Mittwoch, 15. Juli 2020

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Ausstellung „Im Fluss“ des Künstlers Mircea Handabura im Kreishaus Neuwied

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Zahlreiche Gäste konnte Landrat Achim Hallerbach zur Vernissage der Ausstellung „Im Fluss“ des Künstlers Mircea Handabura im Kunstflur des Kreishauses Neuwied begrüßen. Der Landrat ging in seinen Begrüßungsworten auch auf das Konzept des Kunstflures im Eingangsbereich der Kreisverwaltung ein: Das Angebot, vielen verschiedenen Künstlerinnen und Künstlern einen Raum zu geben ihre Werke auszustellen und damit ein breites Spektrum unterschiedlicher künstlerischer Schwerpunkte, Einflüsse und Stilrichtungen zu zeigen. Und dieses Spektrum einem kunstinteressierten und zugleich auch breiten „Zufallspublikum“ zugänglich zu machen.

Die Literaturwissenschaftlerin Dr. Lieselotte Sauer-Kaulbach, die mit den Werken des Künstlers vertraut ist, sprach die Einführungsworte zur Ausstellung. Musikalisch begleitet wurde die Veranstaltung durch Alexander Reffgen am Saxophon.

Gezeigt werden in dieser Ausstellung  Werke, die in dem Zeitraum von 2004 bis heute entstanden sind. Das Thema „Fluss“ findet sich in allen Arbeiten wieder. Die überwiegend in Acrylfarben gearbeiteten Gemälde tragen Titel wie Rheinblick 1 oder Donaudelta 1. Zu sehen sind Bilderserien zum Motiv „Nebel am Fluss“,  „im Fluss“ oder „Werth“. Mircea Handabura, der als Architekt in Rengsdorf und Koblenz arbeitet, nutzt die Freiheit der Kunst, wie Frau Dr. Sauer-Kaulbach auch in ihrer Einführungsrede feststellte, als Ausgleich zu seiner Arbeit. Mircea Handabura ist Mitglied der Arbeitsgemeinschaft bildender Künstler am Mittelrhein (AKM). Regelmäßig hat er seit 2013 an den Jahreskunstausstellungen des Roentgen-Museums teilgenommen.

Die Ausstellung in der Kreisverwaltung Neuwied, Wilhelm-Leuschner-Str. 9, 56564 Neuwied, wird dort bis zum 19. Mai 2019 präsentiert.

Öffnungszeiten: Mo. bis Fr. 8-12 Uhr, zusätzlich. Di. und Do. 14-16 Uhr

 

 

„Die Tunnel-Lösung für Güterzüge muss kommen!“

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Erwin Rüddel trifft sich mit Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer

Kreis Neuwied. „Die Halbierung des Bahnlärms ab 2020 ist kein Ausgleich für die Notwendigkeit einer Alternativtrasse für den Güterverkehr am Mittelrhein“, erklärt der heimische CDU-Bundestagsabgeordnete Erwin Rüddel. Die Ankündigung des Parlamentarischen Staatssekretärs im Bundesverkehrsministerium über eine Verzögerung zur Tunnellösung der geplanten Bahn-Neubaustrecke Troisdorf – Mainz-Bischofsheim sei nicht nachvollziehbar. „Diesbezüglich werde ich zeitnah mit Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer ein Gespräch führen“, erklärt Erwin Rüddel.

Der Christdemokrat setzt sich seit 2015 federführend in einer parteiübergreifenden Parlamentsgruppe Bahnlärm im Deutschen Bundestag für die Interessen der Bahnlärmgegner und eine Alternativstrecke für den Güterverkehr, den Westerwald-Taunus-Tunnel von Troisdorf nach Mainz-Bischofsheim, ein.

Unlängst hatte Rüddel mit großer Sorge der Präsentation des Bundesverkehrsministeriums entnommen, dass die geplante Bahn-Neubaustrecke als Alternative zum lärmbelasteten Mittelrheintal nicht aufgewertet wurde. Das brachte der Bundespolitiker in einem auch von der CDU-Landesgruppe Rheinland-Pfalz mitgetragenen und an den Verkehrsminister des Bundes gerichteten Schreiben zum Ausdruck.

„Aufgrund der hohen Belastung der Eisenbahnstrecken im Mittelrheintal und der zu erwartenden außergewöhnlich langen Planungs- und Realisierungszeiten für das Vorhaben sollte unabhängig von der gesamtwirtschaftlichen Bewertung der zeitnahe Beginn einer Machbarkeitsstudie in Betracht gezogen werden“, wiederholt der Parlamentarier.

Er ist äußerst unzufrieden mit der Positionierung des Bundes zur geplanten Gütertrasse und kritisiert, dass die Berechnung lediglich die Haltung der Logistiker widerspiegelt, aber keinerlei Gesundheitsaspekte. Der Faktor zehn sei ein Totschlagargument, das nicht wissenschaftlich begründet, sondern politisch sei. „Hier sollte das letzte Wort noch nicht gesprochen sein“, konstatiert Rüddel.

„Wir kämpfen weiter!“, lautet die Prämisse. Schließlich sei in den letzten Jahren schon viel erreicht worden. Der Abgeordnete verweist auf die Halbierung des Bahnlärms ab 2020, auf die Einrichtung von17 Monitoring-Stationen, die zeitnah Rad genaue Identifikationen liefern, sowie auf ein umfang- und erfolgreiches Programm für passiven Lärmschutz.

„Ich bin überzeugt, dass der Tunnel irgendwann kommen muss, wobei es sich um einen viele Jahre andauernden Prozess handelt, bis der Tunnel überhaupt geplant und umgesetzt werden kann. Wenn davon auch primär die nächste Generation profitiert, so will ich mich weiter dafür einsetzen, denn es gibt hinblickend des Bahnverkehrs in Deutschland keine Stelle, die massiver belastet ist als das Mittelrheintal. Wir müssen heute den Grundstock legen, für bessere Verhältnisse am Mittelrhein“, bekräftigt Erwin Rüddel.

Ehrennadel des Landes Rheinland-Pfalz für drei verdiente Bürger aus dem Landkreis Neuwied

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Drei verdiente Bürger aus dem Landkreis Neuwied wurden für ihr ehrenamtliches Engagement mit der Ehrennadel des Landes Rheinland-Pfalz geehrt. Landrat Achim Hallerbach überreichte ihnen im Rahmen einer Feierstunde ihre Auszeichnungen.

Emmi Kraus aus Anhausen ist seit 1989 bis heute Mitglied im DRK. Dort engagiert sie sich beim Mahlzeitendienst „Essen auf Rädern“. So liefert sie nunmehr seit über 20 Jahren an vorwiegend ältere Menschen Mittagessen in den Verbandsgemeinden Puderbach, Dierdorf und Rengsdorf-Waldbreitbach aus. Dabei ist sie für viele Personen eine gern gesehene Kontaktperson.

2008 wurde Frau Kraus im DRK Ortsverein Rengsdorf die Funktion „Leitung Sozialdienst“ übertragen. Dabei geht es um die Wahrnehmung von Aufgaben in der Betreuung von hilfsbedürftigen Menschen, wie z. B. Obdachlose. Im März 2018 gab sie die Sozialdienstleitung in jüngere Hände ab.

Darüber hinaus sammelt Frau Kraus in Anhausen für den Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge. Weiter unterstützt sie die Gemeinde bei den Bauernmärkten in Anhausen. Landrat Hallerbach lobte das große Engagement: „Frau Kraus ist immer ansprechbar für alle Aktivitäten in der Gemeinde.“

Winfried Adenauer aus Vettelschoß ist seit über 40 Jahren aktives Mitglied im Sportverein DJK (Deutsche-Jugend-Kraft) St. Katharinen 1927. „Hier hat er sich durch seinen unermüdlichen und stetigen Einsatz für die Fußballabteilung in besonderer Weise verdient gemacht“, hob Landrat Hallerbach hervor und ergänzte: „Kinder und Kollegen nennen ihn liebevoll „unser Winni“.

Auch in der Dorfgemeinschaft St. Katharinen Winfried Adenauer seit 25 Jahren im Vorstand. Für diesen Verein ist er immer da und erste Anlaufstation. Ebenfalls eine 25jährige ehrenamtliche Tätigkeit kann der JSG Windhagen bescheinigen. Dort engagiert er sich in der Jugendarbeit und ist selbst seit über 6 Jahren aktiv.

Ferner gehört er dem I. Kürassierregiment 1999 Vettelschoß e. V. seit 2 Jahren an. Diese junge Garde wurde 1999 gegründet, dessen Gründungsmitglied Herr Adenauer ist.

Josef Chevally aus Leubsdorf trat bereits 1972 in den DRK OV Linz als Ersatzdienst für den Wehrdienst ein und verpflichtete sich, 10 Jahre lang 200 Einsatzstunden pro Jahr beim DRK zu absolvieren. Dort war er bis 1988 als Schatzmeister und von 1988 bis Februar 2017 stellvertretender Vorsitzender. Während seiner Zeit im aktiven Dienst nahm Herr Chevally an vielen Sanitätseinsätzen und Übungen teil.

Seit Januar 2014 ist er als Fahrer des Heinrich-Hauses gGmbH und seit März 2017 beim Cap-Markt St. Katharinen mit Menschen mit Behinderung unterwegs.

Seit Januar 2019 ist er ehrenamtlicher Fahrer beim Bürgerfahrdienst der VG-Linz am Rhein tätig.

Darüber hinaus ist er seit 2006 Vorsitzender des SV Leubsdorf 1925. Gerne organisiert er Veranstaltungen für den Verein (z. B. Skatturnier). Jährlich richtet er ein Fußballturnier für die Heinrich-Haus gGmbH für beeinträchtigte Jugendliche/Erwachsene auf dem Leubsdorfer Sportplatz aus.

Ebenso ist Herr Chevally seit 1998 Mitglied im Funkencorps Blau-Gold 1985 Leubsdorf/Rhein. Schiedsmann des Schiedsamtsbezirks Linz am Rhein war er von 2012 bis 2017, wo er einige Streitigkeiten außergerichtlich schlichten konnte.

Die Feier wurde musikalisch vom Saxofonisten Dennis Kessler umrahmt.

Bunter Nachmittag für Senioren in der Innenstadt

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Bürgerinnen und Bürger der südöstlichen Innenstadt laden Seniorinnen und Senioren am Samstag, 23. Februar, zu einem Bunten Nachmittag ein. Ab 15 Uhr wird im Gemeinschaftsraum „Rheinterrasse“ der GSG-Seniorenresidenz, Rheinstraße 46, gesungen, geschunkelt und mit viel guter Laune gefeiert. Kaffee und Berliner dürfen dabei nicht fehlen, und wer mag, darf sich gerne kostümieren. Als Ehrengäste hat sich das Neuwieder Prinzenpaar Frank II. und Moni I. angekündigt.

Der Eintritt ist frei. Es wird aber, um besser planen zu können, um Anmeldung bis zum 19. Februar im Stadtteilbüro unter Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. oder telefonisch unter 02631 863070 gebeten. Dies ist eine Veranstaltung von Bürgerinnen und Bürgern mit Unterstützung durch das Quartiermanagement der südöstlichen Innenstadt.

„Genießen unter Nachbarn“ mit neuem Termin

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Gemeinsam ein Wintermenü zaubern

Wer alleine lebt, der weiß, dass es Tage gibt, an denen man so gar keine Lust hat, nur für sich zu kochen. Viel schöner ist es doch, andere zu bewirten, und die Gerichte für eine größere Gruppe sind oft auch vielfältiger und abwechslungsreicher. Genau hier setzt „Genießen unter Nachbarn“ an.  Gleichgesinnte probieren gemeinsam mit der AOK Ernährungsexpertin Rita Inzenhofer preisgünstige, regionale und für Single-Küchen taugliche Rezepte aus.

Der nächste Termin am Mittwoch, 20. Februar, von 11 bis 14 Uhr in den Räumen der GSG-Seniorenresidenz, Rheinstraße 46, Neuwied, steht unter dem Motto Wintermenü. Vitamin- und nährstoffreiche Obst- und Gemüsesorten, die einem gut durch den Winter helfen, werden dann zu leckeren Gerichten verwandelt.

„Genießen unter Nachbarn“ ist eine Kooperationsveranstaltung vom Quartiermanagement der südöstlichen Innenstadt, dem Mehrgenerationenhaus, der Kreisverwaltung Neuwied sowie der AOK Rheinland-Pfalz/Saarland. Die Teilnahme ist kostenlos, dennoch wird wegen begrenzter Teilnehmeranzahl um eine Anmeldung im Mehrgenerationenhaus Neuwied (02631 344596, Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. ) oder im Stadtteilbüro (02631 863070 oder Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. ) bis 18. Februar gebeten.

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