Dienstag, 02. Juni 2020

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Corona-Update vom 25. März 2020

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Die Zahl der mit dem Coronavirus infizierten Personen im Rhein-Hunsrück-Kreis hat sich heute auf 68 erhöht (Stand 25. März 2020, 17:30 Uhr). Dies entspricht einem Anstieg um vier schriftlich bestätigte Fälle seit gestern Nachmittag.

Die Gesamtzahl von 68 Personen verteilt sich wie folgt im Landkreis: Stadt Boppard 13, Verbandsgemeinde Hunsrück-Mittelrhein 7, Verbandsgemeinde Kastellaun 18, Verbandsgemeinde Kirchberg 3 und Verbandsgemeinde Simmern-Rheinböllen 27.

Das Altenzentrum Haus Elisabeth in Boppard mit 103 Heimplätzen und 14 Plätzen in der Tagespflege musste unter Quarantäne gesetzt werden. 11 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter hatten direkten Kontakt mit einer nachweislich positiven Person aus dem Personal; sie wurden unter eine eingeschränkte Quarantäne gestellt.

Das Gesundheitsamt hat die erforderlichen Schritte veranlasst, damit die Versorgung der Bewohnerinnen und Bewohner derzeit sichergestellt ist. Konkret bedeutet das, die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter können weiter arbeiten kommen, sie müssen jedoch spezielle Schutzmaßnahmen beachten.

Rhein-Hunsrück-Kreis - Corona-Update vom 24. März 2020

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Die Zahl der mit dem Coronavirus infizierten Personen im Rhein-Hunsrück-Kreis hat sich heute auf 64 erhöht (Stand 24. März 2020, 17 Uhr). Dies entspricht einem Anstieg um neun schriftlich bestätigte Fälle seit gestern Nachmittag.

Das Gesundheitsamt wird häufig um eine Krankmeldung in Zusammenhang mit einer Corona-Infizierung oder einer Quarantäne gebeten. Krankmeldungen kann das Gesundheitsamt jedoch generell keine ausstellen. Diese können unter anderem durch Hausärzte und -ärztinnen oder durch den ärztlichen Bereitschaftsdienst der Kassenärztlichen Vereinigung ausgestellt werden.

Die formal in Quarantäne gesetzten Personen erhalten eine Quarantäneanordnung, bzw. Bescheinigung. Bei der Quarantäne wird diese oft zunächst mündlich ausgesprochen und die schriftliche Bescheinigung nachgereicht. Wir bitten die Betroffenen um Verständnis, dass aufgrund der Vielzahl von Personen unter Quarantäne, die Bescheinigungen erst zeitverzögert verschickt werden.

Kreisverwaltung Rhein-Hunsrück-Kreis

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Informationen des Gesundheitsamtes für Reiserückkehrer*innen und Personen unter Quarantäne bzw. unter häuslicher Isolierung

Das neuartige Coronavirus breitet sich aktuell rasant aus. Deshalb zielen derzeit sämtliche Anstrengungen von Regierung, Behörden und des Gesundheitssystems darauf ab, die Zunahme täglicher Neuinfektionen zu verlangsamen.

Durch Anpassung des Verhaltens – möglichst viel zu Hause bleiben, Fachleute sprechen auch von "sozialer Distanzierung" – können Sie dazu beitragen, dass sich das Virus langsamer verbreitet.

Informationen für Reiserückkehrer*innen:

Personen, die sich in einem vom Robert Koch-Institut ausgewiesenen internationalen Risikogebiet bzw. einem in Deutschland besonders betroffenen Gebiet aufgehalten haben, sollten – auch wenn sie keine Krankheitszeichen haben – unnötige Kontakte vermeiden und nach Möglichkeit 14 Tage zu Hause bleiben.

Beim Auftreten von Krankheitszeichen wie Fieber, Husten oder Atemnot sollten sie die Husten- und Niesregeln sowie eine gute Händehygiene beachten und eine Ärztin oder einen Arzt benachrichtigen. Es ist wichtig, dass Sie Ihre Ärztin oder Ihren Arzt zunächst telefonisch kontaktieren. Weisen Sie in dem Gespräch auf Ihre Reise hin und besprechen Sie das weitere Vorgehen, bevor Sie sich in eine Arztpraxis begeben.

Informationen für Personen unter Quarantäne bzw. häuslicher Isolierung

In Quarantäne muss, wer ein hohes Risiko hat, sich angesteckt zu haben. Dies ist der Fall, wenn man innerhalb der letzten 14 Tage engen Kontakt zu einem laborbestätigten COVID-19-Patienten hatte. Ein wirklich enger Kontakt bedeutet, dass man mindestens 15 Minuten mit dem Erkrankten gesprochen hat, bzw. angehustet oder angeniest worden ist, während dieser ansteckend gewesen ist immer, wenn das Gesundheitsamt dies anordnet.

Nicht in Quarantäne muss, wer ein geringeres Risiko hat, sich angesteckt zu haben. Dies ist der Fall, wenn man innerhalb der letzten 14 Tage kurzzeitig im gleichen Raum mit einer Person mit einer festgestellten COVID-19-Erkrankung war, ohne einen engen Kontakt

Wer mit Menschen mit Vorerkrankungen arbeitet, z. B. im Krankenhaus oder in der Altenpflege, sollte aber in jedem Fall seinen Betriebsarzt informieren. Und für alle gilt: Führen Sie eine tägliche Selbstkontrolle auf Krankheitszeichen durch. Falls Zeichen eines Atemwegsinfekts auftreten, auch wenn es nur leichte Symptome sind (Husten, Niesen, Halsschmerzen etc.) notieren sie sich bitte den Tag, an welchem die ersten Symptome aufgetreten sind und welche Symptome dies waren. Sollten die Symptome an dem folgenden Tag weiter anhalten oder mehr werden, notieren sie bitte auch täglich den Verlauf.

Wer Kontakt zu einer Person in der Familie, im Freundes- oder Bekanntenkreis hatte, die wiederum Kontakt zu einem im Labor bestätigten Coronavirus-Patient*in hatte, aber völlig gesund ist, muss nicht in Quarantäne. In diesem Fall ist man keine Kontaktperson, hat kein erhöhtes Risiko für eine COVID-19 Erkrankung.

Wann wende ich mich an wen?

Personen mit Krankheitszeichen (Husten, Niesen, Halsschmerzen, Fieber), auch solche in Quarantäne, die medizinische Hilfe brauchen, wenden sich an die Ärztin, den Arzt oder die Telefonnummer 116 117.

Falls vorher ein Kontakt bestand zu einer nachweislich mit dem Coronavirus infizierten Person oder einer Person, die aus einem Risikogebiet zurückgekehrt ist, muss dies vorher telefonisch angegeben werden.

Wir bitten die Personen, die Kontakt zu einer nachweislich mit dem Coronavirus infizierten Person hatten, eine E-Mail an das Gesundheitsamt Rhein-Hunsrück zu schicken: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. . Geben Sie in der E-Mail unbedingt Ihre Telefonnummer, Namen und Adresse und machen Sie Angaben zu der infizierten Person mit der Sie Kontakt hatten. Das Gesundheitsamt wird sich dann mit Ihnen in Verbindung setzen.

Der Bürgermeister der Stadt Boppard informiert

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Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

das Corona-Virus hat spätestens vor zwei Wochen die Stadt Boppard erreicht und wir haben bereits in der vorletzten Woche entsprechend den Vorgaben des Bundes, des Landes sowie des Gesundheitsamtes Rhein-Hunsrück das Notwendige veranlasst. Die städtischen Einrichtungen sind ausnahmslos geschlossen. Die Stadtverwaltung ist für den allgemeinen Publikumsverkehr ebenfalls geschlossen, aber sie arbeitet weiter.

Sie erreichen die Stadtverwaltung telefonisch  unter 06742/1030.  Allgemeine Anliegen können zudem auch per Mail Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. an die Stadtverwaltung gerichtet werden. Dringende und unaufschiebbare Angelegenheiten können Sie beim Einwohnermeldeamt (06742/103-64), dem Standesamt (06742/103-27) und der Stadtkasse (06742/103-13) telefonisch klären.

Wir nutzen die digitalen Möglichkeiten des Homeoffice und haben die Kontakte innerhalb der Stadtverwaltung auf das Minimale reduziert. So können wir die notwendige Verwaltungsarbeit weiter betreiben, wenngleich geringe zeitliche Verzögerungen entstehen.

Ich habe die Sitzung des Werkausschusses am 17.03.2020 abgesagt und die anstehenden notwendigen Entscheidungen entsprechend § 48 der Gemeindeordnung im Benehmen mit den Beigeordneten als Eilentscheidung getroffen. So habe ich den Auftrag über die Ingenieurleistung zur Tragwerksplanung des Trenn- und Regenüberlaufbauwerkes in Holzfeld für 18.721 € vergeben. Ebenso habe ich den Auftrag über die Ingenieurleistungen zur Entwässerungsplanung im Zuge der 8. Änderung des Bebauungsplanes Industriegebiet Hellerwald mit der Auftragssumme von 34.798 € erteilt. Schließlich habe ich den Auftrag über die Ingenieurleistungen zur Auswechslung der Mischwasserkanalisation in der Schützenstraße mit der Auftragssumme 60.294 € vergeben. Die 12 Mitglieder des Werkausschusses hatten mir zuvor ausnahmslos ihr Einverständnis zu dieser Verfahrensweise gegeben.

Die für Montag, 23.03.2020, geplante Stadtratssitzung habe ich erst gar nicht einberufen und die einzig notwendige Entscheidung ebenfalls auf Grundlage des § 48 der Gemeindeordnung im Benehmen mit den Beigeordneten getroffen. Es handelt sich hierbei um den Auftrag für die Rohbau- und Betonsanierungsarbeiten am Freibad Boppard an die Firma Mogendorf & Schmitz in Mülheim-Kärlich mit einer Auftragssumme von 948.168 €. Sowohl der Bauausschuss als auch der Hauptausschuss hatten dieser Auftragsvergabe bereits zugestimmt. Da die Auftragssumme über der Grenze von 500.000 € liegt, wäre unter normalen Umständen eine finale Zustimmung des Stadtrates erforderlich gewesen. Die Mitglieder des Stadtrates haben dieser Verfahrensweise ebenfalls zuvor mehrheitlich zugestimmt.

Unser Hauptaugenmerk liegt auf der Bekämpfung des Corona-Virus. Die hauptamtlichen Bürgermeister im Rhein-Hunsrück-Kreis haben sich in der vergangenen Woche bereits zweimal mit dem Landrat getroffen. Wir sind ein gutes Team und stimmen uns in unseren jeweiligen Vorgehensweisen aufeinander ab. Das Gesundheitsamt in der Kreisverwaltung führt weiterhin alle notwendigen Tests durch.  Es hat sich herausgestellt, dass Boppard bei den Fallzahlen des Rhein-Hunsrück-Kreises überproportional betroffen ist. So konnte ich in den mir persönlich bekannten Fällen telefonisch in Erfahrung bringen, dass es den betroffenen Mitbürgern den Umständen entsprechend gut geht. Ich glaube an einen guten Ausgang.

Die Notbetreuung in unseren Kindertagesstätten und Schulen ist sichergestellt. Es ist erfreulich, dass bislang nur rund ein Prozent der Eltern in Boppard von diesem Angebot Gebrauch machen mussten.

Die Corona-Krise wird erhebliche Auswirkungen auf die Bopparder Wirtschaft haben, insbesondere auf die Hotellerie und Gastronomie sowie die damit verbundenen Dienstleistungs- und Einzelhandelsbetriebe. Aber auch die sonstige Wirtschaft hat vielfältige Probleme zu bewältigen. In Übereinstimmung mit den Beschlüssen der Bundesregierung sowie der Landesregierung wird auch die Stadt Boppard der örtlichen Wirtschaft alle erdenklichen Hilfestellungen geben. Die zinslose Stundung von städtischen Steuer- und Abgabeforderungen wird in Aussicht gestellt. Diese betrifft insbesondere die Gewerbesteuer und den Tourismusbeitrag. Entsprechende Anträge können mit einer kurzen Begründung per Mail gestellt werden an Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. .

Lassen Sie uns alle gemeinsam daran arbeiten, dass wir die Corona-Krise nicht nur gesundheitlich, sondern auch wirtschaftlich gut überstehen.

Beachten Sie die einschlägigen Verhaltensregeln, die Gebote wie Verbote. Ich muss sie nicht wiederholen, Sie kennen sie bereits.

Wir achten einander und achten aufeinander. Bleiben Sie gesund.

Mit freundlichen Grüßen

Ihr

Dr. Walter Bersch

Bürgermeister

Aktuelle Situation zum Coronavirus im Rhein-Hunsrück-Kreis

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Aktuell gibt es im Rhein-Hunsrück-Kreis 46 Personen, die sich nachweislich mit dem Coronavirus infiziert haben.

Erfreulich ist, dass bereits gestern die vorläufige Quarantäne der Adolf-Reichwein-Grundschule Beltheim aufgehoben werden konnte. Die Quarantäne des Kath. Kindergartens "Heiliger Goar" in St. Goar läuft mit dem heutigen Tag aus. Notbetreuungen sind dann in beiden Eirichtungen wieder möglich. Auch konnten heute 73 Personen aus der regulären Quarantäne entlassen werden.

Landrat Dr. Bröhr ist sehr erfreut über die vielen Angebote von Personen, die ihre Unterstützung anbieten. „Damit wir Ihre Hilfeangebote koordinieren können, schreiben Sie bitte eine Mail an unsere E-Mail-Adresse Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. . Ganz herzlichen Dank an alle, die bereit sind, uns bei der Bewältigung der vielfältigen Aufgaben zu helfen.“ so Landrat Dr. Marlon Bröhr.

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