uhr erreichbar.

Information:

Die Ambulanzen für Bürger aus der Stadt Koblenz und dem Landkreis Mayen-Koblenz haben folgende Öffnungszeiten:

Koblenz:

Montag - Sonntag sowie an Feiertagen:

9 - 16 Uhr, --> Änderungen vorbehalten!

Mayen:

Montag - Sonntag: 10 - 15 Uhr

Karfreitag: 10 - 15 Uhr

Ostersamstag - Ostermontag: 13 - 15 Uhr, --> Änderungen vorbehalten!

Leerung der Restabfalltonnen verschiebt sich nach Ostern

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Der Kommunale Servicebetrieb Koblenz weist darauf hin, dass es in der 16. Kalenderwoche 2020, bedingt durch den Ostermontag, in allen Revieren zu einer Nachverlegung der Leerung der grauen Restabfalltonnen kommt.
Die Tonnen müssen am geänderten Abfuhrtag bis 6.00 Uhr am Straßenrand bereitgestellt werden bzw. zugänglich sein. Nicht bereitgestellte oder zugängliche Tonnen können nicht entleert werden.Weitere Informationen erhalten Sie von den Abfallberatern des Kommunalen Servicebetriebes Koblenz unter 0261/129-4518 bzw. 0261/129-4519.

Hochschule Koblenz

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4. Internationale Studie Status Quo (Scaled) Agile über die Nutzung agiler Methoden veröffentlicht

KOBLENZ. Agile Methoden wie Scrum oder Kanban haben in den letzten Jahren auch außerhalb der Softwareentwicklung an Bedeutung gewonnen. Die 4. Internationale Studie „Status Quo (Scaled) Agile“ der Hochschule Koblenz unter der fachlichen Leitung von Prof. Dr. Ayelt Komus aus dem Fachbereich Wirtschaftswissenschaften hat untersucht, wie sich die Nutzung agiler Methoden verändert. Die Ergebnisse zeigen, dass die Mehrheit der Anwendenden agile Methoden als sehr erfolgreich beurteilt. Agile Ansätze bei Projekten werden häufig in einer Mischform und mit einem Scaling Framework genutzt. Der vollständige und kostenfreie Studienbericht mit erläuternden Grafiken ist unter www.status-quo-agile.de abrufbar.

Aufgerufen zur Teilnahme an der internationalen Studie, die das Team der Hochschule Koblenz um Prof. Ayelt Komus bereits zum 4. Mal durchgeführte, waren Personen, die sich fachlich oder beruflich mit Projektmanagement und agilen Methoden auseinandersetzen. Insgesamt nahmen mehr als 600 Anwender und Anwenderinnen aus über 20 Ländern an der Onlinebefragung teil. Ziel war es, die Veränderung in der Nutzung agiler Methoden zu erfassen und mit den Ergebnissen Unternehmen und Organisationen bei der Positionierung und Definition ihrer eigenen agilen Aktivitäten zu unterstützen. Als Partner für die Studie konnte die Hochschule Koblenz die namhaften Fachorganisationen Scrum.org (gegründet vom Scrum-Mitgründer Ken Schwaber), IPMA (International Project Management Association), GPM (Deutsche Gesellschaft für Projektmanagement e.V.), SPM (Schweizerische Gesellschaft für Projektmanagement e.V.), PMA (Project Management Austria), swissICT und bitkom gewinnen.

Die Ergebnisse der Studien machen deutlich, dass die Erfolgsquote agiler Ansätze von den Anwendenden weiterhin deutlich positiver bewertet wird, als die des klassischen Projektmanagements. Die überwiegende Einschätzung der Befragten ist, dass durch die Anwendung agiler Ansätze Verbesserungen bei Ergebnissen und Effizienz eingetreten sind. Die Studie zeigt, dass die Methoden weiterhin vor allem im klassischen Bereich der Softwareentwicklung genutzt werden. Doch auch in Feldern ohne IT-Bezug, wie der physischen Produktentwicklung, wird eine breite Nutzung von agilen Methoden deutlich.

„Die meistgenannten Gründe für die Verwendung agiler Ansätze sind die Optimierung von Produkteinführungszeit, Ergebnisqualität und Risikoreduzierung im Projekt“, erklärt Prof. Ayelt Komus. Gründe gegen die Verwendung beruhen im Gegensatz dazu überwiegend darauf, dass die Rahmenbedingungen keinen durchgängigen Einsatz erlauben oder dass etwa die Führungskräfte mit dem Wandel überfordert sind. „Dies verdeutlicht auch, dass die Mehrheit der Studienteilnehmer eine hybride oder selektive Nutzung bevorzugt“, ergänzt der Professor für Wirtschaftsinformatik und Allgemeine Betriebswirtschaftslehre.

34% der Anwender agiler Ansätze verwenden sogenannte Scaling Frameworks – also Rahmenwerke, die es erlauben, auch auf Ebene des gesamten Unternehmens oder über viele Bereiche hinweg zu arbeiten. Die Mehrheit der Anwender von Scaling Frameworks gibt an, dass damit Verbesserungen bei Ergebnissen und Effizienz realisiert wurden. Am häufigsten werden die Scaling Frameworks „SAFe“, Eigenentwicklungen und „LeSS“ verwendet. Verglichen mit den Studienergebnissen aus den Jahren 2016, 2014 und 2012, lässt sich eine weniger positive Einschätzung der agilen Anwendenden und eine Annäherung zwischen den agilen und klassischen Methoden erkennen. Ayelt Komus, der die Entwicklung agiler Methoden wie Scrum nun seit fast 10 Jahren verfolgt, betont: „Agile Methoden gehören in das Standardrepertoire des Projekt- und Produktmanagements. Gleichwohl sind diese Ansätze aber auch keine Wundermittel. Sie sind sehr erfolgreich, müssen aber in den richtigen Bereichen und mit dem richtigen Vorgehen genutzt werden.“

Der vollständige und kostenfreie Studienbericht mit erläuternden Grafiken steht unter www.status-quo-agile.de oder www.status-quo-agile.net (englischsprachig) zur Verfügung. Inhaltlichen Rückfragen sind an Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. möglich.

8 neue Coronafälle im Kreis MYK und der Stadt Koblenz

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Mehr als 160 Personen in Stadt und Landkreis gelten als genesen

Stand: 05.04.2020 – 11 Uhr

KREIS MYK. Die Anzahl positiver Coronafälle in Koblenz und im Landkreis Mayen-Koblenz ist von Freitag- auf Samstagabend um 8 auf insgesamt 429 angestiegen. Davon gelten mittlerweile mehr als 160 Menschen als genesen. Die Anzahl basiert auf einer statistischen Berechnung, bei der das Datum des positiven Laborbefundes vor 15 Tagen als Grundlage genommen wird. „Wir freuen uns über jeden, der auf dem Weg der Besserung ist, ein Grund zur Entwarnung ist das aber noch lange nicht. Es ist wichtig, dass die Menschen sich weiterhin an die nach wie vor geltende Verordnung des Landes zur Bekämpfung des Coronavirus halten“, betont Michael Schönberg vom Gesundheitsamt der Kreisverwaltung Mayen-Koblenz.

Seit Start der Ambulanzen am 10. März sind insgesamt in Koblenz 2908 und in Mayen 1346 Personen vorstellig geworden. Davon wurden in Koblenz 1977 und in Mayen 818 Abstriche genommen.

Zum selben Zeitpunkt wurde bei insgesamt 167 Personen aus der Stadt Koblenz und 250 Personen aus dem Landkreis Mayen-Koblenz ein positives Testergebnis festgestellt und der Coronavirus nachgewiesen. Insgesamt gab es bislang zwei Todesfälle im Landkreis Mayen-Koblenz sowie sieben Todesfälle in der Stadt Koblenz. Im Einzelnen gibt es in den Städten und Verbandsgemeinden (VG) des Landkreises folgende positive Fälle:

  • Stadt Andernach          29
  • Stadt Bendorf              25
  • Stadt Mayen                7
  • VG Maifeld                  19
  • VG Mendig                  9
  • VG Pellenz                   7
  • VG Rhein-Mosel           90
  • VG Vallendar                20
  • VG Vordereifel             15
  • VG Weißenthurm          34

Das Gesundheitsamt weist weiterhin ausdrücklich darauf hin, dass in den beiden Ambulanzen in Mayen (In der Weiersbach, 56727 Mayen) und der Stadt Koblenz (Am Stadion Oberwerth) nur noch Bürger getestet werden, die ihren Wohnsitz im Stadtgebiet oder im Landkreis Mayen-Koblenz haben. Dazu wird es gegebenenfalls nötig sein, den Personalausweis vorzuzeigen. Außerdem müssen zwingend Symptome vorliegen und Kontakt mit einer nachweislich infizierten Person stattgefunden haben.

Wie bereits bekannt, können sich Bürger aus der Stadt Koblenz und dem Landkreis Mayen-Koblenz bei Fragen zum Coronavirus an die Corona-Hotline unter Tel. 0261/108-730 wenden. In Koblenz können sich Bürger auch an das Bürgertelefon der Stadt Koblenz unter Tel. 0261/129-6666 wenden. Beide Hotlines sind montags bis freitags von 9 bis 16 Uhr und am Wochenende von 11 bis 16 Uhr erreichbar.

Information:

Die Ambulanzen für Bürger aus der Stadt Koblenz und dem Landkreis Mayen-Koblenz haben folgende Öffnungszeiten:

Koblenz:

Montag - Sonntag: 9 - 16 Uhr --> Änderungen vorbehalten!

Mayen:

Montag - Sonntag: 10 - 15 Uhr --> Änderungen vorbehalten!

 

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