Donnerstag, 13. August 2020

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7. Jugendrat hat sich konstituiert

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Zwölf Jahre hat die Stadt Boppard bereits einen Jugendrat, der alle zwei Jahre in eigenständigen Jugendversammlungen in den 10 Ortsbezirken gewählt und anschließend vom Stadtrat bestätigt wird. Es geht um die Altersgruppe, die das 14., aber nicht das 18. Lebensjahr vollendet hat.

Am vergangenen Mittwoch war die konstituierende Sitzung des 7. Jugendrates, der zunächst von Bürgermeister Dr. Walter Bersch auf die Gemeindeordnung verpflichtet wurde.

Der neue Jugendrat wählte Sophie Maser aus Boppard zur Vorsitzenden, Fabienne Zölcher aus Holzfeld zur 1. stellvertretenden Vorsitzenden und Jannis Gipp aus Oppenhausen zum 2. stellvertretenden Vorsitzenden. Die Jugend hat eine neue Stimme. Wegen Covid-19 wurde das Gruppenfoto erstmals nicht auf der Rathaustreppe, sondern am Thonetbrunnen gemacht.

Unfallkasse RLP von Landesfeuerwehrverband und Innenministerium geehrt

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Am Förderschild erkennt man vorbildliche Arbeitgeber

Andernach/Hermeskeil. Die Unfallkasse Rheinland-Pfalz mit Sitz in Andernach ist eine der vorbildlichen Institutionen und Unternehmen, die der Landesfeuerwehrverband (LFV) Rheinland-Pfalz und das rheinland-pfälzische Innenministerium jetzt bei einer Veranstaltung in Hermeskeil mit dem Förderschild „Partner der Feuerwehr“ geehrt haben. Mit dem Schild werden all jene Arbeitgeber ausgezeichnet, die in besonderer Weise Arbeitnehmer bei ihrem Dienst in der Feuerwehr unterstützt haben.

Damit Feuerwehren im Notfall mit einer ausreichenden Anzahl von Kräften ausrücken können, ist es gesetzlich vorgegeben, dass Arbeitgeber solche Beschäftigte, die Mitglied einer Freiwilligen Feuerwehr sind, zu Einsätzen und Übungen von der Arbeit freistellen müssen. Viele Arbeitgeber tun dabei mehr, als der Gesetzgeber von ihnen verlangt. Und das ist heutzutage längst nicht selbstverständlich.

Denn nicht immer werde der Wert von Feuerwehraktiven als Beschäftigte von Arbeitgebern anerkannt, beklagte LFV-Präsident Frank Hachemer bei der Festveranstaltung. Dabei seien es gerade die Eigenschaften von Feuerwehrleuten, die sie auch in der Arbeitswelt auszeichnen und zu wertvollen Beschäftigten machen. „Feuerwehrleute können in Krisen bestehen, schnell reagieren sowie in Teams denken und handeln“, zählte Hachemer beispielhaft auf.

Ein großes Lob kam vom rheinland-pfälzischen Innenminister Roger Lewentz. „Der Dienst an unserer Gesellschaft darf für die Feuerwehrleute keine Nachteile mit sich bringen. Ganz im Gegenteil: Wir sind all unseren Feuerwehrkräften zu tiefem Dank verpflichtet für ihren Einsatz“, sagte Lewentz. Aber nicht nur für die Feuerwehrangehörigen selbst, sondern auch für die Arbeitgeber, die sich dem schlagartigen Ausfall von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern gegenübersehen, bringe ein Feuerwehreinsatz Herausforderungen mit sich. „Ich bin daher froh, dass sich viele Unternehmen ihrer Verantwortung bewusst sind und die Feuerwehrkräfte bei der Ausübung ihres Ehrenamts unterstützen.“

Für die Unfallkasse Rheinland-Pfalz nahm deren Geschäftsführer Manfred Breitbach die Auszeichnung entgegen. Für ihn ist es eine Selbstverständlichkeit, die bei der Unfallkasse beschäftigten Feuerwehrangehörigen in ihrem wichtigen Ehrenamt zu unterstützen. „Die Feuerwehren sind ein Rückhalt in der Gesellschaft, besonders in den Ortsgemeinden, in denen viele Aufgaben übernommen werden“, betonte Breitbach.

Der Ort der Ehrung war übrigens nicht zufällig gewählt: Sie fand im Feuerwehr-Erlebnis-Museum in Hermeskeil statt – hiermit sollte symbolisch darauf hingewiesen werden, dass Feuerwehr und Wirtschaft in einem Boot sitzen. „Wir wollen deutlich machen, dass die Feuerwehr ja auch die Wirtschaft und somit die Unternehmen schützt. Dafür benötigen wir Arbeitnehmer als Feuerwehrleute – und die Unterstützung durch Arbeitgeber, wie sie von den jetzt zu Ehrenden geleistet wird“, betonte LFV-Präsident Frank Hachemer.

SGD Nord:

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Land unterstützte wasserwirtschaftliche Maßnahmen im Landkreis Rhein-Hunsrück mit rund 1,2 Millionen Euro

Im vergangenen Jahr 2019 sind im Auftrag des Ministeriums für Umwelt, Energie, Ernährung und Forsten Fördermittel in Höhe von rund 1,2 Millionen Euro für wasserwirtschaftliche Maßnahmen im Landkreis Rhein-Hunsrück durch die Struktur- und Genehmigungsdirektion (SGD) Nord ausgezahlt worden.

Gefördert wurden unter anderem die Sanierung von Trinkwasserbehältern, der Bau des Regenrückhaltebeckens „Sauerbornsbächelchen“ sowie die Renaturierung des Simmerbaches in der Ortslage Gemünden.

„Als Obere Wasserbehörde hat die SGD Nord die wasserwirtschaftlichen Maßnahmen im Landkreis Rhein-Hunsrück fachlich begleitet. Dazu zählt sowohl die technische Beratung als auch die finanzielle Abwicklung der Förderung von Wasserversorgungsanlagen im Bereich des Zweckverbandes RheinHunsrück Wasser,“ so SGD Nord Präsident Dr. Ulrich Kleemann.

Das Ministerium für Umwelt, Energie, Ernährung und Forsten Rheinland-Pfalz vergibt jährlich Fördermittel für Maßnahmen im Bereich der Wasserwirtschaft. Damit werden die Kommunen finanziell in ihren wasserwirtschaftlichen Aufgaben wie Wasserversorgung, Abwasserbeseitigung, in den  Bereichen der Gewässerunterhaltung, Schutz der Gewässer sowie Hochwasserschutz unterstützt. Die Fördermittel tragen dazu bei, die Kommunen zu entlasten und die Entgelte für die Leistungen von Städten und Gemeinden bei der Wasserversorgung und Abwasserbeseitigung für die Bürger bezahlbar zu halten. Die Zuwendungen setzen zudem finanzielle Anreize zur Verbesserung der technischen, wirtschaftlichen und organisatorischen Leistungsfähigkeit der Kommunen. Das Land unterstützt die Kommunen finanziell und fachlich bei örtlichen Hochwasserschutzkonzepten, auch für Starkregen.

Gesteuert wird die Vergabe durch das Mittelfristige Investitionsprogramm (MIP) unter Berücksichtigung bestimmter Schwerpunkte wie der Aktion Blau Plus oder der Europäischen Wasserrahmenrichtlinie. Die Förderung erfolgt in Form eines Zuschusses und/oder eines Darlehens. Je nach Art des Vorhabens beträgt die Zuschusshöhe bis zu 90% Prozent der förderfähigen Kosten beziehungsweise die Darlehenshöhe nach Berechnung des jährlichen Entgeltbedarfs bis zu 80%.  Zum Schutz der Ressource Wasser, trägt der Wassercent bei. Diesen hat die Landesregierung im Jahr 2013 eingeführt. Die Einnahmen daraus sind zweckgebunden und  werden zur nachhaltigen Gewässerbewirtschaftung eingesetzt.

Weitere Informationen unter: www.sgdnord.rlp.de

Wiedereröffnung der Tagespflege im Haus Elisabeth in Boppard

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BOPPARD Das Tagespflegeangebot im Altenzentrum Haus Elisabeth freut sich auf die Wiedereröffnung zum 01. Juli.  Mitte März war dieses – wie andere auch – als Schutzmaßnahme im Zusammenhang mit der Corona-Krise geschlossen. Tagespflegegäste und Interessenten sind herzlich willkommen
In den vergangenen Tagen wurden die Räumlichkeiten wieder auf Vordermann gebracht und erstrahlen nun wie neu.

Im Garten wurde unter anderem ein Hochbeet angelegt. „Unsere Tagespflegegäste können sich auf eigenen Salat, grüne Bohnen und Tomaten sowie diverse Kräuter freuen, die Sie gemeinsam hegen und pflegen und demnächst ernten können,“ so Leiterin Maria José Souza-Born.

Leerstandsbörse Rhein-Hunsrück

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In der Leerstandsbörse werden leerstehende Wohnhäuser, Scheunen, Gewerbeobjekte und Baulücken veröffentlicht, um Verkäufer und Kaufwillige einfach und schnell zusammenzubringen.

„Im Leerstand steckt sehr viel Potenzial - junge Familien und Menschen, die in der Region bleiben oder zurückkehren möchten, bekommen auf einen Blick präsentiert, welche Angebote im Landkreis schlummern“, so Landrat Dr. Marlon Bröhr. Durch die Nutzung der vorhandenen Bausubstanz und Baulücken wird dem stetigen Landschaftsverbrauch entgegengewirkt und gleichzeitig ein wertvoller Beitrag zur Belebung der Ortsgemeinden geleistet.

Die Börse gibt Auskunft über die Lage, den Zustand und den Kaufpreis der Gebäude und Grundstücke. Die Veröffentlichung des Verkaufsangebotes ist kostenfrei und unbefristet. Bei allen Inseraten – egal, ob diese von Privat, einem Makler oder von einer Kommune aufgegeben werden – kann der jeweilige Verkäufer direkt vom Interessenten kontaktiert werden. Mit einem Klick kann sich der Interessent zudem noch über Fördermöglichkeiten für die Sanierung oder den Umbau eines Gebäudes informieren.

Zu finden ist die Leerstandsbörse unter www.leerstandsboerse.de. Fragen beantwortet Simone Klein, Telefon 06761 82-854, E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. sehr gerne.

 

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