Neue Corona-Regeln gelten im Rhein-Hunsrück-Kreis ab dem 24. August

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In der 25. Corona Bekämpfungsverordnung Rheinland-Pfalz greift ab Montag, 23. August, ab einer Inzidenz von 35 zur Vermeidung eines weiteren Anstiegs der Infektionszahlen die „3G Regel“ (Zugang nur für geimpfte, genesene oder getestete Personen) als Zugangsvoraussetzung für Einrichtungen und Veranstaltungen.

Im Übrigen bleibt es im Wesentlichen bei den bereits bisher in der 24. Corona-Bekämpfungsverordnung Rheinland-Pfalz geregelten Maßnahmen.

Über- oder unterschreitet in einem Landkreis oder einer kreisfreien Stadt an drei aufeinander folgenden Tagen die vom Landesuntersuchungsamt veröffentlichte Sieben-Tage-Inzidenz den Wert von 35, so treten diese Maßnahmen an dem übernächsten Tag in Kraft. Sonn- und Feiertage unterbrechen nicht die Zählung der nach Satz 1 maßgeblichen Tage.

Im Rhein-Hunsrück-Kreis wird die Inzidenz seit Freitag, 27. August überschritten und folglich werden die neuen „3G-Regeln ab Dienstag, 24. August 2021, im Landkreis wirksam.

Das heißt, wer nicht geimpft oder genesen ist, muss bei Aktivitäten in Innenräumen einen Test-Nachweis vorweisen. Kinder bis 14 Jahren sind von der Testpflicht ausgenommen, ebenso Schülerinnen und Schüler.

Die Testung kann durch einen zertifizierten PCR-Test oder Schnell-Test und (bis auf wenige Ausnahmen) durch einen Selbsttest erfolgen.

Kontakte sollen weiterhin begrenzt werden und vorzugsweise im Freien stattfinden.

Private Zusammenkünfte sollen in der eigenen Wohnung oder eigenen geschlossenen Räumlichkeiten auf 25 Personen (wobei geimpfte und genesene Personen sowie Kinder der Hausstände bis einschließlich 14 Jahre außer Betracht bleiben) begrenzt werden. Der Begriff der eigenen Wohnung bzw. der anderen eigenen geschlossenen Räumlichkeit umfasst das gesamte befriedete Besitztum, also auch den Garten.

Für einen im Anschluss an eine Bestattung stattfindenden. „Trauerkaffee“ gelten die Regelungen für private Veranstaltungen und Feiern.

Die bislang für diese Zusammenkünfte geltende Personenbegrenzung wurde aufgehoben.

Zur Verhinderung der Verbreitung des Coronavirus gilt für alle Anwesenden die Maskenpflicht.

Für eine stattfindende Hochzeitsfeier gelten die Regelungen für private Veranstaltungen und Feiern (§ 3 Abs. 2).

Auch für standesamtliche Trauungen entfällt die Personenbegrenzung. Da standesamtliche Trauungen regelmäßig in engen Räumlichkeiten, in denen ein erhöhtes Infektionsrisiko besteht, stattfinden, gilt zudem im Innenbereich die Testpflicht. Diese kann ausnahmsweise nicht durch einen Selbsttest erfüllt werden.