Mittwoch, 15. Juli 2020

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Machbarkeitsstudie für Tunnel-Lösung erfolgt

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Erwin Rüddel: Erfolgreiches Gespräch mit Parlamentarischen Staatssekretär

Kreis Neuwied. „In das Bemühen um eine Alternativtrasse der Bahn für den Güterverkehr am Mittelrhein, die geplante Tunnel-Lösung Troisdorf – Mainz-Bischofsheim, kommt nun doch Bewegung“, berichtet aktuell der heimische CDU-Bundestagsabgeordnete nach einem persönlichen Gespräch mit dem Parlamentarischen Staatssekretär im Bundesverkehrsministerium Enak Ferlemann.

Unabhängig von dem Wirtschaftlichkeitsnachweis soll aufgrund der hohen Belastung der Eisenbahnstrecken im Mittelrheintal, der Bedeutung des Korridors und der zu erwartenden außergewöhnlich langen Planungs- und Realisierungszeiten für das Vorhaben, zeitnah, wie gewünscht, eine Machbarkeitsstudie durchgeführt werden.

Die Vorhaben dazu haben bereits begonnen, erfuhr der Abgeordnete.

Zur aktuellen Presseberichterstattung bezüglich der Entlastung des Mittelrheintals vom Güterverkehr teilt das zuständige Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur mit, dass sich der Sachverhalt zum „Korridor Mitterhein: Zielnetz II“ verändert hat. Aufgrund der hohen Belastung der Eisenbahnstrecken im Mittelrheintal und der Bedeutung des Korridors wird nun, unabhängig vom Wirtschaftlichkeitsnachweis, zeitnah eine technische Machbarkeitsstudie durchgeführt, zu der die Vorarbeiten bereits begonnen haben.

„Nach ersten Schätzungen sind bei optimierten Zuschnitt für die Neubaustrecke mit Investitionskosten in Höhe von 8 Mrd. Euro zu rechnen. Für Projekte dieser Größenordnung wird von ca. 15 Jahren Planungs- und Bauzeit ausgegangen. Vor den tagtäglichen Gegebenheiten des Güterzugverkehrs am Mittelrhein, wiederhole ich, dass eine Tunnel-Lösung für Güterzüge kommen muss“, bekräftigt Erwin Rüddel.