Mittwoch, 15. Juli 2020

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Auf ein Wort mit OB Jan Einig in Oberbieber und Rodenbach

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„Auf ein Wort mit Jan Einig“: Unter dieser Überschrift trifft sich Neuwieds Oberbürgermeister jeweils in einem anderen Stadtteil mit Bürgerinnen und Bürgern zu Einzelgesprächen. Die nächsten Termine sind am Dienstag, 2. April, von 17 bis 19 Uhr im evangelischen Gemeindehaus in Oberbieber und ebenfalls am Dienstag, 16. April, von 17 bis 19 Uhr im Dorftreff in Rodenbach. Anmeldungen: www.neuwied.de/buergersprechstunde.html oder per Mail Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. . Wer über kein Internet verfügt, kann natürlich auch anrufen: 02631 802-412. Zur Vorbereitung der Einzelgespräche ist es hilfreich, bei der Anmeldung kurz das Anliegen zu schildern.

Bahnlärm und Bahnsicherheit

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Es ist eher fünf nach zwölf als fünf vor zwölf

Landrat begrüßt Engagement der Berliner Parlamentsgruppe Bahnlärm

Kreis Neuwied – Auf Initiative und Einladung des Neuwieder Landrats Achim Hallerbach und seines Stellvertreters Michael Mahlert, trafen sich in Leutesdorf Vertreter der Bürgerinitiativen und die entsprechenden Verwaltungsspitzen der Anliegerverbandsgemeinden sowie dem Bundestagsabgeordneten Erwin Rüddel zu einem Gespräch zum Thema „Bahnlärm und Alternativstrecke“. Kreisbeigeordneter Michael Mahlert, der die Sitzung in Absprache mit Landrat Achim Hallerbach leitete, stellte eingehend fest, dass die Unruhe in der Bevölkerung mit jedem Tag wachse.

Der Vorsitzende der Leutesdorfer Bahnlärminitiative, Erich Schneider, skizzierte ausführlich die Probleme und die Ängste der Anliegergemeinden. Nur durch eine konzertierte Zusammenarbeit aller Initiativen im Mittelrheintal und die klare Forderung von kurz-, mittel- und langfristigen Zielen, könnten die berechtigten Anliegen der Menschen mit Nachdruck gegenüber der Bahn und der Bundespolitik eingefordert werden. Eine Alternativstrecke könne nicht von heute auf morgen umgesetzt werden. Bis dahin seien kurz- und mittelfristige Maßnahmen dringend erforderlich.

Diese Einschätzung teilten alle anwesenden Teilnehmer und man formulierte einmütig einen Forderungskatalog, der wie folgt aussieht.

Kurzfristige Lärmschutzziele:

  • keine weitere Zunahme des Güterverkehrs auf der Mittelrhein-Trasse;
  • Tempolimits in Ortsdurchfahrten zur Reduzierung des Lärms und der Erschütterungen, insbesondere auch wegen den Gefahrgut-Transporten;
  • Berücksichtigung des Maximalpegels (anstelle Mittelungspegel);
  • die Umsetzung beschlossener Maßnahmen überwachen: Verbot lauter Güterzüge ab 2020, Einbau der Messstationen, davon zwei im unteren Mittelrheintal

Mittelfristiges Ziel:

  • Ertüchtigung vorhandener Bahntrassen außerhalb des Rheintals

Langfristiges Ziel:

  • Umsetzung einer Alternativstrecke, erste Priorität hat dabei eine Tunnellösung.

„Zum Thema Sicherheit an der Rheintrasse hat das tragische Unglück in Unkel gezeigt, welch unverantwortlich hohes Gefahrenpotenzial hier jeden Tag ganz nah an der Wohnbebauung mit hohem Tempo und zu jeder Tages- und Nachtzeit vorhanden ist“, so Michael Mahlert. Die Runde einigte sich darauf, dass die Ergebnisse des Leutesdorfer Treffens in den großen Bahnlärmgipfel am Montag, den 25. März 2019 in Weißenthurm eingebracht werden. „Zusammen mit Landrat Achim Hallerbach werde ich im Einklang mit allen Bürgerinitiativen und allen Kolleginnen und Kollegen mit großem Engagement im Sinne unserer Bevölkerung für eine Verbesserung der Situation kämpfen. Mein Dank gilt auch dem Bundestagsabgeordneten Erwin Rüddel, der in dieser Angelegenheit die Stimme des Landkreises Neuwied in Berlin ist“, so Mahlert abschließend.

Zwischenzeitlich hat sich der zuständige Staatssekretär im Berliner Verkehrsministerium für eine Machbarkeitsstudie einer Alternativstrecke ausgesprochen. „Unser Dank gilt hier auch insbesondere der Berliner Parlamentsgruppe mit Erwin Rüddel, die sich vehement für die Belange und die Interessen des Mittelrheintals einsetzen,“ betonte Landrat Achim Hallerbach.

Einladung der SPD zum Bürgergespräch in Rodenbach

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Rodenbach. Der Ortsverein der SPD Niederbieber-Segendorf lädt zum jährlichen Bürgergespräch am Sonntag, 24. März 2019 nach Rodenbach ein. Um 10.30 Uhr beginnt der traditionelle Rundgang, Treffpunkt am „Dorftreff“, Niederbieberer Str. 28, 56567 Neuwied und im Anschluss ab 11.00 Uhr findet in den Räumlichkeiten des „Dorftreffs“ der gemeinsame Austausch statt. Für Fragen und Anregungen stehen der Vorstand des Ortsvereins, Fredi Winter MdL, Bürgermeister Michael Mang, Stadtratsfraktionsvorsitzender Sven Lefkowitz, Geschäftsfeldleiter SBN, Frank Schneider und die Stadtratsmitglieder Sigurd Remy, Dieter Mees, Petra Grabis sowie Ortsvorsteher Uwe Preis zur Verfügung. Die SPD Niederbieber-Segendorf freut sich auf eine rege Teilnahme.

SPD fordert mehr Einsatz für erneuerbarer Energien auf den städtischen Gebäuden

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Für die Sozialdemokraten im Neuwieder Stadtrat ist der Einsatz von erneuerbarer Energie von großer Bedeutung.

Vorsitzender Sven Lefkowitz: „Die Stadtwerke Neuwied (SWN) werben mit dem Ausbau erneuerbarer Energien. Daher sollten alle Möglichkeiten in Zusammenarbeit mit der Stadt und den anderen städtischen Gesellschaften intensiv genutzt werden.

Wir wollen, dass die Dächer aller städtischer Liegenschaften danach überprüft werden, ob dort erneuerbare Energien wie Photovoltaik angebracht werden können. Pult- und Satteldächer sind dafür hervorragend geeignet. Wir haben im Stadtrat den Weg frei gemacht, eine Stelle für einen Energiemanager bei der Stadtverwaltung zu besetzen. Das wäre eine wichtige und überaus sinnvolle  Aufgabe in Zusammenarbeit mit den Stadtwerken hier tätig zu werden “.

Der SPD-Ortsverein Oberbieber hat bereits eine entsprechende Anfrage an Stadt und Stadtwerke bei der Sanierung der Oberbieberer Grundschule auf den Weg gebracht.

Der Ortsverein Oberbieber begrüßt in diesem Zusammenhang, dass Bürgermeister Michael Mang den Stadtwerken bereits die Grundrisse des Objekts und eine Machbarkeitsstudie zur Photovoltaik mit der Bitte um Prüfung zugeleitet hat.

„Wir werden das Thema auch in den Aufsichtsrat der Stadtwerke einbringen, damit zügig alle geeigneten Flächen auf städtischen Dächern im ganzen Stadtgebiet überprüft und die sinnvollen Maßnahmen auf den Weg gebracht werden.“

„In diesen bewegten Zeiten müssen wir vor Ort alles tun, um eine echte Vorbildfunktion in Sachen Energiewende zu erreichen“, resümiert Lefkowitz abschließend.

Wie stellen Sie sich die Zukunft der EU vor ?

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Diese Frage stellt der Veranstalter der Demo von Pulse of Europe Neuwied am kommenden Samstag, 23.3.19, dieses Mal Vertretern aller in Stadt und Kreis vertretenen Parteien. „Da wir als Bürgerbewegung parteiunabhängig sind, bieten wir keine Wahlkampfbühne“, so der Veranstalter. Ein „Abspulen“ von Wahlprogrammen werde es also nicht geben, die könne man nachlesen. Die Frage nach der Zukunft der EU ist hingegen persönlich gemeint, denn wir alle, also auch die Politiker, haben persönliche Erfahrungen mit und in Europa gemacht. Die Frage stellt sich also an den Bürger hinter dem Politiker.

Am offenen Mikrofon haben die DemoteilnehmerInnen anschließend die Möglichkeit zu Rückfragen und Kommentaren.

Die Demo beginnt am Samstag, 23.3.19 wieder um 11.00 Uhr auf dem Neuwieder Luisenplatz, Langendorfer Str 112, gegenüber American Sportsbar.

Alle Interessierten sind wir herzlich zur Teilnahme eingeladen.

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