Dienstag, 02. Juni 2020

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Unterführung für einige Stunden gesperrt

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Wegen Arbeiten am Längsträger der Eisenbahnbrücke Am Schloßpark/Einmündung B 42  in Neuwied muss die Unterführung nochmals kurzzeitig für den Fahrzeugverkehr komplett gesperrt werden. Und zwar am Dienstag, 28. April, von 8 bis etwa 13 Uhr. Eine Umleitung wird ausgeschildert.

Beseitigung eines Brandschadens an der K 112 in Neuwied-Segendorf

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Im Auftrag des Landesbetriebes Mobilität Cochem-Koblenz wird vom 27.04. bis 30.04.2020 auf der K 112, Austraße in Neuwied-Segendorf, ein Brandschaden durch ein Bauunternehmen beseitigt.

Die Arbeiten können nur unter Vollsperrung der K 112 durchgeführt werden. Eine Umleitung erfolgt über die Nodhausener Straße und die Augustenthaler Straße. Fußgänger können die Baustelle auf dem Gehweg passieren.

Der Landesbetrieb Mobilität Cochem-Koblenz bittet alle Verkehrsteilnehmer um Verständnis für die auftretenden Verkehrsbeeinträchtigungen.

Der Beweis ist da: 63 % aller Güterzüge im rechten Rheintal rumpeln und machen vermeidbaren Lärm

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KREIS NEUWIED. Lange hatten es Anwohner, Kommunalpolitiker und Bürgerinitiativen vermutet. Doch ein aktueller technischer Beweis nach einer Langzeitmessung war bislang nicht möglich. Nun hat ein Start-up-Unternehmen herausgefunden, dass mehr als jeder 2. Güterzug, der im April 2020 rechtsrheinisch unterwegs ist, Schäden hat – und zu viel Lärm verursacht. Das ist rechtswidrig.

„Die Bürger an der Rheinschiene sind wirklich zu bedauern“, sagt Michael Breuer. Der Geschäftsführer von RailWatch aus Bonn hat niemals mit diesen Zahlen gerechnet: „63 Prozent aller vom 9. bis 16. April 2020 (eine Woche) erfassten Güterzüge haben Flachstellen. Durchschnittlich befinden sich vier Achsen mit Flachstellen pro Zug. Das ist der Hammer!“

Diese Züge dürften nach den betrieblichen Vorschriften, die sich aus dem Allgemeinen Eisenbahngesetz ableiten, aus Sicherheitsgründen gar nicht in Deutschland unterwegs sein.

Flachstellen sind sogenannte Radunrundheiten. Das betrifft die Räder der Güterzüge. Flachstellen werden als rumpelnde Güterwagen oder als Schläge auf die Schiene wahrgenommen. Diese Flachstellen sind nicht nur wegen des Lärms eine Belastung für jeden Anwohner der Rheinschiene, sie sorgen auch für Erschütterungen, die etwa das Porzellan im Schrank zum Klirren bringen.

Flachstellen sind vermeidbar und sollten gar nicht vorkommen. Denn sie sorgen nicht nur für Lärm und Erschütterungen, sondern können auch zu Schäden an Güterwagen und Ladungen führen. Außerdem beschädigen sie die Schienenoberfläche. „Je schlechter die Schienenoberfläche ist, desto lauter ist wiederum die Lärmentwicklung des Zuges – ein Teufelskreis“, sagt Breuer.

Sein Unternehmen sammelt Informationen zu kritischen Flachstellen – seit wenigen Tagen auch in Rheinbrohl. An den Bahngleisen wurde von RailWatch ein selbst entwickeltes Messsystem aufgebaut. Hochsensible Sensoren und Kameras scannen Güterwagen und Lokomotiven während der Durchfahrt. Die Ergebnisse werden in ein Internetportal übermittelt.

In Echtzeit erkennen Eisenbahnverkehrsunternehmen dann den Zustand ihrer Flotte. Bisher war so etwas nicht möglich – nun seit kurzem aber dank „Big Data“, gesammelt in einer „Cloud“. Ein Beispiel dafür, wie „Industrie 4.0“ Lärmschutz bewirken kann.  Denn die Kunden von RailWatch erfahren durch die Messungen die optimalen Zeitpunkte für Wartung und Instandhaltung ihrer Fahrzeuge.

Im Rheintal misst RailWatch an drei Stellen: Rheinbrohl (rechtsrheinisch), Koblenz-Ehrenbreitstein (rechtsrheinisch) und Brohl-Lützing (linksrheinisch). RailWatch bietet diese Informationen interessierten Eisenbahnverkehrsunternehmen oder Güterwagenhaltern als Datendienst an. Breuer: "Mit unseren digitalen Lösungen wollen wir die Sicherheit auf der Schiene unterstützen. Auch sind wir der Meinung, dass nur ein leiser Schienengüterverkehr langfristig von der Bevölkerung im Rheintal akzeptiert wird."

Über die RailWatch GmbH & Co. KG

Wir sind ein 2015 gegründetes Datenunternehmen mit 25 Mitarbeitern und Sitz in Bonn. Um den Schienengüterverkehr sicherer zu machen, stellen wir an Bahngleisen unsere Messstationen auf, die Züge während der Vorbeifahrt scannen und Schäden erkennen, dokumentieren und unseren Kunden in Echtzeit melden.

Christliches Glockengeläut und muslimische Gebetsrufe

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Die Stadt Neuwied ist seit Gründung wegen ihrer religiösen Vielfalt bekannt. Für viele Gläubige ist die derzeitige Situation belastend, können sie doch nicht wie gewohnt die Gottesdienste besuchen. Als Zeichen der Verbundenheit erklingen daher seit einigen Wochen regelmäßig die Glocken der christlichen Kirchen im Stadtgebiet. Da Neuwied auch einen hohen Anteil muslimischer Mitbürger hat, wird ab kommenden Freitag, der den Beginn des Ramadan anzeigt – und längstens bis zum Ende der muslimischen Fastenzeit - , auch der Ruf eines muslimischen Geistlichen zu hören sein. Er ruft die Gläubigen einmal täglich zum Gebet auf – und zum solidarischen Handeln in Zeiten der Corona-Pandemie. Sollte die entsprechende Verordnung, die den Besuch von Gottesdiensten untersagt, in den kommenden Tagen geändert werden, so wird auch der Gebetsaufruf eingestellt.

Landtagsabgeordneter Sven Lefkowitz:

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Mund-Nasen-Schutz-Masken und Desinfektionsmittel für Schulen in Neuwied – Maskenpflicht in RLP

Der Kreis Neuwied erhält für die Schulen 21.300 Mund-Nasen-Schutz-Masken. Wie der SPD-Politiker Sven Lefkowitz weiter ausführt, bekommt der Kreis Neuwied überdies 3.500 Liter Desinfektionsmittel für die Schulen. „Die Masken und die Desinfektionsmittel sollen helfen, dass in den Schulen die notwendigen Hygieneregeln eingehalten werden“, so Lefkowitz. Für die Schülerinnen und Schüler in Rheinland-Pfalz sind so insgesamt 430.000 Mund-Nasen-Schutz-Masken und rund 70.000 Liter Desinfektionsmittel zur Verfügung gestellt worden.

Sven Lefkowitz betont: „Der aktuelle Bund-Länder-Beschluss zur Bewältigung der Corona-Krise hat noch einmal sehr deutlich gemacht, worauf es jetzt in den Schulen ankommt. Auch die Schülerinnen und Schüler müssen die 1,5 Meter-Abstand-Regel einhalten. Sie sollen regelmäßig 20 bis 30 Sekunden lang ihre Hände waschen und in der Schule und auf dem Schulweg eine Mund-Nasen-Schutz-Maske tragen.“ Der Landtagsabgeordnete Sven Lefkowitz erklärt weiterführend: „Wir alle wünschen uns, dass der Schulbetrieb so bald wie möglich in gewohntem Umfang stattfinden kann. Es ist daher immens wichtig, dass die Infektionszahlen in Deutschland weiter sinken. Es muss daher unser aller Interesse sein, dass die Abstands- und Hygieneregeln überall und auch von den Schülerinnen und Schüler eingehalten werden können.“

Zudem unterstützt der Landtagsabgeordnete auch die für ab Montag, dem 27.04., allgemein geltende Maskenpflicht in Rheinland-Pfalz, wie er abschließend erklärt: „Die nun von der Landesregierung auch für unser Bundesland angeordnete Maskenpflicht ist eine richtige Maßnahme. Das gesellschaftliche Zusammenleben muss in Bezug auf einen wirksamen Infektionsschutz die bestmöglichen Wege beschreiten. Dafür ist auch das verpflichtende Tragen eines Mundschutzes, beispielsweise beim Nutzen des öffentlichen Personennahverkehrs oder beim Einkaufen in Geschäften, ebenso sinnvoll wie folgerichtig“.

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