Donnerstag, 15. November 2018

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Baumpflanzung aus Liebe zur zweiten Heimat

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Ahmadiyya-Gemeinde spendet drei Bäume für Kita in Linz

Linz. Zusammen mit Stadtbürgermeister Hans-Georg Faust, Thomas Voß, Geschäftsführer des Heiltherapeutischen Zentrums (HTZ), Landrat Achim Hallerbach, Aycan Tukor-Eul, Leiterin der Kita „Hummelnest“ im Linzer Stadtteil Roniger Hof, den Kindern der Kita und den Eltern pflanzten Vertreter der Ahmadiyya-Gemeinde drei Bäume in der Kita. Seitens der Ahmadiyya Gemeinde waren aus Neuwied Alam Sohal, Asif Mumtaz und weitere zehn Mitglieder gekommen, um die Baumspende zu überbringen. Aus der Zentrale in Frankfurt waren Rafique Khawaja, Daud Ahmad und Imam Wajahat Ahmad angereist.

Seit einigen Jahren veranstaltet Majlis Ansarullah, eine Unterorganisation der Ahmadiyya Muslim Jamaat (AMJ) Deutschland bundesweit. Baumpflanzaktionen. Als ein Zeichen des Friedens und der Freundschaft werden zusammen mit kommunalen Vertretern Bäume gepflanzt. Standort, Baumart und Termin werden vor Ort bestimmt. Die Mitglieder der Majlis Ansarullah bereiten die Veranstaltung vor, zu der auch ein Empfang mit einer Koranrezitation, Vorstellung der AMJ und kulinarische Erfrischungen gehören.

Seit 2012 konnten so über das gesamte Bundesgebiet in über 650 Städten und Gemeinden diese Baumpflanzaktionen durchgeführt werden. Unter dem Motto „Muslime für Frieden, Freundschaft und Loyalität“ möchten die Mitglieder der AMJ mit diesem Projekt u.a. ihre Liebe zum Land, das zu ihrer zweiten Heimat geworden ist, demonstrieren.

Landrat Achim Hallerbach würdigte das Engagement der Gemeinde: "Ich danke der Ahmadiyya-Gemeinde, dass sie sich durch ihre zahlreichen Aktionen in unsere Gesellschaft einbringt. Nur so kann es gelingen, verschiedene Kulturkreise zusammenzubringen, was für ein gemeinsames und friedliches Zusammenleben förderlich ist."

Die AMJ ist die führende islamische Gemeinde, die Gewalt und Zwang in Glaubensdingen kategorisch ausschließt und eine strikte Trennung von Staat und Religion befürwortet. Nach ihr ist ein Muslim zur Loyalität auch gegenüber einer nicht-muslimischen Regierung verpflichtet.

Die AMJ ist zudem im Bereich des gesellschaftlichen Engagements sehr aktiv. Dies geschieht in Deutschland durch Projekte wie beispielsweise dem alljährlichen Neujahrsputz (Beseitigung des Silvestermülls), den Charity Walks (Wohltätigkeitsläufe), den Baumpflanzungen (Pflanzung von Friedensbäumen), Altenheimbesuchen, Blutspendenaktionen, Tag der offenen Tür in den Moscheen, Koran-Ausstellungen, interreligiösen Dialogen, Frage-Antwort Sitzungen und vielen anderen Aktivitäten.

Zur Majlis Ansarullah gehören männliche Mitglieder der AMJ, die das 40. Lebensjahr überschritten haben. Bundesweit stellt die AMJ mit ihren etwa 45.000 Mitgliedern eine der größten Gemeinden unter den organisierten Muslimen dar. Sie ist seit 2013 die erste islamische Körperschaft des öffentlichen Rechts und damit den großen Kirchen rechtlich gleichgestellt. Seit dem gleichen Jahr bietet sie als Partner des Landes Hessen den bekenntnisorientierten Islamunterricht an Grundschulen an.

L 264 am 24.11.2018 voll gesperrt

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Am Samstag, 24.11.2018, findet im Revier Urbach II in der Zeit von 09:00 Uhr bis 17:00 Uhr eine Drückjagd statt. Während dieses Zeitraumes wird aus Gründen der Verkehrssicherheit die L 264 zwischen den Einmündungen zur L 258 (bei Rüscheid) und zur L 266 (Kreisel Urbach) vorsorglich voll gesperrt. Die Umleitung erfolgt über die L 258 (bis zum Kreisel an der Autobahnanschlussstelle Dierdorf) und die L 266 (bis Kreisel Urbach) und umgekehrt. Sie wird entsprechend ausgeschildert.

Christiane Brauer erhielt RKK-Verdienstmedaille

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Wie überraschend doch ein Mitgliederkaffeekränzchen sein kann, hat zu Beginn der neuen Karnevalssession Christiane Brauer aus Asbach erfahren. Sie war eine der Teilnehmerinnen der Kaffeerunde des Möhnenclubs „Frohsinn + Humor“ im Loher Landgasthof „Zum Alten Fritz“. Seit nunmehr 20 Jahren ist sie im Möhnenclub aktiv tätig. Von 2000 bis 2011 fungierte sie als 2. Vorsitzende und von 2011 bis 2018 überzeugte sie charmant und mit Witz als Sitzungspräsidentin. Besondere Verdienste hat sich Christiane Brauer als Prinzessin der KG Flöck-Flöck in der Session 2006/2007, sowie als sehr gute und zuverlässige Büttenkraft, durch zahlreiche in Erinnerung gebliebenen „närrischen Raketen“, erworben. Auch deshalb erhielt sie beim Mitgliederkaffe überraschenden Besuch von Erwin Rüddel, dem Bezirksvorsitzenden der Rheinischen Karnevals-Korporationen. Der zeichnete Christiane Brauer in Anerkennung der aktiven Karnevalszeit mit der RKK-Verdienstmedaille in Silber aus und dies bei frohen Mienen von Erwin Rüddel, Christiane Brauer und Möhnenclub-Präsidentin Martina Schmitz.

Städtisches Hochwasserschutzkonzept ist online

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Maßnahmenkatalog mit Handlungsmöglichkeiten

Bendorf. Bendorf wappnet sich gegen Starkregen und Überflutungen: Im April 2017 wurde nach einstimmiger Beschlussfassung im Rat der Auftrag zur Erstellung eines Hochwasserschutzkonzeptes an das ortsansässige Ingenieurbüro Gastring vergeben. Dieses wurde vom Stadtrat im August dieses Jahres einstimmig beschlossen.

Alle Erkenntnisse und die darauf basierenden Maßnahmenempfehlungen sind ab sofort auch auf der Homepage der Stadtverwaltung Bendorf verfügbar.

Unter der Rubrik Verwaltung & Rat à Rathaus Online à Hochwasserschutzkonzept sind neben der Beschreibung der örtlichen Gegebenheiten und Gefahrenbereiche auch anschauliche Übersichtspläne zu finden, die zeigen, welche Teile des Stadtgebiets im Falle von Rheinhochwasser und den oft mit erheblichen Wassermengen verbundenen Starkregenereignissen gefährdet sind.

Eine umfangreiche Liste zu Handlungsmöglichkeiten, Handlungsbedarf und weiteren Untersuchungen kann als Maßnahmenkatalog heruntergeladen werden. Darin ist aufgeführt, welche Schritte Stadtverwaltung und Feuerwehr, aber auch Betroffene kurz- oder langfristig unternehmen müssen, um sich vor Hochwasser und Starkregen zu schützen.

Infostand in Dierdorf war erfolgreich

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Dierdorf. Die Mitglieder der Partei Alternative für Deutschland waren am vergangenen Wochenende auf dem Dierdorfer Marktplatz präsent. Bürger, die in zunehmendem Maße nicht mehr bereit sind das „Weiter so“ der Altparteien zu unterstützen, haben sich vor Ort über die Ziele und Arbeit der AfD informiert.

Neben der Tätigkeit im Kreis und der Frage zu den im nächsten Jahr bevorstehenden Kommunalwahlen, waren der UN-Migrationspakt, das Dieselfahrverbot und der undemokratische Umgang der Regierungsparteien mit der AfD die vorrangigen Themen.

Die Menschen durchschauen zunehmend die gesteuerte Fehlinformation über eine Partei, die sich wie keine andere für direkte Demokratie und Bürgerentscheide einsetzt. Viele Bürger sind es leid, dass Fehlentscheidungen der Politik allein auf dem Rücken der Bürger ausgetragen werden.

Dazu der Fraktionsvorsitzende der AfD im Stadtrat von Neuwied Peter Schmalenbach: „Wir sind sehr besorgt über die Schädigung und Ausgrenzung der Diesel-Pkw-Fahrer und den Versuch, die deutsche Automobilindustrie auf ein niedriges wirtschaftliches Niveau herabzustufen. Aufgrund drastisch fallender Umfragewerte übernehmen die Altparteien immer häufiger die Forderungen der AfD.“ Schmalenbach bezog sich auf die von ihm im Neuwieder Stadtrat geforderte Abschaffung der Straßenausbaubeiträge, welche auf Landesebene von der CDU und der FDP übernommen wurde. Die AfD klärt auf, zeigt Lösungsansätze und sucht das Gespräch mit den Bürgern vor Ort, was dankbar angenommen wird.

Nach vielen informativen Gesprächen und angeregten Diskussionen wurden vier neue Mitgliedsanträge ausgehändigt und auf den bevorstehenden Infostand der AfD in Puderbach am Samstag, den 17.11.2018 hingewiesen.

Neuwieder Kreisverbandder AfD

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