Donnerstag, 13. August 2020

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koveb reicht Konzessionsantrag beim Landesbetrieb Mobilität ein

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Stadt Koblenz gibt öffentlichen Dienstleistungsauftrag bekannt

Die Koblenzer Verkehrsbetriebe GmbH hat den Konzessionsantrag für die neuen Buslinien, die ab dem Fahrplanwechsel am 13. Dezember 2020 von der koveb gefahren werden sollen, beim Landesbetrieb Mobilität (LBM) eingereicht. „Die Erteilung der Linienkonzessionen wäre somit der letzte formale Schritt, den die koveb für die Zukunftssicherung noch benötigt“, erklärt koveb-Geschäftsführer Hansjörg Kunz.

Ebenso bedeutend für die Zukunft des Unternehmens ist die Bekanntgabe des öffentlichen Dienstleistungsauftrags (öDA) durch die Stadt Koblenz. „Mit der Bekanntgabe des öffentlichen Dienstleistungsauftrags haben wir die Grundlage zur Durchführung der ÖPNV-Leistung durch die koveb ab 13. Dezember dieses Jahres gelegt“, so der Oberbürgermeister der Stadt Koblenz, David Langner. Im vergangenen Jahr hatte der Stadtrat beschlossen, eine eigene Verkehrsgesellschaft zu gründen und diese, im Rahmen der Inhouse-Vergabe und in Verbindung mit einem öffentlichen Dienstleistungsauftrag, mit der Durchführung der ÖPNV-Leistungen für das „Linienbündel Stadt Koblenz“ zu betrauen.

„Dieser Verwaltungsakt ist sozusagen die Lizenz zum Fahren für die koveb und damit unsere Basis für die Umsetzung des Nahverkehrsplans der Stadt Koblenz. Konkret bedeutet dies: mehr Linien, neue Busverbindungen, mehr Fahrten, Erhöhung des Nachtbusangebots und mehr Komfort“, ergänzt Jürgen Czielinski, Geschäftsführer der koveb. Mit dem neuen Nahverkehrsplan hat die Stadt Koblenz als Aufgabenträgerin verbindliche Rahmenbedingungen für die Entwicklung des ÖPNV in Koblenz erstellt – mit dem Ziel, den ÖPNV in Koblenz zu stärken und attraktiver zu gestalten. Damit wurden Anforderungen für die Bedienungs- und Qualitätsstandards festgesetzt, die mit dem Fahrplanwechsel am 13. Dezember 2020 umgesetzt werden.