Sonntag, 31. Mai 2020

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Gemeindeschwestern plus unterstützen Hochbetagte auch in der Corona-Krise

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Lions Club Neuwied-Andernach spendet für Stoffe und Nähmaterial

Aufgrund der aktuellen Situation, in der gerade ältere Menschen zur Risikogruppe gehören, finden derzeit noch immer keine Hausbesuche der Fachkräfte im Projekt Gemeindeschwester plus statt. Seit Beginn der Corona-Krise bieten die Gemeindeschwestern plus des Landkreises Neuwied verstärkt telefonische Beratungen an.

Da in Rheinland-Pfalz seit dem 27. April die Maskenpflicht gilt, nutzen die Gemeindeschwestern plus jede freie Minute, um neben den telefonischen Beratungen Alltagsmasken für ihre Zielgruppe zu nähen. Denn auch wenn die älteren Menschen möglichst zu Hause bleiben sollen und es ein großartiges Engagement von ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern gibt, um beispielsweise Einkäufe zu erledigen, so gibt es doch Situationen, in denen die Senioren selbst eine Alltagsmaske benötigen. Sei es beispielsweise der Gottesdienstbesuch, der Gang zum Hörakustiker, zum Optiker, zum Arzt oder zur Bank. Überall dort ist das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung erforderlich, wenn keine ärztliche Bescheinigung über die Unzumutbarkeit des Tragens einer Maske aufgrund einer Behinderung oder aus gesundheitlichen Gründen vorliegt.

„Als Gemeindeschwestern plus ist es unsere Aufgabe, hochbetagte Menschen, die noch zu Hause leben und nicht pflegebedürftig sind, dabei zu unterstützen, möglichst lange gesund und selbstbestimmt leben zu können. Mit den genähten Alltagsmasken für unsere Zielgruppe möchten wir einen Beitrag zur Bewältigung der Corona-Krise leisten. Mit der Spende des Lions Club Neuwied-Andernach wurde dies unterstützt und möglich gemacht“, freuen sich die Gemeindeschwestern plus in Neuwied Heike Chandoni und Birgit Boos. „Wir schätzen die Tätigkeiten der Gemeindeschwestern plus sehr und möchten diese mit unserer Zuwendung sowohl würdigen als auch weiter fördern“, so Fred Häring, Präsident des Lions Club Neuwied-Andernach.

Die Gemeindeschwester plus in Neuwied stehen hochbetagten Menschen bei Fragen, Sorgen und Nöten, oder wenn diese einfach nur um mal mit jemandem sprechen wollen, um eine Abwechslung im Alltag zu erhalten, telefonisch unter 02631 / 9391131 zur Verfügung.

Im Landkreis Neuwied gibt es eine weitere Projektstelle. Die Gemeindeschwestern plus Roswitha Rosenmüller und Brigitte Siebenmorgen sind für die VGs Linz, Bad Hönningen, Unkel und Rengsdorf-Waldbreitbach zuständig und erreichbar unter Tel: 02644 / 4063300.