Sonntag, 29. November 2020

Letztes Update:09:40:21 PM GMT

region-rhein.de

RSS

Jugendscout berät auch in Zeiten von Corona

Drucken

KREIS MYK. Soziale Isolation, gesundheitliche Einschränkungen, abgebrochene Schullaufbahnen oder fehlende Unterstützung durch die Eltern: Auch und vermehrt in Zeiten der Corona Pandemie können Probleme in der Lebenswelt junger Menschen dafür sorgen, dass diese nicht in der Lage sind, aus eigener Kraft berufliche Perspektiven zu entwickeln.

Johann von Hilchen bietet als Jugendscout des Kreisjugendamtes Mayen-Koblenz vielfältige Unterstützung zur beruflichen Orientierung und Bewältigung schwieriger Lebenslagen von Jugendlichen im Alter von 15 bis 25 Jahren an. Manchmal fehlen nur entscheidende Impulse zum richtigen Zeitpunkt: Welche Möglichkeiten schulischer oder beruflicher Bildung gibt es und welche Betriebe bieten trotz der Krise Ausbildungsplätze an? Der Jugendscout greift hier zur Unterstützung auf ein breit aufgestelltes Netzwerk von Akteuren beim Jobcenter Mayen-Koblenz, der Agentur für Arbeit, Trägern der beruflichen Bildung und dem Kreisjugendamt zurück, um passgenaue Hilfen für die jungen Menschen zu schaffen. Zentral dafür ist jedoch auch die persönliche Arbeit mit den Hilfebedürftigen. Sollten bedingt durch die Hygieneregelungen derzeit keine persönlichen Termine wahrgenommen werden können, berät der Jugendscout auch per Telefon, Videoanruf oder per Mail.

Von Hilchen teilt sich das Kreisgebiet mit drei weiteren Jugendscouts und ist zuständig für die Stadt Bendorf sowie die Verbandsgemeinden Vallendar, Weißenthurm und Rhein-Mosel. Benedict Hallerbach von der Stadtverwaltung Andernach betreut die Verbandsgemeinde Pellenz und die Stadt Andernach. Rolf Kullmann und Marco Weiler von der Stadtverwaltung Mayen sind zuständig für die Verbandsgemeinden Maifeld, Mendig, Vordereifel und die Stadt Mayen.

Die Beratung durch den Jugendscout ist für die jungen Menschen kostenfrei und wird finanziert aus Mitteln des Landes, des Europäischen Sozialfonds und durch das Jobcenter Mayen-Koblenz.

Weitere Informationen über die Arbeit des Jugendscouts im Landkreis Mayen-Koblenz erhält man unter der Internetadresse www.kvmyk.de und bei Johann von Hilchen vom Kreisjugendamt, 0261/108-162 oder per E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.

Corona-Testzentrum vorgestellt

Drucken
Mit Inkrafttreten der neuen Testverordnung des Bundes vom 15.10.2020 sowie den strategischen Vorgaben des Landes Rheinland-Pfalz wurde auch in Koblenz neben der Corona-Ambulanz ein Corona-Testzentrum errichtet. Nach kurzer, intensiver Planung konnte schnell eine geeignete Örtlichkeit samt der notwendigen Infrastruktur gefunden werden, sodass das Testzentrum bereits am 17. November in Betrieb genommen wurde.

Oberbürgermeister David Langner und Bürgermeisterin Ulrike Mohrs informierten nun anlässlich eines Pressetermins gemeinsam mit Generalärztin Dr. Almut Nolte und Meik Maxeiner, dem Leiter der Feuerwehr Koblenz, über das Testzentrum.
Der OB dankte in diesem Zusammenhang ausdrücklich nochmals der Bundeswehr, welche die Stadt seit Beginn der Corona-Pandemie immer unterstützt habe. Auch Bürgermeisterin Mohrs betonte das gegenseitige Vertrauen, welches in Koblenz alle im Rahmen der Pandemie eingesetzten Partner verbinde und eine gute Arbeit ermögliche.

Die Stadt Koblenz hatte gleich zu Beginn diesen Jahres als eine der ersten Städte eine Fieberambulanz errichtet. Diese Ambulanz verlagerte man im Laufe des Jahres von einem Parkplatz vor der CGM-Arena in selbige, wo sie seither durch örtliche Haus- und Fachärzte unter Mithilfe der städtischen Ämter betrieben wird. In dieser Ambulanz konnten bisher alle Personen mit Berechtigung auf das Coronavirus getestet werden. Dies half insbesondere, die örtlichen Arztpraxen und die Krankenhäuser zu entlasten. Nachdem die Zahlen der zu testenden Personen zuletzt stark angestiegen waren, hat man nun den Ablauf der Testung auf dem Oberwerth geändert.

Seit dem 17. November unterscheidet man nach einer eingangs erfolgten Sichtung zwischen sogenannten symptomatischen und asymptomatischen Personengruppen. Im Testzentrum werden seither folgende Personen getestet:

- alle asymptomatischen Kontaktpersonen nach §2 der Testverordnung, also K1-Kontaktpersonen, K1-Personen, die im gleichen Haushalt mit einem COVID-19 Patienten leben, Personen, die über die Warn-APP informiert wurden
- größere Personengruppen aus Einrichtungen auf Weisung des Gesundheitsamtes
- asymptomatische Personen nach Ausbrüchen in bestimmten Einrichtungen und Unternehmen
- Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen aus Pflegeeinrichtungen
- Reiserückkehrer aus Risikogebieten

Die Tests im Testzentrum werden von denjenigen Ärzten durchgeführt, die auch die Corona-Ambulanz betreiben. Unterstützt werden diese auch hier durch Personal der Stadt Koblenz insbesondere für die Registratur und die Administration sowie durch Personal des Bundeswehrzentralkrankenhauses. Zusätzlich sind derzeit Soldaten im Rahmen der zivil-militärischen Zusammenarbeit in der Corona-Ambulanz eingesetzt. Die anfallenden Sach- und Personalkosten trägt das Land Rheinland-Pfalz. Alle Tests, die im Testzentrum aber auch in der Corona-Ambulanz durchgeführt werden, werden durch das Labor Koblenz (MVZ für Laboratoriumsmedizin und Mikrobiologie Koblenz-Mittelrhein) ausgewertet.

Der Aufbau des Testzentrums in der Fechthalle der CGM-Arena wurde durch Kräfte der Berufsfeuerwehr, des Stadttheaters, des Zentralen Gebäudemanagements, des Sport- und Bäderamtes sowie von Mitarbeitern der CGM-Arena durchgeführt.

Die Öffnungszeiten des Testzentrums entsprechen denen der Corona-Ambulanz:
Montag von 9 bis 16 Uhr
Dienstag bis Samstag von 9 bis 13 Uhr.

Böschung an K72 wird gesichert

Drucken

Kreisausschuss beschließt außerplanmäßige Ausgabe

KREIS MYK. Die Kreisstraße 72 bei Brodenbach zeigt in einem Abschnitt von rund 20 Metern Risse und Absackungen in der Fahrbahn. Um einen möglichen Böschungsrutsch zu verhindern, soll die Stelle gesichert werden. Die notwendigen Mittel in Höhe von rund 60.000 Euro hat der Kreisausschuss in seiner letzten Sitzung als außerplanmäßige Ausgabe beschlossen. Der Landesbetrieb Mobilität beabsichtigt die Maßnahme noch in diesem Jahr umzusetzen.

Stadt Koblenz veröffentlicht neuen Mietspiegel

Drucken
Der aktualisierte Mietspiegel der Stadt Koblenz mit Gültigkeit vom 01.01.2021 bis 31.12.2022 liegt nun vor.

Die ortsüblichen Vergleichsmieten (Basisnettomiettabelle) erhöhen sich zum 01.01.2021 um 7,48 %. Der durchschnittliche nach Wohnflächen- und Baujahreskategorien gewichtete Mietpreis der Nettokaltmiete in der aktuellen Erhebung liegt bei 7,04 €/m². Die Bewertung von Zu- und Abschlägen z.B. aufgrund besonderen Ausstattungs- oder Lagemerkmalen bleiben gegenüber dem alten Mietspiegel unverändert. Die Datengrundlage bildet eine schriftliche Befragung von zufällig ausgewählten Miethaushalten in Koblenz.

Der Mietspiegel gibt Auskunft über den durchschnittlichen Mietpreis von nicht preisgebundenen Mietwohnungen. Damit haben Mieterinnen und Mieter eine zuverlässige und aktuelle Grundlage, um Mietforderungen zu überprüfen und sich vor unverhältnismäßig hohen Mieten zu schützen. Für Vermieterinnen und Vermieter bietet der Koblenzer Mietspiegel eine rechtssichere Basis für die Bewirtschaftung ihrer Wohnungsbestände und leistet einen wesentlichen Beitrag zur Vermeidung von Rechtsstreitigkeiten.

Der Mietspiegel wurde von den Interessensverbänden der Mietenden und Vermietenden als auch einstimmig vom Stadtrat als „qualifizierter Mietspiegel“ anerkannt. Die Stadt Koblenz dankt dem Mieterbund Mittelrhein e.V., dem Haus-, Wohnungs- und Grundeigentümerverein Koblenz e.V. und dem Vermieterverein e.V. für ihre Unterstützung bei der Aktualisierung des Mietspiegels, ebenso allen Bürgerinnen und Bürgern, die durch die Teilnahme an der Erhebung wichtige Informationen geliefert haben.

Der aktuelle Koblenzer Mietspiegel steht ab dem 01.01.2021 ausschließlich als "Download" auf der Seite www.mietspiegel.koblenz.de kostenlos zur Verfügung.

„AnsprechBar“ goes Christmas

Drucken

Digitale Angebote für junge Erwachsene

Koblenz – Advent und Weihnachten stehen vor der Tür. Für viele Menschen ist das die schönste Zeit im Jahr. Doch dieses Mal ist vieles anders und manches nicht möglich, was sonst immer ganz selbstverständlich war. Das hat das ökumenische Team von „AnsprechBar“ aus dem Großraum Koblenz dazu motiviert, Video-Botschaften aufzuzeichnen, die genau in diese besondere Zeit passen. Woche für Woche werden ab dem zweiten Advent über Instagram und Facebook „gute Nachrichten“ verbreitet, die den Corona-Blues vertreiben sollen. „Die Videos wollen den Blick weiten und anregen, auf das zu schauen, was geht, motiviert und guttut“, so die Veranstalter.

Einen Adventsgottesdienst mit dem Titel „Komm an!“ bieten die jungen Christinnen und Christen über die Videokonferenz-Plattform „Zoom“ am Sonntag, 20. Dezember um 18.30 Uhr an.

Zusätzlich organisiert das Team von „AnsprechBar“ weiterhin jeden Donnerstag digitale „BARhockerabende“.

„AnsprechBar“ ist eine Initiative von jungen katholischen und evangelischen Seelsorgerinnen und Seelsorgern aus dem Raum Koblenz, Neuwied und Maifeld, die Menschen gezielt zwischen 20 und 40 Jahren mit unterschiedlichen Angeboten ansprechen wollen.

Weitere Informationen gibt es auf www.facebook.com/ansprechbaristas und per E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.

JPAGE_CURRENT_OF_TOTAL