Freitag, 26. Februar 2021

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„Finanzpolitik in Zeiten von Corona - wer soll das bezahlen?“

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Online-Bürgerdialog mit Dr. Jan Bollinger, Andreas Bleck und Iris Nieland (AfD) am 03.02.2021

Der Neuwieder Landtagsabgeordnete und parlamentarische Geschäftsführer der AfD-Fraktion im Landtag Rheinland-Pfalz Dr. Jan Bollinger, der Neuwieder Bundestagsabgeordnete Andreas Bleck und die finanzpolitische Sprecherin der AfD-Landtagsfraktion im Landtag Rheinland-Pfalz Iris Nieland, MdL möchten interessierte Bürger zu einem Online-Bürgerdialog am Mittwoch, den 03.02.2021 ab 19 Uhr einladen.

Dr. Bollinger erklärt: „Die Corona-Krise mit andauerndem Lockdown und strengen Kontaktauflagen für persönliche Begegnungen machen uns normale Präsenzveranstaltungen unmöglich, wie wir Sie gerne anbieten würden. Wir möchten die Bürger daher wöchentlich in unseren Online-Bürgerdialogen mit jeweils verschiedenen Schwerpunktthemen über unsere politische Arbeit und Einschätzung der aktuellen Situation informieren und Ihnen Gelegenheit geben, sich über die Ziele und Aktivitäten der AfD zu informieren. Wir freuen uns, dass wir an diesem Mittwoch mit der Finanzexpertin unserer Landtagsfraktion Iris Nieland über die Finanzpolitik in Zeiten von Corona diskutieren können.“

Iris Nieland weiter: „Die anhaltende Krise wirkt auf das jahrelange Missmanagement der Regierung wie ein Brennglas. In den vergangenen Jahren wurden trotz rekordverdächtiger Steuereinnahmen und historisch niedriger Zinsen kaum Anstrengungen zur Haushaltskonsolidierung unternommen, obwohl unsere AfD-Landtagsfraktion in den Haushaltsberatungen Vorschläge für weitreichende Einsparungen machte. Der Lockdown weiter Teile von Wirtschaft und Gesellschaft sowie die währenddessen erforderlichen Finanzhilfen sind mit enormen finanziellen Belastungen für Unternehmen, Gastronomie, Kultur, Ehrenamt, Verbraucher und Staatsfinanzen verbunden, an denen nachfolgende Generationen schwer zu tragen haben werden. Dabei arbeitet die Landesregierung mit hoch problematischen Finanzinstrumenten wie einer Haushaltsrücklage und einem Sondervermögen von jeweils über einer Milliarde Euro, die wir für verfassungswidrig halten und vor das Landesverfassungsgericht gebracht haben. Gerne möchten wir mit Ihnen über die aktuelle finanzpolitische Lage und unsere Lösungsvorschläge sprechen.“

Andreas Bleck abschließend: „Die AfD als größte Oppositionspartei im deutschen Bundestag legt den Finger in die Wunde und zeigt Fehlentwicklungen und Lösungsansätze auf. Dass die AfD sehr gute Arbeit leistet, sehen wir daran, dass unsere Anträge im Bundestag wie im Landtag reflexartigen abgelehnt werden, dann aber häufig nach einer gewissen Zeit vom politischen Gegner übernommen und in neuem Gewand eingebracht werden. Wir freuen uns, dass unsere Online-Bürgerdialoge von den Bürgern als positive Alternative zu Präsenzveranstaltungen wahrgenommen und von vielen Interessenten genutzt werden. Nehmen auch Sie gerne am Mittwoch an unserem Bürgerdialog teil, wir stehen Rede und Antwort auf Ihre Fragen!“

Am Online-Bürgerdialog können alle interessierten Bürger teilnehmen. Anmeldung und Information über Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. , Live Übertragung auf https://www.facebook.com/dr.bollinger.

Zeit: Mittwoch, den 03.02.2021 ab 19:00 Uhr.

AfD informiert unter Corona-Auflagen über Wahlprogramm

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Neuwied. Am kommenden Samstag, den 6. Februar, werden die Mitglieder der AfD in der Zeit von 10 bis 13 Uhr mit einem Infostand auf dem Luisenplatz über das Landtagswahlprogramm ihrer Partei informieren.

Mit dabei ist der AfD-Direktkandidat für den Wahlkreis 4, Dr. Jan Bollinger. Der Neuwieder ist bereits Landtagsabgeordneter und zudem der parlamentarische Geschäftsführer der AfD-Landtagsfraktion.

Die Partei weist ausdrücklich darauf hin, dass der Aufenthalt im öffentlichen Raum nach der derzeit gültigen Corona-Verordnung nur alleine oder mit den Angehörigen des eigenen oder höchstens einer Person eines weiteren Hausstandes gestattet ist und dass im öffentlichen Raum grundsätzlich ein Mindestabstand von 1,50 m zu anderen Personen einzuhalten ist.

KiTa-Neubau in Oberbieber: Es geht voran!

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CDU Oberbieber appelliert an Gemeinschaftssinn und lädt ein zur Bürgerinformation mit OB Jan Einig

Die CDU Oberbieber freut sich, dass es nach einer langen Hängepartie mit den Planungen zum Kita-Neubau in Oberbieber vorangeht. Der stellvertretende Ortsvorsteher Lothar Heß, Ortsbeiratsmitglied Michael Klein und Stadtrat Jörg Röder haben sich die Planungen und die Örtlichkeit noch einmal genau angesehen.

„Nachdem in der vergangenen Woche die Wogen etwas hochgeschlagen sind, appellieren wir an alle Beteiligten, sich wieder auf die Sache zu konzentrieren. Denn hier besteht meines Wissens nach Einigkeit. Schließlich geht es um eines der wichtigsten Projekte für Oberbieber der vergangenen zehn Jahre“, hebt Jörg Röder hervor. „Daher werden wir im weiteren Verlauf der Umsetzung zu Bürgerinformationen einladen, damit Fragen und Probleme frühzeitig angesprochen werden können.“

Lothar Heß fühlt sich mittlerweile ausreichend informiert. Bei den ersten, aktuell diskutierten Plänen handelt es sich lediglich um einen Aufstellungsbeschluss, der einen Teil des Grundstücks für den Neubau der KiTa betrifft. „Die folgenden detaillierten Planungen werden wir natürlich eng begleiten und versuchen, dass die verschiedenen Interessen berücksichtigt werden können. Aber die Überlegungen der Verwaltung und der GSG sehen bereits sehr gut aus. Sie greifen dringende Bedürfnisse der Schaffung neuer KiTa-Plätze ebenso auf wie andere Interessen, die in Oberbieber aufgekommen sind.“ „Mit einer guten Beteiligung von Politik, Vereinen und Gruppen konnten ja im Vorfeld bereits einige Bedenken ausgeräumt werden: Der Mehrzweckraum der KiTa soll auch von externen Gruppen genutzt werden können und auch die Kirmes soll wie gewohnt auf dem Gelände stattfinden können“, freut sich Michael Klein. Hier sei gute Vorarbeit geleistet worden.

Die CDU-Vertreter sind sich einig, dass das Projekt nach einer langen Hängepartie nun zügig verwirklicht werden muss. Die Erzieherinnen und Erzieher, die Eltern und vor allem die Kinder warten schon lange auf gute KiTa-Räumlichkeiten und ein angemessenes Gelände. Daher müssen wir nun zügig und vor allem gemeinsam dieses Projekt weiterverfolgen und begleiten.

Klares Bekenntnis zur Exzellenz-Förderung:

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Landesstiftung Villa Musica hat europäische Strahlkraft

CDU-Spitzenkandidat Baldauf und CDU-Direktkandidat Badziong bekennen sich zur musikalischen Premium Marke „Villa Musica“ -

Gewinnbringendes Gespräch über die Zukunft der Eliteförderung

Neuwied. Das Konzept ist einmalig: Mit Villa Musica hat Rheinland-Pfalz ein Alleinstellungsmerkmal, was europaweit einzigartig ist und setzt damit bereits seit 30 Jahren Maßstäbe in der Qualität von Kammermusik. Die Stipendiaten studieren an einer der insgesamt 27 deutschen Musikhochschulen, kommen aber aus der ganzen Welt und erhalten durch das Villa Musica-Konzept der Hochbegabtenförderung im Leistungszentrum Schloss Engers ihren Feinschliff.

Zu einem Expertenaustausch zur Zukunft der Villa Musica hatte Kulturfreund und CDU-Landtagskandidat Pascal Badziong geladen. Thematisch standen die Fort- und Weiterentwicklung der Villa Musica, die finanzielle Situation der musikalischen Eliteförderung und die lokale Bedeutung in Stadt, Kreis und Land im Fokus. Am virtuellen Tisch im Rahmen eines Online-Austauschs versammelten sich Prof. Alexander Hülshoff, Künstlerischer Direktor der Landesstiftung Villa Musica RLP; CDU-Spitzenkandidat Christian Baldauf, MdL; Barbara Harnischfeger, Vorsitzende von „Freunde der Villa Musica e.V.“ und für die Stadt Neuwied, Jan Einig.

„Angehende Instrumental-Profis der klassischen Musik werden durch das Zusammenwirken mit Koryphäen ihres Fachs zur künstlerischen Reife gebracht. So bekommen sie hier bei uns ihren Feinschliff am Beginn ihrer Karriere als Solist, im eigenen Kammermusik-Ensemble oder im Orchester“, fasste Hülshoff das Konzept zusammen und betonte mit Stolz, dass in allen Spitzenorchestern in Deutschland und Europa (z.B. Berliner Philharmoniker, Wiener Philharmoniker, die Radio Sinfonieorchester des BR, SWR etc.) ehemalige Villa Musica Stipendiaten an den führenden Positionen spielen, viele ehemalige Stipendiaten Konzertkarrieren bestreiten als Solist oder im Ensemble oder erfolgreich als Professoren an den Musikhochschulen wirken. Die Elite-Institution Villa Musica trainiert junge Hochbegabte in der Kammermusikakademie Schloss Engers in Neuwied und bringt von hier aus erstklassige Konzertprogramme ins ganze Land.  Es entstehen Synergien zum Tourismus durch das Festival RheinVokal, das die Villa Musica zusammen mit dem SWR und 11 Städten veranstaltet oder die Reihe „Burgenklassik“. Es gibt Vernetzungen mit anderen Kulturanbietern wie dem Mainzer Musiksommer. Villa Musica spielt auch in den Synagogen des Landes.

Seit 25 Jahren unterhält die Villa Musica das in RLP einzig erhaltene Barock-Schloss Engers. Am Ende einer Akademiewoche in Engers konzertieren die Stipendiaten hier im Dianasaal oder bei einem der 45 Partner im Land. „Niemand muss für intensive Konzerterlebnisse in die Großstadt fahren“, sagt Barbara Harnischfeger, die 700 Freundeskreismitglieder aus ganz Rheinland-Pfalz vertritt und sie ergänzt: „Wir haben keine Elbphilharmonie, aber wir haben am Rhein und drum herum wunderschöne Burgen und Schlösser. Die sind für Kammermusik wie gemacht.“ „Diese baulichen Schätze im Land müssen weiterhin bespielt werden“, resümiert Badziong, dem ganz besonders Schloss Engers am Herzen liegt. Als langjähriges Mitglied im Freundeskreis der Villa Musica e.V. beobachtet er die Kennzeichen der Konzertbesucher aufmerksam. „Viele Gäste aus allen Teilen des Landes kommen nach Engers - auch von außerhalb der Landesgrenzen.“ Jan Einig meint: „Die Marke ‚Villa Musica‘ muss europäisch bekannt gemacht werden. Es gilt mit unserem Schatz zu wuchern.“

Gleichzeitig wiesen die Villa Musica-Vertreter auf die finanziell prekäre Lage der Villa Musica hin. Es müsse derart gespart werden, dass die Partner in den Kommunen nur noch ein Konzert im Jahr bekommen können, statt früher zwei. Grund ist die Niedrigzinspolitik der Europäischen Zentralbank. Die habe dazu geführt, dass das Stiftungskapital nicht mehr die notwendige Rendite für den Betrieb abwerfe und die Villa Musica seit 2019 aus dem Landesetat gestützt werden müsse. Pascal Badziong stimmt zu: „Die Villa Musica muss dauerhaft institutionell gesichert werden, damit die Menschen in allen Teilen von Rheinland-Pfalz weiterhin mit hochklassiger Musik versorgt werden können.“ Rückendeckung bekommt Badziong von CDU-Spitzenkandidat Christian Baldauf. Er betont: „Wie in unserem CDU-Wahlprogramm festgeschrieben, soll sich Leistung auszahlen! Damit beziehe ich mich nicht nur auf den Spitzensport – sondern beziehe das hiermit auch auf das Feld der Spitzenmusik.“ Musikalische Förderung bestehe nicht nur aus Breitenförderung. Die solle damit nicht weniger Wertschätzung erfahren, aber „das Gießkannen-Prinzip der SPD-Kulturförderung sei überholt“, ist sich Baldauf sicher. „Leuchttürme müssen als solches auch benannt, gefördert und vermarktet werden. Die Exzellenz-Förderung in allen Bereichen unseres Landes liegt mir sehr am Herzen“, so Baldauf, der als Konklusion des gewinnbringenden Gedanken-Austauschs den Künstlerischen Direktor der Landesstiftung Villa Musica RLP, Prof. Alexander Hülshoff dazu aufforderte, ihm seine Zukunftsvision für die Premium-Marke „Villa Musica Rheinland-Pfalz“ mitzugeben. Die CDU werde an ihrem Konzept für ein Kulturfördergesetz weiter feilen. Auf die Ideen von Hülshoff, der Cellist, erfahrener Hochschullehrer und Kulturmanager ist, sind die beiden Unionspolitiker Christian Baldauf und Pascal Badziong gespannt.

“Wenn das Sprechen stolpert”

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Stottern ist eine Sprechstörung, die ca. 800.000 Menschen in Deutschland betrifft. Betroffene leiden dabei unter einer Unterbrechung des Redeflusses durch Blockaden, Dopplungen oder Dehnungen. Sie wissen genau, was sie sagen wollen, können dies aber nicht unterbrechungsfrei aussprechen.

Landtagskandidat Holger Wolf (Bündnis 90 / Die Grünen) hat Frank Grün getroffen, den Ansprechpartner der Stotterer Selbsthilfegruppen in Neuwied und Koblenz um sich mit ihm über die wichtige Arbeit der Gruppe austauschen.

Beim Stottern kommt es neben den bekannten Blockaden während des Sprechens auch zu sogenannten Begleitsymptomen wie zum Verkrampfen der Gesichtsmuskeln oder speziellen Körperbewegungen beim Sprechen. Einige der Betroffenen reagieren darauf mit Vermeiden. Sie versuchen, das Sprechen möglichst zu umgehen und ziehen sich so aus der Gesellschaft immer weiter zurück. Andere versuchen, das Stottern zu verschleiern, indem sie zum Beispiel schwierige Wörter umgehen oder Füllwörter nutzen.

In der Selbsthilfegruppe in Neuwied haben Betroffene und Angehörige die Möglichkeit, umfassende Informationen über die Erkrankung zu erhalten und sich auszutauschen. Darüber hinaus werden hilfreiche Tipps gegeben und Techniken erlernt. Neben der allgemeinen Therapie bietet sich hier ein Raum, in dem sich Betroffene sicher und verstanden fühlen.

Auch von Frank Grün konnte Holger Wolf viel Wissenswertes über die Sprechstörung erfahren:

“Sprechen ist das Hörbarmachen von Gedanken. Doch Sprache muss fließen und das ist die Herausforderung, vor der wir immer wieder stehen. Beim Stottern handelt es sich um ein oftmals konditioniertes Verhalten. Das schlimmste am Stottern ist die Angst davor. Daher ist es so wichtig, sich nicht zurückzuziehen, sondern möglichst viel zu sprechen. Das Ablesen von Texten fällt einem dabei leichter, als wenn man die zu sprechenden Wörter zuerst noch gedanklich formen muss. Es ist wichtig, dass man uns völlig normal begegnet und schon gar nicht in eine Schublade steckt. Sprechen lernt man nur vom Sprechen und dafür braucht man ein Gegenüber, das einem die notwendige Zeit gibt und zuhört. Leider gibt es für eine begleitende Therapie von Erwachsenen zu wenige spezialisierte Logopäden. Dabei können diese die Reduzierung der Symptome sehr wirksam unterstützen. Heilsversprechen aus der alternativen Medizin versuchen, diese Versorgungslücke für sich zu nutzen und wecken völlig falsche Erwartungen. Nicht selten führt das am Ende zu einem Rückschritt anstelle zum ersehnten Erfolg”, so Grün.

Die Ursache des Stotterns ist nach wie vor nicht ganz klar. Wichtig ist, dass es sich hierbei nicht um Aufmerksamkeitssuche oder eine “träge Zunge” handelt. Man geht davon aus, dass das Stottern in der Zeit entsteht, in der sich das Kind emotional, geistig und sprachlich am schnellsten entwickelt.

“Die Digitalisierung bringt hinsichtlich der Möglichkeiten zur Teilhabe Chancen und Risiken zugleich“, weiß Holger Wolf. „So bietet die Nutzung von Messengern und Social Media alternative Wege der Kommunikation ohne die Gefahr der leider noch immer anzutreffenden Stigmatisierung. Damit läuft man aber auch Gefahr, sich immer weiter in die digitale Welt zurückzuziehen. In Zeiten zunehmender Sprachsteuerungen von Geräten gilt es zudem, besonders darauf zu achten, dass diese zukünftig von allen Menschen bedient werden können.”

Die Stotterer-Selbsthilfegruppe lädt alle Betroffenen, Angehörigen, Freunde und Interessierten herzlich zur Kontaktaufnahme unter Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. ein.

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