Sonntag, 20. Juni 2021

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Corona-Ambulanz ändert Öffnungszeiten

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Die Öffnungszeiten der Corona-Ambulanz Koblenz in der CGM-Arena werden ab nächster Woche dem sinkenden Testaufkommen angepasst.

Ab Montag, dem 21. Juni 2021, lauten die Öffnungszeiten wie folgt:

Montag. 09.00 – 12.00 Uhr
Dienstag: 09.00 – 11.00 Uhr
Mittwoch: 09.00 – 11.00 Uhr
Donnerstag: 09.00 – 11.00 Uhr
Freitag: 09.00 – 11.00 Uhr
Samstag: 09.00 – 11.00 Uhr

Hochschule Koblenz

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Gründertrio der Hochschule Koblenz erreicht den zweiten Platz beim landesweiten Ideenwettbewerb und sucht weitere Pilotkunden

KOBLENZ. Zwei Absolventen und ein Student der Hochschule Koblenz werden seit April 2021 durch das EXIST-Gründerstipendium gefördert. Mit Ihrer innovativen Geschäftsidee „GenStore“ gewann das Gründerteam nun beim „Ideenwettbewerb Rheinland-Pfalz“ landesweit den zweiten Platz und damit ein Preisgeld von insgesamt 1300 € sowie diverse Sachmittel. Mit ihrer Geschäftsidee GenStore wollen die drei Stipendiaten die Hürde für die Nutzung von so genannten digitalen Zwillingen für Unternehmen senken, sodass komplexe Produktions- und Logistiksysteme simuliert und optimiert werden können. Um die Anforderungen der Industrie bei der weiteren Entwicklung zu berücksichtigen, sucht das StartUp aktuell nach Pilotkunden unterschiedlicher Branchen.

Das Team, das sich über die bisher erreichten Erfolge sehr freut, besteht aus Marko Sekulic und Finn Venter, beide Absolventen des Studiengangs Wirtschafts–ingenieurwesen, sowie Marec Kexel, Master-Student des Studiengangs Maschinenbau. Die drei Gründer hatten sich bei der Arbeit im Digitalen Produktionslabor (DPL) der Hochschule Koblenz unter der Leitung von Prof. Dr. Wincheringer kennengelernt. Das DPL beschäftigt sich unter anderem mit der ereignisdiskreten Simulation (DES) von Produktions- und Intralogistikprozessen. „Mithilfe der DES können dynamische Einflüsse von Prozessen analysiert und optimiert werden. Die Erstellung geeigneter Simulationsmodelle ist jedoch fachlich anspruchsvoll, zeit- und kostenintensiv. Dies ist insbesondere für kleine und mittelständische Unternehmen eine große Einstiegshürde“, so Prof. Dr. Wincheringer. Daher beschäftigt sich das DPL mit der Erstellung von anwendungsspezifischen und generischen Simulationsmodellen.

Bei der prämierten Idee „GenStore“ handelt es sich um den Prototyp eines Softwaretools, das während einer Kooperation im Bereich Forschung und Entwicklung mit einem Industrieunternehmen entwickelt wurde. Mit diesem Softwaretool können Simulationsmodelle für automatische Lagersysteme erstellt werden. Durch den Einsatz von GenStore kann der Aufwand einer Simulationsstudie erheblich reduziert werden. Möglich wird dies unter anderem durch eine Vielzahl von variablen Parametern, auf dessen Basis das Simulationsmodell automatisch generiert und anschließend simuliert wird. Dadurch können individuelle Lagersimulationsmodelle flexibel konfiguriert werden, ohne dass der Anwender selbst programmieren muss. „Wir arbeiten nun daran, den bestehenden Prototyp zu einem bedienungsfreundlichen Software-as-a-Service-Tool (SaaS) auszubauen“, so Marec Kexel, „hierbei können Nutzer über eine Webseite das gewünschte Modell automatisch generieren, simulieren sowie vorhandene Potentiale erkennen.“

„Die aktuelle Entwicklung bietet eine einfache, schnelle Bedienbarkeit ohne Notwendigkeit von Simulations- und Programmierkenntnissen, realistische und hochwertige Ergebnisse, eine hohe Planungssicherheit und eine Aufwandsreduzierung bei Planungs- und Optimierungsvorhaben“, fasst Marko Sekulic die Vorteile ihrer Innovation zusammen. Bei der weiteren Entwicklung will das Team die Anforderungen unterschiedlicher Branchen stärker berücksichtigen. Daher sucht das Gründungstrio derzeit weitere Pilotkundinnen und -kunden. Bei Interesse und Rückfragen zu „GenStore“ ist das StartUp per eMail an Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. oder telefonisch unter 0151 29902857 zu erreichen.

Das Projekt „GenStore“ wird im Rahmen des EXIST-Programms durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie und den Europäischen Sozialfonds gefördert und vom Gründungsbüro der Hochschule Koblenz unterstützt.

Hochschule Koblenz

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Stiftung Innovation in der Hochschullehre fördert „Kultur der Digitalität“ an der Hochschule Koblenz mit knapp drei Millionen Euro

KOBLENZ. Die Hochschule Koblenz ist eine von sechs rheinland-pfälzischen Hochschulen, die mit ihrem Projektantrag „Kultur der Digitalität an der Hochschule Koblenz“ (KuDiKo) die Stiftung Innovation in der Hochschullehre im Rahmen der Ausschreibung „Hochschullehre durch Digitalisierung stärken“ überzeugen konnte. Insgesamt wurden 264 Anträge bei der Stiftung eingereicht, der Ausschuss zur Projektauswahl hat unter ihnen 139 Projektvorhaben als förderwürdig eingestuft und stellt insgesamt ein Fördervolumen von bis zu 330 Millionen Euro bereit. Ab August wird das neue Projekt der Hochschule für insgesamt drei Jahre mit knapp 3 Millionen Euro gefördert. Ziel des Projektes ist es, die Potentiale der Digitalisierung für die Hochschullehre in einem ganzheitlichen und vernetzten Ansatz zu nutzen und die analoge und die digitale Wirklichkeit stärker miteinander zu vernetzen.

Das Projekt wird in der Abteilung Hochschulentwicklung verankert. Abteilungsleiterin Dr. Kerstin Voß betont: „Mithilfe der Projektförderung möchten wir eine ganzheitliche Kultur der Digitalität an der Hochschule Koblenz implementieren. Im Gegensatz zur Digitalisierung eröffnet Digitalität eine nicht ausschließlich technikzentrierte Perspektive auf die Veränderungsprozesse der zukünftigen Hochschullehre, indem auch soziale sowie organisatorisch-strukturelle Aspekte in den Entwicklungsdiskurs getragen werden.“ Prof. Dr. Daniela Braun, Vizepräsidentin der Hochschule, ergänzt: „Über eine ganzheitliche Betrachtung sowie Rückkopplung und Verzahnung der organisatorisch-strukturellen, sozialen und technischen Ebenen, leistet die Entwicklung einer Kultur der Digitalität damit einen Beitrag zur nachhaltigen Hochschulentwicklung“. Entsprechend ist es das Ziel, die Lehre auf ein nächstes Qualitätslevel zu heben, welches die Potentiale der digitalen Lehre optimal nutzt.

„In Anlehnung an das Design Thinking ist das gesamte Projekt als innovativer Gestaltungsraum angelegt, der alle Hochschulakteure und -gremien in die Entwicklung, Erprobung und Justierung der verschiedenen Maßnahmen einbindet“, berichtet Braun. So sind beispielsweise zwei Pilotmodelle zum Thema „Digitaler Fachbereich“ in den Fachbereichen Wirtschafts- und Sozialwissenschaften am RheinAhrCampus in Remagen und dem standortübergreifenden Fachbereich bauen–kunst–werkstoffe geplant, in denen flexible Studienmodelle über eine optimale Kombination analoger, hybrider und digitaler Lehr-Lernangebote erprobt werden. Hierunter fallen zum Beispiel Veränderungen der Rhythmisierung wöchentlicher Termine für Lehrveranstaltungen durch höhere Anteile an digitalen Lehr- und Lernformaten im Wechsel mit gebündelten Präsenzzeiten sowie durch hybride Lehrangebote und damit die Wahlmöglichkeit vor Ort oder virtuell teilzunehmen. Außerdem werden sowohl digitale Lehr- als auch Lernkompetenzen, beispielsweise durch ein differenziertes Angebot an mediendidaktischen Weiterbildungen und digitalen Austausch- und Vernetzungsangeboten, gestärkt werden. „Wichtig ist natürlich auch die Anpassung der digitalen Lehr- und Lerninfrastruktur als bedeutende Grundlage für dieses Projekt“, berichtet Daniela Braun. So werde man mit Unterstützung des Virtuellen Campus Rheinland-Pfalz beispielsweise neue digitale Interaktionsräume schaffen.

Die Stiftung Innovation in der Hochschullehre wurde gegründet, um dauerhaft Qualität und Innovationen in Studium und Lehre zu fördern. Den Grundstein hierfür legten die Regierungen von Bund und Ländern mit ihrer Vereinbarung vom 6. Juni 2019. Für die kontinuierliche Förderung von Innovationsfähigkeit, Austausch, Vernetzung und Transfer in Studium und Lehre sollte eine neue Organisation eingerichtet werden. Nach einem wettbewerblichen Interessenbekundungsverfahren wurde am 6. Dezember 2019 die Toepfer Stiftung gGmbH von der Gemeinsamen Wissenschaftskonferenz (GWK ) ausgewählt, um diese Organisation unter ihrem Dach aufzubauen. In enger Zusammenarbeit mit dem steuernden Bund-Länder-Gremium wurden seit Januar 2020 alle rechtlich-organisatorischen Voraussetzungen geschaffen und die Stiftung Innovation in der Hochschullehre in Trägerschaft der Toepfer Stiftung gGmbH gegründet. Der Auftrag war, die Stiftung zum 1. Januar 2021 als handlungsfähig zu etablieren. Eine vorgezogene Förderbekanntmachung wurde am 19. November 2020 veröffentlicht, damit die ersten Fördergelder zügig an die Hochschulen fließen können.

partizipativ.erinnern: Jugend- und Erinnerungsarbeit gemeinsam denken

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– virtueller Fachtag am 22. Juni an der Hochschule Koblenz

KOBLENZ. Seit dem Start im Juli 2020 zielt das Praxisforschungsprojekt „Partizipative Erinnerungspädagogik in Koblenz und Umgebung“ (PEPiKUm) an der Hochschule Koblenz darauf ab, gemeinsam mit Jugendlichen und jungen Erwachsenen über die Fragen der Erinnerungskulturen in einer Migrationsgesellschaft partizipativ zu forschen. Dabei arbeitet das Projekt mit lokalen Einrichtungen der offenen Jugendarbeit sowie selbstverwalteten Jugendgruppen zusammen. Der Fachtag „partizipativ.erinnern: Jugend- und Erinnerungsarbeit gemeinsam denken“, der am 22. Juni 2021 ab 15 Uhr virtuell stattfindet, dient dem Austausch von Erfahrungen, Herausforderungen und Praxisbeispiele aus der Jugend- und Erinnerungsarbeit sowie der politischen Bildung. Die Teilnahme ist kostenlos, um vorherige Anmeldung wird gebeten.

Nach der Begrüßung beginnt die Veranstaltung mit einem dialogisch gestalteten Impulsvortrag von Erziehungswissenschaftlerin Dr. Rosa Fava, die über Jugendarbeit sowie Antisemitismus- und Rassismusprävention in der Migrationsgesellschaft referiert. Im Anschluss besteht die Möglichkeit, an einem der vier parallel stattfindenden Workshops teilzunehmen. Workshop 1 stellt die Koblenzer Initiative „Kein Vergessen“ und Workshop 2 das Projekt PEPiKUm vor. Workshop 3 „Gegen rechten Terror“ thematisiert ein Zwei-Jahres-Projekt des Kinder- und Jugendverbandes SJD – Die Falken, während der Workshop 4 das Projekt „Wachsen in Sachsen“ fokussiert.

Der Präsentation der Ergebnisse aus den einzelnen Workshops folgt eine Abschlussdiskussion. Moderiert wird die Veranstaltung von Prof. Dr. Stephan Bundschuh, Prof. Dr. Judith Hilgers sowie von Projektleiter Eren Yetkin.

Die Teilnahme ist kostenlos. Weitere Informationen und Anmeldung bis 20. Juni unter www.hs-koblenz.de/pepikum-fachtag. Für Rückfragen steht das Team per eMail an Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. zur Verfügung.

Das Vorhaben sowie der Fachtag werden mit Mitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung und im Rahmen des Förderprogrammes Forschung an Fachhochschulen unter dem Förderkennzeichen 13FH052SX8 gefördert.

Autoverkehr in der Altstadt wird am Wochenende erneut eingeschränkt

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Am vergangenen Wochenende war die Koblenzer Altstadt für die Bewohnerschaft nur über eine von der Polizei kontrollierte Zufahrt zu erreichen, um die Autoposer-Szene aus diesem Bereich zu halten. „Das ist uns gelungen,“ freut sich Bürgermeisterin Ulrike Mohrs, „und deshalb wollen wir das am kommenden Wochenende wiederholen“. Mit der Sperrung soll das massive Auftreten hochmotorisierter, lärmender Fahrzeuge am Moselufer und weiteren Altstadtstraßen verhindert werden.

Im Einzelnen ist vorgesehen in den Nächten von Freitag, 18. auf Samstag, 19. Juni und von Samstag, 19. auf Sonntag, 20. Juni jeweils von 22.00 Uhr folgende Straßensperrungen vorzunehmen:
- Peter-Altmeier-Ufer: halbseitige Sperrung hinter Auffahrt „Am Saarkreisel“ in Richtung Deutsches Eck mit dem Hinweis, dass ab dem Parkhaus "Weißer Höfe" ein komplettes Durchfahrtsverbot besteht.
- Peter-Altmeier-Ufer: Vollsperrung ab dem Parkhaus "Weißer Höfe". Die Absperrung wird durch einen Sicherheitsdienst besetzt, um Rettungsfahrzeuge durchzulassen.
- Burgstraße: Vollsperrung ab der Kreuzung „An der Moselbrücke“. Die Absperrung wird durch einen Sicherheitsdienst besetzt, um Rettungsfahrzeuge und den Nachtbus durchzulassen.
- Kreisverkehr Karmeliterstraße/Kastorpfaffenstraße/Rheinstraße: Mobile Sperre durch die Polizei, die hier berechtigte Zufahrten zur Altstadt, etwa durch Bewohnerschaft und Taxen/Funkmietwagen passieren lässt.

Bereits ab 20 Uhr erfolgt an den genannten Tagen die Sperrung des Busparkplatzes am Peter-Altmeier-Ufer, die ebenfalls durch einen Security-Dienst erfolgt. Gegen 22.00 Uhr erfolgt zudem die Sperrung des Aufgangs zum Deutschen Eck.

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