Dienstag, 14. Juli 2020

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„Fridays for Future“-Demo am 24. Mai

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Am Freitag, 24. Mai wird erneut eine Demo unter dem Motto „Fridays for Future, Klimaschutz“ in Koblenz stattfinden.
Die Auftaktkundgebung findet um 11.55 Uhr auf der Spiegelfläche des Bahnhofsvorplatzes statt.
Ab 12:35 Uhr Beginn der Aufzug ausgehend vom Bahnhofvorplatzes über Markenbildchenweg, Kurfürstenstraße, Rizzastraße, Hohenzollernstraße über den Friedrich-Ebert-Ring, Viktoriastraße zum Zentralplatz. Hier findet eine etwa 30-minütige Zwischenkundgebung statt.
Dann geht der Aufzug weiter über Görgenstraße, Pfuhlgasse, Am Wöllershof, Hohenfelder Straße, Altenhof zum Münzplatz. Hier erfolgt die Abschlusskundgebung, die etwa 50 Minuten dauert.

Gegen 14:30 Uhr Beendigung und Auflösung der Versammlung. Mit temporären Verkehrsbeeinträchtigungen ist zu rechnen.

Stadtrat im Mai 2019

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Städtisches Verkehrsunternehmen soll KOVEB und die Aussichtplattform Rhein-Mosel-Blick heißen

Oberbürgermeister David Langner begrüßte die Koblenzer Ratsmitglieder zur letzten Sitzung vor der Kommunalwahl, die sich dadurch auszeichnet, dass der Rat selbst keine Anträge und Anfragen stellt.

KOVEB, soll das städtischen Verkehrsunternehmen heißen, das im Jahr 2020 den innerstädtischen Busverkehr anbieten wird. Der Rat entschied sich mehrheitlich für den Namen, der Koblenzer Verkehrsbetrieb in der Langversion lautet. Ob der Namen nur mit Versalien geschrieben oder aus Groß- und Kleinbuchstaben besteht, sollen Marketingexperten entwickeln.

Eine weitere Namensgebung stand auf der Tagesordnung. Rhein-Mosel-Blick heißt künftig die Aussichtsplattform auf dem Festungsplateau. Bei einem Ende 2018 durchführten Wettbewerbs wurden von 139 Bürgerinnen und Bürgern 295 Vorschläge eingereicht. Vier Vorschläge standen nun in der engeren Wahl, wobei der oben genannte eine Mehrheit fand.

Der Oberbürgermeister unterrichtete den Stadtrat über eine vom Stadtvorstand beschlossene Stellungnahme an den Rechnungsprüfungsausschuss. In einer Ratssitzung im vergangenen Jahr hat die Vorsitzende des Rechnungsprüfungsausschusses ihren Schlussbericht der Prüfung des Haushaltes 2016 vorgelegt. Die Stellungnahme der Verwaltung hat der Ausschuss schon erhalten und wird traditionell darauf schriftlich reagieren.

Was sollte gegen den Rückgang der Insekten im Stadtgebiet unternommen werden. Dazu hatte der Stadtrat im vergangenen Jahr eine Anhörung von Experten durchgeführt. Die Stadt Koblenz wird künftig den Pflegeaufwand der Grünflächen wirtschaftlich aber der Artenvielfalt förderlich gestalten. Auch sollen spezielle Ansaaten mit insektenfreundlichen Pflanzenmischungen vorgenommen werden und wo möglich extensive Mähsäume an den Rändern verbleiben. Der Stadtrat stimmte einstimmig der Verwaltungsvorlage zu.

In Neuendorf soll ein Jugendtreff plus neu gebaut werden. 2016 hat der Stadtrat ein integriertes städtebauliches Konzept beschlossen, das einen Mangel definierte, nämlich das Fehlen eines Begegnungs- und Veranstaltungsortes. Daher soll nun ein bedarfsgerechter Neubau entstehen, der adäquates Arbeiten mit Kindern und Jugendlichen erlaubt, als auch ein Ort der Begegnung für die Menschen des Stadtteils schafft. Der Rat stimmte einstimmig zu.

Im Herbst endet die Wahlperiode des Ausschusses für Migration und Integration. Der Stadtrat beschloss daher einstimmig, die Neuwahl dieses Gremiums am 27. Oktober 2019 durchzuführen.

Die Beatusstraße ist eine Hauptradroute, deren Bedeutung im Verkehrsentwicklungsplan bis 2030 weiter zunehmen wird. Um den Radverkehr hier zu verbessern hat das Tiefbauamt zwei Varianten entwickelt, die weiter geplant werden sollten. Der Rat entschloss sich mehrheitlich für die Umsetzung der Variante 2, die mit Kosten von vermutlich 1,5 Mio. Euro zu Buche schlägt. Dabei wird vom Beatusbad bis zum Heiligenweg der Belag des vorhandenen Radweges erneuert. Zwischen Heiligenweg und der Hohl wird ein Radfahrstreifen eingebaut. Insbesondere am Fußgängerüberweg bei der Schule wird die Situation dadurch deutlich verbessert.

Der Stadtrat beschloss mehrheitlich die Erhöhung von bestimmten Friedhofsgebühren zum 1. Juni 2019.
Die Gebühren für bestimmte Grabarten und Bestattungen werden zunächst um 5 % angehoben, für die Nutzung der Trauerhallen wird 10 % mehr verlangt.
In einem zweiten Schritt sollen alle Gebühren, die jetzt nicht angehoben wurden um 4 % steigen und auch die jetzt erhöhten Gebühren nochmals angehoben werden.
Die letzten Änderungen bei den Friedhofsgebühren gab es in den Jahren 2012 und 2014, allerdings nur, weil neue Grabarten eingeführt worden sind.

Die Fußgängerzone in der Firmungstraße soll bis zur Karmeliterstraße/Kastorpfaffengasse verlängert werden. Von der Einmündung der Nagelsgasse bis zur Karmeliterstraße/Kastorpfaffenstraße ist derzeit ein Verkehrsberuhigter Bereich, der von Autos befahren wird, was bei der zunehmenden Nutzung durch Fußgänger zu erhöhten Gefahren führt. Der Rat stimmte der nötigen Änderung des Bebauungsplans mehrheitlich zu.

An die öffentliche Sitzung schloss sich noch eine nichtöffentliche Sitzung an, die sieben Tagesordnungspunkte umfasste.

SPD-Ortsverein Altstadt-Mitte

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Dank an alle Beteiligten für mehr Verkehrssicherheit in der Altstadt

In der Angelegenheit für die Installation elektronisch versenkbarer Polleranlagen zur Überwachung der Durchfahrten danken die Sozialdemokraten allen, die im Stadtrat bei den Haushaltsberatungen dafür gestimmt haben und nun die Freigabe der Haushaltsmittel mitgetragen haben. „Die Kolleginnen und Kollegen von CDU, Bündnis 90/ Die Grünen, Freien Wählern, FBG und FDP (Wählergruppe Schupp) haben die Notwendigkeit der weiteren Installation in der Angelegenheit mit großer Mehrheit mitgetragen. Dafür sind wir dankbar. Natürlich ist die Freigabe von 300.000 Euro eine erhebliche Summe. Jedoch hat sich in den letzten Jahren herausgestellt, dass diese Investitionen leider notwendig sind, um im Kernbereich der Altstadt die Bewohner vor noch mehr Durchgangsverkehr zu schützen“, so die Sozialdemokraten Fritz Naumann, Denny Blank und Marion Lipinski-Naumann.

Die Beschlusslage sieht vor, die Bereiche der Münzstraße/ Einmündung vom Florinsmarkt kommend, die Mehlgasse/ Einmündung vom Florinsmarkt kommend, den Görresplatz von der Poststraße kommend links, die Rheinstraße Ecke Görresplatz/ Kastorpfaffenstraße und die Kornpfortstraße Kreuzung Auf der Danne/ Am Alten Hospital und schließlich die Löhrstraße in Richtung Marktstraße/ Kreuzung Pfuhlgasse abzuarbeiten. Hierzu müssen noch Bebauungspläne geändert werden und auch eine Bürgerbeteiligung wird seitens der Verwaltung noch stattfinden. Leider sind all diese Investitionen unumgänglich und alle Grundsatzbeschlüsse sind hierzu jetzt gefallen. Fritz Naumann erklärte: „Natürlich gibt es bei aller Freude über diesen gemeinsamen Beschluss auch ein Bekümmernis in der Angelegenheit der Pollersperrungen in der Altstadt. Denn unser Erweiterungsantrag zur Ausdehnung der Fußgängerzonen in der Rheinstraße zwischen dem Kreisverkehrsplatz und dem Konrad-Adenauer-Ufer sowie der Kornpfortstraße zwischen dem Alten Hospital und dem Peter-Altmeier-Ufer wurde leider im Stadtrat mehrheitlich abgelehnt.“ Die Ausweitung dieser beiden Fußgängerzonen halten die drei Kommunalpolitiker für richtig, weil sie nach wie vor der Überzeugung sind, „dass Bewohner und Besucher unserer schönen Stadt vom Mosel- und Rheinufer durch Fußgängerzonen in die Alt- und Innenstadt geführt werden sollten, ohne dass sie von fließendem Verkehr belästigt werden“. „Aber diesen kleinen ‚Wermutstropfen‘ stecken wir weg, denn wir können ja in einem neuen Stadtrat wieder einen Versuch unternehmen“, so die drei Sozialdemokraten.

Erneuerung der Hausanschlussleitungen in der Südallee

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Im Vorlauf zur Umgestaltung der Südallee wurde im Jahr 2018 bereits der Mischwasserkanal in der Südallee, im Auftrag der Stadtentwässerung Koblenz, saniert.

In diesem Jahr sollen rund 70 Hausanschlussleitungen der Grundstücksentwässerung, beginnend an der St. Josef-Straße bis zum Friedrich-Ebert-Ring in offener Bauweise erneuert werden. Die entsprechenden Bauleistungen wurden ausgeschrieben, der Bauauftrag ist bereits vergeben. Die Bauarbeiten werden noch im Mai beginnen und sollen bis zum Jahresende abgeschlossen sein.

Die Erneuerung der Hausanschlussleitungen erfolgt vom Anschlusspunkt am Mischwasserkanal in der Straßenmitte bis zur privaten Grundstücksgrenze. Die Baugrubentiefen können bis zu 4,50 m betragen.

Die Südallee wird im Bereich der jeweiligen Baugruben für den Verkehr voll gesperrt. Da die Hausanschlussleitungen bis zur Parzellengrenze des privaten Grundstückes erneuert werden, sind zudem Behinderungen und Sperrungen auf den Parkständen und dem Gehweg nicht zu vermeiden.

Die bauausführende Firma wird den jeweiligen Baustellenbereich absperren und für die sichere Führung der Fußgänger sorgen.

Im Interesse einer möglichst schnellen Baustellenabwicklung und zur Sicherstellung eines Notfalleinsatzes (Feuerwehr, Rettungsdienst) wird daher gebeten, die ausgewiesenen Parkverbotszonen und auch die Zufahrt zu den Baugruben stets freizuhalten.

Die Reihenfolge der Erneuerungen muss sich an den aktuell zugänglichen Flächen orientieren und die ökologischen Randbedingungen, in enger Abstimmung mit den Genehmigungsbehörden, berücksichtigen. Dies bedeutet, dass die einzelnen Straßenabschnitte nicht durchgängig bearbeitet werden können, sondern ggf. auch mehrfach gesperrt werden müssen.

Die Bauumsetzung ist in zwei große Bauabschnitte aufgeteilt. Die Arbeiten für den ersten Bauabschnitt zwischen der St. Josef-Straße und der Zufahrt zum Gemeinschafsklinikum Mittelrhein (Evangelisches Stift) sollen mit der Baustelleneinrichtung in der Woche ab 20.05.2019 beginnen.

Die bauausführende Firma / Eigenbetrieb Stadtentwässerung wird rechtzeitig vor Arbeitsbeginn an den einzelnen Baugruben, die jeweils unmittelbar betroffenen Anlieger, zu den nicht benutzbaren Straßen- und Parkflächen gesondert durch ein Anliegerschreiben informieren.

Die Kosten für die Erneuerung der Anschlussleitungen werden vom Eigenbetrieb Stadtentwässerung getragen.

Die Stadtentwässerung bitte die Anwohner und Verkehrsteilnehmer um Verständnis und um Beachtung der Beschilderung.

Kreisjugendamt schult elf neue Tagesmütter

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Wachsende Bedeutung der Kindertagespflege

KREIS MYK. Der Stellenwert der Vereinbarkeit von Familie und Beruf wird immer größer und gleichzeitig sind viele Eltern auf die Unterstützung außerfamiliärer Betreuungsmöglichkeiten angewiesen. Damit wächst auch die Bedeutung der Kindertagespflege, deren Ausbau eine maßgebliche Aufgabe des Kreisjugendamtes ist. Im aktuell 20. Qualifizierungskurs werden elf neue Tagesmütter ausgebildet. Derzeit gibt es im Landkreis Mayen-Koblenz 309 Betreuungsplätze für Kinder im Alter bis zu 14 Jahren, die von den 92 Tagespflegepersonen betreut werden.

Der laufende Qualifizierungskurs beinhaltet 250 Unterrichtseinheiten, die die angehenden Tagesmütter auf die anspruchsvolle Betreuung von Kindern vorbereiten sollen. Zu den Kursinhalten gehören vertiefende Fachkenntnisse in pädagogischen und rechtlichen Bereichen.  Ausbildungsbestandteil ist auch ein verpflichtendes 40-stündiges Praktikum bei einer erfahrenen Tagespflegeperson. Das Praktikum ist eine gute Möglichkeit, um die angehenden Tagespflegepersonen auf die praktische Arbeit der Betreuung vorzubereiten. „Eine enge Begleitung und Unterstützung der künftigen Kindertagespflegepersonen ist dadurch bestens gewährleistet“, sagt Dorothee Geishecker vom Fachdienst Kindertagespflege. „Die Kindertagespflege ist schon lange keine Randerscheinung mehr, sondern stellt eine sehr gute, flexible und familiennahe Betreuung in Ergänzung des Kindertagesstättenangebotes sicher“, stellt der Erste Kreisbeigeordnete Burkhard Nauroth die Bedeutung der Tagespflege im Landkreis heraus.

Eltern, die die Vermittlung einer Tagespflegeperson in Anspruch nehmen wollen, können sich beim Fachdienst Kindertagespflege melden. Ebenfalls informieren kann sich, wer selbst Interesse hat, Tagesmutter oder auch Tagesvater zu werden. Informationen rund um die Ausbildung und Tätigkeit als Kindertagespflegeperson, sowie Bewerbungen für die Teilnahme an zukünftigen Qualifizierungsmaßnahmen bei:  Dorothee Geishecker, Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. ,  Tel.: 0261/108-164 oder Monika Vogel, Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. , Tel., 0261/108-166.

 

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