Freitag, 10. Juli 2020

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Alexandra Müller: Seit 25 Jahren in städtischen Kitas beschäftigt

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Aus den Händen von Neuwieds Bürgermeister Michael Mang nahm Alexandra Müller die Urkunde entgegen, mit der das Land Rheinland-Pfalz ihr Dank und Anerkennung für treue Dienste an der Allgemeinheit ausspricht. Müller ist seit 25 Jahren bei der Stadtverwaltung Neuwied als Erzieherin beschäftigt. Erste Erfahrungen sammelte sie einen Tag nach ihrer Abschlussprüfung in der Kindertagesstätte Engers, bevor sie das „Kinderschiff“ in der Innenstadt bestieg, wo sie bis 2013 blieb. Seit fast sieben Jahren ist Müller, die in Niederbieber wohnt, nunmehr auf dem Heimbach-Weiser „Kinderplanet“ zu Hause. Sie könne sich nichts anderes vorstellen als mit Kindern zu arbeiten, betonte die erfahrene Erzieherin. „Ich bin froh, dass ich diesen Berufsweg eingeschlagen habe.“ Interessante Gespräche über die Veränderungen in der Erzieherausbildung und den heutigen Bedürfnissen von Kindern, Eltern und Personal bildeten den Rahmen einer kleinen Feierstunde, bei der Müller auch ein Blumen- und Weinpräsent erhielt. Auch der Personalrat übergab ein kleines Präsent. Bürgermeister Mang unterstrich, dass er sich auf die weitere Zusammenarbeit mit Alexandra Müller freue.

Junge Erwachsene treffen sich digital in der AnsprechBAR

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Seit Beginn der Corona-Pandemie hat sich auch der Alltag für viele junge Erwachsene radikal verändert: das Studium findet vor dem PC statt und nicht mit Freundinnen und Freunden im Hörsaal und auf Partys. Wer Homeoffice gegen Großraumbüro tauscht, dem fehlen die Kollegen und Kolleginnen. Und auch privat sind momentan viele Aktivitäten mit einer größeren Clique nicht möglich. Selbst wer gerne Bücher liest und Netflix schaut – irgendwann fällt einem ohne den Kontakt zu Gleichaltrigen die Decke auf den Kopf. Da macht sich oft Einsamkeit breit – gerade auch bei den Menschen zwischen 20 und 40 Jahren.

Für diese Zielgruppe hat sich eine Initiative bestehend aus evangelischen und katholischen Seelsorger und Seelsorgerinnen sowie engagierten jungen Erwachsenen aus dem Raum Koblenz, die selbst zwischen 20 und 40 Jahren alt sind, zusammengeschlossen und vor zwei Jahren die so genannte „AnsprechBAR“ gegründet. Gemeinsam mit jungen Erwachsenen trafen sie sich bis zur Coronakrise in Cafes, auf Festivals oder eben in Bars – um Gemeinschaft zu ermöglichen und einen Raum für Sinnfragen zu öffnen. Mit dem Lockdown ist dieser Raum nun ein digitaler: Seit Ende März treffen sich die jungen Erwachsenen wöchentlich vor ihrem Bildschirm in Form einer Videokonferenz – zur „BARhockerabend – Couchedition“.

Zu Beginn prosten sich alle mit ihrem Lieblingsgetränk zu und dann verbringen sie einen entspannten Abend zusammen, auch wenn es sich jede und jeder in ihrem und seinem eigenen Wohnzimmer gemütlich gemacht hat. Das Motto: gemeinsam statt einsam. Insgesamt haben sich seit Beginn der Corona-Pandemie schon über 50 verschiedene junge Erwachsene von ihrem zu Hause in die digitale „AnsprechBAR“ eingeloggt. Manche davon jede Woche, andere nur einmal. Jede und jeder wie er und sie will. Und auch die Themen variieren: Mal motiviert die „Frage der Woche“, die sich ein Teilnehmer stets neu überlegt, zum Beispiel: „Wenn dein Leben ein Cocktail wäre, was wäre drin?“ Mal gibt es einen besonderen Gast.

So war es auch als Christopher Schacht mit dabei war. Der heute 26-jährige Bestsellerautor ist einmal um die Welt gereist – mit einem Budget von gerade mal 50 Euro! Natürlich lange vor Corona. Die Teilnehmer und Teilnehmerinnen beim digitalen BARhockerabend löcherten Christopher Schacht mit ihren Fragen. Auch über den kompletten Sommer findet jeden Donnerstag um 20 Uhr ein BARhockerabend als Couchedition statt. Zu diesem kostenfreien Angebot braucht man nur ein internetfähiges Gerät mit Kamera- und Lautsprecherfunktion.

Die aktuellen Termine gibt es auf der Homepage www.ansprech-bar.de und auf den social-Media-Kanälen der „AnsprechBAR“ auf facebook und Instagram. Interessierte können sich ganz einfach per E-mail über Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. anmelden.

Stellvertretender Kreiskämmerer ist nun Pensionär

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Landrat Achim Hallerbach verabschiedet langjährigen Mitarbeiter Werner Meurer

Kreis Neuwied – Begleitet von vielen guten Wünschen tritt der stellvertretende Leiter der Finanzabteilung des Kreises, Werner Meurer, in den Ruhestand. Nach 44 Jahren in Diensten des Landkreises Neuwied verabschiedete Landrat Achim Hallerbach den erfahrenen Beamten mit herzlichen Worten und guten Wünschen. Den Übergang in den neuen Lebensabschnitt nahm der Landrat zum Anlass, Werner Meurers beruflichen Werdegang noch einmal Revue passieren zu lassen.

Und der berufliche Lebenslauf ist nicht ganz alltäglich, zumindest für einen „klassischen“ Verwaltungsbeamten. Nach dem Abitur und Wehrdienst kam Werner Meurer 1976 als „Anwärter für den gehobenen Dienst“ zum damaligen Landratsamt. Seine ersten beruflichen Stationen führten ihn über das Personalmanagement und die Organisation recht schnell zur damaligen EDV-Stelle – dem Vorläufer der heutigen Stabsstelle „Digitalisierung“.

Technisch versiert, neuen Entwicklungen gegenüber aufgeschlossen und als guter Autodidakt wurde aus dem Verwaltungsbeamten Werner Meurer ein IT-ler.

Als Referatsleiter trieb er den Einsatz neuer Technologien in der Kreisverwaltung voran – wichtige Grundelemente für die moderne Verwaltung als effizienter Dienstleister für die Bürgerinnen und Bürger. 2002 schließlich wechselte er zum Kommunalen Finanzmanagement und war dort u.a. für die Betreuung des Kreiswasserwerkes zuständig.

Meurer habe in seinem Berufsleben unglaubliche Flexibilität bewiesen. Als Beamter für die Rechtsanwendung ausgebildet, habe er frühzeitig erkannt, dass mit den neuen Technologien auch in der Verwaltung neue Zeiten anbrechen mussten. Landrat Hallerbach unterstrich: „Werner Meurer hat viel Herzblut in den Aufbau der digitalen Transformation unserer Verwaltung gelegt.“

Als dieser Prozess auf einen guten Weg gebracht war, wechselte Meurer in die Finanzabteilung und sah sich dort mit der nächsten „Mammutaufgabe“ konfrontiert, die ehemals kameralistische Haushaltsführung auf die Doppische zu begleiten.

„Mit Ihnen verlässt nicht nur ein innovativer Kopf, sondern auch ein überaus besonnener und humorvoller Kollege unser Haus, ein echtes Vorbild. Wir sagen von Herzen „Dankeschön“ und verabschieden Sie mit den besten Wünschen in einen aktiven Ruhestand“, so Landrat Achim Hallerbach an den Neu-Pensionär.

Dr. Jan Bollinger und René Bringezu (AfD) zu Lefkowitz (SPD):

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Schlechter Verlierer sollte aus Fehlern lernen und undemokratische Ausgrenzung beenden!

Die Neuwieder Rhein-Zeitung berichtet von einem Telefongespräch mit dem Landtagsabgeordneten und Vorsitzenden der SPD-Fraktion im Neuwieder Stadtrat Sven Lefkowitz anlässlich der Diskussion in SPD-Stadtvorstand und Stadtratsfraktion über die Causa Mang. Die Rhein-Zeitung konstatiert Lefkowitz einen Eindruck der „Niedergeschlagenheit und Erschöpfung“ und zitiert ihn bezüglich der AfD mit den Worten „Sie steht nicht zu ihren Aussagen, sondern spielt Spielchen.“

Dazu der stellvertretende Landesvorsitzende der AfD Rheinland-Pfalz und Kreisvorsitzende der AfD Neuwied Dr. Jan Bollinger: „Vielleicht haben seine nachvollziehbare Niedergeschlagenheit und Erschöpfung Herrn Lefkowitz zu diesem törichten Versuch verleitet, der AfD sein eigenes Versagen in die Schuhe zu schieben. Landes- und bundesweit wurde der SPD in Neuwied und Rheinland-Pfalz von Medien wie der Rhein-Zeitung ein ‚tölpelhaftes‘ Vorgehen in der Causa Mang attestiert. Wie die Rhein-Zeitung in einem ausführlichen Bericht zur Causa Mang als Tagesthema am Samstag richtig ausführte, ist die versuchte Isolation der AfD durch unter anderem Herrn Lefkowitz ein wesentlicher Grund dafür, dass die AfD für ihn eine ‚Blackbox‘ darstellt. Wenn Herr Lefkowitz jeden Kontakt vermeidet und nur einzelne Aussagen aus der Presse kennt, muss er sich nicht wundern, wenn er das Verhalten der AfD falsch einschätzt. Von einem der letzten guten Köpfe der SPD Helmut Schmidt stammt das Zitat ‚wer miteinander redet, schießt nicht aufeinander.‘ Die Fallhöhe der SPD seit Schmidt ist gewaltig.“

Der Vorsitzende der AfD-Fraktion im Neuwieder Stadtrat René Bringezu ergänzt:

„Jeder kann Fehler machen, man sollte sie aber nicht wiederholen. Mit der beabsichtigten Fortführung der Ausgrenzung der AfD zeigt sich Lefkowitz als schlechter Demokrat und wiederholt den Fehler, der zu seinem selbst verschuldeten Desaster in der Causa Mang geführt hat. Unsere AfD-Fraktion im Neuwieder Stadtrat vertritt 10,3% der Neuwieder Bürger und hat sich stets konstruktiv und für Gespräche aufgeschlossen gezeigt.“

Dr. Bollinger und Bringezu sind sich einig:

Die versuchte Ausgrenzung der AfD-Parlamentarier ist undemokratisch und bürgerfeindlich und schadet unserer Demokratie und unserem Gemeinwesen, wie die Causa Mang gezeigt hat. Wenn die etablierten Parteien so demokratisch wären, wie sie es sich selbst attestieren, würden sie dem Hinweis von Medien wie der Rhein-Zeitung, der FAZ und der Welt folgen und ihre undemokratische, bürgerfeindliche und verantwortungslose Ausgrenzungspolitik gegenüber unserer Bürgerpartei beenden. Konstruktive Politik für den Bürger bedeutet, unabhängig vom Antragsteller jedem Antrag zuzustimmen, der im Sinne des Gemeinwesens ist, so versteht und praktiziert es die AfD auf allen politischen Ebenen seit Jahren. Die etablierten Parteien sollten aus der Causa Mang lernen und ihre undemokratische und verantwortungslose Ausgrenzung der AfD beenden!

Neuwieder Kreisverband der AfD

Französisches Flair lockt in die Innenstadt

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Ein Juli in Neuwied ohne französisches Flair? Undenkbar! Obwohl die Corona-Pandemie dafür sorgt, dass auch der beliebte Französische Markt nicht wie geplant stattfinden kann, müssen die Neuwieder und ihre Gäste nicht ganz auf einen Gruß aus dem Nachbarland verzichten. Das Amt für Stadtmarketing bietet nämlich für Samstag, 25. Juli, die Möglichkeit, ein Paket mit französischen Spezialitäten auf Vorbestellung zu erwerben - nach dem Motto: „Vive la France – á la maison“.

Doch das Amt hat noch mehr vor, es soll nicht nur beim bloßen Abholen bleiben. So ist es zurzeit in intensiven Gesprächen mit Restaurant- und Café-Betreibern der Innenstadt. Ziel ist es, ein Angebot unter dem Motto „Schlemmen und Genießen wie Gott in Frankreich" auf die Beine zu stellen. Restaurants und Cafés sollen am 25. Juli typisch französische Speisen und Getränke offerieren. Das kann vom Frühstück mit Café américain und Baguette über Kaffee und Kuchen mit Café au lait und Brioches bis hin zum Abendessen mit vollmundigen Weinen und einem Coq au vin. Den Ideen sind keine Grenzen gesetzt. Das genaue Angebot findet sich zeitnah unter www.neuwied.de/franzoesischer-markt.html

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