Donnerstag, 02. Dezember 2021

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Gute Nachbarschaft begünstigen

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>gemeinsam gärtnern< wächst heran

Beim anstehenden Wohnprojektetag unter dem Thema „mehr als Wohnen“ in Köln ist ein Anliegen von Gemeinschaftlich Wohnen Neuwied e.V. Hauptthema des Rahmenprograms. Ein Anlass mehr erneut dabei zu sein – um von Erfahrungen zu lernen und über Aktivitäten vom Zeppelinhof 2 aus zu berichten.

Am Tag der Nachbarn 2019 stellte gewoNR e.V. die Idee vom >gemeinsam gärtern< der Nachbarschaft vor. Zum ersten Folgetreffen kamen schon Bewohner aus den angrenzenden Häuser: der Samen war aufgegangen! Nun galt es den Boden fürs Heranwachsen zu bereiten.

Die Gemeindliche-Siedlungs-Gesellschaft Neuwied mbH begrüßte das Projekt Mietergärten. Sie schuf durch die finanzielle Unterstützung die Vorrausetzung zum Start – es konnten10 Hochbeete bestellt werden! Für die Nutzung von Regenwasser kann die Gruppe auf hilfreiche Dialoge hoffen.

So überwinterte man, mit Blick auf die von informa gefertigten Hochbeete. Auch die  ersten Füllungen wurden von dort angeliefert  und Hinweisschilder für Vorrübergehende angebracht.Eindrücke davon auf der Homepage.

Zwischenzeitlich gab ein wertvolles Treffen in der Gemeinschaftswohnung vom Mieterwohnprojekt mit dem erfahrenen Gartenfachmann Jürgen Höppner - ausgestattet mit umfangreichen Kenntnissen auch über das urbane Gärtnern. Außerdem ist er als Gartentherapeut bei der internationalen Gesellschaft GartenThearpie e.V. zertifiziert. Der  wertvolle Termin endete mit einer weiteren Verabredung auf dem Gelände. Diese fand jetzt statt.
Aus einem Heddesdorfer Garten kam über ihn eine - nun zu schützende - Brennessel im Mietergarten an. Wir wussten oder lernten: es braucht diese  als Wirtspflanze für Raupen – damit wir uns Sommer auch über Schmetterlinge freuen können. Für sie wurde ein Schmetterlingsflieder gepflanzt  und neben der Fläche für die Regenwasserbehälter fand noch eine Knolle aus der Familie der Sonnenblumen einen passenden Platz – in Vorfreude auf die Blüten und weitere Knollen.

Mit Kranzniederlegung Friedrich Wilhelm Raiffeisen gedacht

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Zum Gedenken an den großen Sozialreformer Friedrich Wilhelm Raiffeisen legten Thomas Mende (links), Vorstandsmitglied der Raiffeisengesellschaft, und Andreas Harner, Vorstandssprecher der Volks- und Raiffeisenbank Neuwied-Linz eG, an dessen Todestag am Grab Raiffeisens in Neuwied-Heddesdorf einen Kranz nieder.

Raiffeisen war von 1852 bis 1865 Bürgermeister in Heddesdorf und wurde hier auch nach seinem Tod am 11. März 1888 begraben. Leider konnte in diesem Jahr aufgrund der aktuellen Lage auf dem Gesundheitssektor kein Vertreter der Stadt Neuwied an der Kranzniederlegung teilnehmen.

Absage von Veranstaltungen im Roentgen-Museum Neuwied

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Der Landkreis und die Stadt Neuwied sowie die Verbandsgemeinden im Kreis Neuwied haben mit Blick auf die aktuelle Corona-Situation beschlossen, eigene Veranstaltungen bis auf weiteres abzusagen. Ziel dieser Maßnahme ist es, die Verbreitung des Virus möglichst einzudämmen bzw. deutlich zu verlangsamen.

So werden auch die für die nächsten Wochen geplanten Veranstaltungen im Roentgen-Museum Neuwied abgesagt. Die Vortragsveranstaltung „Die Roentgens und die Anfänge der Serienmöbelfertigung im 19. Jahrhundert“ am Donnerstag, 19. März 2020, und die Führung durch die Sonderausstellung „Susanne Krell – zur zeit_hier“ am Sonntag, 22. März 2020, finden nicht statt. Die Vortragsveranstaltung wird in den Herbst verlegt.

Das Roentgen-Museum bleibt aber weiterhin geöffnet.

Das Kreisgesundheitsamt Neuwied informiert:

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Das Kreisgesundheitsamt Neuwied informiert zur aktuellen Corona-Virus-Situation im Landkreis Neuwied

Am Dienstagabend (10.3.) gab es einen weiteren POSITIVEN Corona-Fall. Damit erhöht sich die Zahl auf 3 Corona-Fälle im Landkreis.

Es wird in diesem Zusammenhang weiterhin dingend gebeten, die Hygieneregelungen zu beachten.

Ferner gibt es im Anhang wichtige Informationen der Kassenärztlichen Vereinigung Rheinland-Pfalz zu Hygienemaßnahmen im Verdachtsfall:

Hygienemaßnahmen beachten und im Verdachtsfall immer zuerst zum Telefon greifen

Mainz, 10. März 2020 – Das neuartige Coronavirus (SARS-CoV-2) breitet sich weiter aus. Die Kassenärztliche Vereinigung Rheinland-Pfalz (KV RLP) und das Ministerium für Soziales, Arbeit, Gesundheit und Demografie des Landes Rheinland-Pfalz (MSAGD) informieren, wie die Bevölkerung beim Verdacht einer Ansteckung vorgehen soll und welche Hygienemaßnahmen schützen.

Viele Menschen, die zurzeit an Husten, Schnupfen, Halskratzen oder Fieber leiden, machen sich Sorgen, dass sie sich mit dem Coronavirus angesteckt haben könnten. Da es sich jedoch um die gleichen Symptome wie bei anderen Atemwegserkrankungen handelt, ist es sehr wahrscheinlich, dass die Beschwerden auf eine Grippe oder eine Erkältung zurückzuführen sind. Das Robert-Koch-Institut (RKI) hat eindeutige Kriterien festgelegt, bei deren Zutreffen ein Verdacht auf eine Infizierung mit dem Coronavirus besteht.

Zu einem Coronavirus-Test rät das RKI, wenn folgende Kriterien zutreffen:

-  Die Patientin oder der Patient fühlt sich krank oder hat im Bereich der Luftwege Beschwerden.

UND

-  Die Patientin oder der Patient hatte innerhalb der letzten 14 Tage Kontakt zu einer Person, die nachweislich mit dem Coronavirus infiziert ist,


ODER


die Patientin oder der Patient hat sich innerhalb der letzten 14 Tage in einem vom RKI definierten Risikogebiet aufgehalten.

Sind diese Bedingungen nicht erfüllt, wird Patientinnen und Patienten geraten, Ruhe zu bewahren. Erst wenn die Kriterien erfüllt sind, wird ein Test in Erwägung gezogen.

Bei Verdacht immer erst zum Telefon greifen

Treffen die Kriterien des RKI zu, gibt es für Betroffene zwei Möglichkeiten, wie sie weiter vorgehen können: Sie sollten bevorzugt die rund um die Uhr erreichbare Rufnummer 116117 (ohne Vorwahl) des Patientenservices 116117 wählen oder sich alternativ telefonisch mit ihrer Hausarztpraxis in Verbindung setzen.

KV RLP richtet ärztlichen Fahrdienst ein

Der Patientenservice 116117 stellt fest, ob es sich bei Anrufenden um Verdachtsfälle handelt. Ist dies der Fall, werden mobile Patientinnen und Patienten an Teststellen in Krankenhäusern oder Laboren verwiesen, die den Test durchführen können. Zu nicht mobilen Patientinnen und Patienten kommt ein Hausbesuchsdienst, den die KV RLP ab Mittwoch, den 11. März 2020 einrichtet. Für einen Test ist zwingend eine ärztliche Überweisung notwendig.

„Mit dem Hausbesuchsdienst können wir Praxen, Krankenhäuser und Labore bei den Tests entlasten. Wir wissen, vor welchen Herausforderungen unsere Praxen derzeit stehen. Uns ist es ein großes Anliegen, zu unterstützen, wo wir können. Der Fahrdienst kann sicher Entlastung schaffen“, ist Dr. Peter Heinz, Vorsitzender des Vorstands der KV RLP, überzeugt. Dabei fahren mit Schutzkleidung ausgestattete Ärztinnen und Ärzte zu Betroffenen nach Hause und führen dort den Coronavirus-Test durch. Zur Testung wird eine Probe aus dem Rachenraum entnommen und anschließend zur Auswertung in ein Labor gebracht. Das Ergebnis liegt in der Regel innerhalb von 24 Stunden vor. Hausbesuche erhalten nur Patientinnen und Patienten, die sich beim Patientenservice 116117 gemeldet haben, als möglicher Coronavirus-Verdachtsfall eingestuft wurden und nicht mobil sind.

Empfohlenes Vorgehen unbedingt einhalten

„Wir appellieren an die Bevölkerung, diese Schritte unbedingt einzuhalten. Denn so schützt man sich und andere und erspart sich unnötige Wege“, betont Dr. Peter Heinz, der selbst als Hausarzt arbeitet. Wer von den medizinisch geschulten Mitarbeitenden des Patientenservices 116117 oder der Hausarztpraxis einen Termin für einen Test erhalten hat, sollte auf dem Weg zur Teststelle oder zur Praxis möglichst den Kontakt zu anderen Personen vermeiden und einen Abstand von ein bis zwei Metern einhalten.

Mit Hygienemaßnahmen sich und andere schützen

„Jeder kann jedoch selbst einiges dazu beitragen, dass es erst gar nicht zu einer Ansteckung kommt“, informiert die rheinland-pfälzische Gesundheitsministerin Sabine Bätzing-Lichtenthäler. Da Coronaviren – wie andere Atemwegserkrankungen verursachende Viren – in der Regel über Tröpfchen aus den Atemwegen übertragen werden, gelten hier die gleichen vorbeugenden Hygienemaßnahmen wie etwa bei der Grippe. Äußerst wichtig ist eine gute Händehygiene. Dazu gehört das regelmäßige und gründliche Händewaschen. Wer seine Hände unter fließendem Wasser 20 bis 30 Sekunden mit Seife wäscht und mit einem sauberen Tuch abtrocknet, kann bedenkenlos auf das Verwenden von Desinfektionsmitteln verzichten. Denn diese werden viel dringender in den Praxen und Krankenhäusern benötigt. Außerdem sollte man vermeiden, mit den Händen Mund, Augen oder Nase zu berühren. Zu beachten ist auch das Einhalten der Husten-Nies-Etikette. Das bedeutet, dass man in die Armbeuge bzw. in ein Papiertaschentuch husten oder niesen und sich dabei von anderen Personen abwenden sollte. Außerdem wird empfohlen, Großveranstaltungen zu meiden und Abstand zu erkrankten Personen zu halten. „So kann jeder einzelne einen wichtigen Beitrag gegen eine schnelle Ausbreitung des Virus leisten“, sagt Sabine Bätzing-Lichtenthäler. Man könne die Verunsicherung in der Bevölkerung verstehen, rufe aber dazu auf, nicht in Panik zu verfallen, sondern Ruhe zu bewahren.

Weitere Informationen erhalten Interessierte auf der Website des Patientenservices www.116117.de und bei der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) unter www.bzga.de.

Corona: Kreis Neuwied und Verbandsgemeinden verzichten vorerst auf eigene Veranstaltungen

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Kreis und Verbandsgemeinden verzichten vorerst auf eigene Veranstaltungen. Dies geht aus einer Besprechung mit den Bürgermeistern und Vertretern der Verbandsgemeinden im Landkreis Neuwied, der Stadt Neuwied und dem Krisenstab bei der Kreisverwaltung unter Vorsitz von Landrat Achim Hallerbach am 10.03.2020 in der Kreisverwaltung Neuwied hervor.

Alle in Eigenverantwortung von Landkreis Neuwied und den Verbandsgemeinden im Landkreis sowie der Stadt Neuwied geplanten Veranstaltungen werden vor dem Hintergrund der gegenwärtigen Coronasituation auf unbestimmte Zeit abgesagt. „Es handelt sich um rein vorsorgliche Maßnahmen. Wir wollen alle in unserer Hand liegenden Möglichkeiten ausschöpfen, die Infektionskette zu unterbrechen und die Ressourcen des bestehenden Gesundheitssystems schonen und dauerhaft funktionsfähig zu erhalten“, erklärte Landrat Achim Hallerbach den Beschluss der Runde.

Für weitergehende Eingriffe besteht nach Auffassung der Runde derzeit keine rechtliche Handhabe – weder bei der vom Bundesgesundheitsminister Jens Spahn genannten Größenordnung von über 1000 Besuchern noch darunter.

Die Bürgermeister der Verbandsgemeinden werden mit ihren Ortsbürgermeistern Kontakt aufnehmen und diese Vorgehensweise ebenfalls als Handlungsempfehlung aussprechen.

Der Kreis, der sich heute in der Kreisverwaltung Neuwied traf, wird in regelmäßigen Abständen über weitere evtl. für notwendig erachtete Maßnahmen beraten und ggf. beschließen.

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