Samstag, 23. Oktober 2021

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Gute Aufstiegschancen bei der Stadtverwaltung Neuwied

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Oberbürgermeister und Personalrat gratulieren Absolventen

Einen wichtigen Schritt ihrer Karriere machten zehn junge Menschen jüngst in der Stadtverwaltung Neuwied. Sie schlossen ihre Ausbildung oder ihr Duales Studium erfolgreich ab. Die erlangten Abschlüsse sind so vielfältig, wie die Einsatzgebiete in der Verwaltung: Von der Verwaltungsfachangestellten über Beamte und Fachinformatiker bis hin zu Bachelorabsolventen des Bauzeichnens und der Informationstechnik reicht das Spektrum des aktuellen Jahrgangs. Oberbürgermeister Jan Einig gratulierte den Absolventen zu ihren mit großem Erfolg bestandenen Prüfungen und überreichte allen ein Präsent als Dank für die vertrauensvolle Zusammenarbeit.

„Künftig werden ihre Prüfungen anders aussehen“, gibt Jan Einig einen Ausblick für diejenigen, die auch den nächsten Schritt der Karriereleiter bei der Stadtverwaltung Neuwied erklimmen wollen. „Ihre Prüfungen werden Stadtrat heißen, Ortsbeirat oder Bauausschuss. Wie schon bei den Prüfungen, die Sie bereits erfolgreich gemeistert haben, werden Sie dafür fristgerecht vorbereitet sein müssen. Ihre Arbeit wird kritisch betrachtet und bewertet werden. Angesichts Ihrer guten Noten habe ich allerdings keinen Zweifel, dass Sie dem gewachsen sind.“ Der Fachkräftemangel geißele auch den öffentlichen Sektor, erklärte Jan Einig den Absolventen. Dies bedeute im Umkehrschluss, dass sich die zehn gut ausgebildeten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter eines sicheren Arbeitsplatzes gewiss sein können. Dem pflichtete auch Jörg Hergott als Vorsitzender des städtischen Personalrates bei: „Der Zeitpunkt, in der Verwaltung zu starten, ist perfekt. Die geburtenstarken Jahrgänge scheiden bald aus dem Dienst aus, sodass sich für Sie vielfältige Chancen eröffnen werden.“

Gemeinsam mit den jeweiligen Ausbilderinnen und Ausbildern gratulierte Ausbildungsleiterin Patricia Bresgen ihren Schützlingen zu deren persönlichen Erfolgen: „Sie haben enorm viel geleistet in den vergangenen Monaten, dafür gebührt Ihnen unsere Anerkennung. Persönlich bedanken möchte ich mich, dass Sie mit Ihrem wertvollen Feedback auch dazu beigetragen haben, die Qualität der Ausbildung bei der Stadtverwaltung Neuwied noch weiter zu verbessern. Es ist schön, dass Sie uns fast alle als Kolleginnen und Kollegen im Haus erhalten bleiben.“

Kostenfreies Ferienangebot – „Sport und Spiel im Ring“

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Vom 18.10- 20.10.21 bietet das Quartiersmanagement Raiffeisenring gemeinsam mit dem Vertrauenscoach des Landessportbundes und der Gesundheitsförderung der Kreisverwaltung Neuwied am Sportplatz an der Bimsstrasse die Möglichkeit zu Spiel, Sport und Bewegung kostenfrei an. Das Angebot richtet sich an 6- 15- jährige Schülerinnen und Schüler. Nach der langen digitalen Zeit des „Homeschooolings“ können die Schülerinnen und Schüler an diesen 3 Tagen wieder den Spaß an Spielen und Bewegung draußen unter Gleichaltrigen erfahren. Abgerundet wird die Ferienaktion mit dem Angebot eines leckeren, gesunden Mittagssnacks. Die Aktivitäten sind ohne Maskenpflicht möglich, es wird zu Beginn jedoch ein Corona Lollitest angeboten.

Anmeldung über Quartiersmanagement „Raiffeisenring“ Mario Seitz, Tel. 02631 39220 / Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.

Geballte Erfahrung für das Neuwieder Jobcenter

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Landrat Achim Hallerbach und Kreis-Beigeordneter Michael Mahlert heißen Theo Krayer als neuen Geschäftsführer willkommen

Kreis Neuwied. Geballte Erfahrung hat das Neuwieder Job-Center mit dem Abschied seines Leiters Manfred Plag verloren. Der gebürtige Roßbacher hatte wenige Tage vor dem Abschied in den Ruhestand noch sein 50-Jähriges gefeiert. Doch geballte Erfahrung hat das Neuwieder Jobcenter auch wieder gewonnen: Denn mit Theo Kreyer ist ein neuer Geschäftsführer in die Deichstadt gewechselt, der dieses seltene Dienstjubiläum auch schaffen kann und sich deshalb selbst als „Kind“ der Bundesagentur für Arbeit (BA) bezeichnet: Der heute 56-Jährige hat seine Karriere am 1.9.1981 – also auch schon vor 40 Jahren – mit der Ausbildung beim Arbeitsamt Mayen begonnen. Nach einem erfolgreich abgeschlossenen Studium an der Fachhochschule des Bundes in Mannheim und verschiedenen Leitungsfunktionen innerhalb der Agentur führte der verheiratete Familienvater zuletzt das Jobcenter Westerwald.

„Wir freuen uns, dass Sie sich für einen Wechsel nach Neuwied entschieden haben“, hieß Landrat Achim Hallerbach den neuen Geschäftsführer herzlich willkommen. Hallerbach betonte, dass das Jobcenter, das jeweils zur Hälfte von Kreis und BA getragen wird, eine eminent wichtige Einrichtung ist und erinnerte in diesem Zusammenhang an den Kauf des ehemaligen Süwag-Gebäudes an der Engerser Landstraße.

„Damit konnten wir als Kreis den rund 160 Mitarbeitern des Jobcenters eine dauerhafte Bleibe und damit sehr gute Arbeitsbedingungen anbieten“, zeigte er sich zufrieden mit der damaligen Entscheidung. Landrat Achim Hallerbach betonte, dass der Kreis hinter der gemeinsamen Einrichtung von Bundesagentur für Arbeit und Landkreis Neuwied stehe. Wir haben eine sehr gute Zusammenarbeit und werden die Projekte gemeinsam weiterentwickeln.

Dass Krayer der richtige Mann am richtigen Ort ist, glaubt auch der Erste Kreisbeigeordnete Michael Mahlert. „Wir haben schon zu verschiedenen Themen erste Arbeitsgespräche geführt und danach bin ich sehr zuversichtlich, dass wir die sehr gute Zusammenarbeit fortführen können“, äußerte er sich bei der Begrüßung zufrieden.

Theo Krayer selbst machte in seiner Ansprache deutlich, dass er weiß, was er will und umriss   eine Reihe von „Herausforderungen“, die er in den Fokus rücken möchte. Dazu zählen im Rahmen der Pandemiebewältigung interne Aufgaben wie Arbeitsschutz und Begegnung von Unsicherheiten bei Mitarbeitern, aber auch extern die digitalen Zugangskanäle und die Öffnungszeiten. Als Schwerpunktthemen skizzierte er „Langzeitarbeitslosigkeit“, „Jugend und Beruf“, das „Coaching von Bedarfsgemeinschaften“, das Teilhabechancengesetz, die Betreuung Selbstständiger sowie Alleinerziehender und – last, not least – die Positionierung des Jobcenters als attraktiven Arbeitgeber.

Bürgermeister Peter Jung besuchte Neuwieds Moscheen

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Bürgermeister Peter Jung hat anlässlich des Tages der offenen Moschee alle fünf Moscheen in Neuwied besucht. Raffaele Zampella, Vorsitzender des Migrations-  und Integrationsbeirates, und einige Beiratsmitglieder begleiteten ihn auf dem Rundgang, den die Integrationsbeauftragte Dilorom Jacka organisiert hatte. Überall wurde die kleine Delegation freundlich  - und entsprechend der gültigen Corona-Verordnung - empfangen. Da die muslimischen Gemeinden sich durch große Gastfreundschaft auszeichnen und türkische, arabische und pakistanische Spezialitäten servierten, die Begegnung mit dem „neuen“ Bürgermeister zudem zum Kennenlernen und zum Austausch nutzten, dauerte der Moscheen-Rundgang deutlich länger als geplant.

Ein wichtiges Thema beim Gedankenaustausch war natürlich die Corona-Situation. Bürgermeister Jung informierte die Gastgeber über die Möglichkeiten, sich impfen zu lassen, beispielsweise am Impfbus. „Wie ernst meine Gesprächspartner das Thema genommen haben, beweist die Tatsache, dass einzelne Moscheen überlegen, gemeinsam mit der Stadt mobile Impfangebote in ihren Vierteln zu unterbreiten“, kommentierte Jung.

Er und Beiratsvorsitzender Zampella  besuchten im Einzelnen die Ravza-Moschee an der Langendorfer Straße (Foto), die Fatih-Moschee im Rheintalweg, die Omar-Al-Farouk-Moschee an der Matthias-Erzberger-Straße 5-7, die Bait-ur-Raheem-Moschee an der Matthias-Erzberger-Straße 18 und den Albanisch-Islamischen Kulturverein „Bashkimi" am Sohler Weg.

Erdgasumstellung: Jetzt werden die Geräte bei den Kunden umgerüstet

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Anpassung mit Vorankündigung – SWN: Arbeiten im Zeitplan – Neue Heizung: Dann unbedingt Nachweis liefern

Neuwied. Bis April 2022 müssen alle Erdgasgeräte auf die künftigen Gasqualitäten vorbereitet werden. Im Auftrag der Stadtwerke Neuwied (SWN) beginnt nach der abgeschlossenen Aufnahme und Prüfung von 35.000 Geräten im Stadtgebiet  nun die Umrüstung.

Die Niederlande wollen ab 2030 kein Erdgas mehr exportieren. Die Bundesregierung hat daher beschlossen, in Deutschland auf Gas aus Norwegen und Russland umzustellen. Da dieses Gas einen anderen Brennwert hat, müssen zwingend die Geräte angepasst werden.

„Wir liegen im Zeitplan und starten ab sofort mit der Umrüstung“, erklärt Bereichsleiter Peter Dunkel von den SWN. Dazu erhalten die Kunden ein Anschreiben mit einem Terminvorschlag: „Wenn dieser Vorschlag nicht einzuhalten ist, kann man einen individuellen Termin mit dem zuständigen Monteur vereinbaren.“

Die technische Anpassung der End-und Verbrauchsgeräte ist für die Kunden  kostenlos. „Gasgeräte und -anlagen müssen dazu natürlich in einem sicherheitstechnisch einwandfreien Zustand sein und den Anforderungen genügen. Aber das wurde bereits bei der Erhebung gecheckt.“ Nur 800 der 35.000 Geräte müssen auf Grund ihres sicherheitstechnisch nicht mehr einwandfreien Zustands komplett erneuert werden. Die betroffenen Kunden wurden alle bereits schriftlich informiert.

Dunkel weist darauf hin, dass sich die Monteure ausweisen können. Ebenfalls wird mit der Terminankündigung eine Belegnummer verschickt, die der Monteur kennt und die Sie bei ihm zum Abgleich erfragen können.

Wichtig, so Dunkel: „Wir brauchen einen Nachweis über die Umrüstung. Die bescheinigt der Techniker.“ Falls ein Kunde zwischenzeitlich – also nach der Erfassung der Geräte - seine Heizung komplett tauschen ließ, muss der Nachweis durch den Installationsbetrieb bei den SWN vorgelegt werden: „Wir können sonst unmöglich wissen, wie der aktuelle Zustand der Geräte ist.“

Bei Fragen zum Gerätetausch hilft das „Erdgasbüro“ unter 02631/85-1800 oder per Mail unter Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. .

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