Sonntag, 17. Januar 2021

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Beigeordneter Seemann stellt sich Fragen zum Haushalt

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„Gibt Gesprächsbedarf“: Bürger zu Videokonferenz eingeladen

Dass er im Rat für politische Diskussionen sorgen würde, war zu erwarten. Was den anschließend mit Mehrheit verabschiedeten Haushaltsplan 2021 der Stadt Neuwied betrifft, sieht der zuständige Dezernent, Beigeordneter Ralf Seemann, aber auch noch Gesprächsbedarf bei den Bürgerinnen und Bürgern. Dem will er sich trotz Corona-Pandemie stellen.

Seemann lädt daher zu einer Videokonferenz ein. Vor allem die Erhöhung der Grundsteuer dürfte ein Thema sein, aber auch andere Fragen können angesprochen werden. Der Beigeordnete steht dazu am Dienstag, 22. Dezember, um 18 Uhr zur Verfügung.

Wer an der Videokonferenz teilnehmen möchte, wird gebeten, sich mit Angabe des Namen und der E-Mail-Adresse unter Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. anzumelden. Ebenfalls per E-Mail wird dann der Link zu der Videokonferenz zugeschickt.

Robert Krups: Viele Grundsteine für den Aufschwung der Stadt

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70. Todestag: OB Jan Einig und SWN-Chef Stefan Herschbach ehren den ehemaligen Bürgermeister

Neuwied. Auf die Frage nach dem berühmtesten Neuwieder werden viele Friedrich Wilhelm Raiffeisen nennen.  Geht es um Tatkraft, Energie und Weitsicht, die die Stadt heute noch offensichtlich prägen, dann muss ein Name fallen: Robert Krups. Er starb vor 70 Jahren. Oberbürgermeister Jan Einig und SWN-Chef Stefan Herschbach ehrten den Bürgermeister, dem die Stadt auch ihren Deich verdankt, und ließen am Grab einen Kranz niederlegen.

„In seiner zwölfjährigen Amtszeit legte er viele Grundsteine für einen ungeheuren Aufschwung der Stadt“, betont der OB. Krups modernisierte die Feuerwehr und das Schulwesen: „Früh erkannte er die Bedeutung kommunaler Einrichtungen für die Stadt und baute die Stadtwerke und die GSG aus.“

Krups, 1887 in Wald bei Solingen geboren, machte sein Abitur in Neuwied.  Nach dem Studium war er in verschiedenen Funktionen als Jurist tätig, ehe er 1924 zum Bürgermeister der Stadt Neuwied gewählt wurde. „Jeder kennt die Figur am Deich“, sagt Stefan Herschbach. „In nur drei Jahren, von 1928 bis 1931, entstand der Bau, der so lebenswichtig ist für die Stadt. Eine bewundernswerte Leistung, an der damals viele zweifelten.“ Das Leben am Rhein wurde für die Neuwieder kalkulierbar – auch bei Hochwasser. Krups war die treibende Kraft, auch gegen Widerstände, wie der Einig betont: „Damals war der Bau auch technisch eine Herausforderung. Die Beharrlichkeit und das politische Geschick, das er zeigte, sind beeindruckend.“

Auch die heutige Raiffeisenbrücke geht auf Krups zurück. Nach 20 Monaten Bauzeit wurde sie vor 85 Jahren, im November 1935 in Betrieb genommen und erst in den 70er Jahren ersetzt. Eben jene Brücke kostete ihn nur drei Monate nach Einweihung das Amt: Bei ihrer Umbenennung in „Hermann-Göring-Brücke“ erschien Krups demonstrativ im zivilen Anzug statt in NSDAP-Uniform – und wurde zwangsbeurlaubt.

Nach dem Krieg war er für die Industrie- und Handelskammer tätig und widmete sich bis zu seinem Tod am 13. Dezember 1950 tatkräftig dem Wiederaufbau Neuwieds: „Krups hatte Sachverstand, er war aufrecht und anständig. Wir müssen ihm ein ehrendes Gedenken bewahren: Von seinen Leistungen profitiert unsere Stadt heute und noch viele weitere Jahre.“

Peter Jung als Bürgermeister im Stadtrat vereidigt

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Vereidigt und in sein Amt eingeführt wurde im Neuwieder Stadtrat der neue Bürgermeister Peter Jung. Offiziell tritt er zum 1. Januar 2021 sein Amt an. Jung verband den Dank an alle, die ihn unterstützt haben, mit der Hoffnung auf eine intensive Zusammenarbeit ohne Vorbehalte. Jung verdeutlichte, dass er sich auf die Zusammenarbeit im Stadtvorstand, vor allem aber mit den Mitarbeitern in den Ämtern, freue. Von deren fachlichen Kompetenzen und Engagement sei er beeindruckt, erklärte Jung. Er stehe für Transparenz, Ehrlichkeit und respektvolles Miteinander. Jung übernimmt zu Beginn des neuen Jahres die Leitung des Dezernats II, zu dem das Amt für Jugend und Soziales, das 2021 in zwei Ämter aufgeteilt wird, das Amt für Schule und Sport, das Amt der Volkshochschule und das Standesamt gehören. Zuvor hatte Oberbürgermeister Jan Einig dem neuen Kollegen im Stadtvorstand „eine stets glückliche Hand“ gewünscht. Er habe Jung, der noch Amtsleiter des Büros des Oberbürgermeisters ist, als sehr zuverlässigen, motivierten und leistungsorientierten Kollegen kennengelernt.

OB Einig: Schutz der Gesundheit hat oberste Priorität

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Stadtverwaltung Neuwied schließt ab Mittwoch - Notdienste

Das Ziel ist klar: Kontakte so weit wie möglich einschränken, um die Infektionszahlen deutlich zu senken. „Der Schutz der Gesundheit der Bürgerinnen und Bürger und unserer Mitarbeiterschaft hat jetzt oberste Priorität“, betont Neuwieds Oberbürgermeister Jan Einig. Er kündigt daher an, dass die Stadtverwaltung ab Mittwoch, 16. Dezember, für den Publikumsverkehr geschlossen wird. Für unaufschiebbare  Angelegenheiten richtet die Verwaltung einen Notdienst ein.

Die Schließung gilt für die Zeit des am Sonntag vereinbarten Lockdowns, also bis zum 10. Januar. Ebenfalls geschlossen sind städtische Außenstellen wie die Volkshochschule, die StadtBibliothek und die Tourist-Information.

Wer eine unaufschiebbare Angelegenheit erledigen muss, kann sich über die zentralen Kontaktdaten an das jeweilige Amt wenden, um die Sache telefonisch zu klären oder zur Not einen Termin zu vereinbaren:

Ordnungsamt   Bürgerbüro   802-777

Bußgeldstelle                    802-425

Führerscheinstelle             802-458

Ordnungsabteilung             802-431

Jugend- und Sozialamt        802-286

ASD/Abteilung 511             802-100

Standesamt                      802-696

Amt für Schule und Sport    802-457

Stadtbauamt                     802-600

Amt für Immobilienmanagement   802-382

Amt für Stadtmarketing        802-460

Kämmerei   Steuern/Abteilung 201     802-145

Kasse/Abteilung 202        802-114

Amt für Feuerwehr und Katastrophenschutz   802-750

Volkshochschule        3989-0

Pressebüro               802-219

Wirtschaftsförderung    802-358

OB Einig setzt auf das Verständnis der Bürgerinnen und Bürger und sieht die Stadtverwaltung in der Verantwortung, ihren Beitrag zu leisten, um die Pandemie wirkungsvoll zu bekämpfen.

Kreisverwaltung: ab 16. Dezember nur noch mit Terminvergabe zu besuchen

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Die coronabedingten Regeln zum bundesweiten Lockdown wirken sich auch auf den Betrieb der Verwaltungen aus. Die Kreisverwaltung Neuwied weist darauf hin, dass ab Mittwoch, 16. Dezember der Zutritt zu den kreiseigenen Verwaltungsgebäuden nur noch nach vorheriger Terminabsprache möglich ist.

Der Service ist jedoch weiterhin gewährleistet. Bürgerinnen und Bürger sollten hierzu die üblichen Wege wie Telefon und Email nutzen. Nur so können geregelte Kontakte zugesichert werden.

Die Ansprechpartner incl. Telefonnummer und Emailadresse kann man unter www.kreis-neuwied.de erfahren. Die Abfallwirtschaft ist unter www.abfall-nr.de erreichbar.

Die Verwaltung bittet hierfür um Verständnis. Nur so, teilt die Verwaltung mit, sei ein reibungsloser Ablauf gewährleistet.

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