Dienstag, 02. Juni 2020

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Kreuzgang-Konzerte: Kartenrückgabe konkretisiert

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Wie bereits gemeldet sind die Kreuzgang-Konzerte in der ehemaligen Abtei Rommersdorf abgesagt worden. Das für dieses Jahr geplante Programm wird in identischer Form 2021 realisiert. Das hat Auswirkungen auf die bereits erworbenen Tickets. Diese behalten grundsätzlich ihre Gültigkeit, können auf Wunsch aber natürlich auch zurückgegeben werden. Der Komplettbetrag wird ausgezahlt, es gibt keine Wertgutscheine. Die Rückgabe erfolgt auf zwei Wegen. Die Abwicklung online und in „Ticket regional“-Vorverkaufsstellen gekaufter Tickets erfolgt via Ticket Regional, Telefon 0651 979 07 77, E-Mail Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. . Für bei der Tourist Information Neuwied erworbene Tickets funktioniert die Rückgabe folgendermaßen: Bitte bis 30. Juni das auf der Internetseite www.kreuzgang-konzette.de zu findende Download-Formular ausfüllen und mit den Originaltickets an die Stadtverwaltung Neuwied, Kulturbüro, Stichwort: Kartenrückerstattung, Engerser Landstraße 17, 56564 Neuwied, senden. Der fällige Betrag wird dann auf das angegebene Bankkonto überwiesen.

Schrittweise Öffnung der Gastronomie unter Einhaltung eines Hygieneplans

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Erwin Rüddel setzt sich ein für das heimische Gastronomiegewerbe

Kreisgebiet. „Während Lieferdienste für Speisen und Getränke im Kreis Neuwied vielerorts gut laufen, sind Restaurants und Hotels noch immer geschlossen. Für viele Betriebe, das wurde mir auch in persönlichen Gesprächen berichtet, ist die Lage mehr als ernst. Zur Entschärfung könnte eine schrittweise Öffnung der Gastronomie, unter Einhaltung eines detaillierten Hygieneplans beitragen“, konstatiert der heimische CDU-Bundestagsabgeordnete Erwin Rüddel.

Der Parlamentarier verweist dabei auf Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier, der erklärt hat, dass „wo es notwendig ist, werden wir die Hilfsprogramme verbessern und nachlegen. Dann brauchen wir einen Rettungsfond für die Gastronomie.“ Schließlich zählt die Gastronomie zu den Branchen, die durch die Corona-Pandemie mit am härtesten von den geltenden Beschränkungen betroffen ist.

Dies gelte insbesondere für das Tourismusland Rheinland-Pfalz. „Hier ist die gastronomische Branche ein unverzichtbarer Wirtschaftszweig, dem in dieser Krise jede Perspektive fehlt. Dabei ist die Gefahr groß, dass viele gastronomische Betriebe nicht überleben und damit einhergehend zahlreiche Arbeitsplätze verlorengehen. Das für den Fall, wenn ihnen kein Planungshorizont eröffnet wird“, legt Rüddel nach.

Er weist, auch als Vorsitzender des Gesundheitsausschusses im Deutschen Bundestag, darauf hin, dass sich jede Maßnahme an der Entwicklung des Infektionsgeschehens messen lassen muss. „Denn eins ist klar: Die Gesundheit der Bevölkerung und der Mitarbeiter gastronomischer Betriebe haben absoluten Vorrang“, so der Gesundheitspolitiker.

Die Gastronomie brauche aber ein klares Signal, dass eine Öffnung so schnell als möglich, gegebenenfalls schon bis Mitte Mai, angestrebt wird. Allerdings unter der Maßgabe, dass dies gesundheitlich vertretbar sei. „Erforderlich ist ein klar definierter Hygieneplan für die Gastronomie, in dem festgelegt wird, welche Sicherheitsstandards zwingend erfüllt werden müssen. Die reichen von Hygienemaßnahmen bis hin zur Anzahl möglicher Gäste gemessen an den räumlichen Gegebenheiten. Ich werde mich auf jeden Fall für zusätzliche Hilfen für das Gastronomiegewerbe einsetzen“, bekräftigt Erwin Rüddel.

Kein Platz für Optimismus: Aktuelle Kriminalstatistik zur Partnerschaftsgewalt

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Gleichstellungsbeauftragte im Landkreis sehen in den aktuell veröffentlichten Zahlen zur Gewalt in Partnerschaften keine Anzeichen für Optimismus.

Ob Mord oder Totschlag, sexuelle Nötigung, Stalking oder Freiheitsberaubung: 81,3 % der Betroffenen sind Frauen.

„Die Zahlen sprechen für sich und sind kein gutes Zeichen in Richtung gewaltfreies Miteinander in Partnerschaften und Familie“, so Doris Eyl-Müller, Gleichstellungsbeauftragte des Landkreises Neuwied, „bei Delikten wie Vergewaltigung, sexuellen Übergriffen oder Nötigung in Partnerschaften sind die Opfer laut Statistik zu 98,4% weiblich.“ Dabei gehen Experten davon aus, dass die Dunkelziffer um ein Vielfaches höher ist und jede 3. Frau einmal in ihrem Leben von Gewalt betroffen war, bzw. ist. „Die hohe Dunkelziffer ist sicherlich mehr als realistisch. Aus Beratungsgesprächen wissen wir, dass Scham und nicht zuletzt Angst viele Opfer von Gewalt daran hindern sich Hilfe zu suchen oder eine Anzeige zu erstatten“, so Birgit Bayer, Frauen- und Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Neuwied. „Die Kriminalstatistik darf nicht darüber hinweg täuschen, dass die Zahl der Opfer erheblich höher ist, denn  Gewalt in engen sozialen Beziehungen betrifft häufig auch die Kinder. Als Zeugen dieser Dramen sind seelische Schäden nahezu vorprogrammiert“, so die Gleichstellungsbeauftragte weiter.

Die Statistik beinhaltet eine weitere alarmierende Zahl: 122 Frauen wurden 2018 durch Partnerschaftsgewalt getötet, wobei der Tötung häufig gewalttätige Übergriffe vorgeschaltet sind. Umso wichtiger, dass von Gewalt betroffene Frauen frühzeitig aus der Gewaltspirale aussteigen, Hilfsangebote und Schutzeinrichtungen aufsuchen.

Neben den regionalen Hilfeangeboten, wie z.B. der Interventionsstelle der Caritas, dem Frauennotruf Trotzdem-Lichtblick oder der Frauenbegegnungsstätte UTAMARA steht Betroffenen und Menschen aus dem sozialen Umfeld Betroffener das Hilfetelefon „Gewalt gegen Frauen“ mit der Nummer 08000 116 016 rund um die Uhr zur Verfügung. In 17 Sprachen werden Informationen, z.B. über Beratungsstellen in der Nähe  und Unterstützung angeboten.

Die Gleichstellungsbeauftragten verweisen zudem auf die Internet-Seite der Initiative „Stärker als Gewalt“ www.stärker-als-gewalt.de, die ebenfalls eine Vielzahl von Hilfe- und Unterstützungsangeboten für betroffene Menschen bietet.

„Wir gehen davon aus, dass der Stresspegel in Beziehungen und Familien mit der Dauer der kontaktreduzierenden Maßnahmen eher steigt als sinkt, und das ist keine gute Voraussetzung für sinkende Fallzahlen im Bereich Partnergewalt, bzw. Gewalt in engen sozialen Beziehungen. Stress war und ist leider ein guter Nährboden für Gewalt“, so die Gleichstellungsbeauftragten.

Lecker und ökologisch sinnvoll: Obst und Gemüse aus regionalem Anbau

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Kreis Neuwied – Landrat Achim Hallerbach und Gaby Schäfer vom Referat Umwelt und Energie der Kreisverwaltung Neuwied präsentieren einen neuen Kalender der über saisonal verfügbares Obst und Gemüse aus der Region informiert. „Regional angebauter und daher saisonal verfügbarer Salat oder Obst haben nicht nur eine bessere Ökobilanz als weitgereistes Gemüse, sondern bestechen auch durch beste Qualität und feinsten Geschmack,“  betont Landrat Achim Hallerbach bei der Präsentation.

Im Saisonkalender ist ersichtlich, wann Obst und Gemüse aus unserer Region für den Markt, sprich den Kunden zur Verfügung stehen. Nach Monaten gegliedert, kann man auf einen Blick erkennen, welches Obst- und Gemüsesorten zu welcher Zeit erntereif ist.

Den Anfang macht der Rhabarber, Lauch und Spargel gefolgt von zum Beispiel Aprikosen, Bohnen, Erdbeeren und Möhren. Im Herbst bilden Nüsse, Trauben, Rote Beete und Grünkohl dann den Abschluss. Zwischen Juni und Oktober bietet unsere Heimat die größte Auswahl an frischem Obst und Gemüse,“ erklärt Gabi Schäfer. Aber auch ganzjährig verfügbare Produkte, wie Äpfel oder Champignons können regional angebaut werden. Auch auf Salat müsse niemand verzichten, über Winter ist Feldsalat im Angebot und ab Mai bis Oktober kann man sich an Kopf- und Eisbergsalat erfreuen, unterstreicht Schäfer.

„Der Kalender zeigt, dass wir nicht auf leckeres Obst und Gemüse verzichten müssen, wenn wie regional einkaufen. Regionale Produkte zu kaufen schont die Umwelt, unterstützt die heimische Landwirtschaft und ist gesund,“ so Landrat Achim Hallerbach.

Der Kalender steht den Bürgerinnen und Bürgern als pdf-Datei auf der Homepage der Kreisverwaltung zum Download zur Verfügung. Wenn die Verwaltungen im Landkreis wieder normal geöffnet haben liegen zudem die Kalender im Visitenkartenformat in den Verwaltungsgebäuden aus.

Informationen erhalten Sie unter: Kreisverwaltung Neuwied, Gabi Schäfer, Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. oder 02631/803-650.

Für Unterstand: Ortsvorsteherin Grabis übergibt Petitionsliste

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Den Grundschülern aus Torney, die zur Schule nach Oberbieber fahren, fehlt etwas:die überdachte Bushaltestelle.

Über viele Jahre waren sie an den Unterstand gewöhnt, der im vergangenen Jahr bei einem Verkehrsunfall so stark in Mitleidenschaft gezogen worden war, dass er abgerissen werden musste.

Die Bushaltestelle ist mittlerweile zwar renoviert worden, hat allerdings nun keine Überdachung mehr. Ihren Wunsch, wieder für ein Dach zu sorgen, haben die Eltern der betroffenen Schüler dem Torneyer Ortsbeirat in Form einer Unterschriftenliste übergeben. Ortsvorsteherin Petra Grabis reichte diese Liste nun weiter an Oberbürgermeister Jan Einig und Beigeordneten Ralf Seemann. Der Stadtvorstand versprach, den Wunsch der Eltern zu prüfen und möglichst rasch eine Entscheidung zu fällen.

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