Donnerstag, 13. August 2020

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Ferienbetreuungsmaßnahmen im Corona-Sommer 2020;

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Kreisjugendamt unterstützt kreative Initiativen

Unter Berücksichtigung der entsprechenden Landesvorgaben können auch im Sommer 2020 Ferienbetreuungsmaßnahmen und Freizeiten stattfinden. Besondere Zeiten erfordern dabei besondere Unterstützung und das Kreisjugendamt Rhein-Hunsrück hat in diesem Sommer seine bestehende Kreisrichtlinie zur Gewährung von Zuschüssen für Ferienbetreuungsmaßnahmen so flexibel wie möglich an diese Ausnahmesituation angepasst.

Vereine, Verbände, einzelne Gruppen oder regionale Initiativen können nun eine Förderung für sowohl Ein-Tages-Veranstaltungen, als auch für stundenweise Angebote von Ferienaktionen für Kinder und Jugendliche beantragen. Wichtig ist, dass sich die Organisatoren der Ferienaktionen in Trägerschaft eines Jugendverbandes befinden. Neben den kirchlichen Anbietern können dies z.B. auch sein, Sportvereine, Musikvereine, Pfadfinder, Ortsgruppen von AWO oder DRK, Feuerwehrgruppen, THW oder dörfliche Initiativen, die für die Ferienaktion in Kooperation mit einem Verband in ihrem Wohnort gehen. Die Ferienaktionen werden in unterschiedlichem Umfang gefördert. Förderfähig sind alle Ferienaktionen für Kinder und Jugendlich von 6 – 17 Jahren.

Sowohl Kinder als auch Jugendliche waren in den letzten Wochen und Monaten isoliert, deutlich eingeschränkt in ihren Kontakten und durch die Gesamtsituation verunsichert. Neben der Schule sind auch alle Vereinstätigkeiten, Gruppenangebote oder das Jugendzentrum als beliebter Freizeitort weggefallen. Kinder und Jugendliche sind mehr als Schüler und sie benötigen nun nachdrücklich Angebote, miteinander in Kontakt zu kommen, sich auszudrücken und in ihrer Persönlichkeitsentwicklung gefördert zu werden.

Das Kreisjugendamt arbeitet bereits jetzt in Kooperation mit dem Kreisjugendring Rhein-Hunsrück und seinen Mitgliedsverbänden, den Verbandsgemeindeverwaltungen des Landkreises und der Stadt Boppard, den Trägern von Hilfe zur Erziehung an Schule und einzelnen Initiativen an der Schaffung von Ferienaktionen im Corona-Sommer 2020. „Die diesjährigen Ideen für Ferienaktionen sind dabei so vielfältig wie die jeweiligen Anbieter und so kreativ wie es die Umstände erfordern. Sehr gerne nehmen wir auch Ihre neu hinzukommenden Ideen auf!“ sagt Anika Huhn und freut sich auf Rückmeldungen.

Die Landesvorgaben und die erforderlichen Kreisformulare sind auf der Homepage der Kreisverwaltung Rhein-Hunsrück www.kreis-sim.de/Jugendförderung abrufbar.

Informationen zu den Rahmenvorgaben und individuelle Beratung erhalten Familien und Initiativen im Kreisjugendamt Rhein-Hunsrück bei Anika Huhn, 06761 82 509 und Dagmar Petri, 06761 82 557, sowie gerne auch per Email unter

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InGe Wohnprojekt - von der Idee zum Baubeginn

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Es ist so weit, die Bauphase des Mehrgenerationen-Wohnprojektes InGe (Individuell wohnen – Gemeinschaftlich leben) in Kastellaun hat im Mai 2020 mit den Erdbewegungen zur Vorbereitung der kommenden Bauarbeiten begonnen.

Die jahrelangen, aufwendigen Planungsarbeiten haben sich gelohnt. Seit der ersten Idee der InitiatorInnen sind inzwischen 12 InGe-Mitglieder in der Baugruppe aktiv, aktuell vier Singles und vier Paare. Sie arbeiten gemeinsam an der Umsetzung und Realisierung gemeinschaftlichen, generationenübergreifenden und ressourcenschonenden Wohnens in Kastellaun.

Aus aktuellen Gründen muss InGe leider die Festlichkeiten zum ersten Spatenstich in großer Runde auf später verschieben.

Bislang konnte man die vielfältig geleistete Hintergrundarbeit und Entwicklung „nur“ über die Rubriken der Webseite, in öffentlichen Präsentationen oder bei persönlichen Infogesprächen verfolgen. Mit den Bauarbeiten wird die Wohnanlage, die mehr als nur gute Nachbarschaft bieten wird, nun für jeden erkennbar wachsen. Dabei wird das Wohnprojekt durch die Stadt Kastellaun und, für den Bau und​ ​ die Ausstattung der ​Gemeinschaftsräume sowie der naturnahen Außenanlage, ​durch eine großzügige Förderung im Rahmen des LEADER-Ansatzes der Europäischen Union unterstützt​. Im Zuwendungsbescheid heißt es hierzu: Hier investiert Europa in die ländlichen Gebiete.

Von den insgesamt 16 Wohneinheiten sind noch einige zum Kauf verfügbar, barrierearm und in unterschiedlicher Größe, alle mit Terrasse oder Balkon. Dazu gehören drei große Erdgeschosswohnungen mit idealen Bedingungen für Familien. Zusätzliche ca. 200 qm Gemeinschaftsräume und der große Wohn-, Nutz- und Spielgarten erweitern das Angebot für alle Generationen.  Auf der Homepage​ ​www.inge-wohnprojekt.de​ findet man alles Interessante zur Idee und Geschichte, die Grundrisse, sowie Einladungen zu Terminen und Angaben für einen ersten Kontakt.

Alle InGe-Mitglieder freuen sich auf Familien, Alleinerziehende, Singles und Paare in jeder Altersstufe, die diese Wohnprojektgemeinschaft aktiv mitgestalten und ab Ende 2021 dort miteinander leben möchten.

Verbesserung des Radwegenetzes im Rhein-Hunsrück-Kreis – machen Sie mit!

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Der Rhein-Hunsrück-Kreis beteiligt sich gemeinsam mit den Verbandsgemeinden und der Stadt Boppard am Bundeswettbewerb „Klimaschutz durch Radverkehr“. Im Bereich der Erneuerbaren Energien ist der Landkreis längst Vorreiter und wurde 2018 zur „Energie-Kommune des Jahrzehnts“ ausgezeichnet. Ein weiterer Baustein in Sachen Klimaschutz ist die Reduzierung der Emissionen im Verkehrssektor. Um auch hier einen klimafreundlichen Beitrag zu leisten, soll neben dem Ausbau der Elektromobilität eine Umgestaltung des Radwegenetzes forciert werden.

Im Rhein-Hunsrück-Kreis gibt es ein rund 470 km umfassendes, touristisches Radwegenetz. Im Alltagsverkehr wird das Fahrrad aber bislang eher selten genutzt. Viele vorhandene Strecken führen über unbefestigte Wirtschaftswege oder es fehlt an direkten und sicheren Verbindungen zwischen Gemeinden.

Das möchten wir mit Ihnen gemeinsam ändern! Ab sofort steht Ihnen die Online-Plattform radforum-rhein-hunsrueck-kreis.de zur Verfügung, auf der Sie Ihre Ideen, Hinweise und Wünsche mitteilen können. Tragen Sie ein, an welchen Stellen Wege und Wegeführungen optimiert, Gefahrenstellen beseitigt, hohe Bordsteine abgesenkt oder auch neue Radwege und Fahrradabstellmöglichkeiten gebaut werden sollen.

Helfen Sie uns dabei, die Fahrradinfrastruktur im Rhein-Hunsrück-Kreis zu verbessern und das Radfahren im Alltag attraktiver und sicherer zu machen!

Die Plattform https://radforum-rhein-hunsrueck-kreis.de/ ist bis zum 30. Juni 2020 freigeschaltet. Im Anschluss daran werden alle Eingaben ausgewertet. Innovative Maßnahmen zur Verbesserung der Radverkehrsinfrastruktur können im Rahmen einer Projektskizze beim Bundesumweltministerium eingereicht werden, um eine finanzielle Unterstützung für die Realisierung der Projekte zu erhalten.

Sprechstunde des Beauftragten für die Belange von Menschen mit Behinderung im Juni

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Der Beauftragte für die Belange von Menschen mit Behinderung im Rhein-Hunsrück-Kreis, Klaus Gewehr, bietet jeden Monat eine Sprechstunde in der Kreisverwaltung Rhein-Hunsrück-Kreis in Simmern an. Herr Gewehr steht den Menschen mit Behinderung sowie deren Angehörigen und Interessenvertretern im Rhein-Hunsrück-Kreis als Ansprechpartner für besondere Anliegen und Probleme zur Verfügung. In regelmäßigen Kontakten zu den regionalen Einrichtungen und Diensten sowie zur Kreisverwaltung setzt er sich für die Belange von Menschen mit Behinderung und die Verbesserung von Teilhabe, Gleichstellung und Selbstbestimmung ein.

Die nächste Sprechstunde bietet Herr Gewehr am Donnerstag, 4. Juni 2020, in der Kreisverwaltung in Simmern von 14 bis 16 Uhr an. Anmeldung – aus organisatorischen Gründen unbedingt erforderlich – bei Doris Becker, Telefon 06761 82-125, oder E-Mail Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. .

Aufgrund der Corona-Pandemie bitten wir die Besucherinnen und Besucher der Sprechstunde einen Mund-Nasen-Schutz zu tragen.

‚jugendamt-hilft‘; Ein Angebot des Kreisjugendamtes Rhein-Hunsrück-Kreis für Familien

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Homeoffice, Homeschooling, Homework. Familien sind in diesen Zeiten mit besonderen Herausforderungen konfrontiert. Alles bisher Vertraute und Bekannte fühlt sich nach Krise an. Eltern stehen vor der Herausforderung, ihren Kindern emotionale und strukturelle Stabilität zu geben und gleichzeitig mit täglich hinzukommenden Ausnahmeregelungen klar zu kommen. Wolfgang Stemann, Leiter der Sozialen Dienste des Kreisjugendamtes, zieht ein Zwischenresümee: “Zum jetzigen Zeitpunkt können wir sagen, dass die Familien im Landkreis die Herausforderungen der letzten Wochen gut gemeistert haben. Es war und ist auch aktuell nicht einfach für Eltern, die eigene Berufstätigkeit mit Kinderbetreuung und Unterstützung bei den Schulaufträgen unter einen Hut zu bringen.“

Der Rhein-Hunsrück-Kreis hat in den letzten Jahren die pädagogischen Konzepte seiner Betreuungs-, Erziehungs- und Bildungspartnerschaft auf die Lebenssituation von Familie heute ausgerichtet. Elternteile stehen häufig beide im Erwerbsleben, es ist ein hoher Anteil an alleinerziehenden Familien zu verzeichnen und Großeltern unterstützten bislang nach Möglichkeit bei der Betreuung der Enkelkinder.

„Wir gehen davon aus, dass Familien noch einige Zeit mit Zwischenlösungen leben müssen. Unser Anliegen als Kreisjugendamt ist es, Familien in dieser Situation so individuell wie möglich zu unterstützen. Deshalb haben wir mit dem Angebot ‚jugendamt-hilft‘ einen unkomplizierten Beratungszugang ins Leben gerufen“, so Stemann.

Unter der E-Mailadresse Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. haben Kinder, Jugendliche und Eltern die Möglichkeit sich mit allen Fragen zu ihrer Lebenssituation, mit Fragen zu Unterstützungsbedarfen oder z.B. mit dem Wunsch nach Tipps zur Konfliktlösung, mit Fragen zum Zeitvertreib und dem was gerade auf der Seele brennt an das Kreisjugendamt Rhein-Hunsrück zu wenden. Neben den Beratungsstellen freier Jugendhilfeträger im Landkreis, bietet auch das Kreisjugendamt individuelle Unterstützung an, berät im unmittelbaren Kontakt über E-Mail oder Telefon oder vermittelt an die Akteure der Jugendarbeit, Jugendverbandsarbeit oder Beratungsstellen in der Region weiter.

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