Mittwoch, 15. Juli 2020

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Kreisjugendamt schult elf neue Tagesmütter

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Wachsende Bedeutung der Kindertagespflege

KREIS MYK. Der Stellenwert der Vereinbarkeit von Familie und Beruf wird immer größer und gleichzeitig sind viele Eltern auf die Unterstützung außerfamiliärer Betreuungsmöglichkeiten angewiesen. Damit wächst auch die Bedeutung der Kindertagespflege, deren Ausbau eine maßgebliche Aufgabe des Kreisjugendamtes ist. Im aktuell 20. Qualifizierungskurs werden elf neue Tagesmütter ausgebildet. Derzeit gibt es im Landkreis Mayen-Koblenz 309 Betreuungsplätze für Kinder im Alter bis zu 14 Jahren, die von den 92 Tagespflegepersonen betreut werden.

Der laufende Qualifizierungskurs beinhaltet 250 Unterrichtseinheiten, die die angehenden Tagesmütter auf die anspruchsvolle Betreuung von Kindern vorbereiten sollen. Zu den Kursinhalten gehören vertiefende Fachkenntnisse in pädagogischen und rechtlichen Bereichen.  Ausbildungsbestandteil ist auch ein verpflichtendes 40-stündiges Praktikum bei einer erfahrenen Tagespflegeperson. Das Praktikum ist eine gute Möglichkeit, um die angehenden Tagespflegepersonen auf die praktische Arbeit der Betreuung vorzubereiten. „Eine enge Begleitung und Unterstützung der künftigen Kindertagespflegepersonen ist dadurch bestens gewährleistet“, sagt Dorothee Geishecker vom Fachdienst Kindertagespflege. „Die Kindertagespflege ist schon lange keine Randerscheinung mehr, sondern stellt eine sehr gute, flexible und familiennahe Betreuung in Ergänzung des Kindertagesstättenangebotes sicher“, stellt der Erste Kreisbeigeordnete Burkhard Nauroth die Bedeutung der Tagespflege im Landkreis heraus.

Eltern, die die Vermittlung einer Tagespflegeperson in Anspruch nehmen wollen, können sich beim Fachdienst Kindertagespflege melden. Ebenfalls informieren kann sich, wer selbst Interesse hat, Tagesmutter oder auch Tagesvater zu werden. Informationen rund um die Ausbildung und Tätigkeit als Kindertagespflegeperson, sowie Bewerbungen für die Teilnahme an zukünftigen Qualifizierungsmaßnahmen bei:  Dorothee Geishecker, Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. ,  Tel.: 0261/108-164 oder Monika Vogel, Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. , Tel., 0261/108-166.

 

SPD-Ortsverein Altstadt-Mitte

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Die Entwicklung der Baumaßnahme in der Firmungstraße und an der Bunkeranlage in der Nagelsgasse sind als überaus erfreulich zu bezeichnen. Die Baulücke in der Firmungstraße ist seit vielen Jahren ein Schandfleck, den man endlich beseitigen wird. Dafür ist man dem Investor in hohem Maße dankbar. Den beiden Kommunalpolitikern Denny Blank und Fritz Naumann vom SPD-Ortsverein Altstadt-Mitte liegt aber besonders der ‚Herlet Garten‘ am Herzen. Die kleine Oase, mitten in der Altstadt ist nach wie vor erhaltenswert. Die jetzt vorliegende Planung zum Neubau in der Firmungstraße und zur Bunkeranlage berücksichtigt die Wiederherstellung der Gartenanlage genau. Darüber ist man natürlich sehr freut, will aber auch genau dokumentieren, wie die alte Gartenanlage ausgesehen hat um somit bei der Wiederherstellung keine Überraschungen zu erleben. Dies ist kein Misstrauen gegenüber dem Bauherren und der Bauverwaltung. Wir wollen nur gewappnet sein, wenn Bestrebungen entstehen sollten, die kleine Oase zu beseitigen. Eine genaue Dokumentation kann durchaus wichtig sein.

Hochschule Koblenz

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Infotag an der Hochschule Koblenz bot internationalen Studierenden Tipps zum Berufseinstieg

KOBLENZ. Um sie bei ihrem Berufseinstieg zu unterstützen, hat am RheinMoselCampus in Koblenz ein Informationstag für ausländische Studierende rheinland-pfälzischer Hochschulen und Universitäten stattgefunden. Ausgerichtet hat die Veranstaltung das International Office der Hochschule Koblenz, dessen Projekt StayKo ausländische Studierende bei der Integration in die Berufswelt unterstützt, sowie das Studienbegleitprogramm Rheinland-Pfalz/Saarland für Studierende aus Asien, Afrika, Lateinamerika und Osteuropa (STUBE).

Der Tag bot einen Einblick in die Arbeit verschiedener Organisationen und Institutionen in Deutschland, gab aber auch Tipps im Hinblick auf einen Berufseinstieg im Heimatland. „Besonders hilfreich und interessant waren die Vorträge der Ausländerbehörde zu rechtlichen Rahmenbedingungen sowie der Einblick in die Praxis durch die Präsentation von Gunnar Meier von der CompuGroupMedical, der den Interessierten Tipps und Tricks zum Lebenslauf aus der Sicht eines Personalers mit auf den Weg gab“, betont Karolin Krengel, Koordinatorin des Projektes StayKo, welches aus Mitteln des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD) finanziert wird. Auch die Agentur für Arbeit sowie die Industrie- und Handelskammer waren vor Ort, um über Unterstützungsmöglichkeiten bei der Jobsuche und über Koblenz als Wirtschaftsstandort zu berichten. Die Evaluation der Veranstaltung zeigte den hohen Nutzwert für die internationalen Studierenden, die sich besonders über den hohen Praxisbezug freuten.

Das International Office der Hochschule Koblenz unterstützt die internationalen Studierenden der Hochschule durch zahlreiche Bausteine, wie Beratung und Unterstützung bei Finanzierungs-, Rechts- und Wohnungsfragen oder durch das Buddy-Programm, in dem Studierende höherer Semester ihren internationalen Kommilitoninnen und Kommilitonen bei der Orientierung helfen. Ein Semesterprogramm mit Kennenlerntreffen, Seminaren und Workshops zur fachlichen und persönlichen Weiterbildung und ein Café Multicultural fördern die Integration und das Projekt StayKo organisiert jedes Semester verschiedene Workshops und Veranstaltungen sowie Unternehmensbesuche, um den Studierenden den beruflichen Einstieg zu erleichtern. „Wir würden uns sehr über weitere Unternehmen freuen, die sich im Rahmen des Projektes StayKo engagieren und bei Unternehmensbesuchen oder gemeinsamen Veranstaltungen in Kontakt zu ausländischen Studierenden treten möchten“, betont Karolin Krengel.

Alle Informationen zu den Angeboten des International Office sind unter www.hs-koblenz.de/io abrufbar.

Landkreis investiert in Straßen

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Kreisstraße 19 in Rieden wird saniert

KREIS MYK. Ab dem Frühjahr 2020 wird die K19 zwischen Rieden und der Grenze zum Kreis Ahrweiler saniert. Die Gesamtkosten belaufen sich nach dem aktuellen Stand der Planungen auf rund 840.000 Euro für den Landkreis Mayen-Koblenz, der wiederum eine Landesförderung von 74 Prozent erhält. Außerdem ist der Umbau des Einmündungsbereiches an der L82 und der K56 in Bell zu einem Kreisverkehrsplatz geplant. Beide Projekte wurden nun vom für die Planung und Ausführung verantwortlichen Landesbetrieb Mobilität Cochem-Koblenz (LBM) in der Verbandsgemeinde Mendig vorgestellt.

„Seit langem hatten wir ein gemeinsames Interesse an der Sanierung der maroden K19 und alle Beteiligten waren sich einig, dass dringender Handlungsbedarf besteht. Wir sind froh, dass es bald losgeht“, sagt der Erste Kreisbeigeordnete Burkhard Nauroth. Die erforderlichen Rodungsarbeiten für die Sanierung der Straße werden im kommenden Winter durchgeführt. Der Baubeginn ist für das Frühjahr 2020 vorgesehen. Zurzeit beträgt die Fahrbahnbreite teilweise unter fünf Metern mit nur sehr schmalen Banketten. Nach der Sanierung wird sie durchgängig mindestens fünf Meter breit sein. Außerdem wird die Straße von Betonrandbalken mit einer Breite von jeweils 50 Zentimetern eingerahmt. Die Randbalken gehören nicht zur eigentlichen Fahrbahn, sind aber durchaus befahrbar, wenn sich zwei Fahrzeuge begegnen. Für solche Fälle wird die Straße also einen Meter breiter.

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Joachim Paul (AfD): Entwicklungen in Neuendorf ernst nehmen

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Straftaten im Brennpunkt gesondert erfassen

Zwischen den Jahren 2014 und 2018 kam es im Bereich der Großsiedlung Neuendorf (Fritz-Michel- Straße, Hans-Bellinghausen-Straße, Herberichstraße, Im Kreutzchen, Max-Bär-Straße, Pfarrer-Friesenhahn-Platz, Schillweg, Wallersheimer Weg und Fritz-Zimmer-Straße) zu 1848 registrierten Straftaten, darunter Gewalttaten gegen das Leben und die sexuelle Selbstbestimmung.

Im gleichen Zeitraum wurden in Koblenz insgesamt 1164 Polizisten das Opfer von Straftaten. Bei diesen Straftaten kam es auch zu Sachschäden an Polizeifahrzeugen in Höhe von mehreren tausend Euro. Das geht aus Antworten der Landesregierung auf Anfragen der AfD-Landtagsfraktion hervor (Drs. 17/8923 und Drs. 179196).

Die Landesregierung bezeichnet Neuendorf darin als „Brennpunkt“. Die Situation in der Großsiedlung war seit dem Jahr 2016 insgesamt fünfmal Gegenstand bei den Sitzungen „Sicherheit in unserer Stadt“ und einmal Gegenstand des „Runden Tisches Neuendorf“.

Dazu Joachim Paul, stellvertretender Vorsitzender der AfD-Fraktion im Stadtrat Koblenz: „Die Stadt muss die Entwicklungen in Neuendorf sehr ernst nehmen. Die jüngsten Gewaltausbrüche in dem Brennpunkt zeigen deutlich das dort vorhandene Gefahrenpotenzial. Wir fordern, dass die Straftaten, die im Bereich der Großsiedlung Neuendorf begangen werden, künftig in einer eigenen Brennpunktstatistik erfasst werden. Zusätzlich muss eine regelmäßige Bestreifung des Gebiets durch Polizeikräfte erfolgen.“

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