Freitag, 29. Mai 2020

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Fahrrad-Demo unter dem Motto: „Koblenz braucht Radwege“

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Am Donnerstag, 07.05.2020 versammelt sich Teilnehmende um 17.15 Uhr am Löhrrondell für eine Auftaktkundgebung zur Demonstration unter dem Motto „Koblenz braucht Radwege“.
Im Anschluss erfolgt ab etwa 17:45 Uhr ein Aufzug vom Löhrrondell über die Hohenfelder Straße, Am Wöllershof, Am Saarplatz auf das Peter-Altmeier-Ufer, Danziger Freiheit, Konrad-Adenauer-Ufer, Kaiserin-Augusta-Anlagen bis zur Rhein-Mosel-Halle. Dort erfolgt eine rund 10 minütige Zwischenkundgebung. Von dort geht der Aufzug weiter über Julius-Wegeler-Straße, Am Mainzer Tor, Rizzastraße, Hohenzollernstraße, Friedrich-Ebert-Ring querend auf die Viktoriastraße, Görgenstraße, Pfuhlgasse, Hohenfelder Str. bis zum Löhrrondell zurück. Dort erfolgt die Abschlusskundgebung.
Gegen 19:00 Uhr löst sich die Versammlung auf.

Debatte um Wirtschaftsförderung

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AfD-Ratsfraktion begrüßt Maßnahmen-Bündel des CDU-Antrags, fordert zur Gegenfinanzierung Einsparungen im Kulturbereich und Überprüfung der Klima-Maßnahmen

Die AfD-Ratsfraktion begrüßt die Maßnahmen des für den nächsten Stadtrat vorliegenden CDU-Antrags für eine Entlastung und Förderung der Koblenzer Wirtschaft. Die Ratsfraktion der AfD sieht angesichts der wirtschaftlichen Situation jetzt die Notwendigkeit einer intensiven Debatte über die Möglichkeiten der Stadt, dem Standort Koblenz wieder auf die Beine zu helfen.

Joachim Paul, stellvertretender Vorsitzender der AfD-Ratsfraktion: „Der CDU-Antrag enthält ein Bündel geeigneter Maßnahmen, um die Koblenzer Wirtschaft nach der Corona-Krise schnell wiederzubeleben. Die temporäre Senkung der Gewerbesteuer ist ein probates Mittel – sie kann aber angesichts der hohen Verschuldung der Stadt nicht ohne jede Gegenfinanzierung bleiben. Denn am Ende steht immer der Steuerzahler gerade. Es ist angesichts des Schuldenbergs verständlich, wenn die ADD weitere Einsparungen fordert – allerdings nicht zu Lasten der Gewerbetreibenden. Das lehnen wir ab.

Die AfD-Ratsfraktion hat jüngst mittels einer kleinen Anfrage den Kulturetat in den Blick genommen. Allein das Museum Ludwig kostet den Steuerzahler rund 1 Million Euro pro Haushaltsjahr. Ausgehend von diesem diskussionswürdigen Kostenpunkt ist es an der Zeit, den städtischen Kulturetat samt Personalkosten zu durchleuchten und die gesamte Kulturförderung auf den Prüfstand zu stellen. Wir sind sicher: Kürzungen mit Augenmaß werden weder das Kulturleben noch die Lebensqualität in Koblenz nachhaltig beeinträchtigen. Viele von allen Steuerzahlern finanzierte Darbietungen haben nämlich ohnehin nie Breitenwirkung erzielt, sie genügten eher der Weltsicht linker Eliten-Zirkel.

Die AfD-Landtagsfraktion fordert einen Corona-Hilfsfonds für Künstler, der allerdings nicht aus Steuermitteln, sondern einem Teil des Gesamtvolumens des Rundfunkbeitrags – 9 Milliarden Euro – finanziert werden sollte.“

Paul weiter: „Wir fordern zudem, alle Klima-Maßnahmen der Stadt auf mögliche Auswirkung auf die Wirtschaft zu überprüfen. Was wir angesichts der hohen Zahl von Arbeitslosen und Kurzarbeitern gerade jetzt nicht brauchen, sind Klima-Maßnahmen, die zu mehr Bürokratie und Kosten für Gewerbetreibende führen. Die bereits damals in der RZ geäußerten Bedenken der größten Koblenzer Arbeitgeber sollten nun endlich ernst genommen werden. Infolgedessen betrachten wir die sogenannte Klima-Kommission, die die linke Mehrheit im Rat noch personell aufblähen will, als obsolet und aus der Zeit gefallen. Sie ist schon jetzt ein Relikt, das nicht mehr der Lebenswirklichkeit der Normalbürger gerecht wird. Es ist jetzt vielmehr an der Zeit, intensiv über Wirtschaftsbelebung und -förderung zu diskutieren.“

Die Ratsfraktion der AfD Koblenz

Industriekletterer bringen Reflektoren an der Feste Kaiser Franz an

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Voraussichtlich Ende des Jahres will die Stadt Koblenz die Feste Kaiser Franz in Lützel für die Allgemeinheit öffnen. Bis dahin gibt es für den Eigenbetrieb Grünflächen- und Bestattungswesen noch einiges am neuen Festungspark zu tun. Jetzt haben Industriekletterer an der Poterne und dem südlichen Kopfbau des Reduits Reflektoren angebracht. Mit ihrer Hilfe lassen sich Bewegungen der beiden einsturzgefährdeten Gebäude präziser messen.

Mauerwerk verschiebt sich

Die Wand des Zugangs zum eigentlichen Festungsbereich, der Poterne, verschiebt sich kontinuierlich in Richtung Hang und in gleichem Maße senkt sich das Gewölbe. In den vergangenen zwei Jahren spielten sich diese Bewegungen in einer Größenordnung von einem halben Zentimeter ab, was für das historische Gemäuer bereits erheblich ist, berichtet Projetverantwortlicher Michael Karkosch vom Eigenbetrieb Grünflächen- und Bestattungswesen der Stadt Koblenz. Das gleiche gilt für den südlichen Kopfbau des Reduits. Dieser verstärkte Verteidigungsbau bildete den Kern der ehemaligen Festung, in den sich die Soldaten zurückzogen, wenn die äußeren Bereiche bereits eingenommen waren. In Friedenszeiten diente die Gebäude mit seinen Kasematten zur Unterbringung der Soldaten.

Reflektoren werden angebracht

Der Halbrunde Bau wurde in den 1960er Jahren von der Bundewehr in Rahmen einer Übung gesprengt, übrig blieben nur zwei Kopfbauten – ähnlich Türmen. Vom Kopfbau am nördlichen Ende steht noch eine Mauer, am südlichen Ende blieb mehr erhalten, doch das Relikt ist einsturzgefährdet und das Mauerwerk ist in Bewegung. Dies ist umso kritischer, da auch dieses Gebäude an der Hangkante steht. Dank der Reflektoren werden Veränderungen leichter zu messen sein, bis eine grundlegende Sicherung der Gebäude erfolgen kann. Angebracht werden die Reflektoren von Kletterern des Baugeschäfts Scheider aus Lahnstein, das auf Fels- und Hangsicherung spezialisiert ist.

Unterirdische Gänge entdeckt

Eigentlich sollten die Arbeiten am neuen Festungspark Kaiser Franz längst abgeschlossen sein. Die notwendige Sanierung der Brüstungsmauer und die Wegebauten sind fertig. Verzögert hat sich der Abschluss der Arbeiten durch den teilweisen Einbruch eines unterirdischen Gangsystems und der Entdeckung des bislang als zerstört geglaubten Kriegspulvermagazines Nummer 3. Der Fund wurde in Begleitung von Denkmalpflegern und Archäologen dokumentiert und eine Sanierung und Sicherung beschlossen.

Bis Ende des Jahres abgeschlossen

„Niemand hatte damit gerechnet, dass das unterirdische Kriegspulvermagazin noch erhalten ist, als vermutlich letztes in Koblenz“, sagt Karkosch. Es soll künftig für Führungen geöffnet werden. Auch die unterirdischen Gänge sollen durchgehend begehbar werden. Dafür müssen aber einzelne Abschnitte in Stand gesetzt werden. Teilbereiche wurden auf Druck der Franzosen von der eigens dafür eingerichteten Entfestigungskommission in den 1920er Jahren gesprengt, um die Gänge unbrauchbar zu machen. Diese Schäden werden derzeit saniert und größere fehlende Abschnitte in moderner Bauweise aus Beton nachempfunden. Ist dies abgeschlossen, kann voraussichtlich ab Spätsommer der neue Festungspark entstehen. Bis Ende des Jahres will der Eigenbetrieb Grünflächen- und Bestattungswesen die Erd- und Pflanzarbeiten abgeschlossen haben, und die neue Erholungsfläche den Koblenzerinnen und Koblenzern übergeben.

Vom Bund gefördertes Projekt

Der neue Festungspark Kaiser Franz ist Teil des Förderprojekts „Großfestung Koblenz“. Die Planung stammt vom Berliner Landschaftsarchitekten Franz Reschke, dessen Konzept auch die Freilegung und Nutzbarmachung der Festung Asterstein umfasst. Die Bauarbeiten unter der Projektleitung des Eigenbetriebs Grünflächen- und Bestattungswesen begannen mit einem symbolischen Spatenstich im November 2018 zum neuen Festungspark Fort Asterstein, im Oktober 2019 wurde dort Eröffnung gefeiert. Das Gesamtvorhaben wird im Rahmen des Bundesprogramms „Nationale Projekte des Städtebaus“ mit 2,65 Millionen Euro gefördert. Der Bund übernimmt mit 90 Prozent den Großteil der Kosten. Den Rest trägt die Stadt Koblenz.

Weiterhin kein neuer Coronafall im Kreis MYK und der Stadt Koblenz

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507 von 597 positiv getesteten Personen sind genesen

Stand: 05.05.2020 – 9.30 Uhr

KREIS MYK. Insgesamt 60 aktive Corona-Fälle gibt es aktuell im Landkreis Mayen-Koblenz und in der Stadt Koblenz. Von den 597 Personen aus Stadt und Kreis, bei denen das Coronavirus nachgewiesen wurde, sind 507 Menschen bereits genesen. Zudem gibt es insgesamt 30 Todesfälle zu beklagen – 13 im Landkreis und 17 in Koblenz –, die im Zusammenhang mit einer Coronavirus-Infektion stehen. Weiterhin gilt es jedoch zu beachten: Weder diese Momentaufnahme noch die Zahl der genesen Personen sind ein Grund zur Entwarnung.

Im Einzelnen wurde bis zum jetzigen Zeitpunkt bei 337 Personen im Landkreis und 260 Personen in der Stadt Koblenz ein positives Testergebnis festgestellt. Im Vergleich zur Vortagesmeldung werden in Koblenz zwei Personen weniger gezählt, da diese nicht in den Zuständigkeitsbereich des Gesundheitsamtes Mayen-Koblenz fallen. Konkret handelt es sich um zwei Personen, die sich lediglich zur Kurzzeitpflege in Koblenzer Altenheimen aufgehalten haben und andernorts polizeilich gemeldet sind.

Von der Gesamtzahl der positiv getesteten Personen sind im Landkreis 299 und in der Stadt Koblenz 208 Menschen genesen. Dennoch bleibt es weiterhin wichtig, dass sich die Menschen an die geltende Verordnung des Landes zur Bekämpfung des Covid19-Virus halten.

Die Gesamtzahl aller positiven Coronafälle und den davon Genesenen (in Klammern) in den Städten und Verbandsgemeinden (VG) des Kreises Mayen-Koblenz stellt sich wie folgt dar:

•             Stadt Andernach             32 (32)

•             Stadt Bendorf                   29 (27)

•             Stadt Mayen                     12 (11)

•             VG Maifeld                        28 (23)

•             VG Mendig                        17 (13)

•             VG Pellenz                         15 (13)

•             VG Rhein-Mosel              112 (96)

•             VG Vallendar                    28 (26)

•             VG Vordereifel                19 (17)

•             VG Weißenthurm           45 (41)

Bei Fragen zum Coronavirus können sich Bürger aus der Stadt Koblenz und dem Landkreis Mayen-Koblenz an die Corona-Hotline unter Tel. 0261/108-730 wenden. Erreichbarkeit: Montag bis Freitag: 9 bis 16 Uhr, Wochenende: 11 bis 14 Uhr.

In Koblenz können Bürger zudem an das Bürgertelefon der Stadt Koblenz unter Tel. 0261/129-6666 nutzen. Erreichbarkeit: Montag bis Freitag: 9 bis 16 Uhr, Wochenende und Feiertage: 11 bis 16 Uhr.

Information:

Die Ambulanzen in Koblenz (CGM Arena) und in Mayen (In der Weiersbach, 56727 Mayen) haben folgende Öffnungszeiten:

Koblenz:

Montag - Freitag:

10 - 13 Uhr

(Änderungen vorbehalten)

Mayen:

Montag - Freitag: 10 - 15 Uhr

Wochenende und Feiertage: 13 - 15 Uhr

(Änderungen vorbehalten)

Straßenbauarbeiten in Simmerner Straße im Bereich Südknoten

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In der Zeit vom 13.05.2020 bis 15.05.2020 wird im Auftrag des Kommunalen Servicebetriebes Koblenz der Fahrbahnbelag in der Simmerner Straße im Bereich zwischen dem Südknoten und der Stadtgrenze in Fahrtrichtung Waldesch erneuert.
Es handelt sich hierbei um die Restfläche der Arbeiten aus der letzten Woche, die wegen der Verkehrsführung nicht in einem Zuge erledigt werden konnte.
Am Mittwoch, 13.05. erfolgen zunächst die Baustelleneinrichtung und die Fräsarbeiten. Am 14.05. wird die neue Deckschicht eingebaut, sodass die Straße am Freitag, 15.05. wieder für den Verkehr freigegeben werden kann.
Die Auffahrt vom Berliner Ring auf die Simmerner Straße wird hierbei verkürzt. Umleitungen sind nicht nötig.
Der Servicebetrieb bittet die Verkehrsteilnehmenden um Verständnis und erhöhte Aufmerksamkeit im Baustellenbereich.

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