Mittwoch, 24. Oktober 2018

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RHE spendet an Musikforum Kastellaun e. V. und Stefan-Morsch-Stiftung

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Am Tag der offenen Tür, der in diesem Jahr am 9. September bei herrlichstem Sommerwetter stattfand, bot die RHE ihren Gästen wieder Kaffee und Kuchen an.

Der Verkaufserlös wurde nun gespendet. 100 € gingen an das Musikforum Kastellaun e. V. Dieses veranstaltet regelmäßig Kinderkonzerte für Kindergärten und Grundschulen des Rhein-Hunsrück-Kreises und bringt so den Kindern die klassische Musik näher.

200 € gingen an die Stefan-Morsch-Stiftung. „Die Idee hierfür kam uns durch die Einladung der Azubis der Kreisverwaltung, die ihre diesjährige „Ich-denk-an-dich“-Spendenaktion auch der Stefan-Morsch-Stiftung zu Gute kommen lassen und eine Typisierungsaktion am 30.11.2018 in der Kreisverwaltung bewerben.“ erklärt Vorstand Thomas Lorenz.

Geld bewegt das Land

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Mayen-Hausen. Am vergangenen Freitag berichtete der Vorsitzende der AfD-Landtagsfraktion Rheinland-Pfalz und des Landesvorstandes der AfD Uwe Junge ausführlich über die aktuellen politischen Entwicklungen der AfD im Land. In Kürze stellt Doris Ahnen (SPD) den Landeshaushaltsplan vor. Junge kündigte an, dass er den Sparkurs der Ampel-Regierung nicht mittragen wird. Er kritisierte, dass zwingend erforderliche Investitionen, die zur Aufrechterhaltung der Inneren Sicherheit in Rheinland-Pfalz erforderlich sind, bei der Budgetierung nicht ausreichend berücksichtigt wurde. Auch die Haushaltmittel für den Ausbau der digitalen Infrastruktur müssen dringend angepasst werden.

Dazu Uwe Junge: „Mit Haushaltsmitteln wird unmittelbar Politik gemacht. Gesellschaftliche Änderungen lassen sich damit steuern und beeinflussen. Deshalb muss mit Sorgfalt und Bedacht gehandelt werden. Gerade weil unser Land noch nie so unsicher wie heute ist, kommen Rettungskräften und der Polizei einer immer größeren Bedeutung zu. Das darf nicht unter den Teppich gekehrt werden und muss sich auch im Haushaltplan widerspiegeln.“

Weiter in seiner Rede erklärte Uwe Junge, dass die Kommunen in Rheinland-Pfalz chronisch unterfinanziert sind, dadurch wird die kommunale Daseinsvorsorge für den Bürger spürbar negativ beeinträchtigt. Angesichts der Investitionslücken bei den Feuerwehren für Einsatzfahrzeuge, der Ausrüstung und bei der Ausbildung forderte Junge, dass die Feuerschutzsteuer aus den Brandschutzversicherungen endlich vollumfänglich den Feuerwehren zugeteilt wird. Im Anschluss an den Vortrag stellte sich der Gastgeber den interessierten Bürgern für Fragen zur Verfügung und ließ dabei keine Fragen unbeantwortet.

Die nächste „JUNGE.DIALOGE“-Veranstaltung findet am 07. Dezember im Bürgerhaus in Kottenheim statt. Einen Überblick über die Aktivitäten von Uwe Junge gibt es im Internet unter www.uwe-junge.deoder telefonisch unter 0152-04236650.

Jugendliche im Rhein-Hunsrück-Kreis optimal bei der Berufswahl unterstützt

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SchülerInnen suchen nicht selten erfolglos nach einer Ausbildungsstelle oder haben keine Ideen, welchen beruflichen Weg sie einschlagen möchten.

Um die Chancen junger Menschen für gelingende Berufsorientierung und Vermittlung in Ausbildung zu erhöhen, lud die Konzertierte Aktion nach Kirchberg in die Kooperative Gesamtschule zu einem Transparenz- und Entwicklungsworkshop ein.

Die Konzertierte Aktion setzt sich aus Vertretern der Agentur für Arbeit, des Jobcenters, der Kreisverwaltung, der Schulleitungen und dem Regionalrat Wirtschaft zusammen. Unterstützt wurde die Veranstaltung durch das Institut für Sozialpädagogische Forschung Mainz e.V. (ism) im Auftrag der Landesregierung.

Landrat Dr. Bröhr begrüßte alle Gäste, unter ihnen auch Vertreter der ADD und des Bildungsministeriums, und stellte fest, dass angesichts der zunehmenden Komplexität der Bildungs- und Ausbildungswege und des raschen Wandels in der Arbeitswelt den Jugendlichen und ihren Eltern eine individuelle Berufswahl immer schwerer falle. In den Schulen arbeiten daher unterschiedliche Fachkräfte zusammen, um den SchülerInnen Halt und Orientierung zu bieten.

In einer moderierten Gesprächsrunde erhielten die verschiedenen Akteure die Möglichkeit, sich und ihr Aufgabenfeld vorzustellen.

Die Beschäftigung mit dem Thema Berufswahl beginnt in den meisten Schulen bereits ab der 6. Klasse mit dem Wahlpflichtfachunterricht. Durch Betriebspraktika, Besuch von Ausbildungsmessen, Potenzialanalysen und vielen anderen Bausteinen haben die SchülerInnen die Chance, sich über ihre Fähigkeiten und Interessen Gedanken zu machen. Gemeinsam mit den JobFüxen, die an allen weiterführenden Schulen im Kreis Jugendliche beim Einstieg ins Berufsleben begleiten, und den Mitarbeitern der Arbeitsagenturen, können konkretere berufliche/schulische Perspektiven ermittelt werden.

Um den Brückenschlag von den weiterführenden Schulen zu den Berufsbildenden Schulen zu erleichtern, finden vor und nach den Sommerferien die sogenannten Übergabegespräche unter Beteiligung der JobFüxe, der LehrerInnen, Mitarbeitern der Agentur für Arbeit und des Jobcenters und der Sozialplanung des Jugendamtes statt. Sie sorgen dafür, dass kein Schüler verloren geht und es für alle eine Perspektive in Schule oder Ausbildung gibt.

Wie komplex dieses System ist, wurde in der Podiumsdiskussion und den anschließenden Workshops verdeutlicht. Sinn und Unsinn schulischer Maßnahmen im Bereich Berufsorientierung, wie das Sammeln von Praxiserfahrung oder die Durchführung der Potenzialanalyse wurden ebenso wie der Umgang mit schwierigen Schülern und die Übergangsgespräche im Bereich Schule-Beruf lebhaft diskutiert. Benötigt wird eine stärkere individuelle Ausrichtung der Berufsorientierung. Darüber hinaus sollte es mehr Möglichkeiten für SchülerInnen geben, durch Praktika Erfahrungen zu sammeln. Es bedarf tragfähiger, stabiler Vertrauensbeziehungen als Eintrittskarte für alle Helfer, so wie das niedrigschwellige Angebot der JobFüxe.

Ein Ausbau im Bereich der Übergabegespräche könnte bedeuten, dass Schüler und Eltern zu individuellen Gesprächen mit den Fachkräften eingeladen werden.

Mit vielen Ideen und Anregungen ausgestattet wird die Konzertierte Aktion die weiteren Schritte in Folgetreffen bearbeiten.

Deutlich wurde, dass im Rhein-Hunsrück-Kreis der Bereich der Jugendberufshilfe über eine gute kreisweite Angebotspalette verfügt. Gerade die positive Netzwerkkultur der am Prozess Beteiligten sorgt dafür, dass Bedarfe frühzeitig erkannt werden und die meisten Jugendlichen mit einer beruflichen Perspektive ausgestattet werden können. Eine stärkere Einbindung der Betriebe könnte diese Prozesse positiv vorantreiben.

Weitere Informationen erhalten Sie unter: www.wie-wo-was.info oder

Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.

30 Jahre Rhein-Mosel-Werkstatt gGmbH

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Die Rhein-Mosel-Werkstatt (RMW) für behinderte Menschen im Kastellauner Gewerbegebiet „Auf Dornbruch“ lädt am Sonntag, 28. Oktober 2018 zwischen 11 und 17 Uhr zu einem

„Tag der offenen Tür“ ein.

Der  Tag beginnt mit einem ökumenischen Gottesdienst unter Mitwirkung von „Schokoladensaite“. „Werkstatt live“ erleben und einen Blick hinter die Kulissen werfen können die Gäste anschließend bei einem Rundgang durch die Arbeitsbereiche. Darüber hinaus locken ein interessantes Unterhaltungsprogramm, Infostände und eine Tombola. Für gute Stimmung sorgen „Musikverein für Heimatpflege e.V. Dörth“, die RMW-Hausband „Handycaps“, Musikgruppe der Lebenshilfe  „Die Taktlosen“ und die RMW-Tanzgruppe.

Webcam auf der Schönburg Oberwesel ist online

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Ein kurzer Blick aus der Ferne, wie ist das Wetter am Rhein? Bisher ist dies nur für Koblenz von der Festung Ehrenbreitstein oder über die MS Goethe von der KD möglich gewesen. Jetzt sendet auch Oberwesel die schönsten Aussichten vom Oberen Mittelrheintal in alle Welt. Die Stadt Oberwesel hat mit Kauf einer Webcam der Firma feratel den Blick von der Schönburg für alle Gäste im Internet zugänglich gemacht.

Das zugehörige Mediapackage bei feratel erschließt die Romantische Rhein Tourismus GmbH. „Mit den Panorama Livebildern wollen wir Lust machen, unsere Region zu entdecken“, so Jeanette Dornbusch, Geschäftsführerin der Romantischer Rhein Tourismus GmbH. „Die weiteren Funktionen wie die aktuellen Wetterverhältnisse bieten darüber hinaus einen zusätzlichen Nutzen für alle User“, so Dornbusch weiter. Die Videos werden dank eines sehr guten Partnernetzwerks von feratel in mehreren Medien ausgespielt. So können Nutzer unter anderem über Smartphone Apps, Webseiten, Portale, Smart TVs und Smartwatches auf die Inhalte zugreifen. Zudem gibt es eine Kooperation mit mehreren TV Sendern, die zum Beispiel bei Wetterberichten auf die Bilder zurückgreifen können.

Stadtbürgermeister Jürgen Port wurde bereits angesprochen: „Die Liebfrauenkirche wurde mehrfach beim Wetter eines großen privaten Fernsehsenders zu den Nachrichten gezeigt und natürlich sofort wieder erkannt. Wir sind in bester Gesellschaft mit Bildern von München oder der Insel Langeoog. Das zugehörige Mediapackage der Webcam überzeugt mit entsprechender Medienpräsenz.  Die Ansichten der drei Webcams sind verknüpft, wer sich Koblenz anguckt, wird direkt auf Oberwesel und die MS Goethe gelenkt.

Der Zweckverband Welterbe Oberes Mittelrheintal unterstützt das Projekt und förderte die Anschaffung der Oberweseler Webcam mit 50% der Kosten, den restlichen Part stemmt die Stadt Oberwesel.

Hermann Hüttl vom Burghotel und Restaurant Auf Schönburg war von Anfang an begeistert: „Sehr gerne haben wir einen Platz, Strom, Leitungen etc.  zur Verfügung gestellt. Nach unseren geplanten Umbauarbeiten wird sich der Standort sogar noch etwas verbessern. Die Webcam zeigt dann oberhalb der Flaggenwiese noch einen größeren Ausschnitt der Stadt Oberwesel.“

Franziskus Weinert, erster Vorsitzender des Oberweseler Gewerbevereins (OGV), begleitete das Projekt als technischer Berater, der Stadt lagen gleich mehrere Angebote unterschiedlicher Anbieter zur Prüfung vor. Lena Höver, Leiterin der Tourist-Information und Stadtmanagerin, die das Projekt in der Umsetzung betreut hat, ergänzt: „Die Webcam ist prominent auf der Startpage www.oberwesel.de eingebunden und für jeden, der googelt, auf Wetter-Webseiten gut zu finden.“

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