Dienstag, 19. Februar 2019

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AfD wählt Kandidaten für den Kreistag

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Ralf Schönborn führt die Liste an – 14 Kandidaten und 2 Ersatzkandidaten bewerben sich um ein Mandat, darunter 2 Frauen

Mit großer Einmütigkeit und Einsatzfreude stellte die AfD auf einem Kreisparteitag ihre Liste für den Kreistag auf mit 14 Kandidaten und zwei Ersatzkandidaten. Angeführt wird die Liste von Ralf Schönborn aus Dickenschied, der Vorsitzender des Kreisverbandes ist, gefolgt von Harald Bechberger aus Buchholz auf dem 2. Platz. Auf den weiteren Plätzen folgen Matthäus Kielkowski aus Boppard, Landesgeschäftsführer der Partei, Karin und Michael Fuchs aus Birkheim und Michael Stratmann aus Argenthal. Die Sitzung leitete Jan Bollinger MdL, Parlamentarischer Geschäftsführer der Partei im Landtag.

Die AfDler wollen den oppositionsfreien Zustand im Rhein-Hunsrück-Kreis endlich beenden, die etablierten Netzwerke aufschrecken und den Bürgerwillen wieder in das Zentrum der Politik stellen. In Landrat Marlon Bröhr sieht man einen Politiker, mit dem sich rationale Sachpolitik vorstellen lasse, während sich Rot-Grün schon vorher blind „gegen rechts“ einschössen.

Ralf Schönborn skizzierte in seiner Antrittsrede, worauf es der neuen Partei im Kreistag ankommen wird: So sei die Beförderung der Schüler für viele Familien immer noch nicht kostenfrei. In der anstehenden Gebietsreform will man den geplanten Schritt in Richtung Brüsseler Zentralisierung ausbremsen, damit unsere Verwaltung auch in Zukunft bürgernah bleiben kann. Die Mitbestimmung der Bürger gilt es auf kommunaler Ebene zu stärken und Bürgerentscheide zu etablieren, zu lange sei der Bürger nicht gefragt worden. Nicht-bleibe-berechtigte Asylbewerber sollen konsequent abgeschoben werden, um die Zweckentfremdung der vom Bürger aufgebrachten Steuergelder endlich zu beenden, denn sie werden für drängende Sozialaufgaben bitter benötigt.

Die Kandidaten auf der Kreistagsliste der AfD

1. Ralf Schönborn (Dickenschied), 2. Harald Bechberger (Buchholz), 3. Matthäus Kielkowski (Boppard), 4. Karin Fuchs (Birkheim), 5. Michael Fuchs (Birkheim), 6. Michael Stratmann (Argenthal), 7. Johann Schierenbeck (Pfalzfeld), 8. Stefan Hecker (Gemünden), 9. Dieter Hammen (Niedersohren), 10. Michele Müller (Niedersohren),  11. Ulrich Becker (Gondershausen), 12. Andreas Marbach (Kappel), 13. Friedhelm Betzing (Bad Salzig), 14. Peter Mosiewicz (Norath) – Nachrücker: 15. Norbert Kley (Dillendorf), 16. Joachim Döhring (Emmelshausen)

Veterinäramt greift bei Tierschutz ein

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Am 14.02. 2019 befreit das Veterinäramt der Kreisverwaltung Rhein-Hunsrück-Kreis vier Pferde aus einer katastrophalen Haltung. Die Tiere standen in Boxen, die bis zu 1,30 m hoch mit Mist angefüllt waren. Die Türen der Boxen ließen sich nur mit Gewalt öffnen. Die Veterinäre müssen davon ausgehen, dass die Pferde seit Monaten in Ihrem Gefängnis ausharren mussten. Der Zustand der Hufe ist erbärmlich.

Die Pferde wurden zur Erstversorgung und Begutachtung in eine Tierklinik gebracht. Danach sollen sie in sachkundige Hände abgegeben werden.

Ein Eingreifen des Veterinäramtes war nur möglich, weil ein besorgter Bürger die schlimme Tierhaltung gemeldet hat. Da es sich nicht um eine gewerbliche Tierhaltung handelt, sind Kontrollen gesetzlich nicht vorgeschrieben. Sie erfolgen lediglich bei Hinweisen auf eine nicht tierschutzgerechte Haltung. Gegen den Halter wurde Strafanzeige gestellt und das Verfahren für ein Tierhalteverbot eingeleitet.

Öffnungszeiten

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Öffnungszeiten der Stadtverwaltung Boppard einschl. Bürgerbüro, der Bücherei, des Museums und der Tourist-Information an den Karnevalstagen 2019

Am Schwerdonnerstag, den 28.02.2019 sind die Verwaltung, das Bürgerbüro, die Stadtkasse, sowie die Tourist-Information vormittags bis 10:30 Uhr für den Publikumsverkehr geöffnet.

Die Bücherei und das Museum sind wie üblich geöffnet.

Am Rosenmontag, den 04.03.2019 sind die Verwaltung, das Bürgerbüro, die Stadtkasse, die Bücherei, das Museum und die Tourist-Information geschlossen.

Am Karnevalsdienstag, den 05.03.2019 ist die Verwaltung, das Bürgerbüro und die Stadtkasse von 09:00 bis 12:00 Uhr geöffnet, die Bücherei, das Museum und die Tourist-Information sind wie üblich geöffnet.

Jugendschutz auch an Fastnacht unverzichtbar

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Das Kreisjugendamt macht auf die Einhaltung des Jugendschutzgesetzes in der närrischen Zeit aufmerksam

Das Kreisjugendamt wendet sich zur Fastnachtszeit traditionell im Rahmen des gesetzlichen Jugendschutzes an alle Erwachsenen und Veranstalter und appelliert an deren Kooperation und Vorbildfunktion. Die Kernbotschaft lautet: fröhliches Feiern und die Einhaltung des Jugendschutzgesetzes harmonieren gut!

Kinder und Jugendliche lernen am Modell und imitieren Verhalten nahestehender Personen. Insbesondere zur närrischen Zeit liegt in ihrem Erleben die Interpretation nahe, dass fröhliches Feiern und ausgiebiger Alkoholkonsum zusammengehören. Die damit verbundenen Risiken für den jugendlichen Organismus, die Wirkung des Alkohols auf das Verhalten und die Steuerungsfähigkeit, sowie damit einhergehend eine schleichende Zunahme von Gefährdungsmomenten sind nicht präsent.

Die Spielregeln des Jugendschutzgesetzes sind dabei klar:

  • Kein Alkohol für unter 16-Jährige!
  • Der Verzehr und Kauf von Bier und Wein oder weinhaltigen Getränken ist Jugendlichen ab 16 Jahren erlaubt.
  • Die Abgabe anderer alkoholischer Getränke an unter 18-jährige ist verboten und der Verzehr ist Kindern und Jugendlichen nicht gestattet.
  • Die Anwesenheit bei Tanzveranstaltungen ist Jugendlichen unter 16 Jahren nur in Begleitung einer personensorgeberechtigten oder erziehungsbeauftragten Person gestattet. 16- und 17-Jährige dürfen ohne Begleitung bis 24 Uhr an Veranstaltungen teilnehmen.
  • Die Abgabe von Tabakwaren und das Rauchen in der Öffentlichkeit darf unter 18-Jährigen nicht gestattet werden.

Neben den Eltern und anderen Erwachsenen, sind vor allem die Veranstalter von Karnevalssitzungen und Tanzveranstaltungen, sowie die Inhaber von Gaststätten und sonstigen Verkaufsstellen von Alkohol (Kioske, Tankstellen, Imbissstuben) in der Pflicht, die Jugendschutzbestimmungen umzusetzen. So müssen die geltenden Vorschriften in einer deutlich erkennbaren Form, z.B. direkt an der Kasse, Theke, Ausschank- und Abgabestelle, ausgehängt sein. Wichtig zu wissen ist, dass die Beschränkungen bzw. das Verbot nicht nur für die Abgabe sondern auch für den Konsum von Alkohol gelten. Es ist darauf zu achten, dass ein unerlaubter Konsum von Alkohol unterbunden wird.

Im Rahmen der Jugendschutzaktion „Lass Dich nicht K.O. Tropfen“ verteilt das Kreisjugendamt in diesem Jahr exemplarisch Spikeys für Flaschenhälse mit angehängten Informationen. Wir verteilen die Spikeys vor allem zu Großveranstaltungen, möchten aber grundsätzlich zum Thema sensibilisieren und die Zielgruppe möglichst breitgefächert erreichen.

Mehr Beratung, Information und einen Spikey auf Wunsch gibt es bei dem Kreisjugendamt Rhein-Hunsrück, Dagmar Petri, Telefon 06761  82 557;

E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. .

Bürgerstiftung der Volksbank RheinAhrEifel begeistert Grundschüler für gesundes Essen

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Weißenthurm/Kettig – 13.02.19. Die Bürgerstiftung der Volksbank RheinAhrEifel hat erneut Grundschüler in der Region für gesundes Essen begeistert. Sie spendete 3.675 Euro für das Projekt „Ernährungsbildung an Grundschulen“. Mit Unterstützung der Diplom-Ökotrophologin Ruth Kirchmann lernten Grundschulkinder in Weißenthurm und Kettig den richtigen Umgang mit Lebensmitteln. Vier Stunden täglich wurde eine Woche lang gemeinsam in der Schulküche gewerkelt. Ruth Kirchmann erklärte den Schülern die verschiedenen Lebensmittel, zeigte ihnen wie man ein Rezept richtig liest, Obst und Gemüse wäscht und schneidet. Außerdem gab es Tipps zur Sauberkeit rund ums Kochen. Highlight zum Abschluss der Projektwoche war das gemeinsame Essen mit den Eltern. Hier konnten die Kinder zeigen, was sie gelernt hatten. Darüber hinaus erhielten sie den „aid-Ernährungsführerschein“. „Sich gesund und vollwertig zu ernähren – das können Kinder gar nicht früh genug lernen. Deshalb ist es für uns eine Selbstverständlichkeit, das Ernährungsbildungsprojekt mit Mitteln unserer Bürgerstiftung erneut zu unterstützen“, betont Karl Mohr, Direktor des Regionalmarktes MittelrheinMosel der Volksbank RheinAhrEifel. Gemeinsam mit Antje Doetsch, Leiterin der Volksbank-Filiale Weißenthurm, sowie Stiftungsgeschäftsführer Bruno Jaeger schaute er zum Abschlusskochen in der Grundschule Weißenthurm vorbei.

Foto: Schauten sich das große Abschlusskochen im Rahmen des Projekts Ernährungsbildung in der Grundschule Weißenthurm an: Antje Doetsch, Leiterin der Volksbank-Filiale Weißenthurm, Bruno Jaeger, Geschäftsführer der Bürgerstiftung, sowie Karl Mohr, Direktor des Regionalmarktes MittelrheinMosel (v.l.n.r.). Foto: Udo Stanzlawski

Über die Bürgerstiftung der Volksbank RheinAhrEifel eG

Die Bürgerstiftung hat die Volksbank RheinAhrEifel 2009 gegründet und bündelt darin ihre zahlreichen wohltätigen Aktivitäten im Rahmen ihres Engagements für die Region Rhein-Ahr-Eifel-Mosel. Gefördert werden Projekte von gemeinnützigen Vereinen, Institutionen und Initiativen unter anderem in den Bereichen Wissenschaft und Forschung, Bildung und Erziehung, Sport, Kunst und Kultur, Naturschutz, Landschafts- und Heimatpflege, Jugendpflege und Jugendfürsorge, Öffentliches Gesundheits- und Wohlfahrtswesen. Die Stiftung wurde von der Volksbank RheinAhrEifel eG mit einem Stiftungskapital in Höhe von 3 Millionen Euro ausgestattet. Das Stiftungskapital ist werterhaltend angelegt und erbringt jährlich Erträge, aus denen der Stiftungszweck verfolgt wird. 2018 hat die Bürgerstiftung knapp 450 Projekte mit insgesamt rund 216.000 Euro unterstützt.

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