Donnerstag, 13. August 2020

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Ferienprogramm im Sommer 2020

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Aufgrund der aktuellen Corona-Situation können viele der ursprünglich geplanten Ferienbetreuungsmaßnahmen nicht stattfinden. Die Veranstalter sind daher kreativ geworden und haben - unter Berücksichtigung der gültigen Hygienevorschriften - alternative Ferienaktionen ausgearbeitet. Eine Übersicht über das Ferienprogramm im Sommer 2020 sowie Flyer zu einzelnen Angeboten sind auf der Internetseite der Kreisverwaltung Rhein-Hunsrück-Kreis www.kreis-sim.de/Ferien abrufbar. Bei Fragen zu den Ferienbetreuungsmaßnahmen hilft Anika Huhn von der Kreisjugendförderung gerne weiter: 06761 82 509 oder Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. .

SGD Nord:

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Sperrung der B 49 wegen Vorarbeiten zur Fischwechselanlage Lehmen kann planmäßig aufgehoben werden

Die Vollsperrung der Bundesstraße 49 zwischen Niederfell und Oberfell hat bald ein Ende: Wie die zuständige Struktur- und Genehmigungsdirektion (SGD) Nord mitteilt, können die Vorarbeiten zum Bau der Fischwechselanlage an der Staustufe in Lehmen bei anhaltender guter Witterung planmäßig bis zum 10. Juli beendet und die Strecke ab dem 11. Juli wieder für den Verkehr freigegeben werden.

Seit Beginn der Sperrung im April wurde eine Vielzahl an Aufgaben erledigt: Der Zweckverband RheinHunsrück-Wasser hat die in die Jahre gekommene Trinkwasserleitung zwischen Niederfell und Oberfell erneuert und im Auftrag der SGD Nord wurden Glasfaserkabel der NGN Fiber Network KG sowie Stromleitungen der Westnetz GmbH  verlegt. Alle Kabel und Leitungen mussten so verlegt werden, dass sie nicht mehr ins Baufeld der späteren Fischwechselanlage ragen. Zudem musste auch die Straßenentwässerung im Bereich der Fischwechselanlage angepasst und ein neuer Straßenentwässerungskanal mit Einleitungsbauwerk in die Mosel gebaut werden. Aktuell stehen nur noch Asphaltarbeiten an, um die Straßenoberfläche wiederherzustellen.

„Gerade weil so viele Firmen beteiligt waren, war eine präzise Abstimmung nötig, damit Arbeitsabläufe nicht ins Stocken geraten und Zeitpläne eingehalten werden können“, erklärte SGD Nord Präsident Dr. Ulrich Kleemann, der sich bei den erwähnten Firmen sowie der bauausführenden Firma EUROVIA Teerbau GmbH und insbesondere auch bei der Kraftwagen-Verkehr Koblenz GmbH bedankte. Letztere hatte den öffentlichen Personennahverkehr mit zusätzlichen Pendelbussen sichergestellt. Auch die Zusammenarbeit mit der Verkehrsbehörde der Kreisverwaltung Mayen-Koblenz, der Verbandsgemeindeverwaltung Rhein-Mosel und dem Landesbetrieb Mobilität (LBM) Cochem-Koblenz hätte vorbildlich funktioniert. Durch die Verlegung der eigentlich zeitgleich geplanten Sanierung der Kreisstraße 71 auf einen späteren Zeitpunkt hätten LBM und Kreisverwaltung dafür gesorgt, dass die Bürger nicht zusätzlich belastet werden, lobte Dr. Kleemann.

Durch das planmäßige Ende der Baumaßnahme geht auch der Plan der SGD Nord auf, die Arbeiten aufgrund der Corona-Pandemie vorzuziehen, um die Tourismus-, Einzelhandels- und Gastronomiebetriebe in Niederfell, Oberfell und Alken nicht doppelt zu belasten. Denn die Bauarbeiten wurden zu einem großen Teil in der Zeit durchgeführt, in der Corona-bedingt ohnehin weniger los war. „Wenn jetzt in den Sommerferien wegen der Sperrung noch der komplette Durchgangsverkehr weggefallen wäre, hätte sich das sicher negativ auf viele Betriebe ausgewirkt. Durch das Vorziehen der Baustelle konnten wir das verhindern“, sagt Dr. Kleemann, der sich im Namen der SGD Nord bei der betroffenen Bevölkerung der Moselgemeinden für das entgegen gebrachte Verständnis bedankt.

Hintergrund: Die Vorarbeiten zum Bau der Fischwechselanlage haben bereits 2019 begonnen. Die Kosten für die aktuelle Baumaßnahme belaufen sich auf etwas mehr als 2 Millionen Euro. Davon werden etwa 750.000 Euro vom Land und rund 1,4 Millionen Euro vom Zweckverband RheinHunsrück-Wasser getragen. Die Arbeiten zum eigentlich Bau der Fischtreppe sollen 2021 beginnen.

Weitere Infos unter: www.sgdnord.rlp.de

SGD Nord gibt grünes Licht für neue Stromtrasse zwischen Plaidt und dem Punkt Weißenthurm West

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Aktuell hat die Struktur- und Genehmigungsdirektion (SGD) Nord den Neubau der 110 Kilovolt Hochspannungsfreileitung der Westnetz zwischen Plaidt und dem Punkt Weißenthurm West innerhalb der bereits vorhandenen Stromtrasse genehmigt.

Die Maßnahme umfasst den Neubau von zehn sowie die Demontage von 24 bestehenden Masten. Das Vorhaben hat eine Gesamtlänge von rund 2,8 km und befindet sich auf dem Gebiet der Stadt Andernach im Ortsteil Miesenheim und der Verbandsgemeinde Pellenz in der Ortsgemeinde Plaidt.

Das bestehende 110-kV-Hochspannungsnetz zwischen Plaidt und Weißenthurm ist bereits 90 Jahre alt und bedarf der Erneuerung. Der Stromtransport gerät regelmäßig an seine Leistungsgrenzen, weil die Leitungen zu alt sind. Dies hat zur Folge, dass die Stromversorgung für den östlichen Teil der Eifel sowie die Verteilung von regional erzeugtem Strom aus erneuerbaren Energien langfristig nicht gewährleistet ist. Um Engpässe bei der Stromversorgung zu reduzieren, sollen im Zuge der Energiewende Freileitungen weiter ausgebaut werden.

Nach dem Energiewirtschaftsgesetz ist die SGD Nord die zuständige Behörde, welche den Bau und den Betrieb von Hochspannungsfreileitungen mit 110 Kilovolt Nennspannung und mehr in ganz Rheinland-Pfalz genehmigt. Das Vorhaben der Firma Westnetz wurde in einem Planfeststellungsverfahren unter Beteiligung der Öffentlichkeit geprüft.

Die im Rahmen des Verfahrens gewonnenen Erkenntnisse, insbesondere zum Wasserrecht, Naturschutz, Immissionsschutz, Bodenschutz, Landwirtschaft sowie straßen- und verkehrs­rechtliche Belange sind in die Entscheidung eingeflossen. Nach Abschluss dieser Prüfung konnte der rund 2,8 Kilometer lange Ersatzneubau der 110-kV-Hochspannungsfreileitung der Westnetz zwischen Plaidt und dem Punkt Weißenthurm West zugelassen werden. Mit der Erteilung des Baurechts erhält ein wichtiges Vorhaben der Energiewende grünes Licht.

Die Entscheidung wird in der Stadt Andernach und der Verbandsgemeinde Pellenz ortsüblich bekannt gemacht und am 29.06.2020 in den Amtsblättern veröffentlicht. Zudem kann die Entscheidung ab dem 13. Juli auch auf der Homepage der SGD Nord unter http://sgdnord.rlp.de/de/planen-bauen-natur-energie/energie/netzausbau/ (siehe Link unter der Rubrik „Laufende Verfahren“) eingesehen werden.

Weiter Infos unter: www.sgdnord.rlp.de

Gut ausgerüstet in den Berufsalltag

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Die diesjährige Abschlussklasse der Medizinischen Fachangestellten der Berufsbildenden Schule Andernach freut sich sichtlich: Zum einen über den gelungenen Abschluss der Berufsausbildung, und zum anderen über die nützlichen Gesichtsschilde, die ihnen von der BBS Andernach für ihren zukünftigen Berufsalltag in Corona-Zeiten mitgegeben werden. So fühlt sich die August-Horch-Schule ihren „Zöglingen“ auch über den Abschluss hinaus verbunden. Der Lehrer Thomas Rohde hat die Gesichtsschilde aus Kunststoff mit den schuleigenen 3D-Druckern hergestellt. Auch Arztpraxen in der Region haben schon von den Schilden aus schuleigener Produktion profitiert. Denn in Verbindung mit einer geeigneten Atemschutzmaske verhindern die Gesichtsschilde eine Ansteckung mit dem Corona-Virus zuverlässig. Die Schülerinnen der Abschlussklasse der Medizinischen Fachangestellten wissen das zu schätzen und können nun sicher in ihr Berufsleben starten. Wir gratulieren der Klasse zum erfolgreichen Abschluss und wünschen alles Gute für die weitere Zukunft.

Online Terminvergabe im Einwohnermeldeamt Stadt Boppard.

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Ab sofort können Termine für das Einwohnermeldeamt der Stadt Boppard online unter www.boppard.de gebucht werden.

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