Freitag, 29. Mai 2020

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Einwohnermeldeamt Boppard geschlossen

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Im Bereich des Meldewesens wird landesweit ein neues Fachverfahren eingeführt.

Daher ist das Einwohnermeldeamt in der Zeit vom 27.05.2020 bis einschließlich 03.06.2020 geschlossen.

Ab dem 04.06.2020 stehen Ihnen die Mitarbeiterinnen gerne wieder zur Verfügung.

Bitte beachten Sie, dass auf Grund der aktuellen Situation ein Besuch des Einwohnermeldeamtes nur nach vorheriger Terminvereinbarung (Telefon: 06742/10364) möglich ist.

Zuschüsse für Altbausanierung, Scheunenumbau und Abriss

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Für die Sanierung eines Altbaus, den Umbau einer Scheune zu Wohnraum oder den Gebäudeabriss gibt es pro Objekt bis zu 30.000 EUR Zuschuss aus dem Dorferneuerungsprogramm.

Förderanträge können die Bauherren bei der Kreisverwaltung stellen. Voraussetzung dafür ist, dass mit den Bau- bzw. Abrissarbeiten noch nicht begonnen wurde. Zudem muss es sich bei der geplanten Sanierungs- oder Umbaumaßnahme um eine komplette Instandsetzung des Gebäudes vom Dach über Fenster und Fassade bis hin zum Innenausbau handeln. Bauunterhaltungsmaßnahmen, Schönheitsreparaturen oder die Ausführung von nur einzelnen Gewerken sind nicht förderfähig. Gestalterische Details im Hinblick auf die Dacheindeckung, die Fensterformate und die Fassadengestaltung sind vor Antragstellung mit der Kreisverwaltung abzustimmen. Die Fördersätze liegen bei 35% der förderfähigen Baukosten für Sanierungsmaßnahmen und bei maximal 153 EUR/m² für die neu geschaffene Wohnfläche.

Gebäude, die abgerissen werden sollen, sollten bereits über einen längeren Zeitraum ungenutzt sein und müssen einen städtebaulichen Missstand darstellen. Der Rückbau wird mit 35% der Abriss- und Entsorgungskosten bezuschusst. Ortsbildprägende sowie denkmalgeschützte Gebäude sind von einer Abrissförderung ausgeschlossen.

Weitere Informationen erhalten Sie bei der Kreisverwaltung Rhein-Hunsrück-Kreis, Frau Simone Klein, Telefon 0 67 61 82 854,

Weinhexennacht in Oberwesel in diesem Jahr als Mitmach-Aktion

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»Ja, ist denn schon Mai?« fragt sich Weinhex’ Catharina I. und guckt verwundert aus ihrem Fass. Wegen Corona konnte in Oberwesel keine Weinhexennacht am 30. April gefeiert werden, also konnte auch die alte Weinhex’ nicht verbrannt werden. Das muss natürlich nachgeholt werden – Corona-gerecht und unter höchsten Sicherheitsvorkehrungen.

In einem Video zeigt Weinhex’ Catharina, wie das geht: Einfach im Internet auf www.oberwesel.de/weinhex die Weinhex’ als Ausmalvorlage herunterladen und ausdrucken. Dann nach eigenem Geschmack ausmalen und die Weinhex ausschneiden. Die fertige Weinhex’ muss jetzt nur noch verbrannt werden, natürlich unter Aufsicht und mit der gebotenen Umsicht.

Andreas Mollink, Fachmann für Feuerwerke und Hexenverbrennungen, zeigt in dem Video, wie das geht, tatkräftig unterstützt und abgesichert von der Feuerwehr Oberwesel.

Jetzt kann jeder mitmachen und die alte Weinhex mit verbrennen und Fotos und Videos davon posten, zum Beispiel auf Facebook oder Instagram. Wenn die Hashtags #weinhexvonwesel und #wennrausdannrhein verwendet werden, nehmen die Teilnehmer automatisch am Gewinnspiel teil. Teilnahmeschluss ist am 27. Mai 2020. Unter allen Teilnehmern, die Fotos oder Videos unter Verwendung der beiden Hashtags gepostet haben, werden drei Gewinner per Los ermittelt.

So kann die Weinhex’ von Oberwesel auch für das neue Jahr eine reiche Ernte und Glück für die Winzer versprechen. Das Video und die Ausmalvorlage sind unter www.oberwesel.de/weinhex und den Social-Media-Kanälen der Stadt abrufbar. In bereits gedruckter Form können diese auch bei der Tourist-Information Oberwesel, Rathausstraße 3, abgeholt werden.

Jugend bewegt sich

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Im Rhein-Hunsrück-Kreis gibt es Vieles zu entdecken. Das Motto der Kreisverwaltung Rhein-Hunsrück-Kreis „Hier leb‘ ich gern!“ trifft das sehr gut.
Unser Alltag ist häufig vollgepackt und wir nehmen uns nicht die Zeit, unsere Umgebung in Ruhe zu erkunden. Gerade verbringen wir mehr Zeit zu Hause und in unserem Wohnort. Da lohnt es sich bestimmt mal genauer hinzuschauen. Mit dem Online-Projekt „Jugend bewegt sich“ möchten wir Jugendliche einladen, mit uns ihre Eindrücke zu teilen. Wie sieht es in ihrer Umgebung aus? Haben sie einen Lieblingsplatz? Wie erkunden sie die Heimat? Zu Fuß, mit dem Rad? Oder bewegen sie sich ganz anders? Was gefällt ihnen besonders in ihrer Heimat? Was ist gerade ganz anders als sonst?

„Jugend bewegt“ ist ein internationales Leaderprojekt in Kooperation mit der finnischen Partnerregion um Mänttä-Vilppula. Ein geplanter Jugendaustausch in diesem Jahr musste aufgrund der aktuellen Situation in das nächste Jahr verschoben werden.

Um auch digital in Kontakt mit den Jugendlichen aus unserem Landkreis zu kommen, haben wir das Video-Projekt „Jugend bewegt sich“ ins Leben gerufen.

Mit einem kurzen Video können Interessierte ihre Umgebung vorstellen, ihren Wohnort oder ihren Lieblingsort im Landkreis zeigen. Wir wollen sehen, was die Jugendlichen gerade bewegt. Falls andere Personen im Video zu sehen sind als sie selbst, müssen diese natürlich damit einverstanden sein.

Auf unserem Instagram-Profil jugend_bewegt_rhk und auf youtube wurde das erste Video veröffentlicht. Die entsprechenden Links sind über unsere Webseite www.kreis-sim.de/Aktuelles/Jugend-bewegt zu finden.

Für „Jugend bewegt sich“ hat die Projektleiterin Lina Weinheimer ihren Heimatort Gondershausen vorgestellt.

Seid dabei! Nehmt ein kurzes Video auf und sendet es an uns. Auf unserer Webseite und bei Instagram unter jugend_bewegt_rhk können wir das Video dann veröffentlichen. Die ersten 20 Einsender erhalten für ihr Video eine „Jugend bewegt“ – Trinkflasche, super für den Sommer unterwegs. Wir freuen uns auf viele tolle Beiträge!

Wer uns ein Video schicken möchte oder eine Frage dazu hat, meldet sich bitte bei Lina Weinheimer (Telefon  0676182  206, E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. )

SGD Nord: Naturschutz im Landkreis Ahrweiler wurde 2019 mit rund 120.000 Euro unterstützt

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Der Klimawandel schreitet voran. Viele Tier- und Pflanzenarten werden seltener oder drohen ganz auszusterben. Vor diesem Hintergrund und um dieser unerfreulichen Entwicklung entgegenzuwirken wird der Schutz der Natur immer wichtiger. „Die Struktur- und Genehmigungsdirektion Nord hat dabei als Oberer Naturschutzbehörde eine wichtige Rolle, denn sie begleitet viele Naturschutzprojekte nicht nur fachlich, sie hilft auch dabei, diese finanziell umzusetzen“, erklärt Dr. Ulrich Kleemann, der Präsident der SGD Nord. So auch im Landkreis Ahrweiler.

Im vergangenen Jahr 2019 sind durch die SGD Nord und im Auftrag des Ministeriums für Umwelt, Energie, Ernährung und Forsten Fördermittel in Höhe von rund 120.000 Euro für Naturschutzmaßnahmen im Landkreis Ahrweiler ausgezahlt worden. „Durch die vielseitigen Projekte tragen wir zum Erhalt von Ökosystemen bei und helfen sogar dabei, einzelne Lebensräume wieder herzustellen“, so Dr. Kleemann.

Im Kreis Ahrweiler wurden zum Beispiel die Lohrsdorfer Orchideenhänge fachgerecht gemäht und abgeräumt. „Dadurch verhindern wir, dass Stauden und Gebüsche zurückkehren und sorgen dafür, dass die landesweit bedeutsamen Orchideenrasen erhalten bleiben“, erklärt SGD-Nord-Vizepräsidentin Nicole Morsblech, die der Abteilung Raumordnung, Naturschutz und Bauwesen vorsteht.

Auch in das Naturschutzgebiet Bausenberg bei Niederzissen flossen Fördergelder. Dort wurden Büsche in ehemaligen Steinbrüchen entfernt. Denn die nach Süden ausgerichteten Flächen bieten Eidechsen und Heuschrecken wie der Gottesanbeterin durch ihr warm-trockenes Mikroklima einen idealen Lebensraum. Und eben jener Lebensraum war durch die fortschreitende Verbuschung gefährdet.

Weiter Infos unter: www.sgdnord.rlp.de

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