Kreisstraßenkarte zeigt zwei „Ruckelpisten“ weniger

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Landrat: Land muss stärker bei Straßensanierung unterstützen

Kreis Neuwied – Die stark beschädigten Teilstücke der Kreisstraßen K 35 und K 37 in der Verbandsgemeinde Asbach sind saniert. „Für uns ist die stetige Verbesserung unseres Kreisstraßennetzes wesentliche Voraussetzung für die wirtschaftliche Entwicklung“, stellten Landrat Achim Hallerbach und der 1. Kreisbeigeordnete Michael Mahlert, die Entwicklung des Straßennetzes als eines der strategischen Ziele des Kreisvorstands in den Vordergrund.

Bei einer Ortsbesichtigung anlässlich der Fertigstellung der beiden Strecken brachte Landrat Achim Hallerbach seine Freude zum Ausdruck, dass die Straßen, auch dank der finanziellen Unterstützung des Landes, in Ordnung gebracht werden konnten. „Wir haben nicht nur den Kostenrahmen, sondern auch den Zeitplan eingehalten, was in Zeiten von Corona sicherlich keine Selbstverständlichkeit ist“, ging der besondere Dank des Landrats an die bauausführende Firma und deren Mitarbeiter, aber auch an die Mitarbeiter des LBM, die die Baumaßnahme für den Landkreis baufachlich betreuten.

Landrat Achim Hallerbach, 1.Kreisbeigeordneter Michael Mahlert, Bürgermeister Michael Christ, Ortsbürgermeister Thomas Junior und Abteilungsleiter Rüdiger David, zeigten sich mit dem Leiter der Masterstraßenmeisterei Neuwied, Michael Quirin, und sein Kollege Sebastian Görlitz von der zügigen Umsetzung der Maßnahmen in der 1. Jahreshälfte sehr zufrieden.

"Derartige Maßnahmen sind das Mindeste was wir unseren Bürgerinnen und Bürgern schuldig sind. Und es wäre angebracht, wenn das Land Rheinland-Pfalz die Kreise noch stärker bei der Sanierung des Straßennetzes finanziell unterstützt würden. Wie anders wollen wir den Menschen das Leben auf dem Land weiter schmackhaft machen. Ohne ein intaktes Straßennetz als Basis für eine wirksame Infrastruktur kann dies nicht gelingen", fügte Achim Hallerbach hinzu.

Der Zustand des 845 Meter langen Streckenabschnitts der K 37 vom Ortseingang von Brüchen bis zur Einmündung in die L 255 (Etscheid) war aufgrund zahlreicher Risse, Verdrückungen und Flickstellen so schlecht, dass die Verkehrssicherheit beeinträchtigt war. Die Kreisverwaltung hatte daher den Auftrag erteilt, die Schadstellen im Unterbau zu sanieren, die Fahrbahnoberfläche zu erneuern und die Bankette zu verstärken. Das gleiche Bild zeigte sich auch für die K 35. Auch hier hatte der Kreisausschuss den Auftrag erteilt, den rund 400 Meter langen Abschnitt vom Neustädter Ortsteil Ehrenberg bis zur Einmündung in die K 37 sanieren zu lassen. Die Kosten für die knapp 1,2 Kilometer langen Strecken wurden mit 610.000 Euro kalkuliert. Das Land hat die Baumaßnahmen mit 370.000 Euro gefördert.