Samstag, 23. Oktober 2021

Letztes Update:11:59:23 AM GMT

region-rhein.de

RSS

Luisenstraße gesperrt wegen der Neuwieder Markttage

Drucken

Hygienekonzept und Verkehrsführung am 9. und 10. Oktober

Die Neuwieder Markttage am 9. und 10. Oktober werden viele Menschen in den oberen Bereich der Luisenstraße locken. Die Stände öffnen am Samstag, 9. Oktober, von 10 bis 18 Uhr. Am Sonntag, 10. Oktober, beginnt der Markt um 11 Uhr, ab 13 Uhr öffnet der Einzelhandel zum ersten verkaufsoffenen Sonntag des Jahres, bis um 18 Uhr die Neuwieder Markttage ausklingen. Die Veranstaltung macht eine Straßensperrung notwendig.

Die Luisenstraße wird von Freitag, 8. Oktober, 12 Uhr, bis Sonntag, 10. Oktober, 22 Uhr, zwischen der Einmündung Langendorfer Straße und der Einmündung Hermannstraße/Im Weidchen für den Durchgangsverkehr gesperrt. Das Veranstaltungsgelände kann umfahren werden über die Straßen Im Weidchen/Andernacher Straße/Langendorfer Straße. Für denselben Zeitraum sind die Parkplätze Luisenparkplatz 1 (hinter dem ehemaligen Schlecker), Luisenparkplatz 2 (hinter Tedi) sowie der Parkplatz an Heimathaus und Gastronomie Pino gesperrt.

Wer den Markt besuchen möchte, sollte sein Zertifikat über eine erfolgte Corona-Schutzimpfung, ein Genesenenzertifikat oder die Bestätigung über einen aktuellen negativen Test bereithalten. Der Zutritt zum Veranstaltungsgelände ist nur nach Vorlage eines dieser Dokumente erlaubt. Die Regel 2G+ erlaubt, dass höchstens 500 getestete Personen, die weder geimpft noch genesen sind, zugleich den Markt besuchen. Das Testzentrum im Heimathaus öffnet an beiden Tagen von 10 bis 16 Uhr, eine vorherige Terminvereinbarung ist möglich, Informationen dazu gibt es unter www.neuwied.de/corona.html.

Die Amt für Stadtmarketing Neuwied freut sich auf zahlreiche Gäste bei den Neuwieder Markttagen 2021.

Amnesty-Kampagne „Klimaschutz ist Menschenschutz“ auch in Neuwied

Drucken

Über die Auswirkungen des Klimawandels auf die Menschenrechte informierte die Neuwieder Gruppe von Amnesty International an ihrem Infostand am ersten Oktobersamstag. Die Kampagne der Menschenrechtsorganisation lautet „Klimaschutz ist Menschenschutz“. In Zukunft würden die meisten Flüchtlinge Klimaflüchtlinge sein, stellte Gruppenmitglied Theresia Knieke heraus.

Menschenwürdige Lebensgrundlagen wie das Recht auf Gesundheit, das Recht auf Wohnen und das Recht auf Zugang zu sauberem Wasser und Hygiene seien betroffen, die Folgen des Klimawandels beeinträchtigten gerade solche Rechte immer mehr, warnte sie.

Ihr Kollege Manfred Kirsch brachte die Hoffnung zum Ausdruck, dass Gesellschaft und Politik in Zukunft die Wende schaffen und mit der neuen Regierung mehr Akzente im Umweltschutz gesetzt werden können und es fortan eine ökologische, aber auch sozial gerechte Klimapolitik gibt, die nachhaltige Veränderungen einleitet, hin zur Einhaltung der Klimaziele von Paris.

Mitstreiter Siegfried Kowallek erinnerte daran, es gebe schließlich nur eine Erde, keinen Planeten B.

Foto: Ulrike Jakob

Abgeordnete Lana Horstmann: Kinder und Jugendliche nach Corona stark machen

Drucken

Jugendämter in Stadt und Kreis Neuwied erhalten über 670.000 Euro aus Maßnahmenpaket

„Kinder und Jugendliche stärken, sie unterstützen und sie fit für die Zukunft machen – das ist das Ziel einer gemeinsamen Vereinbarung des Bildungsministeriums und der Kommunalen Spitzenverbände. Insgesamt stehen 14 Millionen Euro aus dem Bundesprogramm ‚Aufholen nach Corona für Kinder und Jugendliche in den Jahren 2021 und 2022‘ zur Verfügung. Damit können die Jugendämter mehr sozialpädagogische Angebote, mehr außerschulische Förderung und mehr Ferienbetreuung vor Ort organisieren können.  Der Jugendamtsbezirk der Stadt Neuwied erhält insgesamt 364.728,98 Euro und der Jugendamtsbezirk des Kreises Neuwied erhält insgesamt 308.854,47 Euro“, erklärte die Abgeordnete Lana Horstmann (SPD).

„Kinder, Jugendliche und ihre Familien haben während der Corona-Pandemie auf Vieles verzichten müssen. Wir müssen ihnen jetzt wieder Austausch, Musik und Sport ermöglichen, damit sie gestärkt aus dieser Krise herausgehen können. Was morgens in der Schule beginnt, wird so in der Freizeit konsequent weitergeführt. Die zur Verfügung stehenden Mittel können beispielsweise für Sozialarbeit, aber auch für Erlebnispädagogik, für Jugendzentren, Hilfen für Kinder und für den Ausbau der Ferienbetreuung genutzt werden“, so Horstmann.

„Rheinland-Pfalz ist das Land der starken Bildungs- und Familienpolitik. Rund 80 Millionen Euro hat das Land in den Jahren 2020 und 2021 für schulische Unterstützungsmaßnahmen zur Verfügung gestellt. Damit werden beispielsweise additive Lernangebote, die Ferienschule, Vertretungsmittel, aber auch Lernpatenschaften und vieles weitere mehr finanziert. Dazu kommen weitere rund 63 Millionen Euro aus dem Bundesprogramm. Das ist hervorragend angelegtes Geld für unsere Kinder und Jugendlichen, die wir gemeinsam stark machen“, so Horstmann abschließend.

Neuwieder Markttage bringen den Duft des Herbstes

Drucken

Am 9. und 10. Oktober in der Luisenstraße mit Verkaufsoffenem

Es duftet nach Honig, gebrannten Mandeln und fruchtigen Likören; Windlichter funkeln zwischen handgefertigtem Schmuck und herbstlichen Gestecken; Zwischen Blumenzwiebeln und Holzspielwaren verführen mobile Boutiquen zum Stöbern. Die Neuwieder Markttage am 9. und 10. Oktober in der oberen Luisenstraße im Bereich zwischen Hermannstraße und Langendorfer Straße versprechen, eine Hommage an den Herbst zu werden.

Am Samstag, 9. Oktober, öffnet der Markt von 10 bis 18 Uhr. Am Sonntag, 10. Oktober, beginnt das Marktgeschehen in der Luisenstraße um 11 Uhr, ab 13 Uhr wird das Shoppingerlebnis gekrönt durch den ersten verkaufsoffenen Sonntag des Jahres. Bis 18 Uhr laden die Stände auf dem Markt und der ortsansässige Handel ein zum Flanieren und Genießen. Herzhafte und süße Speisen zum Sofortverzehr sowie für Zuhause lassen keine Wünsche offen.

„Wir sind sehr froh, unsere beliebten Markttage dieses Jahr wieder durchführen zu dürfen – wenngleich wir das Veranstaltungsformat an die derzeitige Situation etwas anpassen mussten“, berichtet Petra Neuendorf. „Wir gehen davon aus, dass die neue Freiheit dazu führt, dass sich alle Gäste an die Hygienevorschriften halten und Rücksicht aufeinander nehmen“, ergänzt die Leiterin des Amtes für Stadtmarketing. „Es ist uns ein Herzensanliegen, allen Neuwiederinnen und Neuwiedern wieder Highlights in der Innenstadt bieten zu können und damit auch unseren stationären Handel zu unterstützen, der das vergangene Jahr sehr gelitten hat“, betont Oberbürgermeister Jan Einig. „Also kommen Sie am zweiten Oktoberwochenende in die Innenstadt und machen Sie dabei gerne einen ausgedehnten Schlenker durch unsere Einkaufsstraßen.“

Bürger müssen an Bächen und Flüssen Sorgfaltspflichten beachten

Drucken

Untere Wasserbehörde: Keine Anlagen ohne Genehmigung im Zehn-Meter-Gewässerschutzstreifen

Kreis Neuwied. Bedingt durch die Flutkatastrophe im Ahrtal und allgemein durch die sich häufenden Starkregen- und Hochwasserereignisse erhalten die Verbandsgemeinden und die Untere Wasserbehörde beim Landkreis Neuwied vermehrt Anrufe von besorgten Bürgern, die zum Beispiel von umgestürzten Bäume in einem Bachlauf berichten oder Angst haben, dass durch Ansammlungen von Treibgut eine Überflutungsgefahr bestehen könnte.

Die Kreisverwaltung macht daher darauf aufmerksam, dass von jedem Einzelnen Sorgfaltspflichten zu beachten sind, um schädliche Einwirkungen auf die Gewässer zu vermeiden: Abfälle und Grünschnitt dürfen nicht in oder am Gewässer entsorgt werden. Zudem ist zu berücksichtigen, dass die Benutzung eines Gewässers grundsätzlich der Erlaubnis durch die Untere Wasserbehörde bedarf. Wasserdarf nicht einfach zu Bewässerungszwecken oder zum Gartengießen entnommen und Gewässer dürfen nicht ohne behördliche Zulassung aufgestaut oder abgesenkt werden. Innerhalb eines Zehn-Meter-Gewässerschutzstreifens dürfen keine Anlagen (Zäune, Mauern, Stege, Brennholzlagerung, Grasschnitt, Gartenhäuschen, Spielgeräte oder ähnliches) ohne Genehmigung der Unteren Wasserbehörde errichtet werden.

JPAGE_CURRENT_OF_TOTAL