Donnerstag, 13. August 2020

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Sprechstunde des Beauftragten für die Belange von Menschen mit Behinderung im August

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Der Beauftragte für die Belange von Menschen mit Behinderung im Rhein-Hunsrück-Kreis, Klaus Gewehr, bietet jeden Monat eine Sprechstunde in der Kreisverwaltung Rhein-Hunsrück-Kreis in Simmern an. Herr Gewehr ist Ansprechpartner für Menschen mit Behinderung sowie deren Angehörigen und Interessenvertretern im Rhein-Hunsrück-Kreis bei besondere Anliegen und Problemen. In regelmäßigen Kontakten zu den regionalen Einrichtungen und Diensten sowie zur Kreisverwaltung setzt er sich für die Belange von Menschen mit Behinderung und die Verbesserung von Teilhabe, Gleichstellung und Selbstbestimmung ein.

Die nächste Sprechstunde bietet Herr Gewehr am Donnerstag, 13. August 2020, in der Kreisverwaltung in Simmern von 14 bis 16 Uhr an. Anmeldung – aus organisatorischen Gründen unbedingt erforderlich – bei Doris Becker, Telefon 06761 82-125,

oder E-Mail Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. .

Aufgrund der Corona-Pandemie bitten wir die Besucherinnen und Besucher der Sprechstunde einen Mund-Nasen-Schutz zu tragen.

Erntegespräch 2020

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Drei Jahre Trockenheit macht der Landwirtschaft zu schaffen

Kaifenheim. Mit dem dritten Trockenjahr in Folge haben vor allem Rinder haltende Betriebe große Probleme. „Im gesamten Frühjahr lag die Niederschlagsmenge um 41 Prozent und dem langjährigen Mittel. Nur der Niederschlagsverteilung ist es zu verdanken, dass es bei Getreide und bei Raps keine Missernten gab. Die auf Futter angewiesenen Betriebe benötigen aber mehrere Grünschnitte, die teilweise katastrophal ausfielen“, machte der Präsident des Bauern- und Winzerverbandes Rheinland-Nassau, Michael Horper, während der Erntepressekonferenz in der Raiffeisen Waren-Zentrale in Kaifenheim deutlich. Dabei sei die Regenverteilung regional sehr unterschiedlich ausgefallen, sodass vor allem der Westen von Rheinland-Pfalz in besonderer Weise unter der Trockenheit leide. Das „Hauptsorgenkind“ der Ernte 2020 sei der schlechte Grünschnitt für die Rinder haltenden Betriebe. Während der erste Schnitt bereits unter Wassermangel gelitten habe, seien die weiteren Schnitte im Ertrag noch schlechter gewesen. Da den Betrieben aus den Vorjahren die Futterreserven fehlen würden, stünden viele Betriebe nun vor großen wirtschaftlichen Problemen.

Die anwesenden politischen Vertreter des EU-Parlaments, des Bundes- und des Landtages bat Horper, sich den landwirtschaftlichen Problemen anzunehmen. So sei bei Trockenheit dafür Sorge zu tragen, dass künftig eine frühere Nutzung von ökologischen Vorrangflächen für Futterzwecke ermöglicht werde, damit die Landwirte bessere Futterqualitäten einfahren könnten. Darüber hinaus müssten die Zwischenfrüchte und Untersaaten auf ökologischen Vorrangflächen seitens der EU und des Bundes schneller zur Nutzung freigegeben werden. Schließlich sei die Landwirtschaft für die Ernährung der Bevölkerung systemrelevant und dabei gelte es, alles daranzusetzen, die Ernährungssicherheit zu gewährleisten.

„Die Getreideernte ist noch nicht abgeschlossen“, fuhr Horper fort. „Es wird aber insgesamt eine etwas unterdurchschnittliche Ernte erwartet. So ist bei der Hauptgetreideart Winterweizen gegenüber dem Vorjahr mit einem Minderertrag von circa fünf Prozent zu rechnen, während die Eiweißgehalte und somit die Qualität des Weizens durchaus akzeptabel sind“. Stark kritisierte Horper die Preise, die über alle Getreidearten hinweg niedrig seien. Vor allem Braugerste sei preislich gegenüber dem Vorjahr deutlich abgefallen. Dies liege auch an der Corona-Krise, die aufgrund der restriktiven Auflagen im Gastronomiebereich, zu einem deutlichen Nachfragerückgang bei Bier und Malz geführt habe.

Auch Raps bewege sich mit durchschnittlich 3,3 t/ha um 10 Prozent unterhalb des letztjährigen Ertragsniveaus. Lediglich die Ölgehalte stellten die Landwirte mit teilweise deutlich über 40 Prozent zufrieden. Die Preise seien relativ stabil, aber nicht zufriedenstellend.

Horper machte gegenüber den Teilnehmern des Erntegesprächs deutlich, dass insbesondere die Ackerbauern über die Ernte letztlich ihr Jahreseinkommen generieren. Dies sehe auch 2020 wieder nicht rosig aus. Er nahm die Gelegenheit zum Anlass, um den anwesenden Abgeordneten wichtige Forderungen aus Sicht der Landwirtschaft darzulegen. So forderte er die Landesregierung auf, die Kosten für die von der Gesellschaft gewollte Ansiedelung des Wolfes vollständig zu übernehmen. Eine wichtige Voraussetzung hierfür sei, dass die Landesregierung schnell ein Präventionsgebiet in der Eifel ausweise. Die Landwirte müssten neben Zaunmaterialien und Herdenschutzhunden auch die Arbeitszeit und die notwendige Maschinenausstattung vollständig finanziert bekommen.

Mit der anstehenden Verabschiedung der Gemeinsamen Agrarpolitik ab 2021 müsse auch die Ausgleichszulage für benachteiligte Gebiete in Rheinland-Pfalz wieder eingeführt werden. Die Ausweisung dieser Gebiete allein reiche nicht aus.

Horper rief die Abgeordneten des Landes dazu auf, eine Wertschätzungskampagne für die heimischen Landwirte durchzuführen. Corona habe gezeigt, wie wichtig die Landwirtschaft und vor allem die regionale Ernährung für die Bevölkerung sei. Das Land Baden-Württemberg hätte mit der Kampagne „Wir versorgen unser Land“ hervorragende Öffentlichkeitsarbeit für die Bauern und Winzer geleistet und Zeichen gesetzt.

Die „Farm to fork-Strategie“, die die drastische Reduzierung des Einsatzes von Pflanzenschutz- und Düngemitteln zum Ziel habe, kann Horper nicht nachvollziehen. Erkrankte Menschen erhielten Medizin, den Pflanzen wolle man dies verwehren. Dabei sei eine gute Pflanzenentwicklung für die Erzeugung gesunder Nahrungsmittel unerlässlich. Mit der Umsetzung solcher Strategien würden letztlich nur die Drittstaaten gestärkt, die mit Waren auf den deutschen Markt drängen würden, deren Produktion seltsamerweise aber kaum kritisch hinterfragt würde. Die Wettbewerbsposition der heimischen Landwirte dürfe nicht weiter geschwächt werden.

Des Weiteren forderte Horper, dass das Gentechnikrecht den neuen Züchtungsmethoden angepasst werden müsse. Es sei völlig unverständlich, dass arteninterne Züchtungsmethoden als GVO (gentechnisch veränderte Organismen) gelten würden. Dabei würden durch diese Methoden lediglich die Züchtungsfortschritte beschleunigt. Dies sei  in Anbetracht der zunehmenden Anforderungen an die Ernährungsversorgung, die verbesserte Resistenzzüchtung und auch für die Einsparung von Pflanzenschutzmaßnahmen dringend geboten.

Im Rahmen der Pressekonferenz besichtigten die Politiker und die Medienvertreter anschließend die Raiffeisenwarenzentrale in Kaifenheim.

Christian Heise verabschiedet sich in den Ruhestand

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Christian Heise aus Bad Kreuznach wurde 1980 von der damaligen Bezirksregierung Koblenz als Landespfleger zur Kreisverwaltung Bad Kreuznach versetzt. Seit Juli 1983 hat er diese Aufgabe bei der Kreisverwaltung Rhein-Hunsrück-Kreis.

In der Feierstunde im Kreishaus wies Landrat Dr. Marlon Bröhr darauf hin, dass sich der Stellenwert der Natur in der Amtszeit von Christian Heise sehr gewandelt habe und dieser Prozess sicher noch nicht seinen Höhepunkt erreicht habe. Das sieht auch Heise so. Das gewachsene Bewusstsein der Bürgerinnen und Bürger habe den Naturschutz gefördert, hin und wieder aber auch Probleme gesehen, wo keine waren.

„Ich musste immer wieder dazulernen“, sagt Heise. „Der Biber war hierzulande über 150 Jahre ausgerottet und siedelte sich wieder an – absolutes Neuland seinerzeit.“

Bemerkenswert ist auch, dass es im Landkreis heute circa 9 Schwarzstorchbrutpaare gibt, vor 15 Jahren gab es kein einziges.

Nach der Einschätzung von Heise wird sich die Waldstruktur in der Zukunft verändern. Nadelwälder mit Fichte und Kiefer werde es nicht mehr geben.

Landrat Dr. Bröhr und die Führungskraft bedanken sich für die von Christian Heise geleistete Arbeit. Für den neuen Lebensabschnitt wünschen Sie ihm Gesundheit und Zufriedenheit. Seine freie Zeit will Heise künftig seinen Hobbys Fahrradfahren, Wandern, Schwimmen, Museen sowie Haus und Garten widmen.

Foto: Kreisverwaltung Rhein-Hunsrück-Kreis

Qualifizierungsmaßnahme für künftige Tagespflegepersonen

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Die Kreisverwaltung des Rhein-Hunsrück-Kreises sucht geeignete Personen für die Kindertagespflege, die es Eltern oder Alleinerziehenden ermöglichen, Familie und Beruf besser in Einklang zu bringen. Kindertagespflege soll dazu beitragen, Betreuungslücken weitgehend zu schließen. Ziel der Betreuung ist es, die Entwicklung von Kindern zu eigenverantwortlichen und gemeinschaftsfähigen Persönlichkeiten zu fördern und damit die Erziehung und Bildung in den Familien zu unterstützen und zu ergänzen.

Zu diesem Zwecke bietet die Kreisverwaltung des Rhein-Hunsrück-Kreises in Kooperation mit der Volkshochschule Hunsrück eine Qualifizierungsmaßnahme für Interessentinnen und Interessenten an, die als Tagespflegeperson tätig werden möchten.

Die Qualifizierungsmaßnahme beginnt im September 2020 und dauert bis Juni 2021. Sie wird donnerstags von 18 bis 21:15 Uhr und einmal im Monat an einem Samstag von 9 bis 15 Uhr in Kastellaun stattfinden. Die Kosten für diese Maßnahme trägt das Land Rheinland-Pfalz, der zu leistende Eigenanteil beträgt 100 EUR.

Gewünscht sind Personen mit (Berufs-) Erfahrung im Umgang mit Kindern, darüber hinaus wird Organisationskompetenz und eine verbindliche Kooperationsbereitschaft mit der Fachberatung Kindertagespflege bei der Kreisverwaltung des Rhein-Hunsrück-Kreises vorausgesetzt. Eine kindorientierte, empathische Grundhaltung, hohes Verantwortungsbewusstsein und Zuverlässigkeit sind ebenfalls unverzichtbar.

Sofern ein pädagogischer Berufsabschluss vorliegt, ist unter bestimmten Bedingungen eine verkürzte Teilnahme an der Qualifizierungsmaßnahme ausreichend.

Über die Zulassung entscheidet die Kreisverwaltung. Generell nicht zugelassen werden Personen, in deren unmittelbaren familiären Umfeld erzieherische Hilfen durch das Jugendamt geleistet werden.

Interessierte Personen können sich vorab im Rahmen einer Veranstaltung über Inhalte, Ablauf und Voraussetzungen der Qualifizierungsmaßnahme informieren:

Termine:         Donnerstag, 20. August 2020, 18 Uhr

Ort:                 55481 Kirchberg, Marktplatz 5, Rathaus Raum 209

Die Veranstaltung ist kostenfrei.

Bei Interesse an den Informationsveranstaltungen melden Sie sich bitte bis Mittwoch, 19. August 2020 per E-Mail an bei Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. oder bei Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. an.

Offener Stammtisch - InGe Wohnprojekt - Mehr als gute Nachbarschaft

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Wir laden herzlich ein zum Stammtisch am Freitag, dem 7.August 2020 um 18:00Uhr .

Auch diesmal freut sich InGe wieder sehr auf sowohl bekannte Gesichter als auch Neuinteressierte ob Singles, Paare, Alleinerziehende oder Familien.

Gerne melden Sie sich dazu bei uns an unter Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. .

Mitmacher und Interessierte treffen sich um 18 Uhr im Biergarten des Restaurants Afroditi im Burgstadthotel in Kastellaun, Südstr.34.

Im neuen Baugebiet Burgblick Mitte entsteht ein außergewöhnlich schönes Ensemble von 5 Häusern mit insgesamt 16 Wohnungen in verschiedenen Größen für Jung und Alt, Singles, Paare und Familien. Es gibt ein separates, gemeinsam genutztes Haus mit großem Gemeinschaftsraum,  Gästeappartement,  Dachterrasse, Sport- und Spielraum, Sauna, Waschraum, Werkstatt und Lager. Großer Wohn-Garten, Platz für Kinder, Natur vor der Tür, fußläufig gelegen zur Innenstadt.

Die ansprechende Architektur gibt Raum sowohl für Kommunikation als auch für Individualität.

Mehr Infos unter www.inge-wohnprojekt.de. Telefonischer Kontakt: 02605 6 77 90 57.

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