Montag, 25. Oktober 2021

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Projektforum der IHK-Bildungseinrichtungen und der Universität in Koblenz

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Koblenzer Universität und die Bildungseinrichtungen der IHK vertiefen ihre Zusammenarbeit

Schon vor einem Jahr geplant und nun endlich in Präsenz möglich... Am 4. Oktober trafen sich 12 Vertreter/-innen aus dem Fachbereich I der Koblenzer Universität und den IHK-Bildungseinrichtungen, IHK-Akademie Koblenz und Gastronomisches Bildungszentrum Koblenz, zu einem „Projektforum: Berufliche Bildung und Organisation“ in den Räumlichkeiten der IHK-Akademie.

Verschiedene gemeinsame Aktivitäten gibt es schon lange; Beispiele aus der Vergangenheit sind u.a. die Projekte „Lernen nach Lernpausen“ (2015/16), „Trendforschung und Zielgruppen“ (2017/18), „Didaktische Potenziale von VR-Medien“ (2018/19) oder ein „Social Media Konzept“ (2020/21). Basierend auf der erfolgreichen Zusammenarbeit wird nun die Idee verfolgt, der Kooperation ein regelmäßiges Forum für einen gezielten Transfer zu bieten. Mit Vertreter/innen aus verschiedenen Abteilungen und Fächern werden aktuelle Ideen, Probleme und Herausforderungen diskutiert, die dann gezielt als Projektvorhaben in Zusammenarbeit in die Wege geleitet werden können.

„Wir freuen uns auf eine engere Verzahnung mit den IHK-Bildungseinrichtungen, da für unsere Studierenden und uns der enge Praxisbezug sehr bereichernd ist“, so Prof. Dr. Nicole Hoffmann. Das Team von IHK-Akademie und Gastronomischem Bildungszentrum rund um die Geschäftsführerin Dr. Sabine Dyas sieht eine Reihe von Ansätzen für die weitere Zusammenarbeit, beginnend bei Fragen der Gestaltung von Lernmaterialien über Befragungen bis hin zu Evaluationsprojekten. Ziel ist ein Win-Win-Effekt wechselseitigen Transfers, wobei die Bildungseinrichtungen von den Potenzialen anwendungsorientierter Wissenschaft profitieren und die Universität in Lehre und Forschung Zugang zu aktuell praxisrelevanten Themenfeldern und Problemen gewinnt.

Großes Interesse an Streuobstversteigerung

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KREIS MYK. Die diesjährige Versteigerung der Obsternte entlang des Bassenheimer Streuobstwiesenweges als gemeinsame Aktion der Gemeinde Bassenheim und der Integrierten Umweltberatung im Landkreis Mayen-Koblenz stieß auf großes Interesse. Anfragen von über 50 Interessenten zu den Obstbäumen, die in diesem Jahr durchweg sehr viel Obst trugen, waren bei der Integrierten Umweltberatung eingegangen.

Die Apfel-, Birnen- und Walnussbäume waren im Vorfeld nummeriert worden, sodass Interessierte per E-Mail oder auch telefonisch ihre Wunschbäume mitteilen konnten. Die eingegangenen Anfragen wurden ausgewertet und im Falle mehrfachen Interesses für einen Baum entschied das Los. In diesem Sinne wurde versucht die Bäume möglichst fair und gleichmäßig zu verteilen. „Letztendlich konnten 82 Ernten vergeben werden.

Leider gab es aber auch weniger erfreuliche Nachrichten, weil Früchte unerlaubt von den Bäumen genommen wurden. „Ich habe überhaupt kein Verständnis dafür, dass Obst geklaut wird, wo man doch für wenig Geld sich die Ernte eines Baumes ersteigern könnte“, sagt sich Dr. Rüdiger Kape, Koordinator der Integrierten Umweltberatung im Landkreis. Die Bäume und das Obst sind Eigentum der Gemeinde Bassenheim und diese gibt die Ernte im Rahmen der Versteigerung ab. Erst nach einem Ersteigern darf geerntet werden. Lediglich von den Bäumen mit der Beschriftung „Wegproviant für Wanderer“ kann gekostet werden. „Trotzdem ziehen wir in diesem Jahr wieder eine sehr positive Bilanz, denn die meisten Teilnehmer haben ja ihren gewünschten ertragreichen Baum bekomme“, so Kape.

Für diejenigen, die bei der diesjährigen Versteigerung leider leer ausgegangen sind oder erst zu spät von der Versteigerung erfahren haben: Die Veranstaltung wird, soweit der Obstbehang dies zulässt, auch im nächsten Jahr erneut stattfinden. Um rechtzeitig über Veranstaltungen zum Thema Streuobst informiert zu werden, kann man sich in den E-Mail-Verteiler der Integrierten Umweltberatung aufnehmen lassen. Senden Sie dazu einfach eine E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. .

DRK-Koblenz sagt Dankeschön

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Am vergangenen Wochenende lud das Deutsche Rote Kreuz in Koblenz verdiente Ehrenamtliche ins „Haus der Begegnung“ ein. In der Senioren-Begegnungsstätte feierte man zusammen 70 Jahre Ehrenamt. Der DRK-Präsident Leo Biewer verlieh dabei Urkunden, dankte erneut allen und bestärkte weiterhin die Ehrenamtsarbeit und das Miteinander.

Ein großes Lob ging zunächst an alle Helfenden, die sich auch zu Coronazeiten nicht scheuten mit ihrem ehrenamtlichen Einsatz beim Deutschen Roten Kreuz der Bevölkerung zu helfen. Sowohl im Blutspende-Bereich, als auch beim Mobilen Impf- und Test-Team war es eine Herausforderung, die großartig und mit viel Engagement bewältigt wurde.

Dies galt insbesondere für das Mobile Impfteam um Thomas Schilling, der gemeinsam mit seinen Kolleginnen und Kollegen über Wochen, tagein und tagaus, im Katastrophengebiet rund um die Ahr tätig war.

Genauso wurde den Ehrenamtlichen im Demenzbereich gedankt, die die sich ihnen anvertrauten Betroffenen und Familien gewissenhaft betreut haben.

Seit Juni ist die DRK-Begegnungsstätte Montags, Mittwochs, Donnerstags und Freitags von 12:30 bis 17:00 Uhr wieder geöffnet und die „fleißigen Küchenfeen“ sind seitdem tatkräftig im Einsatz und sorgen für frischen Kaffee, erfrischende Kaltgetränke, guten Kuchen sowie leckere Waffeln.

Und auch Freizeitangebote wie „Fit im Alter“, die Seniorengymnastik, das Gedächtnistraining und Yoga sind seit Oktober dank der ehrenamtlichen Übungsleiter*innen wieder am Laufen.

Für ihren unermüdlichen Einsatz im so wichtigen Demenzbereich wurden namentlich Renate Engert für 5 Jahre, Margot Lennig für 10 Jahre und Maria Wickert für stolze 15 Jahre ehrenamtliches Engagement geehrt. Der fast tägliche Kaffeebetrieb wäre nicht ohne die „fleißige Küchenfee“ Gudrun Geerling möglich, die hier bereits 10 Jahre ehrenamtlich unterstützt. Sportlich ehrenamtlich aktiv als Übungsleiterin ist Erika Fincke seit nunmehr 10 Jahren.

In Abwesenheit wurden auch, für ihr jeweils 10 Jahre andauerndes Ehrenamt in der Begnungsstätte, Gertrud Klöckner im Demenzbereich und Ottilie Schlömer als Küchenhilfe geehrt.

Allen galt der Dank von Präsident Leo Biewer.  „Ohne die tatkräftige Mitarbeit durch unsere Ehrenamtlichen wäre das Angebot nicht so vielfältig, hochwertig und helfend, wie es ist,“ stellte Biewer klar. Eine besondere Freude für ihn war, dass sich für die Koordination und Unterstützung des lebenswichtigen Blutspendeteams Wolfgang Scholz ehrenamtlich bereit erklärt hat und somit die Nachfolge der langjährig engagierten Monika Dietrich antritt.

Die Einrichtungsleiterin Marion Kramann freute sich sehr, dass man diese Wertschätzung mit einem so schönen Vormittag in Gemeinschaft, mit Wiedersehensfreude, voller Dankbarkeit und Zuversicht verbringen konnte.

Sie haben Interesse an Informationen zum Ehrenamt:

Marion Kramann berät Sie gerne unter Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. oder Telefon 0261-37523

Foto: (DRK-Mittelrhein)

Ehrenamtlich Engagierte des DRK in Koblenz

Zeitkapsel-Projekt hat begonnen

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Der Trailer ist fertig und gibt einen ersten Vorgeschmack auf das, was in den nächsten Wochen zu erwarten ist: 12 Personen, die die Koblenzer Stadtgesellschaft repräsentieren, befüllen hölzerne Wahlurnen mit ihren Gedanken, Meinungen, Wünschen und Visionen zur heutigen und zukünftigen Demokratie in Koblenz. Die Wahlurnen werden als Zeitkapseln im Stadtarchiv gelagert und erst zur BUGA im Jahr 2029 wieder geöffnet. Was sich in den kommenden 8 Jahren wohl alles bewahrheitet und verändert?
In den nächsten Wochen werden die teilnehmenden Personen und ihre Gedanken in Videoform über den Instagram-Account zeitkapselkoblenz und die Kanäle der Partnerschaft für Demokratie Koblenz (Facebook + Webseite www.demokratie-koblenz.de/zeitkapsel) nach und nach vorgestellt.
Das Projekt wird von Studierenden der Kulturwissenschaft an der Uni Koblenz betreut, in Kooperation mit der Partnerschaft für Demokratie Koblenz im Rahmen des Bundesprogramms "Demokratie leben!".

Der Trailer ist hier zu finden: www.demokratie-koblenz.de/zeitkapsel

Baumfällungen und Baumpflanzungen Herbst 2021

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Im Stadtgebiet sind die Kontrollen des Koblenzer Baumbestands abgeschlossen. Jeder der rund 58.000 im Baumkataster der Stadt erfassten Bäume wurde einer fachlich qualifizierten Inaugenscheinnahme vom Boden aus hinsichtlich Schäden und Auffälligkeiten kontrolliert. Das gesamte Jahr über laufen bereits Maßnahmen wie das Entfernen von Totholz, die Herstellung des lichten Raums über Straßen oder das Einkürzen von Kronenteilen.
Leider müssen auch in diesem Jahr wieder Bäume gefällt werden, da die sie bereits abgestorben sind oder die Stand- oder Bruchsicherheit nicht mehr gegeben ist. Auch die Nachwirkungen der letzten drei Dürrejahre sind noch im Baumbestand spürbar und etliche Bäume zeigen eine eingeschränkte Vitalität oder sind bereits abgängig.
In den nächsten Wochen werden durch den Eigenbetrieb Grünflächen- und Bestattungswesen 208 Einzelbäume in Grün- und Parkanlagen, an KITAs und Schulen, auf Friedhöfen und im Straßenraum gefällt. 332 Bäume werden in Waldartigen Beständen gefällt, etwa am Osthang der Karthause oder an der Bezirkssportanlage „Schmitzers Wiese“.
Neu bepflanzt werden in diesem Jahr beispielsweise der Festungspark Kaiser Alexander auf der Karthause mit 88 Bäumen, der Schülerpark der IGS Pollenfeld und der Dorfplatz Kesselheim. Im Festungspark Feste Franz werden zusätzlich zu den im Frühjahr gepflanzten Bäumen 46 Bäume und 165 Sträucher neu gepflanzt.
18 neue Bäume werden in der Werner-von-Siemens-Straße gepflanzt. Diese Pflanzung wird aus einer Spende der Allianz-Umweltstiftung realisiert. Nach Abschluss dieser Pflanzung konnten so durch diese Spende 50 neue Bäume auf Spielplätzen und im Straßenraum gepflanzt werden.
Das Highlight in dieser Pflanzsaison stellt die Pflanzung einer Korkulme (Ulmus minor suberosa) im nördlichen Bereich des Festungsparks dar. Dieser in einer niederländischen Baumschule gekaufte mehrstämmige Baum ist bereits zehn Meter hoch und wiegt mit Ballen rund sechs Tonnen. Er dient als Ersatz für einen abgängigen mehrstämmigen Bergahorn, der in den nächsten Wochen gefällt wird.
Insgesamt werden in den nächsten Wochen 264 Bäume und 869 Sträucher im Stadtgebiet neu oder nachgepflanzt.

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