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Jetzt noch zum Wintersemester einschreiben: Freie Studienplätze vor allem im technischen Bereich

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KOBLENZ/REMAGEN/HÖHR-GRENZHAUSEN. An der Hochschule Koblenz laufen die Vorbereitungen für das kommende Wintersemester bereits auf Hochtouren. In den zulassungsbeschränkten Studiengängen in den sozial- und wirtschaftswissenschaftlichen Studiengängen ist die Bewerbungsfrist bereits verstrichen. Dagegen können sich Studieninteressierte, die mit einem Studium im mathematisch-technischen Bereich liebäugeln und die nötigen Voraussetzungen aufweisen, noch bis zum 30. September direkt einschreiben.

Freie Studienplätze gibt es noch an allen drei Standorten der Hochschule Koblenz. Am RheinMoselCampus Koblenz sind im Fachbereich Ingenieurwesen noch Einschreibungen in die Bachelorstudiengänge Elektrotechnik, Informationstechnik, Maschinenbau, Mechatronik, Entwicklung und Konstruktion sowie in den Masterstudiengang Systemtechnik möglich. Der Fachbereich bauen-kunst-werkstoffe nimmt noch neue Studierende im Bachelor- und Masterstudiengang Bauingenieurwesen auf. Zu diesem Fachbereich gehört auch der ebenfalls zulassungsfreie Studiengang Wasser- und Infrastrukturmanagement. Dieser bietet eine interdisziplinäre Bauingenieursausbildung, die sich mit zukunftsorientierten Aufgabenstellungen im Bereich Umweltschutz und Klimaanpassung, in der Wasserwirtschaft und im Wasserbau sowie bei der Planung von Verkehrsinfrastruktur befasst. Dabei erhalten die Studierenden neben fundiertem Fachwissen auch Kenntnisse im Bereich der Kommunikation, um selbst komplexe Planungsprozesse mit vielen beteiligten Interessengruppen moderieren zu können.

Am WesterWaldCampus Höhr-Grenzhausen können sich Studieninteressierte noch in den Bachelorstudiengang Werkstofftechnik Glas und Keramik sowie in den darauf aufbauenden Masterstudiengang Ceramic Science and Engineering einschreiben, den die Hochschule Koblenz gemeinsam mit der Universität Koblenz-Landau anbietet. Studierende der Werkstofftechnik lernen alles über Keramik, über ihre chemischen Eigenschaften, wie sie verarbeitet und verwendet wird. Keramik findet sich in modernen Bauteilen wie in Bremsscheiben oder Smartphones, bei der Biokeramik in Hüftgelenken oder in der feuerfesten Keramik für Hochöfen oder der klassischen Sanitär-Keramik. Entsprechend stark nachgefragt sind die Absolventinnen und Absolventen dieses in Deutschland nur an zwei Hochschulen angebotenen Studiengangs.

Am RheinAhrCampus Remagen gibt es vor allem noch freie Studienplätze im Fachbereich Mathematik und Technik, beispielsweise in den Bachelorstudiengängen Lasertechnik und optische Technologien oder Medizintechnik. Mathematisch Begabte können zwischen Bio-, Techno- und Wirtschaftsmathematik wählen. Interessierten empfiehlt sich der Tag der Biomathematik, der am 18. September 2019 am RheinAhrCampus Remagen stattfindet.

Die komplette Übersicht über die zulassungsfreien Studiengänge sowie weitere Informationen über ein Studium an der Hochschule Koblenz sind abrufbar unter https://www.hs-koblenz.de/studieninteressierte.

Hoher Vertreter der Deutsch-Jordanischen Universität in Amman zu Gast an der Hochschule Koblenz

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KOBLENZ. Seit vielen Jahren besteht eine enge Kooperation zwischen der Hochschule Koblenz und der German Jordanien University (GJU) in Amman, die Lehrende wie Studierende bei gegenseitigen Besuchen pflegen. Um die erfolgreiche Zusammenarbeit noch weiter zu vertiefen, ist nun Dr. Nidal Alshwawreh, Prodekan für weiterführende Studiengänge und wissenschaftliche Forschung an der GJU, an den RheinMoselCampus Koblenz gereist. Dort hat er sich mit Vertreterinnen und Vertretern des International Office, des Fachbereichs bauen-kunst-werkstoffe sowie der dualen Studiengänge ausgetauscht.

Wesentliche Aspekte, die diskutiert wurden, bezogen sich auf den Ausbau des Masterangebotes an beiden Universitäten sowie auf Maßnahmen, wie internationale Studierende gewonnen und optimal betreut werden können. Die entsprechenden Angebote stellte Pia Dekorsy vom International Office vor.

Prof. Dr. John Schoonbrood und Prof. Dr. Dörte Ziegler aus dem Fachbereich bauen-kunst-werkstoffe nahmen an dem Treffen teil, um mit Dr. Nidal Alshwawreh insbesondere über die Zusammenarbeit in Studiengängen des Bauingenieurwesens zu sprechen.

Ein weiterer Schwerpunkt der Gespräche lag auf den dualen Studiengängen an der Hochschule Koblenz, die Marco Brehme von der Koordinierungsstelle duale Studiengänge vorstellte. Dabei erhielt der Gast aus Jordanien auch Hintergrundwissen über die Entwicklung des deutschen Bildungssystems sowie die Vorteile eines dualen Studiums mit seiner besonderen Verzahnung von Theorie und Praxis. Anne Quander, Leiterin des International Office, wies auf die große Herausforderung für internationale Studierende hin, neben dem Erwerb der deutschen Sprache ein duales Studium zu absolvieren.

Der Gast aus Jordanien interessierte sich zudem dafür, wie der deutsche Arbeitsmarkt strukturiert ist und wie er internationale Studierende nach ihrem Abschluss aufnimmt. In diesem Zusammenhang stellte Karolin Krengel vom International Office das Projekt StayKo vor, welches der Deutsche Akademische Austauschdienst (DAAD) über drei Jahre fördert und welches das Ziel verfolgt, internationale Absolventinnen und Absolventen auf dem deutschen Arbeitsmarkt zu integrieren. Auch die Förderung von wissenschaftlicher Forschung gehörte zu den besprochenen Themen.

Einzelne Aspekte konnte der Gast bei einem gemeinsamen Mittagessen mit dem Präsidenten der Hochschule Koblenz, Prof. Dr. Kristian Bosselmann-Cyran, noch weiter vertiefen. Nach diesem sehr konstruktiven Austausch kündigte Dr. Nidal Alshwawreh an, einzelne Themen bald in bilateralen Gesprächen mit den jeweiligen Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartnern weiterentwickeln zu wollen.

Freunde aus Norwich im Historischen Rathaussaal

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Mitglieder des Freundschaftskreises Norwich-Koblenz (Norfolk & Norwich-Koblenz Friendship Association) wurden von Kulturdezernentin Margit Theis-Scholz im Historischen Rathaussaal begrüßt. Alle zwei Jahre sind sie zu Besuch in Koblenz. Die Präsidentin, Waltraud Jarrold, Ihr Ehemann Richard und Jill Noble, Vorsitzende des Vereins, begleiteten die Gruppe. Sogar David Fullman der als Oberbürgermeister von Norwich 2018 zum 40. Jubiläum der Städtepartnerschaft nach Koblenz gekommen war, war als neues Mitglied des Freundschaftskreises erneut in unserer Stadt. Seitens Koblenz waren auch viele Freunde der Städtepartnerschaft um den Vorsitzenden des Koblenzer Freundschaftskreises, Günter Hahn, anwesend.

Norwich ist seit 1978 Partnerstadt von Koblenz. Im Laufe der Jahre sind vielfältige Kontakte entstanden. Einige Vereine wie Beispielsweise der Hausfrauenbund, der Fotoclub Koblenz, der Rotary club, der Bridge Club Koblenz, usw…pflegen Beziehungen zu Partnervereinen in Norwich. Der evangelische Gemeindeverband unterhält auch seit mehreren Jahren Kontakte zur anglikanischen Kirche in Norwich.

Das Musik-Institut Koblenz mit seinem großen Oratorienchor führt seit Jahren einen Austausch mit dem Chor der Norwich Philharmonic Society. Im Rahmen der regelmäßigen Konzerte beider Chöre unternahm der Chor des Musik-Instituts im Frühjahr eine Konzertreise und wirkte an der Aufführung des Brahms-Requiems in Norwich mit.

Ein Austausch zwischen den Kleingärtnern beider Städte wird zurzeit geplant. Die Verantwortlichen trafen sich beim Empfang der Stadt und konnten den zukünftigen Austausch besprechen.

Ebenfalls konkretisiert wurden die Pläne der Musikvereine aus Lay und Güls. Eine Vereinsfahrt in die Partnerstadt wird 2020 stattfinden. Ziel ist ein großes Konzert in Norwich sowie der interkulturelle Austausch und Ausbau der Freundschaft zwischen den Städten.

Trotz politischer Unwegsamkeit zum Thema Brexit lassen sich die Freunde nicht davon abhalten die Kontakte zwischen beiden Städten zu pflegen und sogar weiter auszubauen.

35. Heimatbesuch - Begrüßung durch Kulturdezernentin

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In Vertretung des Oberbürgermeisters der Stadt Koblenz, David Langner, begrüßte die Kultur- und Bildungsdezernentin Dr. Margit Theis-Scholz die Gäste des Heimatbesuchs aus Israel, aus den USA und aus Deutschland persönlich.

In ihrer Begrüßungsansprache ging sie darauf ein, dass die früheren Koblenzerinnen und Koblenzern sowie deren Angehörigen vertrieben, respektlos behandelt und aufgrund der Ausreise und Flucht in andere Länder als Kind unter widrigsten Bedingungen ein neues Zuhause suchen mussten. Familien wurden ausgelöscht, es bestanden in den allermeisten Fällen existentielle Nöte und viele Schicksalsschläge mussten bewältigt werden.

Margit Theis-Scholz betonte, dass man das Unrecht nicht ungeschehen machen könne aber die Stadt Koblenz sehr viel Wert auf eine gute Willkommenskultur lege und dass man froh sei, solch rege Kontakte mit den heute Lebenden zu pflegen.
In Koblenz existieren bereits zahlreiche Initiativen, Verbände, Vereine und Institutionen, wie u.a. der  Förderverein Mahnmal Koblenz, die Christlich-Jüdische Gesellschaft, der Freundschaftskreis Koblenz – Petah Tikva aber auch die Kirchen die sich intensiv mit der Gedenkarbeit innerhalb der Erinnerungskultur auseinandersetzen. Das Kultur- und Schulverwaltungsamt der Stadt Koblenz hat ein regelmäßiges Netzwerktreffen zur Erinnerungskultur ins Leben gerufen und beteiligt sich auch aktiv an der Vertiefung der Erinnerungskultur und der Gestaltung von Gedenkfeiern in der Stadt.

Dr. Theis-Scholz führte aus, dass in Koblenz haben bereits fünfzehn Schulen Patenschaften für die Stolpersteine übernommen haben, die im Stadtgebiet für die Opfer des Nationalsozialismus verlegt wurden. Jährlich findet hierzu ein Treffen mit den Schulen statt, die sich mit den jeweiligen Opferbiographien und sich bereit erklärt haben, die über 120 Stolpersteine in Koblenz zu pflegen. Außerdem arbeitet man an der Entwicklung einer App, die über die Biografien der Opfer des Nationalsozialismus informiert und so das Gedenken der Opfer in einer modernen Form erfahrbar macht.

Sie dankte allen, die sich in der Gedenkarbeit engagieren und so die Erinnerung an die Opfer und die Geschehnisse in der Zeit des Nationalsozialismus wach halten.
Bei der Verabschiedung wünschte Frau Dr. Theis-Scholz allen einen angenehmen Aufenthalt in Koblenz, einen anregenden Gesprächsaustausch und ein gesundes Wiedersehen im nächsten Jahr.

Sondereinsatz Prostitutionsbetriebe und Sperrgebiet

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Ordnungsamt, Polizei und Bauaufsicht kontrollieren Prostitutionsbetriebe und die Einhaltung der Sperrgebietsverordnung

(09.09.2019) Am vergangenen Donnerstag kontrollierte das Ordnungsamt der Stadt Koblenz mit der Polizei und dem Amt für Stadtentwicklung und Bauordnung im Rahmen eines Sondereinsatzes einen Prostitutionsbetrieb in der Innenstadt von Koblenz.

Hierbei konnte festgestellt werden, dass alle angetroffenen Personen im Besitz der erforderlichen Anmeldebescheinigung nach dem Prostituiertenschutzgesetz waren und somit alle Frauen den Erfordernissen des Gesetzes aus dem Jahr 2017 nachgekommen sind.

Die Räumlichkeiten des Betriebes und die Ausstattung der einzelnen Zimmer vor Ort ergaben hingegen, dass der Betreiber die  Mindestanforderungen des Prostituiertenschutzgesetzes an einen Prostitutionsbetrieb nicht umsetzt. Im Gegenteil:  Hinweise auf die Einhaltung der Kondompflicht fehlten gänzlich, sanitäre Einrichtungen waren nicht ausreichend vorhanden und Notrufsysteme nicht vorgesehen. Diese Verstöße werden weitere ordnungsbehördliche Maßnahmen zur Folge haben.

Demgegenüber zeigte die Kontrolle eines weiteren Betriebes, dass erforderliche Notrufsysteme nach anfänglicher Beanstandung installiert wurden und durch die Regelung der Öffnungszeiten sichergestellt wird, dass die Arbeitsräume der Prostituierten nicht zu Wohn- und Schafzwecken genutzt werden.

Die Kontrolle der Straßenprostitution, und der damit verbundenen Einhaltung der Sperrgebietsverordnung, ergab keine Verstöße. Auch hier waren alle Prostituierten im Besitz der erforderlichen Bescheinigungen. Entsprechend der Regelungen der Sperrgebietsverordnung der Stadt Koblenz wurden die Frauen erst nach 22.00 Uhr und in  dem hierfür vorgesehenen Bereich angetroffen.

Aus Sicht der Abteilung Migration und Integration des Ordnungsamtes der Stadt Koblenz, musste bei einigen angetroffenen Frauen der ausländerrechtliche Status geprüft werden und dementsprechend Termine beim Ordnungsamt vereinbart werden.

Insgesamt zogen alle Beteiligten eine positive Bilanz des Einsatzes, der Schwachstellen und Verstöße aufgezeigt hat, aber auch gleichzeitig bestätigt, dass die Regelungen des Prostituiertenschutzgesetzes vielerorts umgesetzt werden.

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