Samstag, 26. Mai 2018

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Musik und Wein harmonieren an besonderen Orten

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Wandelkonzert am 8. Juni mit vier Bluesbands bei freiem Eintritt

Musik und Wein bilden eine großartige Kombination – erst recht, wenn man beides

vor ansprechender Kulisse genießen kann. Mit der Veranstaltungsreihe „Musik und Wein an besonderen Orten“ rücken Lahnstein, Koblenz, Bendorf und Neuwied, die Städte der Kulturregion Mittelrhein, ihre Stärken in den Vordergrund und laden Besucher bei freiem Eintritt zu Kultur und Genuss an ausgewählten Stätten.

Am Freitag, 8. Juni, ist zunächst Neuwied als Gastgeberin an der Reihe. Und die stellt an diesem Abend die verschiedenen Spielarten des Blues in den Mittelpunkt. Vier Bands treten zwischen 18 und  22 Uhr zeitversetzt in vier verschiedenen, bereits von der beliebten Veranstaltung „Kunst im Karree“ bekannten historischen Innenhöfen im Stadtzentrum auf. Den Auftakt macht um 18 Uhr im Kirchhof der Marktkirche „Violet Rage“, die Band um den Heimbach-Weiser Schlagzeuger Wolfgang Gniffke. Die vier Musiker, die nach einer längeren berufsbedingten Pause wieder auf die Bühne zurückgekehrt sind, spielen Bluesrock britischer Prägung.

Im Kunsthof Dani, Pfarrstraße 26, geben von 19 bis 21 Uhr „Straight“ ihre Visitenkarte ab. Sie stehen für schnörkellosen Rock der 70er- und 80er-Jahre, Ausflüge in die Welt der ruhigen  Bluessongs inklusive. Im „Straight“-Repertoire finden sich zudem Deutschrock-Nummern. Das Weinhaus Adams ist bekannt für seine hervorragenden Weine und seine angenehme Atmosphäre. Dort zelebrieren von 20 bis 22 Uhr „Blues Affair“ gut abgehangenen Bluesrock. Die Musiker servieren Coverversionen von B.B. King, Muddy Waters, Eric Clapton und Gary Moore  – ohne viel Schnörkel und von rotzig frech bis sanft beseelt. Ebenfalls von 20 bis 22 Uhr ist im Hof SIT Schmitt die Steve Taylor Blues Band zu Gast. Ihre Songs reichen vom klassischen Chicago-Blues der 50er- und 60er-Jahre über treibenden Boogie bis hin zu eigenen Interpretationen von Songs wie „Purple Rain“ oder „Billie Jean“. Die fünf Musiker kommen aus dem Raum Koblenz und feiern ihren „Rhine-Mosel-Delta Blues“.

Der Eintritt zu den Konzerten ist frei. Mehr Musik und Wein an besonderen Orten gibt es am10. Juni in Koblenz, am 15. Juni in Bendorf und am 16. Juni in Lahnstein.

Mit dem „Sofortprogramm Pflege“ Pflegesituation nachhaltig verbessern

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Erwin Rüddel: „Konsequentes, zukunftsorientiertes überzeugendes Konzept“

Kreisgebiet. Der heimische CDU-Bundestagsabgeordnete und Vorsitzende des Gesundheitsausschusses im Berliner Bundesparlament Erwin Rüddel hat am Konzept des Sofortprogramms Pflege intensiv mitgearbeitet. „Dabei sind viele Anregungen und Erfahrungen mit Pflegekräften aus meinem Wahlkreis Neuwied/Altenkirchen mit eingeflossen. Insofern ist das ein guter Schritt für die Einrichtungen in den beiden Landkreisen die Dinge weiter voranzutreiben. Gleichwohl werde ich im Gesetzgebungsverfahren mit der Pflege vor Ort im regen Austausch bleiben“, teilt Rüddel aktuell mit.

Der Gesundheitspolitiker ergänzt: „Wie versprochen: Die Arbeit der Menschen, die unsere Eltern und Großeltern und gegebenenfalls uns selbst einmal pflegen, hat unsere Wertschätzung. Ich begrüße es sehr, dass im Eckpunktepapier des Bundesgesundheitsministers Jens Spahn die Pflege im Krankenhaus und in der stationären Langzeitpflege gleichermaßen in den Blick genommen wird.“

Denn in den letzten Jahren ist es zu einer enormen Arbeitsverdichtung und damit auch Arbeitsbelastung für hunderttausende Beschäftigte in der Alten- und Krankenpflege gekommen. Mit einem Sofortprogramm, das zum 1. Januar 2019 in Kraft treten soll, wird ein aktiver Schritt für eine bessere Personalausstattung und für bessere Arbeitsbedingungen in der Kranken- und Altenpflege vollzogen.

„So ist für die Pflege am Krankenbett die vollständige Refinanzierung jeder aufgestockten Stelle ebenso eine maßgebliche Verbesserung wie die vollständige Kostenübernahme für Tarifsteigerungen schon ab diesem Kalenderjahr“, sagt der Gesundheitspolitiker.

Die Ausgliederung der Personalkosten aus den DRG-Pauschalen bis 2020 umzusetzen sei ambitioniert, aber machbar. „Bei allen Maßnahmen werden wir die Kliniken nachweisen lassen, dass entsprechende finanzielle Mittel auch tatsächlich bei den Pflegekräften ankommen“, betont der heimische Parlamentarier.

In Einrichtungen der Altenpflege sollen 13.000 neue Stellen geschaffen werden. Rüddel: „Wir gehen damit bewusst über die im Koalitionsvertrag zugesagten 8.000 Stellen hinaus, damit alle Einrichtungen von dieser sofortigen Unterstützung, für die die gesetzliche Krankenversicherung unverzüglich die Kosten übernimmt, direkt profitieren können. Dabei ist uns allen klar, dass diese Sofortmaßnahmen nur erste Schritte sind, um die Situation in der Pflege nachhaltig zu verbessern und die Pflegeberufe attraktiver zu machen.“

Eine Entlastung der Pflege werde durch Investitionen in Digitalisierung angestrebt. Eine bessere Zusammenarbeit mit niedergelassenen Ärzten soll die Pflege entlasten.

Insgesamt geht es um eine wirksame Steigerung der Attraktivität von Kranken- und Altenpflege, verbunden mit einer besseren Vereinbarkeit von Familie und Beruf für die Pflegekräfte.

„Deswegen geben wir gleichzeitig die Zusage, dass wir in den kommenden Jahren daran arbeiten werden, beispielsweise in einer konzertierten Aktion mit den Tarifpartnern und mit der Einführung von Personaluntergrenzen“ sagt der Bundestagsabgeordnete. Dies gelte für alle bettenführenden Abteilungen im Krankenhaus sowie der Entwicklung  verbindlicher Personalbemessungsinstrumente für die Langzeitpflege.

„Der Dialog mit der Pflege ist mir absolut wichtig, auch um zu sehen wie und ob das ‚Sofortprogramm Pflege‘ im Praxistest bei den Menschen vor Ort ankommt. Konkret heißt dies, dass ich bereits über den Sommer hinweg von der Pflege vor Ort weitere Anregungen aufnehme“, bekräftigt Erwin Rüddel.

„Live Lounge“ holt Comedy vom Feinsten auf die Bühne

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Drittes Paket der Veranstaltungsreihe präsentiert vier Künstler

Konzert beim ersten, Poetry Slam beim zweiten Mal: Fehlt nur noch der Comedy-Abend, um den Dreierpack der neuen „Live Lounge“-Reihe im städtischen Jugendzentrum Big House gehaltvoll abzurunden. Und der geht am Freitag, 15. Juni, über die Bühne.

Das Neuwieder Kulturkollektiv als Veranstalter der „Live Lounge“ bittet für diesen Abend vier Fachleute auf die Bühne: Falk Schug hat sich in der Szene durch Auftritte bei „Nightwash“ einen guten Namen gemacht. Lebensnah und mit trockenem Humor berichtet der angehende Sozialpädagoge von seiner aufreibenden Arbeit bei Familien mit Förderbedarf und von seinen Versuchen, deren Kinder auf den rechten Weg zu führen. Merlin Schmidt zählt mit seinen 18 Jahren mit Abstand zu den jüngsten Comedians im Land. Er ist seinem erschreckend komischen Leben im Grunde genommen hilflos ausgeliefert. Eine Erfahrung, die Schmidt zum Stand-up-Comedian hat werden lassen, der mit Schülerklamauk rein gar nichts am Hut hat.

Amir Shabazz wiederum ist ein Comedian mit muslimischen Hintergrund. Das heißt: Er hat Einblick in verschiedene Kulturen und steht so schnell zwischen den Stühlen. Das ist anstrengend, aber auch komisch. Ob Vorurteile, Ernährungsdebatten oder Medienkritik – Amir findet den Alltagsirrwitz in fast jeder Situation. Jens Heinrich Claassen ist Stammgast bei „Nightwash“ und im Quatsch Comedy Club. Eine gehörige Portion Selbstmitleid und ein gerüttelt Maß an Enthusiasmus  zeichnen seinen Auftritt aus, aber auch kompetentes Klavierspiel. Sein Programm wirkt auf die Zuhörer gleichermaßen spontan wie impulsiv.

Das Programm am 15. Juni beginnt um 20 Uhr, Einlass ist ab 19.30 Uhr. Der Eintritt kostet 5 Euro. Wer Interesse hat, bei der Initiative Kulturkollektiv mitzuwirken, meldet sich bei Tanja Buchmann, E-Mail Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. , Tel. 02631  802 172, oder Jonas Kern, E-Mail Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. , Tel. 02631 802 734.

SPD Fraktion im Stadtrat Neuwied

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Mit Verwunderung stellten die Sozialdemokraten fest, dass der Wasserpark im Stadtteil Feldkirchen erst zum 31. Mai 2018 öffnen wird. Nur wenn man vor dem Eingang des Wasserparkes angekommen war, wurden die Besucher mit einem kleinen Schild auf diesen Tatbestand hingewiesen. Bis vor kurzem stand auf der Web-Seite noch, dass die Vorsaison den Mai und Juni beträfe. Wohl nur auf die Nachfrage hin, wurde die Web-Seite aktualisiert und von nötigen Reparaturen gesprochen.

Die SPD-Fraktion wandte sich daraufhin an den Geschäftsführer der Stadtwerke als Betreiber des Wasserparkes und fragte nach den Gründen der verspäteten Öffnung und der mangelnden Information der Besucher.

Dazu die die stellvertretende Fraktionsvorsitzende und Ratsmitglied aus Feldkirchen Hannelore Gröhbühl:„Wann war die Notwendigkeit einer Reparatur zu erkennen? Hätten diese nicht zeitgerechter durchgeführt werden können und was war defekt, das eine Schließung des Wasserparkes bis 31. Mai notwendig macht?“

Fraktionsvorsitzender Sven Lefkowitz pflichtet ihr bei und findet es schade, dass das gute Wetter im Mai und insbesondere an Pfingsten nicht ausgenutzt werden konnte. „Wir wollen hoffen, dass es in Zukunft wieder verlässliche Öffnungszeiten für die Attraktion der kleinen Gäste gibt und die entstandenen Irritationen durch die Beantwortung der gestellten Fragen ein Ende finden“, so Lefkowitz weiter.

„Leuchtturmprojekte“ in Digitalisierung und Bildung für ältere Menschen gesucht

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Erwin Rüddel: „Das ist ein wichtiges Projekt für diesen Personenkreis“

Kreisgebiet. „Die Bundesarbeitsgemeinschaft der Senioren-Organisationen e.V. (BAGSO) ist eine Organisation mit der ich seit Jahren konstruktiven Kontakt pflege und deren aktuelles Projekt ‚Leuchtturmprojekte‘ ich gerne unterstütze“, teilt aktuell der heimische CDU-Bundestagsabgeordnete Erwin Rüddel mit.

Ab sofort sucht die Servicestelle „Digitalisierung und Bildung für ältere Menschen“ der BAGSO auch im Kreis Neuwied „Leuchtturmprojekte“ aus den Bereichen Seniorenbildung und Digitalisierung. Dazu können sich gemeinnützige Organisationen und Initiativen bewerben. Die Organisatoren schreiben Fördergelder in Höhe von insgesamt 200.000 Euro aus.

40 „Leuchtturmprojekte“, die Bildungs- und Digitalisierungsangebote für ältere Menschen in den Vordergrund stellen, werden ein Jahr lang mit bis zu 5.000 Euro bezuschusst. So ermutigt die BAGSO besonders die Projekte eine Bewerbung einzureichen, die sich an schwer erreichbare Zielgruppen wenden.

„Beispielsweise an ältere Migrantinnen und Migranten, Seniorinnen und Senioren mit wenig Bildungserfahrung, ältere Menschen in ländlicher Region sowie körperlich, geistig oder seelisch beeinträchtigte Menschen“, konkretisiert der Abgeordnete.

Eine Expertenjury wählt nach Abschluss der am 30. Juni 2018 endenden Ausschreibung bis zu 40 innovative Projekte mit einem niedrigschwelligen Angebot für die Förderung aus. Die „Leuchtturmprojekte“ werden auf der Onlineplattform wissensdurstig.de als gute Beispiele aus der Praxis vorgestellt.

Die Informationsplattform der Servicestelle „Digitalisierung und Bildung für ältere Menschen“ bietet ab Ende Mai Informationen rund um Bildung und neue Medien im Alter. Dazu finden sich auf dem Portal Projektbeispiele sowie Tipps und Materialien für Bildungsanbieter. Eine Datenbank für Veranstaltungen, Kurse und Treffen bringt Seniorinnen und Senioren mit Bildungsanbietern in ihrer Nähe zusammen.

„Das Projekt ‚Leuchtturm‘ ist der richtige Ansatz in einer fortschreitend digitalisierten Welt, die gerade Chancen für einen immer älter werdenden Personenkreis schafft und sie damit an der Teilhabe einer kreativen Zukunft vermittelt. Das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend ist vordergründiger Unterstützer der BAGSO-Servicestelle“, bekräftigt Erwin Rüddel.

Bewerbungsunterlagen können online ausgefüllt werden unter: www.wissensdurstig.de

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