Sonntag, 29. November 2020

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Unterstützung trotz ausgefallenem Event

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Volksbank RheinAhrEifel eG spendet 1.000 Euro für die Benefiz-Radtour „Vor-Tour der Hoffnung“

Andernach – 27.11.2020. Die Volksbank RheinAhrEifel eG hat im siebten Jahr in Folge die „Vor-Tour der Hoffnung“ mit einer Spende in Höhe von 1.000 Euro unterstützt. Aufgrund der Corona-Pandemie musste in diesem Jahr der Großteil der im Rahmen der Vor-Tour geplanten Veranstaltungen ausfallen bzw. verschoben werden. Die 1000 Euro-Spende, die krebskranken und hilfsbedürftigen Kindern zugute kommt, setzt sich zusammen aus Startgeldern für einen Cycling-Marathon, der zugunsten der Vor-Tour im Fitnessstudio monte mare in Andernach stattfinden sollte, sowie aus einer Geldspende der Bank. Für Oliver Engels, Direktor des Regionalmarktes MayenRhein bei der Volksbank RheinAhrEifel, war es selbstverständlich, den Verein trotz des ausgefallenen Events zu unterstützen. „Gerade in so herausfordenenden Zeiten benötigen Vereine unsere Hilfe. Wir hoffen dennoch sehr, dass sowohl der Cycling-Marathon als auch die Benefiz-Radtour 2021 wieder stattfinden können.“ Die Vor-Tour der Hoffnung, die 2021 durch das Rheintal und den Westerwald führen wird, ist für den 15. bis 17. August geplant.

Jugendliche aktiv im deutsch-finnischen Projekt

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Vom 25. bis 29. September fand der zweite Workshop des deutsch-finnischen Projektes „Jugend bewegt“ statt. 14 Jugendliche haben sich an dem Wochenende mit dem Rhein-Hunsrück-Kreis und der finnischen Partnerregion um Mänttä-Vilppula beschäftigt. Gemeinsam mit der Projektleiterin Lina Weinheimer und Barbara Beicht vom Regionalrat Wirtschaft verbrachten die Jugendlichen aus dem Kreis das Wochenende in der Rheintal-Jugendherbe in Oberwesel.

Freitags beschäftigten sich die Schülerinnen und Schüler mit Finnland und so konnte die ganze Gruppe etwas über die Geschichte des Landes erfahren, erhielt einen Eindruck über die politische Situation, kulturelle Aspekte und die besondere Landschaft in der Partnerregion.

Lina Weinheimer nutzte die Zeit auch, um das Projekt „Jugend bewegt“ noch einmal vorzustellen und den Jugendlichen einen Eindruck über die Projektziele und das weitere Programm zu vermitteln. Am Samstag besuchte auch der Geschäftsführer des Regionalrats Wirtschaft, Achim Kistner, die Gruppe. Mit der Lokalen Aktionsgruppe Hunsrück fördert er seit Jahren auch deutsch-finnische LEADER-Projekte und unterstützt „Jugend bewegt“ maßgeblich. Zudem kennen die Jugendlichen ihn auch aus der Kampagne „Wildwuchs“, die jährlich die Karrierefibel in den Schulen verteilt.

Am Samstag konnte die Gruppe bei einem Filmworkshop lernen, wie ein Film entsteht. Gemeinsam mit Markus Tretter von „Marmorfilm“ arbeiteten die Jugendlichen an eigenen Kurzfilmen – vom Storyboard über die Dreharbeiten bis hin zum Schneiden. Die Jugendlichen waren mit viel Engagement bei der Sache. Bereits am Abend konnten die ersten Ergebnisse präsentiert werden. In einem Videotelefonat mit der finnischen Projektgruppe „Pathways for youth“ zeigten die Jugendlichen ihr Können und sendeten Grüße aus Oberwesel.

Auch am Sonntag gab es noch Programm. Die Gruppe scheute sich auch bei leichtem Nieselregen nicht, mit der Projektleiterin nach Oberwesel zu laufen, um dort eine Stadtführung zu machen. Über die Touristinfo Oberwesel wurde die Welterbe-Gästeführerin Birgit Wessels vermittelt. Sie führte die Gruppe durch die Stadt und erzählte anschauliche und interessante Geschichten zur „Stadt der Mauern und Türme“.

Die letzte Aufgabe für dieses Wochenende wartete auf die Jugendlichen: einen Dialog in Mundart improvisieren. In Gruppen bereiteten sich die Jugendlichen auf ihren Auftritt vor. Es wurde viel gelacht, während man darüber referierte, wie die „Quetsche geplickt“ werden und der „Schorschde vom Backes räbbareerd“ werden soll.

Lina Weinheimer freut sich schon mit dieser Gruppe im kommenden Jahr, den deutsch-finnischen Austausch zu gestalten.

Aufgrund der Corona-Pandemie ist unklar, wann es mit dem nächsten Workshop weitergehen wird. Geplant ist ein Tag in unserer Kreisstadt Simmern. Das Pro-Winzkino nimmt uns mit in die finnische Filmwelt und das Freizeitwerk Hunsrück ermöglicht uns ein kontaktloses Auspowern beim BubbleSoccer. Zudem geht es auf eine rätselhafte Reise durch die Stadt.
Informationen zum Projekt gibt es bei Lina Weinheimer, Telefon 06761 82-206, E-Mail Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. , und auf Instagram unter @jugend_bewegt_rhk.

Foto Kreisverwaltung Rhein-Hunsrück-Kreis

Verbraucherzentrale Simmern

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Persönliche Beratung nur nach Terminvereinbarung möglich

(VZ-RLP / 25.11.2020) Angesichts der hohen Infektionszahlen reduziert auch die Verbraucherzentrale in Simmern ihre persönlichen Kontakte. Beratungen finden derzeit in erster Linie per telefonischem Rückruf, als Video-Beratung oder schriftlich über Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. statt. Der Beratungsstützpunkt in der Kreisverwaltung in Simmern bleibt vorläufig für spontane Besuche geschlossen, eine persönliche Beratung ist ausschließlich nach Terminvereinbarung möglich. Es gelten die allgemeinen Kontakt- und Sicherheitsstandards der Kreisverwaltung Simmern.

Die Beratung findet mittwochs von 10 Uhr bis 15 Uhr in der Kreisverwaltung Simmern, Ludwigstraße 3-5 statt. Termine für eine Beratung können unter (06131) 28 48 0  oder auf der Internetseite der Verbraucherzentrale unter www.verbraucherzentrale-rlp.de/onlinetermine-rlp vereinbart werde.

Sprechstunde des Beauftragten für die Belange von Menschen mit Behinderung fällt im Dezember aus

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Der Beauftragte für die Belange von Menschen mit Behinderung im Rhein-Hunsrück-Kreis, Klaus Gewehr, ist Ansprechpartner für Menschen mit Behinderung sowie deren Angehörigen und Interessenvertretern im Rhein-Hunsrück-Kreis bei besondere Anliegen und Problemen.

Herr Gewehr bietet jeden Monat eine Sprechstunde in der Kreisverwaltung Rhein-Hunsrück-Kreis in Simmern an.

Der aktuell ständig steigenden Zahl der mit dem Corona-Virus infizierten Menschen muss mit Kontaktreduzierung und -vermeidung entgegengetreten werden.

Auch zum Schutz der ratsuchenden Personen wird im Dezember keine Sprechstunde von Herrn Gewehr stattfinden. Wir bitten um Verständnis.

Schienenlärmschutzgesetz wird 3 Wochen vor Start praktisch im Vollzug ausgesetzt

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Bußgeldvorschriften suspendiert

Es wird doch nicht leiser im Rheintal

Koblenz, 25.11.2020. - Die Deutsche Schienenhilfe reagiert entsetzt auf die Ankündigung des Bundesverkehrsministeriums, das Fahren mit lauten Waggons erst vom kommenden Jahr an zu sanktionieren. Das hat das Ministerium laut "Spiegel", "DVZ" und "bahnmanager" (jeweils 25.11.2020) den Eisenbahnverkehrsunternehmen in einem Schreiben mitgeteilt.

"Jahrelang wurde den Bürgern im Rheintal versprochen, dass zum Fahrplanwechsel 2020 alles besser wird. Jahrelang hat die Politik immer wieder auf das Schienenlärmschutzgesetz verwiesen, das ab 13. Dezember 2020 gelten sollte. Nun werden drei Wochen vorher die Bußgeldvorschriften suspendiert.
Es bleibt also laut im Rheintal und wird wegen der vielen Flachstellen an den Waggons sogar noch lauter werden", sagt der Sprecher der Deutschen Schienenhilfe, Dr. Jochen Zenthöfer: "Ein lauter Güterwagen pro Zug reicht, um den Lärmminderungseffekt zunichte zu machen." Er fragt zudem, ob auch die Pflichten der Infrastrukturbetreiber nach Paragraph 7 des Gesetzes ausgesetzt werden.

Vor kurzem hieß es noch, im Dezember seien 98 Prozent aller Waggons umgerüstet. Nun heißt es, wegen Corona konnte nicht umgerüstet werden.
"Die Informationspolitik des Bundesverkehrsministeriums ist eine Katastrophe", sagt Zenthöfer. "Die neue Entwicklung wurde unseres Wissens nach nicht im Verkehrsausschuss besprochen. Dabei soll der Bundestag die Gesetze machen, und das Ministerium diese umsetzen - und nicht torpedieren."

Die Deutsche Schienenhilfe befürchtet nun ein "sehr lautes Weihnachten" für die Bürgerinnen des Rheintals. "Die Wut darüber wächst", berichtet Zenthöfer: "Müsste die CSU im Rheintal antreten, hätte sie Schwierigkeiten mit der 5 Prozent-Klausel", meint er in Anspielung auf CSU-Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer.
Ausdrücklich unterstützt die Schienenhilfe aber die Bundesregierung und die Bundeskanzlerin in ihren Bemühungen, die Pandemie unter Kontrolle zu bringen. "Nicht nur Lärm gefährdet die Gesundheit, sondern auch das Corona-Virus. Hier sind wir mit der Politik der Regierung natürlich völlig einverstanden", meint Zenthöfer.

Hintergründe im "bahn manager":
"Es ist mehr als ärgerlich, wenn Wagen aus dem Ausland nun entgegen der Vorgaben des Schienenlärmschutzgesetzes im kommenden Jahr noch sanktionsfrei mit lauten Graugusssohlen in Deutschland verkehren dürfen.

Das Einfahren lauter ausländischer Wagen droht den mühsam errungenen Lärmminderungserfolg zu untergraben. Ein lauter Güterwagen pro Zug reicht, um den Lärmminderungseffekt zunichte zu machen. [...]

Anwohnerinnen und Anwohner an den belasteten Streckenabschnitten verlangt das Vorgehen des BMVI ein unnötiges weiteres Jahr Geduld ab. Sie haben zurecht auf eine konsequente Umsetzung der gesetzlichen Vorgaben ab 2021 vertraut."

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