Mittwoch, 15. Juli 2020

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Die Jusos sind zurück -

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Die Stadt Neuwied hat wieder ein sozialdemokratisches Sprachrohr für junge Menschen

Neuwied. Am Freitag, den 08.03.19, trafen sich junge Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten zur ersten Mitgliederversammlung mit Wahl eines Vorstandes, um den Grundstein für einen neuen Abschnitt Neuwieder SPD-Geschichte zu legen.
Auf Kreisebene sind die Jusos schon seit 2016 wieder tatkräftig engagiert und aktiv.
Nun soll auch das Stadtgebiet wieder eine Anlaufstelle für junge sozialdemokratische Menschen kriegen.
Bereits im Dezember vergangenen Jahres begannen erste Gespräche und Beratschlagungen, wie die Jusos als eigenständige Teilgliederung auch im Stadtgebiet wieder vertreten sein können. Schon bei diesen Treffen zeichnete sich ab: Die Idee einer Neugründung und Reaktivierung des Jusos-Stadtverband Neuwied findet Anklang. Fortan nahm sich ein Organisations-Team den weiteren Planungsschritten an. Mitglieder im Alter zwischen 14 und 35 Jahren wurden kontaktiert, um ihnen von dem Vorhaben zu berichten. Für die jungen engagierten Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten gab es vollen Rückenwind, sodass sich das vorläufige Ergebnis sehen lassen kann: Nach knapp drei Monaten intensiver Vorbereitungen und Planungen ist der Jusos-Stadtverband Neuwied nun offiziell zurück.
Auf der Mitgliederversammlung wurde Janick Helmut Schmitz zum neuen Vorsitzenden gewählt. Der 24-jährige Politikwissenschafts-Student aus Heimbach-Weis ist den Neuwieder Genossinnen und Genossen durch seine bisherigen Tätigkeiten als stellvertretender Vorsitzender des SPD Ortsvereins Heimbach-Weis sowie seine Vorstandstätigkeiten im SPD-Stadtverband und SPD-Kreisverband kein Unbekannter und kandidiert ebenso für den Stadtrat auf Listenplatz 20. Der stellvertretende Vorsitz wird fortan von Johanna Krumm wahrgenommen. Die 18-jährige Abiturientin aus Oberbieber und ebenfalls Stadtrats-Kandidatin auf Listenplatz 17 engagierte sich bereits im Neuwieder Jugendbeirat und hat dort erste Gremienarbeiten kennengelernt. Der neue Geschäftsführer ist der 28-jährige Celalettin Sarituc aus Heddesdorf; ebenfalls Vorstandsmitglied des SPD-Stadtverband und von Beruf Industriemechaniker. Zum Beisitzer wurden weiterhin Kevin Kinnet vom SPD Ortsverein Heimbach-Weis und Florian Haubrich vom SPD Ortsverein Innenstadt gewählt.
Hocherfreut zeigte sich der neugewählte Vorsitzende Janick Helmut Schmitz und blickt begeistert in die Zukunft sowie auf die neue Herausforderung: „Ich bin überaus glücklich über das entgegengebrachte Vertrauen aller Anwesenden und die große Unterstützung vonseiten unseres Stadtverbandes. Nun gilt es die Ärmel hochzukrempeln und sich für eine starke Sozialdemokratie in unserer Deichstadt einzusetzen. Durch die Schaffung einer neuen Plattform, auf der sich die jungen Menschen zusammenfinden und politisch austauschen können, möchten wir die Möglichkeit eröffnen, sich im Rahmen einer organisierten und geeinten Gruppierung kollektives Gehör verschaffen zu können. In Neuwied gibt es kluge und engagierte sozialdemokratische Köpfe mit neuen Ideen und wichtigen Anreizen, die es zusammenzuführen gilt. Ich freue mich sehr darüber, dass die Jusos nun auch wieder eine Anlaufstelle im Stadtgebiet haben und wir somit das Jusos-Netzwerk für den gesamten Kreis Neuwied deutlich stärken können. Gemeinsam mit dem Jusos-Kreisverband um seinen Vorsitzenden Martin Diedenhofen werden wir nun daran arbeiten, noch stärker zu werden. Wir wollen eine starke Vertretung für die jungen Menschen in unserer Deichstadt sein. Wir wollen die neuen Impulse in politische Forderungen und politisches Handeln umsetzen. Wir wollen junge Menschen weiter zusammenführen. Wir wollen ihnen aktiv die Teilhabe am politischen Diskurs ermöglichen. Wir wollen ein lautes Sprachrohr sein.“
Besonders glücklich schätzte sich der neue Jusos-Stadtverband auch über die Unterstützung von Alexander Schweitzer, SPD-Fraktionsvorsitzender im rheinland-pfälzischen Landtag. Dieser wünschte den jungen Genossinnen und Genossen für das Gründungsvorhaben viel Erfolg und war positiv über das tatkräftige Engagement der jungen Neuwieder Menschen gestimmt: „Mich freut es sehr, dass sich Heranwachsende und junge Erwachsene in Neuwied mit so viel Kraft und Energie für die Grundwerte unserer Partei und damit für das gesellschaftliche Wohl einsetzen. Ich wünsche den Jusos Neuwied auf deren Weg viel Erfolg und bin mir sicher, dass sie eine hervorragende Arbeit machen werden.“
In den nächsten Wochen möchte sich der neue Jusos-Stadtverband bei den städtischen Ortsvereinen als eigene Gruppierung vorstellen und diesen von seinen Ideen berichten. Weiterhin sind gemeinsame Aktionen mit dem Jusos-Kreisverband und die nun anstehende zu vertiefende Zusammenarbeit geplant. Ebenso möchte der Jusos-Stadtverband aktiv die Neuwieder SPD bei der herannahenden Kommunalwahl unterstützen und sich kraftvoll in der Öffentlichkeit zeigen. Dazu gehört auch eine intensive Öffentlichkeitsarbeit. Über weitere Vorhaben wird der neue Jusos-Stadtverband konstant berichten.
Für weitere Fragen und Informationen stehen den Interessierten gerne und jederzeit unverbindlich per E-Mail die Ansprechpartner Janick Helmut Schmitz ( Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. ) und Johanna Krumm ( Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. ) zur Verfügung.

AfD nominiert Kandidaten für Neuwieder Kreistag

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Kreisgebiet Neuwied. Für die Wahl zum Neuwieder Kreistag am 26. Mai 2019 wurden die Kandidaten der AfD nominiert. Der Kreisvorsitzende Dr. Jan Bollinger betonte in seiner Begrüßungsrede: „Politische Entscheidungen sind auf kommunaler Ebene von großer Bedeutung und haben unmittelbare Auswirkungen auf das Leben der Bürger. Die AfD setzt sich als einzige Partei für Mitbestimmung von unten und mehr Transparenz ein. Vor diesem Hintergrund muss die AfD möglichst stark in den kommunalen Parlamenten vertreten sein, damit sich ihre Vertreter für die Menschen unserer Region und für unsere gemeinsame Heimat einsetzen können“. Zum Versammlungsleiter wurde der AfD-Landtagsabgeordnete Jürgen Klein gewählt, der die Wahlgebietsversammlung souverän leitete.

Zum Spitzenkandidaten wurde der Linzer Bundestagsabgeordnete Andreas Bleck gewählt. In seiner Bewerbungsrede um den Listenplatz 1 betonte Bleck: "In der Kommune ist der Staat dem Bürger und der Bürger dem Staat am nächsten. Als Bürgerpartei setzen wir uns daher nicht nur im Bund und in den Ländern, sondern auch in den Kommunen für die Interessen der Bürger ein. Wir werden – wie bereits in der Vergangenheit teilweise erfolgreich – auch weiterhin für Bürgerbeteiligung, Haushaltskonsolidierung, Ordnung und Sicherheit, Digitalisierung und die Abschaffung der Straßenausbaubeiträge kämpfen."

AfD mit ausgewogener Kreistagsliste

Die Beisitzerin im Kreisvorstand Gerlinde Seidel (Medizinische Fachangestellte) wurde auf Platz 2 gewählt. Platz 3 ging an Harald Zobel (Zollbeamter). Auf Platz 4 wurde Nick Baltrock (Elektriker) gewählt. Listenplatz 5 geht an Carolin Rheingans (Lehrerin), Platz 6 an Ursula Zobel (Kinderkrankenschwester). Auf die folgenden Listenplätze kommen: Hans-Dieter Funk (7), Natalie Bleck (8), Norbert Diek (9), Ute Kutscher (10), Johanna Bringezu (11), Joachim Hoppen (12), Christel Cistecky (13), Rolf Pohl (14), Markus Seidel (15), Robin Zimmermann (16). Eberhard Heiduk (17). Der Kreisvorsitzende der Neuwieder AfD Dr. Jan Bollinger freute sich sichtlich über die ausgewogene Kreistagsliste mit sowohl erfahrenen als auch engagierten Wahlbewerbern.

Abschluss der Arbeiten in der Marktstraße verschoben

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Sie war für den Beginn der kommenden Woche angekündigt - die Fertigstellung der Marktstraße zwischen Engerser Straße und Langendorfer Straße. Aufgrund der prognostizierten Wetterlage – es werden starke Niederschläge erwartet, haben Baufirma und Verwaltung die Arbeiten kurzfristig vorschoben. Die Deckschicht soll nun voraussichtlich am Dienstag, 19., und Mittwoch, 20. März, aufgetragen werden. An diesen beiden Tagen muss die Marktstraße dann ein letztes Mal komplett gesperrt werden, bevor der Verkehr dann deutlich früher als geplant rollen kann.

Landkreis Neuwied ist Trendsetter mit neuen Waldbaden-Naturerlebnissen

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Kreis Neuwied – Shinrin Yoku – so heißt das aus Japan stammende neue Naturerlebnisangebot, das mit Waldbaden-Workshops ab März an zahlreichen Orten im Landkreis Neuwied an den Start geht. Das durch die Wirtschaftsförderung des Landkreises initiierte touristische Vermarktungskonzept lädt dazu ein, den Wald mit allen Sinnen bewusst zu entdecken und dabei Naturerfahrungen der besonderen Art zu erleben. Entschleunigung und zahlreiche weitere positive Gesundheitsaspekte stehen dabei im Mittelpunkt der Veranstaltungen, die mit einem 20seitigen Angebotsprospekt Besucher aus nah und fern ansprechen.

Den Trend aus Japan greift der Landkreis Neuwied mit seinen weiteren Projektpartnern auf und bietet Erholungssuchenden Menschen in der naturstarken wie waldreichen Region Waldbaden-Workshops unter fachlicher Anleitung an. Ausgebildete Naturerlebnispädagogen führen die Teilnehmer mit Achtsamkeit durch den Wald, lenken den Fokus in besonderer Art und Weise auf Flora und Fauna und öffnen das Bewusstsein für den Wald als Kraft- und Erholungsort. Spezielle Atem- und Entspannungstechniken  intensivieren dabei das Walderlebnis.

Bereits im März startet der erste Workshop in Linz, worauf dann weitere rund dreistündige Angebote bis in den November hinein in Neuwied und den weiteren Verbandsgemeinden Puderbach  und Rengsdorf-Waldbreitbach stattfinden.

Für Landrat Achim Hallerbach trifft die neue Vermarktungsidee genau den Zeitgeist, wo als Gegenentwurf zur schnell getakteten Berufs- und Alltagswelt, besondere Wellness- und Entschleunigungsangebote auf wachsendes Interesse stoßen. „Wir sind mit diesen speziellen Naturerlebnisangeboten nicht nur im Landkreis Trendsetter. In Deutschland sind wir zwar nicht die ersten, die sich diesem touristischen interessanten Thema widmen, aber wir gehören zu den ersten!“

Besonders erfreut sind die beiden Initiatoren Anja Hoffmann und Jörg Hohenadl von der Wirtschaftsförderungsgesellschaft des Landkreises über die ersten acht Wochenendangebote, die zusammen mit Hotelpartnern aus der Region entwickelt wurden. Neben den Waldbaden-Seminaren stehen hier auch weitere Programmpunkte wie Naturpark-Wanderungen und Wildkräuterführungen, Pilzexkursionen und Weinkultur, wie auch mehrgängige Kräuter- und Regionalmenüs als besonderer Genussfaktor auf dem Programm.

Auch die Hotels, die als Veranstalter der Waldbaden-Wochenendpauschalen Neuland betreten sind gespannt. So erhoffen sich das Vitabalance-Hotel in Waldbreitbach, das Landgasthaus Zum Alten Fritz in Asbach-Löhe, der Tannenhof in Großmaischeid, die Thalhauser Mühle in Thalhausen, das Landhotel Fernblick in Hümmerich wie auch das food hotel in Neuwied neue Zielgruppen, die sich für Naturgenuss-Aufenthalte interessieren.

Für das Premierenjahr sind die Angebote geschnürt. Entwickelt sich die Nachfrage gut, soll das Angebot im nächsten Jahr erweitert und ausgebaut werden, wozu weitere Partner gerne ihr Interesse bekunden können.

Wer von Waldbaden erstmals hört, vermutet zumeist dahinter ein Schwimmangebot, vorzugsweise in einem von Buchen und Fichten umrahmten Badesee. Der wahre Inhalt des Naturerlebnisangebots sieht dagegen völlig anders aus. Die in Deutschland noch recht junge Initiative nutzt den Wald als Ort für Gesundheit und Wohlbefinden und knüpft damit an die bereits seit Jahrzehnten in Japan entwickelte Waldgesundheit an. Dort bedeutet „Shinrin Yoku“ sinngemäß Eintauchen in die Waldatmosphäre, ist durch viele Studien als gesundheitsfördernd anerkannt und daher seit vielen Jahren in der japanischen Volksgesundheit fest verankert. Über sechzig ausgewiesene Gesundheitswälder bilden dort den therapeutischen Rahmen für zahlreiche Zivilisationskrankheiten. So sollen Aufenthalte im Wald beispielsweise das Immun- und Herz-Kreislaufsystem stärken und den Stressabbau günstig beeinflussen. Wohltuende Effekte, die viele Menschen von heute ganz neu zu schätzen lernen.

Der neue 20seitige Angebotsprospekt informiert über die reinen Workshops, wie auch die Wochenend-Pauschalen und ist ab sofort kostenfrei bei den Tourist-Informationen von Stadt Neuwied und Stadt Linz wie auch bei den Verbandsgemeinden Rengsdorf-Waldbreitbach, Asbach, Dierdorf und Puderbach kostenfrei erhältlich. Er kann auch direkt bei der Wirtschaftsförderung des Landkreises Neuwied GmbH, Marktstraße 80, 56564 Neuwied, Telefon 02631-28212, Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. angefordert werden.

Dr. Enders: Stärken zusammenführen und ausbauen

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Freiwillige Kooperation und engere Zusammenarbeit sollen ausgebaut werden

Kreis Neuwied – Gemeinsam mit dem Landtagsabgeordneten und Landratskandidaten für Altenkirchen, Dr. Peter Enders, sowie dem 1.Beigeordneten der Verbandsgemeinde Flammersfeld, Rolf Schmidt-Markoski, dem Willrother Ortsbürgermeister Richard Schmitt, hat der Neuwieder Landrat Achim Hallerbach die Möglichkeiten einer engeren interkommunalen Zusammenarbeit der beiden Landkreise Altenkirchen und Neuwied diskutiert.

„Insbesondere im Norden des Landkreises Neuwied und dem Unterkreis von Altenkirchen - entlang der A 3 in den Verbandsgemeinden Asbach, Flammersfeld, Dierdorf, Puderbach und Rengsdorf-Waldbreitbach - gibt es zahlreiche sinnvolle Schnittstellen der Kooperation. In der interkommunalen Zusammenarbeit können die jeweiligen Stärken der Regionen vernetzt und noch besser entwickelt werden,“ betonen Landtagsabgeordneter Dr. Peter Enders und Landrat Achim Hallerbach.

Ein wichtiges Projekt bewerten die Gesprächsteilnehmer die Initiative „Wir Westerwälder - vom Rhein bis an die Sieg“. Die Landkreise Altenkirchen, Neuwied und Westerwald vereinbaren derzeit auf freiwilliger Basis eine engere Zusammenarbeit auf mehreren Themenfeldern. „Neben Tourismus, Kultur, Natur- und Umweltbereich, wollen wir auch die wirtschaftlichen Komponenten in den Fokus unseres Handelns stellen. Insbesondere mit der wichtigen Verkehrsachse der A3 bieten sich gemeinschaftliche Entwicklungspotentiale,“ betont Dr. Peter Enders.

Die kulturellen und sozialen Verbindungen zwischen den beiden Regionen bieten ebenfalls eine gute Plattform. Ob die Lahrer Herrlichkeit mit einem gemeinsamen Pfarreienverbund, der rheinische Karneval, die gemeinsame Nutzung der IGS in Horhausen, gemeinsames Leader-Projekt „Raiffeisen-Region“ und zahlreiche wirtschaftliche Verbindungen sind gewachsene Strukturen, die es zu nutzen gilt.

„Unsere Region liegt zwischen den Ballungsräumen Köln/Bonn sowie Rhein/Main und hat sich zu einem starken Wirtschaftsraum entlang der Autobahn entwickelt. Dies gilt es noch stärker zu entwickeln und in der Gesamtregion zu positionieren,“ betonen Landrat Achim Hallerbach und der 1.Beigeordnete der Verbandsgemeinde Flammersfeld, Rolf Schmidt-Markoski. Achim Hallerbach versicherte: "Ich werde auch Gespräche mit den jeweiligen Bürgermeistern suchen und für eine noch intensivere Kooperation werben."

Für alle Kommunalvertreter gilt: Wir kämpfen weiterhin für den Erhalt und die Eigenständigkeit der beiden Landkreise Altenkirchen und Neuwied! „Die Stärken der einzelnen Regionen ausbauen und den Erhalt der Bürgernähe sind uns wichtig!“ so abschließend der Landtagsabgeordnete Dr. Peter Enders.

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