Samstag, 23. Oktober 2021

Letztes Update:11:59:23 AM GMT

region-rhein.de

RSS

Nähe aus der Ferne: Oberbürgermeister grüßt Senioren

Drucken

Jan Einig präsentiert neuen Film über Neuwied

Tradition. In Anbetracht der Pandemie hat sich dabei ein neues Format etabliert: Die „Seniorenfeier ToGo“. Dabei bekommen alle Seniorinnen und Senioren, die sich nach der Einladung angemeldet haben, eine kleine Überraschung nach Hause geliefert. „Etwa 1000 Anmeldungen haben wir für diesen Termin erhalten, der sich an Bewohner von Heddesdorf und der Innenstadt richtet“, berichtet Stadtmarketing-Mitarbeiterin Susanne Thiele. Das Team des Amtes für Stadtmarketing hatte also alle Hände voll zu tun, die liebevoll gepackten Geschenktüten an die Haushalte zu verteilen.

Das Herzstück der „Seniorenfeier ToGo“ passt allerdings in keine Geschenktüte: Ein neuer Film über Neuwied, der zum ersten Mal ausgestrahlt wird, verbunden mit einer Videobotschaft des Oberbürgermeisters Jan Einig. Am 15. und 22. September wird dieser Beitrag jeweils um 16 Uhr im Offenen Kanal gesendet. Außerdem ist er ab 15. September auf YouTube abrufbar unter dem Suchbegriff „Seniorenfeier ToGo aus den Neuwieder Höhen“. Moderator Boris Weber nimmt die Zuschauerinnen und Zuschauer mit auf eine Reise zu den schönsten Orten ihrer Heimat. „Selbstverständlich laden wir auch alle Jüngeren ein, sich das Video anzusehen“, ergänzt Petra Neuendorf, Leiterin des Amtes für Stadtmarketing, „denn unabhängig vom Alter sind wir uns doch alle einig: Es gibt wunderschöne Flecken in unserer Stadt, die immer wieder einen Besuch wert sind – ob real oder virtuell.“

Impfaktion für Jugendliche am 24. September im Big House

Drucken

Impfbus des Landes macht am 30. September Station in Neuwied

Damit alle Menschen, die sich impfen lassen können und wollen, dies auch zeitnah erledigen, gab es bereits mehrere offene Impfangebote in Neuwied. Die Stadtverwaltung hat nun mit Unterstützung des Big House und des Neuwieder Jugendbeirats ein kostenfreies Angebot speziell für Jugendliche organisiert: Am Freitag, 24. September, wird zwischen 16 und 20 Uhr im Jugendzentrum Big House in der Museumstraße 4a in Neuwied mit dem mRNA-Impfstoff von BioNTech geimpft. Dieser Impfstoff wird von der ständigen Impfkommission (STIKO) für die Impfung von Kindern und Jugendlichen im Alter von 12 bis 17 Jahren und für Erwachsene empfohlen.

Der durchführende Allgemeinmediziner Hans-Uwe Dockhorn weist darauf hin, dass bei der Impfung von Jugendlichen bis einschließlich 15 Jahren das Einverständnis des Impflings nötig ist sowie die Begleitung von mindestens einer sorgeberechtigten Person, die der Impfung schriftlich zustimmt. Jugendliche ab 16 Jahren dürfen auch ohne Begleitung geimpft werden, sofern sie die ausgefüllte schriftliche Einwilligungserklärung der Eltern vorlegen können, die unter www.bighouse-neuwied.de heruntergeladen werden kann. Mitzubringen sind neben der Einwilligungserklärung auch der Personal- oder Kinderausweis sowie nach Möglichkeit die Krankenversichertenkarte und der Impfausweis. Die Zweitimpfung wird am 16. Oktober von 10 bis 14 Uhr ebenfalls im Big House angeboten.

Zusätzlich zum Termin für Jugendliche im Big House kommt der Impfbus des Landes Rheinland-Pfalz wieder nach Neuwied. Am Donnerstag, 30. September, werden von 8 bis 18 Uhr an der Deichwelle Impfungen mit den Präparaten von BioNTech und Johnson & Johnson kostenfrei angeboten. Wer geimpft werden möchte, sollte ein Ausweisdokument mitbringen sowie sofern vorhanden Impfpass und Krankenkassenkarte. Eine vorherige Anmeldung ist nicht nötig.

Schulneulinge für das kommende Jahr jetzt anmelden

Drucken

Grundschulen nehmen „I-Dötzchen“ am 20. September auf

Eltern, deren Nachwuchs das sechste Lebensjahr vollendet hat oder vor dem 1. September 2022 vollenden wird, sollten ihre Kinder am Montag, 20. September, von 14 bis 16 Uhr in einer der städtischen Grundschulen anmelden. Kinder, die noch nicht schulpflichtig sind, können auf Antrag der Eltern in die Schule aufgenommen werden, wenn zu erwarten ist, dass sie mit Erfolg am Unterricht teilnehmen können. Die Anmeldung für diese Kinder erfolgt jedoch erst in der zweiten Februarhälfte 2022. Der genaue Termin wird noch bekannt gegeben.

Das Kind sollte bei der Anmeldung dabei sein. Mitzubringen ist die Geburtsurkunde oder das Familienstammbuch. Falls ein Kindergarten besucht wird, muss darüber eine Bescheinigung vorgelegt werden. Hat der Schulneuling eine offensichtliche oder vermutete gesundheitliche Beeinträchtigung, ist es wichtig, den Schulleiter darauf hinzuweisen. Sofern eine Beeinträchtigung vorliegt, kann die Anmeldung unmittelbar bei der zuständigen Förderschule erfolgen. Auch wenn ein Kind auf Wunsch der Eltern eine Schwerpunktschule für Integration besuchen soll, erfolgt die Anmeldung zunächst an der zuständigen Grundschule oder Förderschule.

Bei folgenden Schulen können die "I-Dötzchen" angemeldet werden:

  • Marienschule, Langendorfer Straße 165, 56564 Neuwied:
    Am Schloßpark/B 42 - Bahndamm der Bundesbahnstrecke Köln-Niederlahnstein- Unterführung Wilhelm-Leuschner-Straße - Marktstraße bis Hausnummer 84 gerade und 99 ungerade, Hermannstraße - Brückenstraße - Dammstraße – Rhein
  • Geschwister-Scholl-Schule, Wallstraße 2, 56564 Neuwied:
    Stadtgebiet Alt-Heddesdorf (bis Berggärtenstraße ungerade Hausnummern) - Industriegebiet Distelfeld - Bahndamm der Bundesbahnstrecke Niederlahnstein-Köln bis Am Klärwerk/B 42
  • Grundschule Heddesdorfer Berg, Ludwig-Erhard-Straße 14, 56564 Neuwied:
    Stadtgebiet Heddesdorfer-Berg (ab Berggärtenstraße - gerade Hausnummern) - Kinder aus dem Gladbacher Feld
  • Sonnenlandschule, Sonnenstraße 46, 56564 Neuwied:
    Langendorfer Feld - B 256 ab Bahndamm der Bundesbahnstrecke Niederlahnstein-Köln - Unterführung Wilhelm-Leuschner-Straße - Marktstraße ab Hausnummer 86 gerade und ab 101 ungerade, Hermannstraße - Brückenstraße - Dammstraße – Rhein
  • St. Georg-Schule, Apostelstraße 5, 56567 Neuwied:
    Stadtteil Irlich
  • Grundschule Feldkirchen, Schillerstraße 41, 56567 Neuwied:
    Stadtteil Feldkirchen
  • Grundschule an der Wied, In der Lach 1, 56567 Neuwied:
    Stadtteile Niederbieber, Segendorf, Rodenbach, Altwied
  • Friedrich-Ebert-Schule, Veilchenstraße 5, 56566 Neuwied:
    Stadtteile Oberbieber und Torney
  • Wülfersberg-Grundschule, Frans-Hals-Straße 8, 56566 Neuwied:
    Stadtteil Gladbach
  • Margaretenschule, Schulstraße 10, 56566 Neuwied:
    Stadtteil Heimbach-Weis - Ortsteil Heimbach
  • Maria-Goretti-Schule, Sayner Straße 3, 56566 Neuwied:
    Stadtteil Heimbach-Weis – Ortsteil Weis
  • Kunostein-Grundschule, Orffstraße 22, 56566 Neuwied:
    Stadtteile Engers und Block.

Dr. Jan Bollinger (AfD) lädt interessierte Bürger zum telefonischen Gespräch

Drucken

Der Neuwieder Landtagsabgeordnete Dr. Jan Bollinger lädt interessierte Bürger zu einer telefonischen Bürgersprechstunde am Freitag, den 24.09.2021 ein. Um telefonische Terminvereinbarung unter 02631-9390715, oder per E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. wird gebeten.

Rekordgewinn: Kreis Neuwied schreibt 19 Millionen Euro Plus

Drucken

Haushaltsabschluss 2020 von vielen Sonderfaktoren geprägt – Immer noch 80 Millionen Euro Liquiditätskredite - Landrat Achim Hallerbach: „Haben ein solches Jahr dringend gebraucht“

Kreis Neuwied. 2020 wird als das (erste) Corona-Jahr in die Geschichte eingehen. 2020 wird fiskalisch gesehen im Kreis Neuwied aber auch als das beste Jahr seit Einführung der doppelten Buchführung (Doppik) in die Geschichte eingehen. Denn Landrat Achim Hallerbach und Kämmerer Florian Hoffstadt präsentierten dem Kreis-Ausschuss am Montag einen Jahresabschluss mit satten 19 Millionen Euro Überschuss. „Moderat ausgedrückt ist das sehr erfreulich. Nein, es ist ein riesen Ergebnis“, kommentierte ein erfreuter Landrat, der darauf hinwies, dass damit vor allem die Verschuldung stark zurückgeführt werden kann. „Das ist ein wichtiger Schritt zur Entlastung unseres Haushaltes“, stellte er fest. „Damit sind wir erstmalig unter der 100 Millionen Euro Linie“.

Doch wie passen Krisenjahr und Rekordergebnis zusammen? Vor allem gibt es einige sogenannte Einmaleffekte: Zum einen, so machte Hoffstadt klar, beziehen sich die Einnahmen des Kreises immer auf die Ergebnisse der Städte und Gemeinden aus dem Vorjahr. Und 2019 war nicht nur Corona kein Thema, da brummte auch die Konjunktur. Trotzdem sind bereits 4,5 Millionen Euro Corona-Soforthilfe überwiesen worden, die 2020 positiv zu Buche schlagen.

Eine Summe nahezu gleicher Größenordnung ist ob einer Gesetzesänderung aus Berlin direkt nach Neuwied geflossen. Der Bund hat seine Beteiligung an den SGB II-Kosten („Hartz IV“) rückwirkend von rund 50 auf etwa 75 Prozent erhöht, was 4,6 Millionen Euro an Mehreinnahmen für den Kreishaushalt brachte. „Für diese Gesetzesänderung sind wir dem Bund sehr dankbar“, betonte Landrat Hallerbach.

Ansonsten, so Hoffstadt, ist das äußerst positive Ergebnis dadurch zustande gekommen, dass ihm restlos alle Abteilungen des Hauses bessere Zahlen geliefert haben, als zunächst geplant.

So ist im Bereich Jugend/Familie ein Plus von 2,2 Millionen Euro verzeichnet worden. Mit 1,5 Millionen Euro kam der Löwenanteil davon durch eine Nachzahlung des Landes für Vorjahre zustande. „Die konnten wir haushalterisch nicht planen, weil nicht bekannt war, wann sie fließt und in welcher Höhe“, sagte der Kreis-Kämmerer.

Verbesserungen in Höhe von 1,5 Millionen Euro hat man bei den Personalkosten erzielt, vor allem durch vorsichtige Planung, aber auch, weil es in einem Haus mit mehr als 650 Mitarbeitern immer wieder zu Fluktuationen und damit verbundenen Vakanzen kommt.

Und selbst bei den Zinsen sind die Aufwendungen um eine gute halbe Million gesunken. „Wir haben einzelne Kredite umgeschuldet, und bei den kurzfristigen Liquiditätskrediten ist es tatsächlich mittlerweile so, dass wir damit Geld verdienen“, berichtete Hoffstadt.

Verschiedene kleinere Posten hinzuaddiert, steht so das satte Plus von 19 Millionen Euro unter dem Strich. Im Geld schwimmt er Kreis deshalb aber - leider - trotzdem nicht. „Es ist vielmehr so, dass wir ein solches Jahr dringend gebraucht haben“, sagte Landrat Achim Hallerbach. Denn trotz Reduzierung um 32,6 Millionen Euro drücken nach wie vor 80,5 Millionen Euro kurzfristige Schulden. Mit einer Pro-Kopf-Verschuldung von 435 Euro liegt der Kreis aber im Landesvergleich immer noch über dem Schnitt.

Auch das Eigenkapital konnte zwar auf etwas mehr als 50 Millionen Euro ausgebaut werden, mit 11,4 Prozent liegt die Eigenkapital-Quote aber dennoch weit weg von einer als „solide“ zu bezeichnenden Ausstattung. „Die bilanzielle Überschuldung rückt damit weiter in die Ferne“, drückte es Hoffstadt aus.

Das sah vor einigen Jahren dagegen noch anders aus. Zwischen 2007 und 2013 schrieb der Kreis Neuwied kumulierte Ergebnisse von 86,4 Millionen Euro Minus. Dem stehen nun in den Jahren seit 2014 zusammengerechnete 47,9 Millionen Euro Plus gegenüber. Und die Aussicht für die kommenden Jahre ist ungewiss. Corona macht sich wie gesagt erst im 2021er-Haushalt bemerkbar. Für das Haushaltsjahr 2021 wurden die Steuerausfälle der Kommunen noch durch Zahlungen des Bundes und Landes kompensiert. Einen Ausgleich dieser Größenordnung wird es in 2022 allerdings nicht mehr geben. Erst dann werden sich die wirtschaftlichen Auswirkungen der Corona-Pandemie auch ungebremst im Kreishaushalt niederschlagen.

„Deshalb bin ich umso dankbarer, dass die Kolleginnen und Kollegen der einzelnen Abteilungen der Kreisverwaltung so gut gewirtschaftet haben, dass dieses 2020er-Ergbnis möglich war“, schloss Landrat Achim Hallerbach.

JPAGE_CURRENT_OF_TOTAL