Sonntag, 17. Januar 2021

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Bereits über 25.500 Menschen unterzeichnen Petition „Rettet den Zoo Neuwied“

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Gemeinsam die Zukunft unseres Zoos sichern

Heimbach-Weis. Mit großer Freude vermelden die beiden Initiatoren der Petition „Rettet den Zoo Neuwied“, Pascal Badziong und Martin Hahn, dass ihre private Petition an Ministerpräsidentin Malu Dreyer bereits über 25.500 Unterzeichner zählt. „Innerhalb von knapp drei Tagen eine solch große Unterstützergemeinde zu vereinen, zeigt nochmals deutlich, welch hohes Ansehen die Arbeit des Zoos Neuwied in der Bevölkerung hat und wie stark die Einrichtung in Neuwied in den Herzen der Menschen verankert ist“, erklären Badziong und Hahn. „Zudem ist der Zoo Arbeitgeber für 80 Menschen, die 1800 Tiere versorgen und pflegen und leistet mit seiner Zoo-Schule wertvolle Arbeit mit jährlich hunderten von Kindern aus Stadt und Kreis.“

In ihrer Petition an die Ministerpräsidentin fordern die beiden Petenten eine Soforthilfe von 500.000 Euro, dem aufgrund der coronabedingten Einnahmeausfälle die Insolvenz droht: „Wir haben diese Petition gestartet, die sich persönlich an die Ministerpräsidentin des Landes Rheinland-Pfalz wendet, und die klare Aufforderung an Malu Dreyer zum Ausdruck bringt, gemeinsam mit den Verantwortlichen des Zoos, des Kreises und der Stadt Neuwied kurzfristig und konkret Mittel bereitzustellen, die den Fortbestand dieses Leuchtturmes in der gesamten Region nachhaltig sichert.“

„Wir sind davon überzeugt, dass der beispiellosen Rückhalt des Zoos in der Bevölkerung und die klare Unterstützung auch der Kommunalpolitik in Stadt und Kreis sicherlich auch die  Ministerpräsidentin in Mainz davon überzeugen wird, bei der nachhaltigen Existenzsicherung des Zoos federführend und großzügig mitzuwirken“, so Martin Hahn und Pascal Badziong ergänzt: „Ich bin sehr zuversichtlich und gehe davon aus, dass zeitnah eine tragfähige Lösung erarbeitet wird, denn unsere Zoo ist kein Politikum, sondern eine Herzensangelegenheit der Menschen in unserer Region.“

Der Link zur Petition: https://www.openpetition.de/petition/online/rettet-den-zoo-neuwied oder www.openpetition.de/!cqszg

Dr. Jan Bollinger und René Bringezu (AfD) fordern Rettungskonzept für Neuwieder Zoo:

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Landesregierung muss finanziell unterstützen und Lockdown für Zoos und Tierparks beenden!

Berichten der Rheinzeitung zufolge steht der Neuwieder Zoo, der größte Zoo in Rheinland-Pfalz, aufgrund mangelnder Zuwendungen und der Lockdownpolitik von Bundes- und Landesregierung kurz vor der Zahlungsunfähigkeit und somit vor dem Aus.

Hierzu der Neuwieder Kreisvorsitzende Dr. Jan Bollinger, parlamentarischer Geschäftsführer der AfD-Fraktion im Landtag von Rheinland-Pfalz und Neuwieder Wahlkreisabgeordneter: „Bundes- und Landesregierung haben wiederholt bei der Vorbereitung auf die Corona-Krise und zuletzt beim Schutz von Risikogruppen wie älteren Menschen im Allgemeinen und den Bewohnern von Alten- und Pflegeheimen im Besondern massiv versagt, auf die eine deutliche Mehrheit der Todesfälle im Zusammenhang mit dem Corona-Virus entfällt. Zur Kompensation dieses Versagens haben Sie mit einem allgemeinen Lockdown das wirtschaftliche und gesellschaftliche Leben weitgehend heruntergefahren, was wenig zum Schutz von Risikogruppen und viel zum Ruin unserer Wirtschaft und unserer Staatsfinanzen beiträgt. Besonders betroffen sind auch Zoos und Tierparks, die bereits zu Beginn der Krise massive Einbußen fürchteten, weil sie zwangsweise ihre Tore schließen mussten. Dass nun der größte Zoo in Rheinland-Pfalz, der einzigartige ehrenamtlich getragene Neuwieder Zoo, von Insolvenz und Schließung oder nachhaltigen und negativen Veränderungen bedroht ist, ist ein Armutszeugnis für die Landesregierung. Sie ist für die unnötige Schließung verantwortlich und hat es nicht geschafft, für eine angemessene finanzielle Unterstützung zu sorgen. Die Corona-Futterhilfe der Landesregierung ist ein Tropfen auf den heißen Stein, die November- und Dezemberhilfen der Bundesregierung sind im Januar immer noch nicht eingetroffen, die Landesregierung hat die Deckungslücke nicht überbrückt.

Ich fordere die Landesregierung auf, für ausreichende Liquiditätshilfen zu sorgen, gemeinsam mit der Stadt Neuwied und dem Trägerverein ein Sanierungs- und Rettungskonzept für den Neuwieder Zoo zu erstellen und zu prüfen, inwiefern andere Zoos und Tierparks in Rheinland-Pfalz ebenso von einer möglichen Zahlungsunfähigkeit betroffen sind.“

Dr. Jan Bollinger weiter: „In anderen Bundesländern, wie in Berlin und dem Saarland, sind die Zoos weiterhin für den Besucherverkehr geöffnet. Auch Rheinland-Pfalz muss diesen Schritt gehen. Diese Einrichtungen können bestens auf Abstand und Besucherzahl kontrolliert werden. Wieso der Spaziergang bei einem Zoobesuch verboten, der Spaziergang im Stadtpark jedoch erlaubt ist, ist unlogisch. Die beste Soforthilfe heißt Umsatz!“

„Die Einrichtungen leisten einen wichtigen Beitrag zum Naturverständnis der Bürger und dem Schutz bedrohter Tierarten. Zum Schutz der Tiere und zur Erhaltung der rheinland-pfälzischen Zoos und Tierparks als Möglichkeit zur Erholung und Freizeitgestaltung der Bürger, sollte das Land Rheinland-Pfalz in der aktuellen Lage eine ausreichende finanzielle Soforthilfe bereitstellen und alles dafür tun, damit Zoos und Tierparks nicht für immer ihre Pforten schließen“, so Dr. Bollinger abschließend.

Auch auf kommunaler Ebene sorgt die Konkursankündigung des Zoos für Entsetzen. Dazu der stellvertretende Kreisvorsitzende und Fraktionsvorsitzende der AfD im Neuwieder Stadtrat, René Bringezu: „Zoos bedeuten Umweltbildung, Artenschutz und Arterhalt sowie Erholung. Es ist bedauerlich, dass der Landesregierung so wenig am größten rheinland-pfälzischen Zoo liegt. Die Landesregierung soll für ihre irrsinnige Shutdownpolitik finanziell einstehen und eine Öffnung des weitläufigen Außenbereichs unter Wahrung von Abstands- und Sicherheitsregelungen und Hygieneauflagen erlauben. Um schnell vor Ort Unterstützung zu leisten, werden wir für eine Vorziehung des städtischen Zuschusses plädieren und hoffen, dass auch mit Hilfe der Sponsoren des Zoos das Schlimmste abgewendet werden kann. Die katastrophale Corona-Panikpolitik der Bundes- und Landesregierungen, die beim Schutz der Risikogruppen versagt und dafür unser wirtschaftliches und gesellschaftliches Leben lahmgelegt haben, richtet in unserer Region mehr Schaden an als das Virus!“

Dr. Jan Bollinger, MdL, ist parlamentarischer Geschäftsführer der AfD-Fraktion im Landtag von Rheinland-Pfalz und Neuwieder Wahlkreisabgeordneter

René Bringezu ist Vorsitzender der AfD-Fraktion im Neuwieder Stadtrat

 

Leiterin der Polizeiinspektion verabschiedete sich von OB Einig

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Caroline Schug, die Leiterin der Polizeiinspektion Neuwied, verlässt nach vier Jahren die Deichstadt und wechselt zur Verkehrsdirektion Koblenz. Die 44-Jährige verabschiedete sich nun von Neuwieds Oberbürgermeister Jan Einig, der ihren Weggang bedauert. „Es besteht schon immer ein hervorragendes Verhältnis zwischen Polizei und Verwaltung“, betonte OB Einig. „Das war in den vergangenen vier Jahren nicht anders. Wie profund die Kooperation ist, hat sich in vielen Einsätzen gezeigt, nicht zuletzt in den zahlreichen, von Polizeibeamten und Mitarbeitern des Ordnungsamts gemeinsam durchgeführten Kontrollen in Zeiten von Corona.“ Aber auch schon zuvor sei die Zusammenarbeit stets erfolgreich gewesen, ergänzte Schug und führte als Beispiele mehrere Bombenentschärfungen und Großveranstaltungen wie das Deichstadtfest an. OB Einig wünschte Caroline Schug viel Erfolg im neuen Tätigkeitsfeld; und damit sie dort gut beschirmt ist, überreichte er ihr einen farbenfrohen Neuwied-Regenschutz.

„Wir werden den Kampf gegen das Virus gewinnen!“

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Erwin Rüddel: „Entscheidende Wende noch im 1. Quartal des neuen Jahres“

Berlin / Wahlkreis. Der heimische Bundestagsabgeordnete Erwin Rüddel ist überzeugt, dass wir mit Hilfe des geeigneten Impfstoffs das Corona-Virus erfolgreich bekämpfen werden. Der CDU-Politiker, der in Berlin dem Gesundheitsausschuss des Deutschen Bundestages vorsitzt, äußert die feste Erwartung, dass bereits im Februar/März eine entscheidende Wende in der Pandemie-Bekämpfung erreicht werden kann und COVID-19 „noch im 1. Quartal 2021 einen Großteil seines Schreckens verlieren“ wird.

Rüddel begründet seine Zuversicht wie folgt: „Wir werden gewinnen! Wir bändigen Zug um Zug das Virus. Wer hätte vor zwei Monaten gedacht, dass wir noch in 2020 ins Impfen einsteigen? Und dies mit mehr Impfstoff als anfangs geplant. Eine Knappheit zu Beginn war uns allen bewusst.“ Der Gesundheitspolitiker weist explizit hin auf 5 Millionen Dosen bereits zum 1. Februar 2021.

„Wir haben bis zum Ende des 2. Quartals deutlich mehr Impfstoff, als wir für die Herdenimmunität brauchen (Mindestens 130 Millionen Dosen). Ganz aktuell ist auch der Moderna-Impfstoff zugelassen. Den BioNTech-Ampullen können sechs anstelle von fünf Impfdosen entnommen werden, so dass wir jetzt 20 Prozent mehr Impfdosen zur Verfügung haben und direkt nutzen können“, so der Parlamentarier. Und weitere Impfstoffe von anderen Firmen seien im 1. Quartal 2021 im Zulauf.

„Die vulnerabelste Gruppe wird im Januar ihre Impfchance bekommen, wodurch auch die Belastung im Gesundheitssystem begrenzt wird. Je mehr wir impfen, umso mehr Freiheiten werden wir in den nächsten Wochen gegen das Virus durchsetzen können. Wenn die Ü70-Gruppe im Februar/März ihre Impfchance hatte, dann wird COVID-19 einen Großteil des Schreckens verloren haben. Und wenn die Hausärzte in einigen Wochen ins Impfen einsteigen können, kommt zusätzlich große Dynamik in den Impfprozess“, bekräftigt Erwin Rüddel.

Drohende Insolvenz des Zoos Neuwied

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Christian Baldauf: „Wir müssen den Zoo Neuwied vor der Insolvenz retten – Landesregierung und ADD müssen sich bewegen.“

Der Fraktionsvorsitzende der CDU-Landtagsfraktion, Christian Baldauf, besuchte heute den Zoo Neuwied, der von der Insolvenz bedroht ist. Danach erklärte er:

„Gewachsene Strukturen müssen über die Krise gerettet werden, hierzu gehört auch der Zoo Neuwied. Allein durch die – gesundheitliche zwingend notwendigen, aber dennoch schmerzhaften – Schließungen geriet der Zoo in eine wirtschaftliche Schieflage. Das Land muss hier tätig werden, damit diese für Tourismus und die lokale Bevölkerung gleichermaßen beliebte und bekannte Attraktion nicht Opfer der Corona Krise wird.


Konkret fordere ich die Landesregierung auf, eine Überbrückungshilfe von 400.000 Euro bereitzustellen. Landkreis und Kommune können diese um jeweils 50.000 Euro ergänzen, wenn die Landesregierung eine feste Zusage der finanziellen Unterstützung leistet. Dies ist eine überaus sinnvolle Investition, allein die Folgekosten einer Insolvenz wären um ein Vielfaches höher. Darüber hinaus muss die ADD endlich die letzte Rate der Förderung der Prinz Maximilian zu Wied Halle in Höhe von 50.000€ freigeben. Diese wurde bereits 2018 eröffnet, eine Überweisung lässt jedoch immer noch auf sich warten!“


Ausdrücklich lobte Christian Baldauf die Initiative von Pascal Badziong und Martin Hahn, die mit ihrer Petition nach knapp einem Tag bereits über 18.000 Unterschriften zur Rettung des Zoos Neuwied gesammelt haben. „Die Zahlen zeigen, dass die Bevölkerung hinter ihrem Zoo Neuwied steht“, stellt Baldauf fest.

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