Montag, 02. August 2021

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Linien 3/13 und 6/16 der koveb wegen Hochwassers umgeleitet

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Einige Haltestellen werden nicht angefahren

Infolge anhaltender Niederschläge ist die Hochwassersituation in Koblenz eingetreten. Die Koblenzer Verkehrsbetriebe setzen bereits Maßnahmen für den Bus-Linienverkehr in den betroffenen Stadtteilen um. 

Linie 3/13 Koblenz-Güls
Die Busse der Linie 3/13 fahren vom Koblenzer Hauptbahnhof in Richtung Koblenz-Güls bis zur Haltestelle „Uni/Winninger Straße“. Von hier aus starten die Busse dann wieder Richtung Innenstadt.

Linie 6 Koblenz-Moselweiß/Lay
Die Linie 6/16 Richtung Moselweiß/Lay endet an der Haltestelle „Heiligenweg“. Von hier aus fahren die Busse wieder in Richtung Innenstadt.

Weitere Maßnahmen werden situationsbedingt umgesetzt. Alle aktuellen Informationen zur Hochwasserlage und den damit verbundenen Umleitungen des Bus-Linienverkehrs finden Sie auf koveb.de.

Veranstaltungsplanung in Pandemiezeiten

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Per Webseminar in vier Wochen zum virtuellen Eventprofi

Messen, Firmen-Events, Großveranstaltungen – all das ist seit der Corona-Pandemie nicht oder nur sehr eingeschränkt möglich. Es gilt, Veranstaltungsformate sinnvoll in die digitale Welt zu übersetzen. „Bei diesen digitalen Lösungen ist ein besonderes Knowhow auf Veranstalterseite notwendig. Teilnehmende unseres Webseminars „Virtueller Eventprofi“ lernen, worauf es ankommt“, so Yvonne Pauly Leiterin der Hotelmanagement-Akademie (HMA) im Gastronomischen Bildungszentrum (GBZ) Koblenz. Bei virtuellen Events gilt es andere Schwerpunkte zu beachten.

Der Fokus ist auf die Kernbotschaften zu setzen, denn lange Reden ermüden in Onlineveranstaltung besonders schnell. Kurze Sessions und regelmäßig Pausen sind wichtig. Teilnehmende sollen zum „Mitmachen“ aktiviert werden, das gelingt beispielsweise durch Live-Umfragen, Q&A-Sessions oder sogenannte Fishbowls, eine Methode der Diskussionsführung in großen Gruppen.

In vier Online-Veranstaltungen mit jeweils vier Stunden Länge lernen Teilnehmende des Lehrgangs die Komplexität einer Online-Veranstaltung zu reduzieren und in einzelne Aufgaben zu strukturieren. Die Dozentin Susanne Siekmeier zeigt die Unterschiede in der Planung von virtuellen Events zu Präsenzveranstaltungen auf und stellt Werbestrategien für virtuelle Events dar. Eine ehemalige Teilnehmerin sagt außerdem: „Im Seminar wurden sehr gute Tipps bezüglich Tools und Hilfsmitteln gegeben“.

Die Teilnehmenden erarbeiten parallel zu den Onlinetrainings ihr persönliches Handout für eigene zukünftige Events. Gute Planung ist besonders bei virtuellen Veranstaltungen wichtig. Dazu gehört ein Projekt- und Regieplan ebenso, wie die Sicherstellung von Schnittstellen und Probeläufen.

Der Lehrgang ist für alle geeignet, die in der Eventbranche tätig sind und ihr Wissen zu virtuellen Veranstaltungen erweitern wollen. Wir starten in diesem Jahr am 01.09.2021.

Weitere Informationen erhalten Sie unter: www.gbz-koblenz.de/kurs/H-EP/virtueller-eventprofi-web-seminar/ oder bei Yvonne Pauly unter: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. .

Freibad Oberwerth kann wieder öffnen – Personenkapazität reduziert

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Das Freibad Oberwerth kann - nach kurzzeitiger Schließung wegen drohendem Wassereinbruch in die Technikräume - ab dem heutigen Nachmittag, 15.00 Uhr, wieder öffnen. Allerdings wird die Personenkapazität pro Zeitfenster bis einschließlich Sonntag, 18. Juli, auf 250 Personen gesenkt, da Teile der Liegewiesen derzeit nicht nutzbar sind.
Terminbuchungen für das Freibad Oberwerth erfolgen über https://koblenz.baeder-suite.de.

Sperrung B416 und B49 wegen Hochwasser

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Aufgrund eines rapiden Anstieges des Moselpegels und der damit einhergehenden bestehenden und zu erwartenden Überflutungssituation der B416 - Winninger Straße und der B49 - Am Mosel Ufer werden folgende Sperrungen vorgenommen:

Metternich: Sperrung der B416 - Winninger Straße auf Höhe des Fährhauses am Stausee in Fahrtrichtung Güls mit der Ausrichtung auf Vollsperrung beider Fahrtrichtungen bei Bedarf

Moselweiß: Sperrung der B49 - Moselufer auf Höhe Kemperhofweg in Fahrtrichtung Lay mit der Ausrichtung auf Vollsperrung beider Fahrtrichtungen bei Bedarf

Moselweiß: Sperrung der Obergasse, Mühlengasse, Backesgasse, Schulgasse, Niedergasse für die Durchfahrt auf die B49, gleiches gilt für die Gülser Straße

Dem Anwohnerverkehr soll längstmöglich die Anfahrt zu ihren Wohnungen und Häusern gewährt werden.

Stadtrat im Juli

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Vereinbarung mit Radentscheid – Koblenzer erhält wiederkehrende Straßenausbaubeiträge – Anpassungen im Stadtbuslinienbündel

Zur Juli-Sitzung des Stadtrates begrüßte Oberbürgermeister David Langner die Ratsmitglieder wieder zu einer Präsenzsitzung in der Rhein-Mosel-Halle.

(TOP 2) Im Dezember 2020 wurde ein Bürgerbegehren namens „Radentscheid Koblenz“ beantragt, in dem 7 verkehrspolitische Ziel formuliert waren. Diese Ziele deckten sich mit vielen Zielen und Maßnahmen des Verkehrsentwicklungsplanes, den der Stadtrat schon 2018 beschlossen hatte. Wesentlicher Unterschied waren die für die Maßnahmen veranschlagten Zeiträume.
Die Verwaltung hat mit den Vertretungsberechtigten des Radentscheids in mehreren Gesprächsrunden eine Vereinbarung getroffen, nach der die Maßnahmen zur Förderung des Radverkehrs bis 2027 umgesetzt werden sollen. Der Stadtrat stimmte dieser Vereinbarung einstimmig zu. Ferner wird der Stadtrat die noch zu ermittelnden investiven und konsumtiven Mittel in den nächsten Haushaltsjahren einstellen und viereinhalb neue Stellen im Tiefbauamt sowie beim Radverkehrsbeauftragten einrichten.

(TOP 17) Der westliche Teil des Stadtteils Goldgrube zwischen Johannes-Müller-Straße und Follmannstraße samt Beatusstraße erhält eine Bewohnerparkbevorrechtigung. Vor etwa 25 Jahren wurden in der innenstadtnahen Osthälfte des Stadtteils zwei Parkraumbewirtschaftungszonen eingerichtet. In der Westhälfte hat sich die Zahl der zugelassenen Fahrzeuge in der letzten zwei Jahrzehnten erhöht. Daher soll die neue Parkraumbewirtschaftungszone 18 gebildet werden. Die Regelungen entsprechen denen der Nachbarzonen mit einer Bewirtschaftungszeit montags bis freitags von 8 bis 19 Uhr und samstags von 8 bis 14 Uhr. Die Parkhöchstdauer beträgt 4 Stunden und kostet 50 Cent pro Stunde.
Es müssen 22 neue Parkscheinautomaten gekauft, aufgestellt und betreut werden.
Hinzu kommt, dass durch erhöhte Kontrollen des Ordnungsamtes, die Einhaltung der Parkregeln durchgesetzt werden sollen.
Der Rat stimmt der Verwaltungsvorlage einstimmig zu.

(TOP 19) Der Stadtrat hat im Dezember 2019 beschlossen, dass im Stadtteil Goldgrube liegende städtische Grundstück der ehemaligen Overberg-Hauptschule sowie der Pestalozzi-Grundschule neu aufzuteilen und nach Abriss der vorhandenen Gebäude den Neubau einer Grundschule nebst Sporthalle und Mensa sowie einer Kindertagesstätte zu errichten.
Die nach dem Abbruch des alten Grundschulgebäudes und der alten Sporthalle verbleibende Fläche soll einer Wohnbebauung zugeführt werden.
Der das Gelände umrahmende Baum- und Gehölzbestand soll soweit möglich erhalten bleiben.
Für dieses Vorhaben war die Aufstellung eines Bebauungsplans erforderlich, der nun vom Rat einstimmig endgültig beschlossen wurde.

(TOP 20) Ebenfalls einstimmig beschlossen wurde die Aufstellung eines Bebauungsplanes für den Lützelhof.
Der Stadtteil Lützel erfährt seit der Hochwasserfreilegung eine deutliche Aufwertung als relativ innenstadtnahes Wohnquartier. Dies betrifft auch das Nachverdichtungspotential der Blockinnenbereiche, die in den Fokus zur Wohnraumschaffung in den ruhigeren Lagen.
Hier gilt es die Nachverdichtungsbemühungen der Eigentümerschaft in Einklang mit den historischen städtebaulichen Bezügen und den Belangen des Stadtbildes von Lützel zu bringen. Mit dieser Planung soll der bauliche Bestand geringfügig ergänzt werden.

(TOP 21) In der Stadt Koblenz werden wiederkehrende Straßenausbaubeiträge („wkB“) eingeführt. Der Landtag hat am im vergangenen Jahr mehrheitlich die grundsätzliche Abschaffung der einmaligen Straßenausbaubeiträge für Rheinland-Pfalz ab dem 01.01.2024 und die Umstellung des Abrechnungssystems auf „wkB“ beschlossen.
Die Verwaltung hat in Zusammenarbeit mit dem Gemeinde- und Städtebund Rheinland-Pfalz die Grundlagen für die Systemumstellung in Form der 34 Abrechnungseinheiten für die Stadt Koblenz sowie einen entsprechenden Satzungsrahmen erarbeitet.
Der nun vorliegende Satzungstext beinhaltet die für alle Abrechnungsgebiete geltenden verbindlichen Regelungen.
Für jede Abrechnungseinheit wird eine eigene Satzung vorgelegt, die der Rat zu beschließen hat.
Die Unterschiede zwischen den Satzungen für die einzelnen Abrechnungsgebiete liegen beim Gemeindeanteil, dem Beitragsmaßstab und der Ermittlung der Zahl der Vollgeschosse sowie dem Zeitpunkt des Inkrafttretens der Satzung.
Die Verwaltung plant, im 2. Halbjahr 2021 den Gremien für die jeweiligen Abrechnungseinheiten die entsprechenden Satzungen zur Beschlussfassung zu unterbreiten. Dieser Vorgehensweise stimmte der Rat mehrheitlich zu.

(TOP 22) Seit Dezember 2020 wird der Stadtbusverkehr vom eigenen Unternehmen koveb durchgeführt. Zum Fahrplanwechsel im Dezember 2021 sollen aufgrund der seit dem letzten Jahr gewonnenen Erkenntnisse sowie nun veröffentlichte Fahrplanangebote der nach Koblenz ein- und ausfahrenden Regionallinien Anpassungen vorgenommen werden.
Anpassungen gibt es bei der Linie 12 in Kesselheim, bei den Linien 3/13 und 7, bei der Linie 6, sowie bei den Linien 9/19 und 29.
Der Rat stimmte den Anpassungen einstimmig zu.

(TOP 23) Die Stadt Koblenz bekennt sich in einem Grundsatzbeschluss zu ihrem Gemeinschaftsklinikum Mittelrhein (GKM) und insbesondere zur Fortführung des Verbundkrankenhauses der Maximalversorgung. Im Interesse der Zukunftssicherung sowie Weiterentwicklung insbesondere die Umsetzung der Einstandortlösung sieht die Stadt das Erfordernis, einen strategischen Partner als Gesellschafter und Finanzierungspartner einzubinden.
Das Landeskrankenhausgesetz sieht es als Pflichtaufgabe der Kommunen an, Krankenhäuser zu errichten und zu betreiben. Im Landeskrankenhausplan wird das GKM als Verbundkrankenhaus der Versorgungsstufe Maximalversorgung geführt, es ist mithin notwendiger Bestandteil der Gesundheitsversorgung in der Stadt Koblenz und dem Landkreis Mayen-Koblenz.
Um diesen Versorgungsauftrag in Zukunft sicherzustellen, benötigt das GKM einen Partner, um den erheblichen Finanzierungsbedarf aufzubringen.
Der Rat stimmte dem Grundsatzbeschluss mehrheilich zu.

(TOP 32) Die koveb und die Ehrenbreitsteiner Schrägaufzug GmbH werden rückwirkend zum 01. Januar miteinander verschmolzen.
Der Schrägaufzug wurde zur BUGA 2011 gebaut und ist eine 100-prozentiges Tochterunternehmen der Koblenzer Stadtwerke. Die Funktion des Schrägaufzugs ist vornehmlich eine touristische, wobei die Fahrkarten des örtlichen Verkehrsverbundes anerkannt werden. Die Verschmelzung bietet etwa die Vorteile der Nutzung der Verkehrsleitstelle oder des Facility Managements der koveb.
Da der Aufzug mit Fördermitteln des Landes gebaut worden ist, hat das zuständige Ministerium im Juni mitgeteilt, dass die koveb in sämtliche Rechte und Pflichten des Zuwendungsbescheides eintritt.
Der Rat stimmt der Verschmelzung einstimmig zu.

Ferner beschäftige sich der Stadtrat noch mit 7 Anträgen und 1 Anfrage aus seinen Reihen.

Außerdem gab es noch eine nichtöffentliche Sitzung, die 15 Tagesordnungspunkte umfasste.

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