Freitag, 26. Februar 2021

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THW Ortsverband Simmern unterstützt den Kreis bei der Verteilung medizinischer Masken

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Mit einem ehrenamtlichen Einsatz unterstützte der THW Ortsverband Simmern den Landkreis bei der Verteilung der medizinischen Masken, die das Land für Empfängerinnen und Empfänger von Leistungen im Rahmen der Mindestsicherung zur Verfügung gestellt hat.

Insgesamt haben die freiwilligen Helfer am vergangenen Samstagvormittag, unter Beachtung der Hygienebestimmungen, rund 12.000 Masken versandfähig an 4.000 Empfänger verpackt.

Das Land hatte den Landkreis gebeten, die Verteilung der Masken zu übernehmen.

Max Westermayer, Leiter des THW Ortsverbandes Simmern, sagte auf Anfrage spontan die Unterstützung des Technischen Hilfswerks zu.

Mit Verstärkung aus dem Ortsverband Bingen begannen die 22 Helferinnen und Helfer des THW am Samstag, 6. Februar, ab 8 Uhr mit der versandfertigen Verpackung der medizinischen Masken. Unter Beachtung der Corona-Regeln wurde der Einsatz professionell in drei Packstraßen abgewickelt. Nach fünf Stunden war die Arbeit erledigt und mit dem Transport der Briefe zur Kreisverwaltung abgeschlossen.

Versorgt wurden die fleißigen Helferinnen und Helfer während des Einsatzes durch das Küchenteam der Malteser.

Landrat Dr. Bröhr bedankt sich bei den Helferinnen und Helfer des THW und den Maltesern für den Einsatz am Wochenende: „Danke, dass Sie uns Ihre Freizeit zur Verfügung gestellt haben!“

Foto: THW Ortsverband Simmern

Krisensichere Strukturen für kleine und mittelständige Unternehmen (KMU) und Soloselbstständige -

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Projekt Phönix gibt kostenlos Unterstützung zu nachhaltiger Beschäftigung

Auftakt 10. März 2021

Seit dem Ausbruch der Corona-Pandemie steht die Arbeitswelt vor starken Herausforderungen. Jetzt schon ist erkennbar, dass die psychischen Belastungen stark zugenommen haben und weiterhin steigen werden. Arbeitgeber aus kleinen und mittelständischen Unternehmen (KMU) und Soloselbstständige sind als Krisenmanager gefordert. Das Projekt „Phönix“, gefördert durch das Arbeitsministerium Rheinland-Pfalz aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds, 2021 statt.

In zehn Veranstaltungen im nördlichen Rheinland-Pfalz werden Fachvorträge mit Diskussionen zu folgenden Themen angeboten: Krisenmanagement und Change-Prozess während und nach Corona, Chancen und Herausforderungen der digitalen Transformation, Aufbau widerstandsfähiger und resilienter Unternehmensstrukturen, gesunde und leistungsfähige Mitarbeiter.

Die Teilnahme ist kostenlos, eine Anmeldung erforderlich. Die Phönix -Veranstaltungen finden, je nach aktueller Situation, als Präsenz- oder Online-Tagung statt. Jede Phönix-Veranstaltung dauert jeweils 2-2,5 Stunden. Nach dem Fachbeitrag sind die Gäste eingeladen, Fragen zu stellen und sich auszutauschen.

Zusätzlich gibt es ein Angebot für teilnehmende Unternehmen, die an den Themen weiterarbeiten wollen: Sie können eine kostenlose Analyse und Hilfestellung für ihren Betrieb beantragen. Die Anzahl ist begrenzt, eine frühzeitige Anmeldung empfehlenswert.

Phönix startet am 10. März um 15.30 Uhr in Emmelshausen.

Dipl.-Betriebswirt Alexander von Mezynski spricht über den „Aufbau krisensicherer Strukturen für KMU und Soloselbstständige“. Er sieht Krisen als Chance, neue Wege zu gehen. Die Voraussetzungen sollten stimmen, dazu gehören unter anderem: Notfallpläne, definierte Prozesse, effektives Führen auf Distanz, Workflow und Team-Arbeit im Home-Office, wirksames Selbstmanagement, psychische Gesundheit und nicht zuletzt kontinuierliches Netzwerken.

Die zweite Phönix-Veranstaltung ist am 23. März in Weißenthurm:

Dipl.-Betriebswirt Jörg Weber über das „Mobile Arbeiten“. Er sieht Home Office als Chance, Geschäftsbeziehungen während der Corona-Krise aufrecht zu erhalten oder auszubauen. Außerdem können Kosten eingespart werden. Wichtig ist die entsprechende IT-Ausstattung mit zuverlässigem Datenschutz. Unabdingbar sind klare Kommunikationswege und wertschätzende Führung, Unterstützung beim Selbstmanagement und Hilfe bei Überlastungssymptomen. Anschließend gibt es Gelegenheit zur Diskussion und zum Netzwerken.

Die weiteren Termine und Inhalte werden noch bekanntgegeben

Die Verantwortlichen der Stadtverwaltung Boppard freuen sich, dass die Abschlussveranstaltung am 25.11.2021 in der Stadthalle Boppard stattfinden wird und möchten Bopparder Interessierte ausdrücklich auf das Projekt „Phönix“ aufmerksam machen.

Projekthintergrund: Projektträger ist ETAIN. Phönix wird gefördert durch das Ministerium für Soziales, Arbeit, Gesundheit und Demografie Rheinland-Pfalz aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds. Phönix steht für das ständige neue Auferstehen und kraftvolle Aufsteigen – ein Sinnbild für den erfolgreichen Umgang mit Krisen.

Ihre Ansprechpartnerin:

Projektleiterin Frau Inge Wolf

Hinter dem Rathaus 2, 56283 Halsenbach

Tel.: 017642098506, E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.

Website: https://www.etain-gesundheit.de/phoenix.html

Termin Phönix-Auftaktveranstaltung:

Datum:            10.03.2021, 15.30 Uhr

Ort:                 56281 Emmelshausen

Online-Veranstaltung

Thema:           „Aufbau krisensicherer Strukturen für KMU und Soloselbstständige“

Teilnahme:      Kostenlos

Anmeldung:   Bis 09.03.2021 bei Inge Wolf, E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.

2. Termin Phönix-Veranstaltung in Weißenthurm:

Datum:            23.03.2021, 15.30 Uhr

Ort:                 56575 Weißenthurm

Online-Veranstaltung

Thema:           „Aufbau krisensicherer Strukturen für KMU und Soloselbstständige - Mobiles Arbeiten“

Teilnahme:      Kostenlos

Anmeldung:   Bis 22.03.2021 bei Inge Wolf, E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.

Museum Boppard unterstützt Musikprojekt

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Neuerscheinung im Februar 2021 - "Miniatures Russes"

Raritäten für Klavier von Anatoly Ljadow und Anton Arenski gespielt von Swetlana Meermann-Muret

Mit Raritäten der Klaviermusik führt uns die Pianistin Swetlana Meermann-Muret auf ihrer neuen CD durch die Höhen und Tiefen der russischen Seele.
Diese Musikproduktion gemeinsam mit SWR2 und GENUIN, die Anfang Februar auf dem internationalen Markt erschienen ist, wurde an erster Stelle durch das Museum Boppard als Hauptförderer dieses Projektes unterstützt.

Die Konzertpianistin und Preisträgerin internationaler Wettbewerbe, macht uns mit zwei selten aufgeführten jedoch sehr bemerkenswerten Komponisten der Romantik bekannt - Anatoli Ljadow und Anton Arenski. Mit ihrer neuen CD "Miniatures Russes" haucht Swetlana Meermann-Muret dieser Musik neues Leben ein. Ihre ausgewählten 24 Lieblingsminiaturen bieten eine emotionale und facettenreiche Mischung für jeden Geschmack.

Das Spiel von Swetlana Meermann-Muret ist von der russischen, deutschen und französischen Kultur geprägt. Die gebürtige Deutschrussin stammt aus einer Musikerfamilie, die vor vielen Jahren aus Russland nach Boppard kam. Sie studierte an den Musikhochschulen in Frankfurt, Karlsruhe, Paris sowie in Lyon, wo sie seit mehreren Jahren auch lebt.

In ihrer langjährigen Beziehung zu Rheinland-Pfalz hat sich die Pianistin hier bereits einen Namen gemacht. Schon als Abiturientin am Landesmusikgymnasium Montabaur spielte sie ihre Solo-Debüt-CD mit WERSI ein. Sie war Villa Musica- sowie ZIRP (Zukunftsinitiative Rheinland-Pfalz)-Stipendiatin und bekam einen Förderpreis des Lions-Clubs Neuwied-Andernach.
Als Solistin trat sie mit verschiedenen Orchestern wie dem Staatsorchester der Rheinischen Philharmonie und dem Staatsorchester der Philharmonie Baden-Baden auf. Auch international tritt Swetlana Meermann-Muret als Solistin, Kammermusikerin und Liedbegleiterin auf.

Die diplomierte Pädagogin und gefragte Korrepetitorin wirkte u.a. an der Landesmusikakademie Rheinland-Pfalz, am Landesmusikgymnasium Montabaur und unterrichtete an den Musikhochschulen Karlsruhe und Lyon sowie bei internationalen Meisterkursen.

Sobald die Corona-Situation es ermöglicht, wird Swetlana Meermann-Muret u.a. im Museum Boppard mit Konzerten zu hören sein.

Die CD wird u.a. im Museum Boppard erhältlich sein oder auch ab sofort direkt über die Künstlerin.

Kontakt: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.
www.museum-boppard.de

Stadt Boppard gewinnt Prozess

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Die Stadt Boppard gewinnt den Prozess gegen das Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung und muss Zuschüsse des Bundes für die Restaurierung der Kurfürstlichen Burg in den Jahren 2009 bis 2015 nicht zurückzahlen.

Mit Urteil vom 4. Februar 2021 hat das Verwaltungsgericht Köln der Klage der Stadt Boppard, vertreten durch den Bürgermeister, gegen die Bundesrepublik Deutschland, vertreten durch das Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung in Bonn, stattgegeben und den Rückforderungsbescheid zu den gezahlten Zuschüssen für die erfolgreiche Restaurierung der kurfürstlichen Burg als rechtswidrig aufgehoben.

Mit Datum vom 13.04.2017 hatte das Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumordnung einen Teilaufhebungs- und Rückforderungsbescheid zum Zuwendungsbescheid vom 28.10.2009 bzw. Änderungsbescheid vom 26.10.2011 zur Erhaltung, Sanierung und Reaktivierung der Kurfürstlichen Burg Boppard im Rahmen des Investitionsprogramms des Bundes in Höhe von 725.000,00 € erlassen. Unter Verrechnung einer noch bis heute ausstehenden Restförderung in Höhe von 145.00,00 € ergab sich ein Rückforderungsbetrag in Höhe von 580.000,00 €. Auf den sich somit ergebenden Erstattungsbetrag in Höhe von 580.000,00 € wurden Zinsen in Höhe von 192.724,70 € hinzugerechnet, so dass sich ein Gesamtrückforderungsbetrag von 772.724,70 € ergab.

In gleicher Sache ist auch ein Verfahren beim Verwaltungsgericht Koblenz gegen einen Teilwiderruf des Zuwendungsbescheides des Ministeriums für Wissenschaft, Weiterbildung und Kultur Rheinland-Pfalz anhängig, das bis zur endgültigen Entscheidung des Verwaltungsgerichtes Köln ruhend gestellt wurde. Es ist daher davon auszugehen, dass sich das Verwaltungsgericht Koblenz dem Urteil des Verwaltungsgerichtes Köln anschließen wird.

Die Rückforderung des Bundes betrug 25 % der bewilligten Gesamtförderung in Höhe von 2,9 Mio. €. Die Rückforderung des Landes betrug 15 % bzw. 435.000 €.

Im Haushaltsplan 2017 wie in den Folgehaushaltsplänen wurde unter der Kostenstelle 523.001-233.100-5230011-1 vorsorglich eine Rücklage in Höhe von 1,2 Mio. € für den Fall einer Rückzahlungspflicht bereitgestellt.

Zu den Rückforderungsbescheiden des Bundes und des Landes ist es gekommen, nachdem zum Jahresbeginn 2016 ein vom Stadtrat in seiner Sitzung am 14.07.2015 mehrheitlich mit 17 Ja-Stimmen, bei 13 Nein-Stimmen bei der Kanzlei für Bau- und Vergaberecht KDU bestelltes Gutachten unrechtmäßig veröffentlicht wurde. Am Dienstag, 19.01.2016 erhielt die Verwaltung erstmals Kenntnis von der Fertigstellung des KDU-Gutachtens, das zeitgleich an die Presse weitergeleitet wurde. So berichtet „Rund um Boppard“ bereits am Freitag, 22.01.2016 über das drei Tage zuvor fertiggestellte Gutachten, zitierte aus diesem Gutachten wörtlich und warf die Frage auf, ob die von Bund und Land gewährten Zuschüsse in Höhe von 5,8 Mio. € zurückgezahlt werden müssten.

Ausweislich des Prüfberichtes der Prüfgruppe ZBau beim LBB Rheinland-Pfalz vom 15.04.2016 wurde das KDU-Gutachten bereits am 11.02.2016 per Mail von der Wochenzeitung "Rund um Boppard" an die Prüfgruppe ZBau versandt. Die Prüfgruppe ZBau war sowohl vom Bund als auch vom Land schriftlich mit der Prüfung des Schlussverwendungsnachweises der Stadt Boppard vom 29.01.2016 beauftragt. Die ursprüngliche Prüffrist zum 28.02.2016 wurde aufgrund der Eingabe von "Rund um Boppard" bis zum 30.04.2016 verlängert, worüber sowohl das Bundesinstitut, als auch das Landesministerium informiert wurden.

Aufgrund der Beschwerde eines Auftragnehmers bei der Sanierung der Kurfürstlichen Burg war die Verwaltung gehalten, aufzuklären, wer die Schweigepflicht (§ 20 GemO) gebrochen hat. Der Aufklärungsversuch der Verwaltung scheiterte jedoch, da die am 02.02.2016 angeschriebenen Mitglieder des Stadtrates mehrheitlich eine Erklärung darüber verweigerten, ob sie widerrechtlich das KDU–Gutachten an „Rund um Boppard“ weitergeleitet hätten.

Die Kosten des Gutachtens der Anwaltskanzlei KDU „zu den vom Rechnungsprüfungsausschuss der Stadt Boppard in seiner Jahresrechnungsprüfung 2011 aufgeworfenen Fragen zu Beschaffungsvorgängen im Zuge der Restaurierung der Kurfürstlichen Burg“ belaufen sich auf insgesamt 71.716,28 €.

Das Verwaltungsgericht hat in seiner Urteilsbegründung ausdrücklich festgestellt, dass die Stadt Boppard nicht gegen Auflagen im ursprünglichen Zuwendungsbescheid verstoßen hätte. Insbesondere haben sich die auf das KDU-Gutachten stützenden Vorhaltungen, wonach bestimmte Bauaufträge oder Architekten- und Ingenieurleistungen hätten europaweit ausgeschrieben werden müssen, als haltlos erwiesen.

Bürgermeister Dr. Walter Bersch abschließend: „Ich habe mit großer Erleichterung dieses Urteil zur Kenntnis genommen, geht doch damit ein fünfjähriger Kampf um die richtige Deutung unserer gelungenen Bauführung bei der erfolgreichen Restaurierung der kurfürstlichen Burg bald zu Ende.“

Detlev Pilger MdB übermittelt freudige Nachricht:

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Rund 300.000 Euro Bundesfördermittel für neues Frauenhaus in Andernach 

Berlin/Andernach. Knapp 300.000 Euro Bundesförderung erhält das neue, entstehende Frauenhaus in Andernach. Gefördert werden u.a. ein familiengerechter Umbau, ein barrierefreier Zugang, sowie neue Sanitäranlagen.", berichtet Detlev Pilger, SPD-Bundestagsabgeordneter. Im Sommer soll das neue Frauenhaus in Andernach fertig sein, nachdem sich die Maßnahme um Monate verzögerte. Bis zu zehn Frauen und fünf Kinder sollen dort untergebracht werden können. Träger ist der DRK Kreisverband Mayen-Koblenz, der 10% der Kosten für den Umbau übernehmen wird.

"Es ist eine gute Nachricht, die Detlev Pilger überbringt. Denn wir haben einen dringenden Bedarf nach einem weiteren Frauenhaus - bislang gibt es 17 Frauenhäuser für ganz Rheinland-Pfalz.", so Clemens Hoch, Staatssekretär. Er wie auch Marc Ruland, MdL zeigten sich dankbar für die Unterstützung des Bundes und verweisen zugleich darauf, dass das Land sich bereit erklärt habe, die anfallenden Mieten für den Zeitraum der Verzögerung zu übernehmen. "Wir begrüßen, dass im Norden unseres Landes dem Mangel an Plätzen für Frauen, die Gewalt in ihrer Familien erfahren mussten, begegnet wird. Wir hoffen, dass die Umbaumaßnahmen bis Sommer abgeschlossen sein werden und das Frauenhaus in Not befindlichen Frauen zur Verfügung stehen wird.", so der Landtagsabgeordnete Marc Ruland, MdL.

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