Mittwoch, 15. Juli 2020

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Film „Climate Warriors“ soll vor allem junge Menschen ansprechen

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Energiewende muss von der Basis aus erfolgen -  Hallerbach wirbt für Auseinandersetzung mit dem Thema Klimaschutz

„Die Energiewende muss von der Basis aus, von jedem Einzelnen erfolgen!“ Mit dieser These wirbt der Neuwieder Landrat Achim Hallerbach für den Film „Climate Warriors“ des preisgekrönten Regisseurs Carl-A. Fechner. Der Film wird am 16. April 2019, 18 Uhr im Cine 5 in Asbach in Kooperation mit der Kreisverwaltung Neuwied gezeigt.

Der Dokumentarfilm von Regisseur Carl- A. Fechner zeigt Menschen von beiden Seiten des Atlantiks, die sich für den Kampf gegen die globale Erwärmung engagieren. Es werden mögliche Lösungen vorgestellt. Auch US- Senator Bernie Sanders und der ehemalige Gouverneur von Kalifornien und Schauspieler Arnold Schwarzenegger lässt Fechner zu Wort kommen.

„Es ist ein Film der zum Überdenken des eigenen Verhaltens anregt und einen bewussteren Umgang mit der Energie und unserer Erde führen soll, insbesondere ist dies für unsere nachfolgenden Generationen von erheblicher Bedeutung“, betont Landrat Hallerbach und ergänzt: „Unsere bisherigen Veranstaltungen zum Thema Energie oder Lebensmittelverschwendung stießen jeweils auf eine so große Resonanz, dass wir uns bestätigt fühlen, hier nicht locker zu lassen. Um die Klimaziele in Deutschland zu erreichen, müssen in vielen Bereichen Impulse gesetzt und nachhaltige Veränderungen in Gang gebracht werden. Das Interesse für Umweltthemen ist bei Kindern und Jugendlichen groß. Gerade diese Offenheit bei den jungen Menschen müssen wir unterstützen, damit Klimaschutz in Zukunft auch gelebt wird“.

Deshalb hat die Kreisverwaltung gezielt Schulen angeschrieben und wirbt für den Besuch der Veranstaltung für Schülerinnen und Schüler ab der 7. Klasse. Das Thema betrifft besonders alle naturwissenschaftlichen Unterrichtsfächer sowie Schulfächer mit philosophischem und ethischem Charakter. Im Anschluss findet eine Podiumsdiskussion mit Landrat Achim Hallerbach, Dr. Jürgen Mertens, Geschäftsführer der Vorteil Center Asbach und Unkel, Martin Knopp, Honorarberater der Verbraucherzentrale sowie dem Fachbereichsleiter der Energieversorgung Mittelrhein, Marcelo Peerenboom statt. Aber auch für jeden anderen sind Film und anschließende Diskussion öffentlich zugänglich.

Beginn der Podiumsdiskussion ist ca. 19.30 Uhr. Der Eintritt beträgt 2,50 Euro pro Person. Infos gibt es bei: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.

Rundgang mit Torneyer Bürgerinnen und Bürger

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Torney. Der SPD Ortsverein hatte zum traditionellen Bürgergespräch in die Altentagesstätte eingeladen. Zu Beginn wurde der Spielplatz am Ende der Mecklenburgstraße in Augenschein genommen, der den Betrachtern keinen guten Eindruck vermittelte, da z.B. Baumstämme zum Balancieren verfault sind. Nach dem Rundgang nutzten zahlreiche Torneyer die Gelegenheit ihre Anliegen im Austausch vorzubringen. Die Einmündungen von der Heimstättenstraße und Pommernstraße auf die Torneystraße werden schon seit vielen Jahren seitens der Autofahrer als nicht einsehbar beschrieben. „Die Autos fahren zu schnell und man kann den Gegenverkehr nicht einsehen und deswegen möchten wir gerne an diesen Stellen Straßenspiegel angebracht haben“, so die Beschreibung eines Bürgers. Großes Thema war ebenfalls die allgemeine Parksituation rund um den Berliner Platz und in der Torneystraße und damit verbunden die Forderung, durch die Gemeinnützlichen Siedlungsgesellschaft (GSG) für die Bewohner in den GSG Häusern, auf den vorhandenen Grünflächen, Parkplätze zu schaffen. Ebenso wurden die Bürgersteige an der Torneystraße angesprochen, diese stellten wegen der Absenkungen Stolperfallen für Kinderwagen und Rollatoren dar, deswegen müsse auch hier Abhilfe geschaffen werden. Es wurde auch über den als Fußgänger und Fahrradfahrer genutzten Weg vom Wenneberg nach Neuwied berichtet. Hier sei es nicht möglich nach Neuwied zu kommen, da der Weg über das Gelände der Firma Raab nicht passierbei sei. Das wurde seitens der Bürgerinnen und Bürger sehr bedauert, da dies doch die einzige Möglichkeit sei, zu Fuß oder mit Fahrrad nach Neuwied zu kommen. „Wir freuen uns über den intensiven Austausch mit den Gästen und die Anliegen haben für uns einen hohen Stellenwert. Die Anregungen werden gebündelt und von uns als Anfrage an die Stadtverwaltung und GSG mit der Bitte um Stellungnahmen weitergeleitet“, fasste Vorsitzende Petra Grabis zum Ende des Bürgergesprächs zusammen.

Ausstellungsverlängerung im Roentgen-Museum

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Wegen sehr guter Resonanz hat das Roentgen-Museum Neuwied die Kunstausstellung „Gerhard Wienss – Malerei und Grafik“, die am 17. März 2019 zu Ende gehen würde, um eine Woche verlängert. Sie ist also noch bis Sonntag, 24. März 2019 zu sehen.

Als Finissage der Ausstellung wird am Sonntag, 24. März 2019, der Künstler Gerhard Wienss ab 15.00 Uhr bis 16.30 Uhr selber anwesend sein und zu Gesprächen über seine Kunstwerke, deren Entstehung und auch über die jeweiligen Techniken seiner Werke bereit stehen.

Die Ausstellung zeigt rund 70 Werke des in Thalhausen lebenden Malers und Grafikers. Hierunter befinden sich überwiegend Gemälde in Öl und Acryl sowie auch Grafiken in verschiedenen Drucktechniken. Die Motive seiner Werke zeigen Landschaften vor allem in südlichen Regionen, aber auch Portraits, Ateliereinblicke bis hin zu abstrakten Arbeiten mit kräftigen Farbspielen.

Unbekannte wollen sich Zutritt zu Haus und Wohnung verschaffen

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SWN warnen: Offenbar sollen Gebäude ausspioniert werden

Neuwied. Die Stadtwerke Neuwied (SWN) warnen vor Unbekannten, die sich als SWN-Mitarbeiter ausgeben und sich Zugang zu Wohnung und Haus verschaffen wollen. So gab jemand vor, den Wasserhahn unterm Waschbecken abdrehen zu müssen. Offenbar will man unter diesem Vorwand die Gebäude ausspionieren. Der Polizei wurde bereits informiert. Im Zweifel raten die SWN, sich bei der Service-Hotline unter 02631/85-1400 zu erkundigen.

AfD bietet eine volle Liste für Neuwied

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Neuwied. Die Kandidaten der AfD für die Wahl zum Neuwieder Stadtrat am 26. Mai 2019 stehen fest. Nach der Eröffnungsrede des Kreisvorsitzenden der AfD Dr. Jan Bollinger, wurde der AfD-Landtagsabgeordnete Jürgen Klein zum Versammlungsleiter gewählt.

Generationswechsel eingeläutet

Der amtierende Fraktionsvorsitzende und stellvertretende Kreisvorsitzende Peter Schmalenbach schlug seinen Vorstandskollegen René Bringezu für den Listenplatz 1 vor und begründete den Generationswechsel kurz: „Da der Jugend und unseren Kindern die Zukunft gehört, halte ich den jetzigen Zeitpunkt für gut, um einen Wechsel an der Spitze zu vollziehen. Ich bin dankbar für die vergangenen Jahre als AfD-Fraktionsvorsitzender im Stadtrat und ich werde die neue Fraktion natürlich gerne mit meinem Wissen und mit meiner gesammelten Erfahrung unterstützen.“

Nominierung der AfD-Kandidaten für den Neuwieder Stadtrat

Der 35-jährige Offizier und Berufssoldat René Bringezu wurde von der Wahlgebietsversammlung zum Spitzenkandidaten der AfD für den Neuwieder Stadtrat gewählt. In seiner Bewerbungsrede betonte er: „Die AfD ist die Partei, die wie keine zweite für Innere Sicherheit steht. Deshalb müssen wir auch in Neuwied alles Notwendige anstoßen, um unsere Bürger vor Gewalt und Kriminalität zu schützen. In Neuwied dürfen keine Freiräume für Kriminalität und Verwahrlosung entstehen. Dazu gehört auch, dass wir das weitere Vordringen von Parallel- und Gegengesellschaften in der Stadt verhindern. Wir wollen die Digitalisierung vorantreiben, Investitionsstaus bei Straßen, Brücken und Sporthallen beseitigen und wir müssen diese bürgerfeindlichen und unsinnigen Dieselfahrverbote verhindern. Wir treten ein für mehr Selbstbestimmung und Freiheit sowie mehr Transparenz und wollen die Direkte Demokratie stärken.“ Der stellvertretende Kreisvorsitzende, Dipl.-Ing. Peter Schmalenbach, wurde auf Platz 2 gewählt. Platz 3 ging an den Kreisschriftführer Joachim Hoppen (Maschinenbaumeister). Auf Platz 4 wurde Ute Kutscher (Friseurmeisterin) gewählt. Listenplatz 5 ging an Kreisschatzmeister und Mitglied des Neuwieder Stadtrates Hans-Dieter Funk (Bankkaufmann). Auf Platz 6 wurde Norbert Diek (Fachinformatiker Systemintegration) gewählt. Platz 7 ging an Robin Zimmermann (Kaufmann für Büromanagement).

Auf die folgenden Listenplätze wurden gewählt: Dipl.-Ing. Rolf Pohl (8), Dr. med. Martin Dames (9), Christel Cistecky (10), Johanna Bringezu (11), Waltraud Schmalenbach (12), Jürgen Bollinger (13), Eberhard Heiduk (14), Andreas Bastian (15). Erwin Golz (16).

Kreisverband der AfD Neuwied

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