Dienstag, 02. Juni 2020

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Umweltministerium endlich im Boot – Petition übergeben

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Initiatoren Hahn und Lunar übergeben Petition in Mainz

Am 12.02.2019 konnten die beiden Initiatoren der Petition „Es reicht: Schluss mit dem Gestank ums Distelfeld“ unter Vermittlung des SPD-Landtagsabgeordneten Fredi Winter die gesammelten Unterschriften im Umweltministerium in Mainz übergeben. Hierfür standen Abteilungsleiter Dr. Eberle und Referatsleiter Schneichel vom zuständigen Bereich Kreislaufwirtschaft gerne zur Verfügung und ließen sich den Verlauf der Geschehnisse erklären.

Nach dem Start der Petition im August 2018, die im Anschluss an eine CDU-Bürgerversammlung als Ergebnis der anwesenden Bürgerinnen und Bürger angeregt worden war, kamen schnell fast 1.200 Unterschriften zusammen. Martin Hahn, CDU Fraktionschef im Stadtrat, und Conrad Lunar, SPDStadtverbandsvize, waren sich mit den vielen Unterstützern einig, dass die Beeinträchtigungen massiv die Lebensqualität aber auch den Wirtschaftsstandort schädigen.

Die Petition sollte die zuständige Aufsichtsbehörde, SGD Nord in Koblenz, zu einer verstärkten Prüfung der Firma SUEZ, die sich schnell als möglicher Verursacher kristallisierte, bewegen bzw. das vorgesetzte Umweltministerium in Mainz sollte der SGD Nord ein Tätigwerden anweisen.

Letztlich hatte der öffentliche Druck Erfolg und die SGD Nord kam ihrer Aufgabe nach.  Seit November 2018 sind kaum bzw. keine Gerüche zu verzeichnen und seit Januar 2019 ist die Anlage leergeräumt.

Im gemeinsamen Schlusswort waren sich die Initiatoren Hahn und Lunar, MdL Winter und die Ministeriumsvertreter einig, dass der zukünftige Weg auf sachlicher Ebene weitergegangen wird.  Seitens Hahn und Lunar wurde Zufriedenheit geäußert, schleißlich sei für die Bürgerinnen und Bürger erreicht worden, dass „es nicht mehr stinkt“ und das solle so bleiben. In jedem Fall werde man den Prozess um die Anlage (und auch mögliche Anschlussverwendungen) wachsam begleiten.

Keine Müllabfuhr an Rosenmontag – Wertstoffhöfe geschlossen

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Kreis Neuwied. Wie im Abfuhrkalender bereits veröffentlicht, wird die Müllabfuhr im Kreis Neuwied wegen Rosenmontag in der Woche von Rosenmontag 4. März bis Freitag 8. März auf den jeweils nachfolgenden Tag verlegt. Diese Regelung ist auch in der Müllwecker-App und den online-Abfuhrkalendern berücksichtigt. Die Wertstoffhöfe Linz, Neuwied und Linkenbach bleiben an Rosenmontag geschlossen. Infos unter Tel. 02631/803-308 (Kreisverwaltung Neuwied) oder unter www.abfall-nr.de.

Kontinuität statt Fluktuation: SWN und SBN ehren langjährige Mitarbeiter

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Herschbach: Wissen und Erfahrung wichtig für Betriebe und die Stadt

Neuwied. Fachkräfte sichern und fest ans Unternehmen binden, das ist der beste Weg, dem Fachkräftemangel zu begegnen. Bei den Stadtwerken und den Servicebetrieben Neuwied gelingt das. Einmal im Jahr ehren sie ihre Jubilare, die 25, 35 oder gar 45 Dienstjahre haben, sowie Mitarbeiter, die im Vorjahr in den Ruhestand gingen. 24 Mitarbeiter waren es dieses Mal.

Kontinuität statt Fluktuation sei ein Schlüssel zum Erfolg, wie Geschäftsführer Stefan Herschbach mit Vertretern von Betriebs- und Personalrat im Wirtshaus Deichblick unterstrich: „Der Druck ist enorm, die Unternehmen dem gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Wandel anzupassen. Der Mut, diesen Weg aktiv zu gehen, reicht nicht aus. Es braucht auch viel Erfahrung, um Innovation in die laufenden Prozesse zu integrieren. Das lernt man auf keiner Schule.“ Das Wissen der Mitarbeiter sei eine wichtige Ressource und gehe verloren, wenn man gute Mitarbeiter ziehen lasse: „Dann ist es nur selbstverständlich, langjährigen Mitarbeitern zu danken.“

34 Männer, Frauen und Kinder sind neue deutsche Staatsbürger

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Neuwied. Auch bei der letzten Einbürgerungsfeier des Jahres 2018 im Landkreis Neuwied gab es trotz trüben Winterwetters nur strahlende Gesichter.

34 Männer, Frauen und Kinder aus 18 Nationen waren gemeinsam mit Familienangehörigen und Freuden in den Max.-zu-Wied-Saal der Kreisverwaltung Neuwied gekommen.

Musikalisch feierlich eingestimmt durch Mirco Schrader von der Musikschule der Stadt Neuwied erhielten sie aus den Händen von Landrat Achim Hallerbach bei der ihre Einbürgerungsurkunden. Damit sind sie nun deutsche Staatsbürgerinnen und Staatsbürger und genießen vielfach auch die innerhalb der Europäischen Union die allen Unionsbürgern zustehende Freizügigkeit.

In seiner feierlichen Ansprache betonte Landrat Achim Hallerbach, dass einige der eingebürgerten Männer und Frauen für die Erlangung der deutschen Staatsbürgerschaft einen langen und schwierigen Weg  - durch behördliche Instanzen aber auch durch einige innere Entscheidungskonflikte  - hinter sich gebracht haben und damit ihre ganz besondere Verbundenheit zu Deutschland, zum Wertesystem bekennen.

Für ein gelingendes Miteinander warb der Landrat um Respekt vor den Errungenschaften unseres Landes und seinen Werten sowie für Offenheit und das Bewusstsein und die Bereitschaft, wichtiger Teil unserer Gesellschaft sein zu wollen.

Und der Landrat sprach den frisch eingebürgerten Deutschen ausdrücklich Mut zu:

„Bringen Sie sich mit Ihren Ideen und Vorstellungen und Ihrer Kreativität für unser Gemeinwesen ein - sei es am Arbeitsplatz, in der Nachbarschaft, in Vereinen und Verbänden oder auch in der Politik. Die Möglichkeiten sind vielfältig“.

Zukunft der Mobilität im Landkreis Neuwied

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Kreisbeigeordneter Michael Mahlert erörtert Eckpunkte der weiteren Entwicklung des Schienenpersonennahverkehrs  mit dem neu berufenen Verbandsdirektor beim SPNV Nord

Die weitere Entwicklung des Schienenpersonennahverkehrs im Landkreis Neuwied war Schwerpunktthema eines Gesprächs mit dem neu berufenen Verbandsdirektor beim Zweckverband Schienenpersonennahverkehr Rheinland-Pfalz Nord in Koblenz.

„Mobilität ist für den Landkreis Neuwied ein wichtiger Standortfaktor“, so der 1. Kreisbeigeordnete und verantwortliche Verkehrsdezernent. „Sie macht nicht nur die Teilnahme am gesellschaftlichen Leben möglich, sondern schafft auch den Zugang zu Arbeits- und Ausbildungsplätzen sowie zu zentralen Versorgungs- und Dienstleistungsbereichen“, so Mahlert weiter.

Im Gespräch mit den neuen Verbandsdirektor Thorsten Müller wurden zahlreiche Themen angesprochen. So  ging es beispielsweise um den Wunsch einiger Rheingemeinden nach einem durchgängigen Halbstundentakt für alle Haltepunkte im Landkreis Neuwied, um den barrierefreien Ausbau der Bahnhöfe und um den Einsatz von Regio-Buslinien als Ergänzung zum Schienenverkehr.

Eine wesentliche Verbesserung im Verkehrsangebot wird bereits im Dezember 2019 erreicht. Mit dem Fahrplanwechsel haben künftig alle Haltepunkte im Landkreis Neuwied eine Schienenanbindung an den Köln/Bonner Flughafen. „Hiermit erfüllt sich ein lang gehegter Wunsch  der  Rheinanliegergemeinden Leutesdorf, Rheinbrohl, Leubsdorf, Erpel und Neuwied-Engers“, freute sich Michael Mahlert.

Mahlert zeigte sich mit dem Gespräch sehr zufrieden. Es  wurde vereinbart, den Austausch in Kürze fortzusetzen, um auch die weiteren angesprochenen Themen voranzubringen.

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