Mittwoch, 24. Oktober 2018

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SPACES IV - Die ark e.V. in Erfurt

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Künstlerinnen und Künstler aus Thüringen und Rheinland-Pfalz im Dialog

Bereits zum 4.Mal traten der Arbeitskreis rheinland-pfälzischer Künstler e.V. zusammen mit dem Verband bildender Künstler Thüringen e.V., dem Kultur- und Schulverwaltungsamt der Stadt Koblenz und der Kulturdirektion der Stadt Erfurt in der Galerie Waidspeicher in den Dialog.

SPACES IV folgt den bereits stattgefunden Ausstellungen  SPACES I  in Koblenz im Jahr 2011, damals noch mit Werken beider Vereine zusammen, SPACES II in Erfurt, 2012, und SPACES III in Koblenz im vergangenen Jahr.
Die aus Koblenz und der Region stammenden Künstlerinnen und Künstler Maike Baur, Iris Brahm, Eva Maria Enders, Firouzeh Görgen-Ossouli, Dorothea Kirsch, Ute Krautkremer, Violetta Richard, Aloys Rump, Jan Schröder, Isa Steinhäuser und Ulrich Westerfrölke stellen ihre Sichtweisen von Räumen durch die unterschiedlichsten Werke dar. Zu sehen sind unter anderem Objekte, fast fliegend im Raum, bodenständige Skulpturen, Installationen, die die Zeit als Raum wahrnehmen, aber auch Werke, die durch formale Herangehensweise den Bezug herstellen.
In der Ausstellung sind alle Genres vertreten, sei es die klassische Malerei oder Grafik, Objekt, Installation oder Fotografie.

Zur Eröffnung am 15. September in Erfurt sprachen Prof. Dr. Kai Uwe Schierz, Direktor der Erfurter Museen und PD Dr. Margit Theis-Scholz, Beigeordnete und Schul- und Kulturdezernentin der Stadt Koblenz, die Begrüßungsworte. Beide brachten in ihrer Ansprach zum Ausdruck, dass  der kulturelle Austausch über die Bundesländer hinweg ein wichtiges Anliegen darstellt und die, von der ark e.V. und dem Vbkth e.V. , gelebte Form einen großen Schritt in die zielführende Richtung der Förderung der Vielfalt der kulturellen Landschaft bedeutet .

Frau Dr. Angelika Steinmetz-Oppelland, Kunsthistorikerin und stellvertretende Sprecherin des VBK Thüringen e.V. nahm die Zuschauer zu einer verbalen Führung durch die Ausstellung mit, bevor die Gäste, nun sehr neugierig geworden, die Werke selbst in Augenschein nahmen.

Die Ausstellungsbegegnung soll im kommenden Jahr fortgesetzt werden.

Für die musikalische Begleitung sorgten Johannes Gräber, Kontrabass, mit Kace Kaufmann, Vibraphone. Ihre freien Interpretationen schafften auch für das Ohr reichlich Räume und fügten sich harmonisch in das Konzept des Projektes SPACES ein.

Die Ausstellung ist noch bis zum 4. November in der Galerie Waidspeicher, Michaelisstraße 10, dienstags bis sonntags von 11.00 bis 18.00 Uhr, in Erfurt zu sehen. Am ersten Dienstag im Monat werden dort um 16.30 Uhr öffentliche Führungen angeboten. Ein Besuch lohnt sich.

Alexander Tutsek-Stiftung

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Umfangreiche Förderung der keramischen Bildungseinrichtungen durch die Alexander Tutsek-Stiftung – Stipendien und Preisgelder übergeben

HÖHR-GRENZHAUSEN/KOBLENZ/MÜNCHEN. Die Alexander Tutsek-Stiftung unterstützt nachhaltig nun schon im dritten Jahr vier Einrichtungen der Forschung und Lehre der Keramik in Höhr-Grenzhausen und Koblenz. Die finanzielle Unterstützung ermöglicht den Institutionen die Finanzierung von technischen Gerätschaften, die für die keramische Ausbildung in diesem Bereich benötigt werden. Zusätzlich werden Preisgelder für herausragende Leistungen in der Ausbildung, sowie Stipendien für besonders gute Leistungen während des Studiums vergeben. So konnten bisher 24 Auszubildende der Berufsbildenden Schule Montabaur, sechs Schülerinnen und Schüler der Fachschule Keramiktechnik, zwölf Studierende der Hochschule Koblenz und fünf Studierende beziehungsweise Promovierende von den Förderungen profitieren. Die diesjährige feierliche Übergabe von Auszeichnungen und Stipendien fand im Beisein zahlreicher Vertreterinnen und Vertretern der lokalen Wirtschaft, Wissenschaft und öffentlicher Institutionen im Keramikmuseum Westerwald statt.

Neben Kurt Schüler als Vertreter des Landrats dankten auch der Verbandsbürgermeister Thilo Becker und Prof. Dr. Peter Quirmbach von der Universität Koblenz-Landau im Namen aller geförderten Einrichtungen der Stiftung. Katharina Parschakow nahm diesen Dank als Vertreterin der Alexander Tutsek-Stiftung entgegen und betonte noch einmal das Ziele der Kooperation: „Es ist unser vorrangiges Anliegen, begabte junge Menschen in den verschiedenen Ausbildungsberufen und Studiengängen rund um die Keramik nachhaltig zu fördern.“ Ebenso lobten Prof. Dr. Wolfgang Imhof, Prodekan der Universität Koblenz Landau, und Prof. Dr. Kristian Bosselmann-Cyran, Präsident der Hochschule Koblenz, das Engagement der Stiftung.

Zudem kamen bereits Geförderte der Alexander Tutsek-Stiftung zu Wort. Die Stipendiatinnen und Stipendiaten aus dem letzten Jahr – Milena Kexel, Julia Apel, Jasper Neese und Katharina Schutzeich – berichteten von ihrem weiteren Werdegang und gaben einen Einblick in ihre persönliche Weiterentwicklung. Durch die finanzielle Unterstützung wie auch durch Veranstaltungen, die durch die Alexander Tutsek-Stiftung organisiert werden, boten und bieten sich auch weiterhin viele Vorteile und Kontakte für die weitere berufliche Karriere.

Nach der Vergabe der diesjährigen Preisgelder und Stipendien fand die Veranstaltung ihren Ausklang bei vertiefenden Gesprächen in der schönen Atmosphäre des Keramikmuseums.

Die Alexander Tutsek-Stiftung wurde im Dezember 2000 von Alexander Tutsek und Dr. Eva-Maria Fahrner-Tutsek als gemeinnützige Stiftung in München gegründet. Die Stiftung engagiert sich unter ihrem übergreifenden Programm "Kunst und Wissenschaft" ganz bewusst für das Spezielle, das Besondere oder auch das Vernachlässigte, Übersehene.

In ihrem Förderschwerpunkt Wissenschaft ist es für die Alexander Tutsek-Stiftung ein wichtiges Anliegen, Forschung und Lehre in den Ingenieurwissenschaften zu fördern. Der Fokus liegt auf der Grundlagen- und angewandten Forschung in den Fachgebieten Glas, Keramik, Steine und Erden. Diese Fächer liefern wichtiges Basiswissen für andere Teilgebiete der Ingenieurwissenschaften. Dennoch werden sie in der Förderung immer mehr zu Gunsten „moderner“ Fachgebiete, die mehr im Trend liegen, vernachlässigt. Damit sie kein Randgebiet an den Technischen Universitäten und Hochschulen werden und um diese Zweige für Studierende attraktiver zu machen, werden Universitäten, einzelne Forschungsprojekte sowie Nachwuchstalente finanziell gefördert.

Straßensperrung im Bereich der Pfaffengasse in Metternich

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Aufgrund von Sanierungsarbeiten an der Pfarrkirche „St. Johannes“ in Metternich, ist es notwendig, dass der dortige Bereich der Pfaffengasse vom 24.09. - 13.10.2018 für den Fahrzeugverkehr voll gesperrt wird. Die Umleitung erfolgt mit entsprechender Beschilderung.

Von der Sperrung ist auch der Busverkehr betroffen, nähere Informationen finden sich auf der Webseite: https://www.evm.de/evm/Homepage/Verkehr

Informationsveranstaltung „Salafisten in Deutschland“

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Beim Thema "Islamismus bzw. Salafismus" herrscht in der Bevölkerung viel Verunsicherung. Dies kann den unbefangenen Umgang mit Musliminnen und Muslimen hemmen, obwohl diese doch in den allermeisten Fällen derartiges Gedankengut verurteilen.

Am Dienstag, 25. September 2018, findet ab 17 Uhr eine Informationsveranstaltung im Historischen Rathaussaal, Willi-Hörter-Platz 1, 56068 Koblenz, statt.
Ein Islamwissenschaftler aus dem Ministerium des Innern und für Sport erläutert Aktivitäten, Ziele, Erkennungsmerkmale von Salafisten und die Ursachen und Hintergründe für Radikalisierungsprozesse. Er vermittelt Hintergrundwissen und gibt Auskunft über die gegenwärtige Situation in Rheinland-Pfalz.
Für das Publikum wird es die Möglichkeit zu Fragestellungen geben.

Der Besuch der vom Sachgebiet Integration der Stadtverwaltung Koblenz organisierten Veranstaltung ist kostenlos. Anmeldung erbeten unter Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.

Stadt Koblenz prüft den Bau eines getrennten Geh- und Radweges auf der Pfaffendorfer Brücke

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In der Sitzung des Haupt- und Finanzausschusses am 17.09.2018 teilte Baudezernent Bert Flöck mit, dass die Machbarkeit des Baus eines getrennten Geh- und Radweges auf der Pfaffendorfer Brücke noch einmal geprüft werde.

Grund hierfür sei, dass eine Verkehrszählung im August ergeben habe, dass die Anzahl der Radfahrer auf der Brücke im Vergleich zum Zeitpunkt der Planung deutlich gestiegen sei. Dies betrifft insbesondere die Morgenstunden von 7.00 Uhr bis 9.00 Uhr und die Nachmittagszeit ab 15.00 Uhr. Hinzu käme, dass nach dem vom Stadtrat beschlossenen Verkehrsentwicklungsplan Maßnahmen umgesetzt werden, die zu einer weiteren Steigerung des Radverkehrs, auch auf der Pfaffendorfer Brücke, führen.

Geprüft werde die technische Machbarkeit der Verbreiterung der Brücke, die Voraussetzung für einen getrennten Geh- und Radweg ist. Überprüft werden müsse auch die Machbarkeit einer entsprechenden baulichen Gestaltung der Rampen auf der West- und Ostseite der Brücke. Ferner die temporäre Anbindung der neuen Brücke, die ja neben der bestehenden gebaut und später an den endgültigen Ort verschoben wird.
Die Prüfung umfasse die dadurch voraussichtlich entstehenden Mehrkosten und die Auswirkungen auf den Planungs- und Bauzeitraum.

Weiterhin müsse diese Frage mit dem Landesbetrieb Mobilität (LBM) und dem Landesrechnungshof abgestimmt werden.

Baudezernent Flöck strebt an, den Rat über das Ergebnis der Prüfungen in der Dezember-Sitzung zu unterrichten und einen Entscheidungsvorschlag zu präsentieren.

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