Montag, 17. Dezember 2018

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Haushaltsbefragung zur Oberweseler Stadt- und Einzelhandelsentwicklung

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Haushaltsbefragung zur Oberweseler Stadt- und Einzelhandelsentwicklung startet in der Woche vor Weihnachten – Stadt und Gewerbeverein bitten um Beteiligung der Bürger und Gäste

Zusätzlich zur Kundenbefragung die Anfang November an den Standorten Liebfrauenstraße/Marktplatz und REWE (Tuchscheren) in Oberwesel durchgeführt wurde, besteht nun für alle Bürger und Besucher der Stadt Oberwesel die Möglichkeit, an der Haushaltsbefragung teilzunehmen. „Ziel ist es, die Erkenntnisse des bestehenden Einzelhandelskonzeptes zu vertiefen und punktuell fortzuschreiben, um eine Belebung der Innenstadt zu erreichen“, erklärt Stadtbürgermeister Jürgen Port.

Im Zuge dieser Befragungen sollen laut Franziskus Weinert, 1. Vorsitzender des OGV, dabei unter anderem folgende Fragen geklärt werden: „Woher kommen die Kunden des Oberweseler Einzelhandels?“, „ Zu welchem Zweck kommen die Besucher Oberwesels in die Stadt?“, „Wo halten sich die Kunden schwerpunktmäßig auf?“ Wir möchten außerdem die Wünsche unserer Kunden kennenlernen.

„Wir bitten um rege Teilnahme. Nur wenn genügend ausgefüllte Fragebögen zusammen kommen, erhalten wir die gewünschten aussagekräftigen Ergebnisse! Wir danken im Vorfeld allen, die sich fünf Minuten Zeit nehmen, ihre Meinung kund zu tun“, lautet der Aufruf von Stadtbürgermeister Jürgen Port. „Die CIMA Beratung + Management GmbH hat uns bewusst zu einem zweistufigen Verfahren, einer Kundenbefragung vor Ort und einer Haushaltsbefragung geraten, um möglichst eine hohe Beteiligung der Kunden und Bürger zu erreichen“, ergänzt Stadtmanagerin Lena Höver. Die fachliche Leitung des Projektes sowie die anschließende Datenanalyse obliegen der CIMA Beratung + Management GmbH aus München. Nach Auswertung der Umfragen werden in einem Workshop die Ergebnisse analysiert und weiterführende Maßnahmen und Projekte geplant.

Die Haushaltsbefragung erfolgt anonym und erscheint als gedruckte Version im Amtsblatt, den „Mittelrhein Nachrichten“ (Verbandsgemeinde St. Goar-Oberwesel) und „Rhein-Nahe-Aktuell“ (Verbandsgemeinde Rhein-Nahe) in der Woche vor Weihnachten.  Ausgefüllte Fragebögen können bis zum 24. Januar 2019 in der Tourist-Information Oberwesel (Rathausstraße 3) abgegeben oder in den Briefkasten geworfen werden. Übrigens: Optional kann der Fragebogen auch online ausfüllt werden. Die digitale Variante des Fragebogens ist online unter (https://www.oberwesel.de/cima) erreichbar.

Wer bereits an der Kundenbefragung im November teilgenommen hat, wurde durch Schüler der Heuss-Adenauer Mittelrhein-Realschule plus Oberwesel interviewt. Die Schüler sind weiterhin in das laufende Projekt involviert. „Ich stehe dazu in Kontakt mit Holger Weißmann, Lehrer und UNESCO-Koordinator an der Heuss-Adenauer Mittelrhein-Realschule plus Oberwesel. Aktuelle Themen verstehen und in diesem Falle auch selbst mitwirken, wird dort am Beispiel des Themas Oberweseler Stadt- und Einzelhandelsentwicklung derzeit in den Unterricht eingebunden. Auch die aktuelle Haushaltsbefragung sowie die Ergebnisse gehören dazu“, erläutert Stadtmanagerin Lena Höver die Zusammenarbeit.

Für Rückfragen stehen Lena Höver vom Stadtmanagement Oberwesel unter 06744/710 626 sowie die Mitarbeiter der cima unter 089/55118 - 154 (Achim Gebhardt) gerne zur Verfügung.

SPD Rhein-Lahn fordert schleuniges Handeln bei Rheinvertiefung zwischen Mainz und St. Goar

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Die dringend notwendige Rheinvertiefung zwischen Mainz und St. Goar soll frühestens 2027 beginnen. Dies geht aus einer Kleinen Anfrage im rheinland-pfälzischen Landtag hervor. Grund für den späten Beginn der Maßnahmen sind fehlende Ingenieure beim Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt des Bundes. „Die SPD Rhein-Lahn fordert deshalb vom hierfür zuständigen CSU-geführten Bundesverkehrsministerium mit Andreas Scheuer an der Spitze, dass alle notwendigen Vorkehrungen getroffen werden, um die Rheinvertiefung schneller zu realisieren“, so SPD-Kreisvorsitzender Mike Weiland. Pressereferent Khalid Rasul (Lahnstein) ergänzt: „Es handelt sich hierbei um dasselbe Ministerium, das die Menschen im Mittelrheintal auch auf eine Ausweichstrecke für den Güterschienenverkehr warten lässt“.

Doch weshalb ist eine Vertiefung des Rheins zwischen Mainz und St. Goar so wichtig?

Aufgrund der topographischen Bedingungen wird bei Niedrigwasser an sechs Stellen des Rheins zwischen Mainz und St. Goar die notwendige Wassertiefe von 2,10 m nicht durchgehend erreicht. Die garantierte Flusstiefe liegt hier lediglich bei 1,90 m, was zur Folge hat, dass ein einziges Frachtschiff ca. 200 Tonnen weniger Ladung pro Fahrt transportieren kann. Nach Angaben des Bundes der Binnenschifffahrtsunternehmen verteuert eine um 20cm verringerte Abladetiefe den Transport um rund 4€ je Tonne, mithin um 800€. Bei noch niedrigeren Wasserständen steigen die Kosten exponentiell an. Bei einer Abladetiefe von nur noch 1,50 m am Pegel Kaub verdoppeln sie sich.

Die übrige Strecke zwischen Rotterdam und Basel erreicht die notwendige Wassertiefe.

Die Ladungseinbuße wird in der Regel auf die Schienen oder auf mehrere LKW verladen. Die große Gefahr für die Binnenschifffahrt besteht aber vor allem in der gängigen Praxis, dass bei unkalkulierbar gewordenen Niedrigwasserständen Transporte von vornherein umdisponiert und auf LKW verlagert werden. Dies würde zu einer immensen Belastung unserer Straßen und vor allem unserer Umwelt führen. Die wirtschaftlichen und umweltpolitischen Effekte von 20cm mehr Fahrinnentiefe werden augenscheinlich, wenn man bedenkt, dass im Schnitt 50.000 Binnenschiffe den Mittelrhein passieren und dabei 60 Millionen Tonnen Ladung pro Jahr befördern.

Gerade Rheinland-Pfalz als stark Export orientiertes Land im Herzen des europäischen Wasserstraßennetzes zieht größten Nutzen aus seinen Wasserstraßen, der Binnenschifffahrt und den Binnenhäfen. Wörth, Germersheim, Ludwigshafen, Mainz, Koblenz, Andernach und Bendorf zählen zu den umschlagskräftigsten Binnenhäfen am Rhein.

Bis auf eine erste Vorstudie gibt es noch keine Detailplanungen bezüglich der Rheinvertiefung. Diese sollen mit allen Beteiligten und Verbänden in den nächsten Jahren Schritt für Schritt erarbeitet werden. Es liegt auf der Hand, dass bei einer solchen einzigartigen Flusslandschaft im Welterbe des Mittelrheintals höchste ökologische Sensibilität obwalten muss.

Die SPD Rhein-Lahn kritisiert die lethargische Vorgehensweise des Bundesverkehrsministeriums und fordert, dass das Projekt Rheinvertiefung mit der nötigen Priorisierung angegangen wird. Hierfür sollte zunächst zügig das nötige Personal im Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt beschafft werden.

„Auch wenn die Wasserstände jetzt wieder gestiegen sind, so hat der diesjährige Sommer die Schwierigkeiten des Rheins besonders ins Bewusstsein gerufen. Um die Bedeutung des Rheins als wichtige Route für internationale Frachtschiffe nicht zu gefährden, muss nun zügig gehandelt werden. Davon profitiert nicht nur die Wirtschaft, sondern auch unsere Umwelt, die so vor zusätzlichen Abgasen durch vermehrten Lastwagenverkehr bewahrt wird“, so Mike Weiland und Khalid Rasul abschließend.

Trotz wiederkehrenden Regenschauern gut besuchter Weihnachtsmarkt am 1. Advent in Oberwesel

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Wie schon in den Vorjahren erfreute sich der Oberweseler Weihnachtsmarkt am 1. Advents-Wochenende vor der Kulisse des historischen Marktplatzes und im Kulturhaus großer Beliebtheit. Dieser wird alljährlich von der Stadt Oberwesel, dem Stadtmanagement, dem Kulturhaus und dem Oberweseler Gewerbeverein (OGV) organisiert. Stadtbürgermeister Jürgen Port und Franziskus Weinert, 1. Vorsitzender des OGV dankten Stadtmanagerin Lena Höver und den Mitarbeiterinnen der Tourist-Information sowie dem Städtischen Bauhof für die erfolgreiche Organisation des Marktes und des umfangreichen Rahmenprogramms. Die Tourist-Information Oberwesel konnte an beiden Tagen auswärtige Gäste, zum Beispiel mehrere Gruppen aus der sehr gut gebuchten Jugendherberge, begrüßen und Tipps zu Programm und Orientierung geben. Die Mitarbeiter des Städtischen Bauhofs bauten im Vorfeld den stattlichen Baum, Bühne und Holzbuden auf.

Den Startschuss gab am Samstagmittag, den 1. Dezember, das bereits traditionelle Singen und Schmücken des großen Weihnachtsbaumes mit den Kindern des Kindergartens „Pusteblume“ begleitet von Organist Lukas Stollhof. Stadtbürgermeister Jürgen Port tauschte Schokoladennikoläuse gegen die zur Dekoration verpackten „Geschenkkartons“. Dann ging es für die Deko per Hubbühne des Bauhofes hoch in den Baum. Für vielfältige Unterhaltung der kleinen Besucher sorgte am Samstag neben Kutschfahrten, Nikolaus und Karussell auch Jo der Gaukler mit seiner feurigen Show auf dem Marktplatz. Weihnachtliche Blasmusik mit dem Blasorchester der Kolpingsfamilie Oberwesel und dem Musikverein Perscheid e.V. ließen Weihnachtsstimmung aufkommen. Im Rahmen der verlängerten Öffnungszeiten, am Samstag bis 20:00 Uhr, luden die Geschäfte der Innenstadt mit Sonderaktionen zum Einkauf von Weihnachtsgeschenken ein. Glitzern und Zaubern war das Lösungswort des Weihnachtsmarkt-Gewinnspiels des Oberweseler Gewerbevereins. Aus über 120 richtigen Einsendungen wurden schließlich die 30 Sachpreise verlost. „Eine großartige Resonanz auf das im Sonderdruck zum Weihnachtsmarkt in den Mittelrhein Nachrichten veröffentlichte Gewinnspiel“ befindet Franziskus Weinert. Bei dem Gewinnspiel ging es darum, auf einem Stadtplan den Betrieben Buchstaben zuzuordnen. Die richtige Reihenfolge ergab dann das Lösungswort. Die Unternehmen stifteten Preise im Gesamtwert von über 1.000 Euro. Zusammen mit der Glücksfee und Stadtmanagerin Lena Höver losten die OGV-Vorsitzenden Franziskus Weinert und Christian Büning die glücklichen Gewinner aus. Nach Anbruch der Dunkelheit beeindruckte die Flambée Feuershow vor der Bühne auf dem Marktplatz Groß und Klein gleichermaßen. Zum Schluss zeichnete der Feuerkünstler als Höhepunkt und Zugabe eine Lichtinstallation mit bunten Bildern und dem Oberwesel-Logo auf die Bühne.

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Landrat hieß 14 neue deutsche Staatsbürger willkommen

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Zur Einbürgerung neuer deutscher Staatsbürger hieß Landrat Dr. Marlon Bröhr 14 Personen aus 9 Nationen willkommen, zu denen auch die Ehefrau eines langjährigen Mitarbeiters der Kreisverwaltung zählte. Frau Geraudel und ihr Ehemann freuten sich, den Einbürgerungstermin gemeinsam wahrnehmen zu können.

Wer sich einbürgern lassen will, muss eine Reihe von Voraussetzungen erfüllen. Unter anderem ist die freiwillige und dauerhafte Niederlassung in Deutschland mit einer Aufenthaltsdauer von mindestens acht Jahren erforderlich. Darüber hinaus muss man sich zur freiheitlich-demokratischen Grundordnung der Bundesrepublik bekennen und über ausreichende Kenntnisse der deutschen Sprache in Wort und Schrift verfügen. In der Regel müssen Einbürgerungsbewerber die nicht aus einem EU-Land kommen, ihre bisherige Staatsangehörigkeit aufgeben.

Um die deutsche Staatsangehörigkeit zu erhalten, ist es erforderlich, einen Antrag zu stellen. Dieser Antrag ist im Rhein-Hunsrück-Kreis bei der Kreisverwaltung zu stellen. Wer Fragen zum Thema Einbürgerung hat, kann sich bei der Kreisverwaltung des Rhein-Hunsrück-Kreises gerne beraten lassen. Telefon 06761/82-300, E-mail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. .

Bundesteilhabegesetz will die Versorgung behinderter Menschen verbessern

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Ministerin Sabine Bätzing-Lichtenthäler zu Besuch in Einrichtungen der Bethesda-St. Martin gemeinnützige Gesellschaft

BOPPARD Das neue Bundesteilhabegesetz (BTHG) wird die Versorgung, die Betreuung und auch die Mitsprachemöglichkeiten der Menschen mit Behinderungen deutlich verbessern. Davon ist die Ministerin für Soziales, Arbeit, Gesundheit und Demografie, Sabine Bätzing-Lichtenthäler überzeugt.  Bei ihrem Besuch in den Einrichtungen der Bethesda – St. Martin gemeinnützige GmbH in Boppard verschaffte sie sich einen persönlichen Eindruck – auch über die Sorgen, die mit den Veränderungen bei den Menschen mit Behinderungen und den Mitarbeitern verbunden sind.

Die Ministerin wurde begleitet von der Referentin zur Umsetzung des BTHG, Magdalena Garrecht. Auch der Landesbeauftragte für die Belange behinderter Menschen, Matthias Rösch kam dazu. Der hohe Besuch wurde vom Geschäftsführer der Bethesda – St. Martin gemeinnützige GmbH, Werner Bleidt, begrüßt. Im gemeinsamen Gespräch mit einer Sprecherin der Bewohnervertretung, Susanne Klein, und dem Vorsitzenden des Werkstattbeirats, Fabian Müller, wurde über den Stand der Umsetzung des BTHG ausführlich diskutiert. Auch die Einrichtungsleitungen der stationären und teilstationären Dienste, Stefan Feld, Heidi Sturmes und Christian Külzer waren beteiligt.

Im Rahmen eines abschließenden Rundganges kam es zu vielfältigen Kontakten und kurzen Begegnungen mit den betreuten Menschen und auch mit den Mitarbeitern. Die Ministerin zeigte sich insgesamt erfreut. Sie versprach wiederzukommen.

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