Samstag, 23. Oktober 2021

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Jugend wird an Entscheidungen beteiligt

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Neuwieder Jugendbeirat wird im Dezember wieder neu gewählt

Die Werbung für die bevorstehende Wahl des Jugendbeirats der Stadt Neuwied für die Amtsperiode 2021 bis 2023  hat an den meisten weiterführenden Schulen bereits begonnen. Auch dieses Mal werden 22 Jugendliche im Alter von 12 bis 17 Jahren für das wichtige Gremium gewählt.

Die Wahl findet traditionell an den weiterführenden Schulen sowie den Berufs- und Fachschulen und den Förderschulen in Neuwied statt. Wählen und gewählt werden können alle Jugendlichen, die am Tag der Wahl mindestens 12 und höchstens 17 Jahre alt sind und ihren Hauptwohnsitz in der Stadt Neuwied haben. Auch in Bendorf können Neuwieder Schüler am Wilhelm-Remy-Gymnasium und an der Karl-Fries-Realschule plus ihren Kandidaten oder ihre Kandidatin direkt wählen. Die Schulen bilden dabei Wahlkreise, aus denen jeweils  eine oder zwei Personen in den Jugendbeirat kommen.

Der Jugendbeirat soll die Interessen der minderjährigen Einwohnerinnen und Einwohner vertreten, die Verwaltung und die politischen Gremien in jugendrelevanten Themen beraten sowie eigene Projekte planen und umsetzen. Um die Jugendlichen in ganz Neuwied darüber in Kenntnis zu setzen, werden sie über ihre Schulen mit Flyern, Plakaten und Bannern informiert und aufgerufen, sich als Kandidatinnen und Kandidaten bis zum 10. November zur Wahl zu stellen. Das Kinder- und Jugendbüro (KiJub) der Stadt Neuwied besucht auch einige Schulen, um vor Ort über die Möglichkeiten zu sprechen, die der Jugendbeirat den Neuwieder Jugendlichen bietet.

Neben der Wahl an den Schulen, die in der Woche vom 6. bis 10. Dezember stattfindet, wird am 8. Dezember während einer Jugendversammlung ein Sitz für den Jugendbeirat zu besetzen sein. Hierzu sind alle Jugendlichen eingeladen, die wahlberechtigt sind, jedoch keine Schule in Neuwied oder Bendorf besuchen. Die Versammlung findet um 18 Uhr im Jugendzentrum Big House an der Museumstraße 4a statt. Dort ist dann auch eine direkte Kandidatur möglich.

Weiterführende Informationen erteilt das KiJub, Telefon 02631 802 170, E-Mail Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.

Impfaktion am City-Parkhaus und bei Rewe

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Impfbus des Landes macht am 13. Oktober Station in Neuwied

Für alle Menschen, die sich impfen lassen können und wollen, gab es bereits mehrere offene Impfangebote in Neuwied. Die Stadtverwaltung hat nun mit Unterstützung des Landes für Mittwoch, 13. Oktober, den Impfbus in die Deichstadt geholt. Er fährt zwei Stationen in der Neuwieder Innenstadt an.

Der Impfbus steht von 9 bis 12 Uhr vor dem City-Parkhaus an der Langendorfer Straße 100/Ecke Luisenstraße und von 14 bis 17 Uhr auf dem Parkplatz des Rewe Supermarkts am Kreisel Langendorfer Straße 192/Sandkauler Weg. Dort werden Impfungen mit den Präparaten von BioNTech und Johnson & Johnson kostenfrei angeboten. Wer geimpft werden möchte, sollte ein Ausweisdokument mitbringen sowie sofern vorhanden Impfpass und Krankenkassenkarte. Eine vorherige Anmeldung ist nicht nötig.

Bürgermeister Peter Jung macht in Zusammenhang mit dem Impfangebot nochmals deutlich: „Wer sich impfen lässt, trägt dazu bei, das Infektionsgeschehen einzudämmen. Er entlastet somit auch Krankenhäuser, Ärzte und Pflegepersonal.“

Teilnehmer von Integrationskursen ließen sich impfen

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VHS begleitete Gruppe zum Termin an der Deichwelle

Die VHS unterstützt junge Leute, die sich impfen lassen wollen. So begleiteten die stellvertretende VHS-Leiterin Meike Pfeiffer und VHS-Mitarbeiterin Karin Michalowicz kürzlich eine Gruppe von 14 jungen Menschen aus Jugendintegrationskursen und allgemeinen Integrationskursen zum Impfbus an der Deichwelle.

Zuvor waren VHS-Leiterin Jutta Günther und Meike Pfeiffer gemeinsam in die Integrationskurse gegangen, um mit Unterstützung der Kursleitenden wertvolle Aufklärungsarbeit zu leisten. Bei nicht-muttersprachlichen Teilnehmenden kursieren häufig Gerüchte über gesundheitliche Probleme nach Impfungen, die wissenschaftlich nicht haltbar sind. Zudem haben VHS-Mitarbeitende bemerkt, dass viele Informationen zu den sich häufig ändernden Corona-Regeln nicht verstanden oder gar nicht wahrgenommen werden.

Gleichwohl war bis Ende September rund die Hälfte der Kursteilnehmerinnen und -teilnehmer bereits geimpft. Viele andere waren, so Pfeiffer, generell impfwillig, hatten aber meist Angst, dass sie die Impfregistrierung nicht meistern können oder sprachlich nicht dazu in der Lage sind, die nötigen Formulare auszufüllen und Aufklärungsgespräche zu verstehen.

Pfeiffer und Michalowicz holten daher am 30. September für 14 Impfwillige - die meisten davon zwischen 17 und Mitte 20 - zunächst die Formulare ab, füllten sie anschließend gemeinsam aus und begleiteten die Gruppe dann zum Impftermin.  Die sprachliche und organisatorische Unterstützung war für die Kursteilnehmenden eine Erleichterung. „Alle 14 Geimpften haben sich positiv geäußert und möchten auch die Zweitimpfung Ende Oktober gern gemeinsam mit uns machen“, berichtet Pfeiffer. „Zudem konnten wir weitere Teilnehmende davon überzeugen, sich bei ihren Hausärzten für Impftermine anzumelden.“

Einmündung „Am Schlosspark“/B42 vorübergehend gesperrt

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Wegen Sanierungsarbeiten, die die Deutsche Bahn an der Eisenbahnbrücke am Ende der Straße „Am Schlosspark“/Zufahrt Bundesstraße 42 durchführt, muss dieser Bereich vorübergehend für den Verkehr gesperrt werden. Heißt: Weder kann von der B 42 in die Straße „Am Schlosspark“ eingebogen werden, noch kann eine Auffahrt vom Schlosspark auf die Bundesstraße erfolgen. Die Ampelanlage, die dort den Verkehr regelt, wird am Mittwochvormittag ausgeschaltet. Um Radfahrern und Fußgängern das Überqueren der Bundesstraße zu ermöglichen, wird eine Bedarfsampel aufgestellt. Die Sanierungsarbeiten sollen innerhalb von zwei Wochen abgeschlossen sein.

Lange Schlangen vor dem Impfbus an der Deichwelle

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300 Menschen nutzten das Angebot, auch viele Gäste der Deichwelle

Neuwied. Riesenandrang auf dem Parkplatz der Deichwelle: Fast 300 Menschen ließen sich gegen Corona impfen. Initiiert hatte die Aktion das Allwetterbad, wie Betriebsleiter Uwe Knopp erklärt. „Wir wollen gemeinsam so schnell wie möglich wieder zurück in die ´Normalität´, zudem haben wir bei uns mit dem großen Parplatz die besten Voraussetzungen.“

Schon eine halbe Stunde vor dem Start bildete sich vor dem Impfbus eine Schlange, die den ganzen Tag nicht abbrach: „Wegen des großen Andrangs wurden die Impfungen durgehend bis 19.20 Uhr durchgeführt, obwohl wir nur bis 18 Uhr geplant hatten.“

Der Impfbus ist im Auftrag des Landes unterwegs. In der Region nutzten nach Aussagen des Impfteams bereits mehr als 10.000 Menschen das Angebot. Einen solchen Andrang wie an der Deichwelle hatte man zuvor jedoch nicht erlebt. Hervorgehoben wurde die gute Organisation im Vorfeld und am Impftag. „Wir hatten vorher großflächig den Parkplatz abgesperrt und haben das Team im Bus mit Kaffee und Decken versorgt“, so Knopp.

Geschäftsführer Michael Krose hebt hervor, dass man schon im Vorfeld für die Aktion warb: „Wir haben das auch über unsere Social-Media-Kanäle beworben und es gab auch viele unserer Gäste nutzten das Angebot. Die Impfungen sind eine wichtige Voraussetzung, dass wir – auch mit dem Bad - nicht in den nächsten Lockdown müssen. Mit Blick darauf wenden wir ab dem 11. Oktober, sprich dem Ferienbeginn, im Rahmen der Landesverordnung die 2G-Regel an.“ Schwimmen und schwitzen dürfen dann nur diejenigen, die geimpft oder genesen sind. Ein Test reicht nicht mehr aus.

„Wir freuen uns, dass das Personal des Impfbusses die Organisation lobte. Wichtig ist uns besonders, dass das so Angebot so stark angenommen wurde“, sagt Krose. Und Knopp ergänzt: „Es gab auch keine unangenehmen Vorkommnisse: Alle haben sich vorbildlich verhalten, Maske getragen und die Abstände eingehalten.“

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