Sonntag, 17. Januar 2021

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Lana Horstmann lädt Kulturschaffende zu Webkonferenz ein

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NEUWIED/DIERDORF/PUDERBACH. Kunst und Kultur in Rheinland-Pfalz stehen noch immer vor großen Herausforderungen. Die rheinland-pfälzische Landesregierung unterstützte bereits mit einem 6-Punkte-Programm und einem 1,5 Millionen Euro starken Kulturpaket die Kulturszene in dieser schwierigen Zeit. Wie stellt sich die Situation für die Kunstschaffenden aktuell dar? Wo kann oder sollte das Land noch weiter helfen? Und Welche Probleme und Lösungsansätze gibt es?

Über diese und weitere Fragen möchte die Landtagskandidatin Lana Horstmann am Donnerstag, den 07. Januar 2021, um 18:00 Uhr gemeinsam mit der kulturpolitischen Sprecherin der SPD-Landtagsfraktion, Giorgina Kazungu-Haß, dem Landtagsabgeordneten Sven Lefkowitz und allen Interessierten in einer Webkonferenz für Kulturschaffende sprechen.

Das Informationsangebot richtet sich an Künstlerinnen und Künstler, Kulturvereine sowie Kultureinrichtungen. Interessierte Kulturschaffende, Bürgerinnen und Bürger können sich per Mail an Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. zu der Webkonferenz anmelden und erhalten anschließend die Einwahldaten für die Teilnahme per Video- oder Audiofunktion.

Skateplatz am Germaniaplatz soll Treffpunkt der Jugend werden

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Neue Anlaufstelle für junge Skateboard- und Scooterbegeisterte

Neuwied. Es ist in Neuwied und in Deutschland festzustellen, dass immer mehr Kinder und Jugendliche ihre (Außen)-Sportaktivitäten mit Skateboard und Stunt-Scootern sowie BMX-Rädern verbringen. Überall in der Innenstadt und in Wohnvierteln suchen sich Kinder und Jugendliche Möglichkeiten, um ihre Geräte im Fahren und Springen auszuprobieren. „Der vorhandene Skateplatz hinter dem Eisstadion ist jedes Wochenende mehr als überfüllt und kann den aktuellen Bedarf nicht mehr decken“, stellt Thorsten Dreistein-Faustmann vom CDU-Ortsverband Innenstadt fest und Vorstandskollege Martin Monzen ergänzt: „Wir würden sogar behaupten, dass der Hype noch weiter ansteigt und die Beliebtheit erreichen kann, die in den 80er/90er Jahren entstanden ist, als die ersten Skateboards nach Deutschland kamen.“

Der Germaniaplatz befindet sich aktuell in der Überplanung und neben einem neuen Kleinspielfeld sucht die Verwaltung nach weiteren Ideen für die Nutzung. Die Anregung des CDU-Ortsverbandes Neuwied für einen weiteren Skatepark fand auch in der Papaya-Koalition aus CDU, Grüne und FWG schnell Anklang, wobei CDU-Fraktionsvorsitzender Martin Hahn betont, dass der neue Skatepark keinesfalls in Konkurrenz zur bestehenden Einrichtung an der Eishalle stehen solle und erklärt: „Der Germaniaplatz hat gegenüber dem Skateplatz hinter dem Eisstadion den Vorteil, zwischen verschiedenen Wohnvierteln (Sandkauler Weg, Südliche Vorstadt, Sonnenlandviertel), in denen viele Familien mit Kindern wohnen, zu liegen und ist damit für viele Kinder jeglichen Alters gut erreichbar “ Neben dem schon ansässigen Spielplatz, der weiterentwickelt werden soll, wäre ein Skatepark am Germaniaplatz eine weitere Attraktion für Familien, Kinder und Jugendliche, um hier ihre Freizeit zu verbringen.

Ganz im Sinne von Titus Dittmann, dem Skateboardpionier in Deutschland und seiner Stiftung "Skate-aid" wird deutlich, dass Skateboarden ganzheitlich im Sinne einer bewegungsorientierten Jugendkultur und nicht nur rein auf sportliche Aspekte zu konzentrieren ist. „Die bewegungsorientierte Jugendkultur Skateboarding macht Kinder stark und unterscheidet nicht nach Hautfarbe, Religion oder sozialem Status, nein sie verbindet“, betont CDU-Landtagskandidat Pascal Badziong, der den integrativen Charakter solcher Jugendbegegnungsstätten herausstellt.

Die Papaya-Koalition wird den Antrag zur Planung und Kostenschätzung eines möglichen Skateparks in den nächsten Stadtrat einbringen. „Im Anschluss ist uns die Beteiligung der Nutzer - sprich der Kinder und Jugendlichen besonders wichtig“, betont Landtagskandidat Pascal Badziong und kündigt an, dass nach Genehmigung des Projektes die Kids zur Partizipation aufgerufen sein werden. „Die Jugendlichen wissen selbst, was sie sich in einem Skatepark wünschen, denn sie sind die Experten auf den Boards und Scootern“, sagt Pascal Badziong.

812 aktive Corona-Fälle in MYK und Koblenz

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39 neue positiv Getestete – 38 Personen sind genesen

Stand: 26.12.2020

KREIS MYK. Es gibt insgesamt 39 neue positiv auf das Coronavirus getestete Personen. 38 Personen sind genesen. Die Anzahl aktiver Corona-Fälle im Zuständigkeitsbereich des Gesundheitsamtes Mayen-Koblenz liegt damit derzeit bei 812:

468 im Kreis MYK und

344 in der Stadt Koblenz.

Weiterführende Statistiken und Auswertungen zu einzelnen Städten, Verbands- und Ortsgemeinden findet man unter www.kvmyk.de/coronastatistiken

An Neujahr sind die Corona-Ambulanzen in Mayen und Koblenz geschlossen. Darüber hinaus gelten folgende grundsätzliche Öffnungszeiten:

Die Corona-Ambulanz in der Weiersbachhalle (In der Weiersbach, 56727 Mayen) in Mayen hat folgende Öffnungszeiten:

Montag                        11 bis 15 Uhr

Dienstag bis Freitag     12 bis 14 Uhr

Samstag                      10 bis 12 Uhr

Die Corona-Ambulanz in Koblenz (CGM Arena, Jupp-Gauchel-Straße 10, 56075 Koblenz) hat folgende Öffnungszeiten:

Montag                                    9 bis 15 Uhr

Dienstag bis Samstag              9 bis 13 Uhr

Alle Infos zu den Ambulanzen, Hotlines und vielem mehr gibt es im Internet unter www.kvmyk.de/corona

Weihnachtsgeschenk für städtische Grundschulen

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Verwaltung hat für die Ausstattung mit Profi-WLAN gesorgt

In der aktuellen Corona-Diskussion tauchen sie immer wieder auf: die Probleme der Schulen, aufgrund fehlender technischer Voraussetzungen einen vernünftigen Online-Unterricht aufzuziehen. Die Stadt Neuwied hingegen hat mittlerweile alle Grundschulen mit professionellem WLAN ausgestattet. Kleiner Wermutstropfen: Bei den bestellten iPads gibt es leider Lieferschwierigkeiten.

Begonnen hatte die technische Aufrüstung an der Marienschule. Schulleiterin Michaela Burgmaier-Wilm hatte sich an das städtische IT-Amt gewandt und um Unterstützung beim Aufbau eines WLAN-Netzes gebeten. Eine gute Entscheidung, wie sie berichtet: „Die Zusammenarbeit mit den Experten aus der Verwaltung lief hervorragend. Mit ihnen war der Erfolg programmiert.“ Das Team des IT-Amtes baute das für die vorhandene Verkabelung bestmögliche WLAN-Netz auf. „Ohne das könnten wir das geforderte Datenvolumen gar nicht transportieren“, weiß Burgmaier-Wilm. Ihr Fazit: „Wir sind auf einem guten Weg, zur Vollausstattung fehlen jetzt nur noch die iPads.“ Die Kooperation zwischen IT-Amt und Marienschule legte das Fundament für die Entwicklung eines für alle Grundschulen gültigen Konzepts.

Dazu erklärt IT-Amtsleiter Gerhard Wingender: „Die Betriebsbereitschaft der WLAN-Infrastrukturen wird zentral aus dem Rathaus administriert und mittels Monitoring überwacht. So registrieren wir im Rathaus,  wenn es an der Schule mit dem WLAN Probleme gibt und können rasch und geeignet reagieren. Die meisten auftretenden Fehler können aus der Ferne behoben werden. So sparen wir Zeit und Kosten.“

Die zwölf Grundschulen haben mittlerweile ihre eigenen Medienkonzepte erstellt. Aus den unterschiedlichen Plänen stricken Verwaltung und externe Berater nun einen stringenten, für alle gültigen Medienentwicklungsplan (MEP). Der listet auf, welche Themen Schulen und Verwaltung in den kommenden fünf Jahren abarbeiten müssen, um die Digitalisierung voranzutreiben. Der MEP ist Voraussetzung dafür, dass die vom Bund bereitgestellten finanziellen Mittel auch fließen.

Rektoren und IT-Experten sind sich einig: Mit der Erstellung der MEP liegt man voll im Zeitplan. Seit der ersten intensiven Beratungsrunde im August hat es eine Reihe weiterer zielführender Gespräche mit allen Beteiligten gegeben. Teilnehmer an diesen Runden sind Schulleitungen, deren Medienberater, die Ämter für Immobilienmanagement, Schule und IT sowie externe Berater. Weitere Abstimmungsgespräche mit den Schulleitungen erfolgen im Lauf des ersten Quartals 2021. Auch Beigeordneter Ralf Seemann und Schulamtsleiter Hans-Peter Schmitz freuen sich über die Fortschritte und sehen der Präsentation des fertigen MEP in den politischen Gremien gespannt entgegen. Sie ist für das Frühjahr vorgesehen.

Was die Verantwortlichen ärgert: Die Auslieferung der georderten iPads erfolgt in diesem Jahr wohl nicht mehr. Wingender berichtet: „Den Auftrag haben wir im Oktober vergeben, unmittelbar nachdem sich alle Schulen verständigt hatten, welche Geräte aus dem Sofortausstattungsprogramm des Bundes beschafft werden sollen.“ Dabei geht es um etwa 500 Geräte. Kosten: rund 170.000 Euro. „Dass es Lieferschwierigkeiten gibt, ist fast schon logisch, denn fast alle Schulträger haben zum gleichen Zeitpunkt riesige Stückzahlen bestellt. Von daher sind wir nicht die einzigen, die davon betroffen sind“, weiß der Leiter des IT-Amts. „Wir hoffen nun auf den Januar.“

Landtagskandidat Pascal Badziong unterstützt neue Initiative Freywillig mit Herz

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Regional. Sozial. Von Herzen ist das Motto der Firma Gartenwelt Frey

Dernbach. Landtagskandidat Pascal Badziong zeigte sich tief bewegt von so viel Einsatz und Kreativität der beiden jungen Unternehmer. „Ich wurde auf die Initiative Freywillig mit Herz in den sozialen Medien aufmerksam und habe direkt beschlossen für die gute Sache zu spenden“, so Badziong. Daraufhin luden ihn Christian Frey und Ingo Bein zu einem persönlichen Austausch ein. Die Geschäftsführer von Gartenwelt Frey in Dernbach haben Freywillig mit Herz gegründet. Damit beweisen sie, dass Nächstenliebe nicht nur eine Tugend in der Vorweihnachtszeit ist.

Freywillig mit Herz hat sich zur Aufgabe gemacht, das soziale Engagement von Bürgerinnen und Bürgern durch regionale Spenden zu unterstützen. Die Ideengeber Frey und Bein haben - um einen Grundstein zu legen - 2.000 Masken von Gartenwelt Frey produzieren lassen. Die Masken können bei Gartenwelt Frey zum Stückpreis von 4 Euro käuflich erworben werden. Die 4 Euro gehen zu 100 Prozent an Freywillig mit Herz.  Sind alle Masken verkauft, sind folglich 8.000 € im Spendentopf. Mit der Spendensumme sollen Hilfsprojekte aus der Region unterstützt werden, die sich bei der Initiative bewerben können.

Zu ihrer Motivation sagen sie: „Es ist uns beiden eine Herzensangelegenheit, unserer Heimat etwas zurückzugeben und den sozialen Zusammenhalt in der Region zu stärken. Daher haben wir privat auch noch die Aktion #kohlestattkrempel ins Leben gerufen“, erzählen die Initiatoren. Für jedes Foto in den sozialen Medien, auf dem ein Mensch mit der Gartenwelt Frey Maske zu sehen ist, gibt das Unternehmen noch einen zusätzlichen Euro in den Spendentopf.

Pascal Badziong nutzt die Reichweite der sozialen Medien schon lange, um über seine politische Arbeit in Stadt und Kreis zu berichten. Er machte direkt ein Foto mit Maske und stellte es mit dem Hashtag #kohlestattkrempel ins Netz. Er möchte dazu aufrufen es ihm gleich zu tun. „Das Miteinander in unserer Heimat und die Verbundenheit mit anderen Menschen können auf diese Weise nachhaltig unterstützt werden. Ich danke Christian Frey und Ingo Bein für ihre Kreativität“, betont Badziong.

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