Freitag, 10. Juli 2020

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Naspa Stiftung übergibt Spenden für Vereine und Initiativen

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33 Projekte im Westerwaldkreis freuen sich über finanzielle Unterstützung in Höhe von insgesamt 56.657 Euro

In diesem Jahr ist alles etwas anders, so auch die jüngste Fördermittelübergabe der Naspa Stiftung: Zum ersten Mal in ihrer Geschichte konnte die Stiftung die Vereinsvertreter nicht persönlich einladen – eine Feierstunde war wegen der Corona-Pandemie nicht möglich. „Es wäre natürlich viel schöner gewesen, die Vertreter der Vereine persönlich zu begrüßen. Aber wichtig ist ja vor allem, dass das Geld ankommt“, sagte Achim Schwickert, Landrat des Westerwaldkreises, der den Scheck der Naspa Stiftung symbolisch entgegennahm. „Ich möchte mich sehr für das große Engagement der Ehrenamtlichen bedanken. Und mein Dank gilt natürlich auch der Naspa Stiftung, die sich seit vielen Jahren für Vereine und Initiativen in unserer Region einsetzt.“

Seit ihrer Gründung im Jahr 1990 unterstützt die Naspa Stiftung gemeinnützige Organisationen in ihrem Geschäftsgebiet. Sie hat im Laufe der Zeit mehr als 17 Millionen Euro gespendet und ist längst zur festen Größe bei der Förderung des Ehrenamts in der Region geworden. „So viele Menschen in unserer Region setzen sich in ihrer Freizeit für andere ein – für Kultur, Sport, Jugend, Brauchtum, Umwelt und vieles mehr. Das verdient höchste Anerkennung“, betonte Günter Högner, Vorstandsvorsitzender der Naspa und der Naspa Stiftung. „Vielen Dank an alle, die sich engagieren! Wir von der Naspa Stiftung nehmen unsere Verantwortung für die Gesellschaft sehr ernst, das möchten wir mit den Spenden der Naspa Stiftung ausdrücken.“

33 Empfänger im Westerwaldkreis dürfen sich über Zuschüsse für ihre ganz konkreten Projekte und Ideen freuen, insgesamt hat die Naspa Stiftung 56.657 Euro an Vereine und Initiativen im Landkreis überwiesen. Und auch in Zukunft wird sie Projekte in ihrem Geschäftsgebiet finanziell unterstützen: „Gemeinnützige Vereine können sich jederzeit bei uns bewerben, wenn sie finanzielle Unterstützung benötigen“, sagte Högner. „Jede gemeinnützige Organisation kann alle drei Jahre einen Förderantrag stellen. Jahr für Jahr unterstützen wir rund 500 Projekte mit Spenden – es kann sich also lohnen, einen Antrag zu stellen!“

Die Spendenempfänger im Westerwaldkreis:

  • DRK Ortsverein Meudt e.V.
  • Musikverein "Frisch-Frei" 1954 Dernbach e.V.
  • Gospel Voices St. Anna, Herschbach
  • Sportgemeinschaft Langenhahn/Rothenbach 1921/58 e.V.
  • DRK Ortsverein Augst e. V.
  • Sportclub Alemannia e.V. Dreikirchen
  • Stadtbücherei Selters
  • Sportverein Rot-Weiß Hundsangen e.V.
  • Schützenverein Westerburg e.V.
  • Mixed Allegro Singers Müschenbach
  • Ski- und Snowboardclub Westerburg e.V.
  • Musikverein Siershahn e.V.
  • MGV "Liederkranz" Berod
  • Freundes- und Förderkreis der Realschule plus und Fachoberschule Hachenburg
  • Ortsgemeinde Weidenhahn
  • Wäller Skigemeinschaft Bad Marienburg
  • Musikverein 1961 Horressen e.V.
  • Ortsgemeinde Stockum-Püschen
  • b-05 association e.V., Montabaur
  • Förderkreis der integrierten Gesamtschule Selters e.V.
  • SV Gehlert e.V.
  • Will und Liselott Masgeik-Stiftung, Molsberg
  • Chorverband Westerwald e.V., Ruppach-Goldhausen
  • SV Schwarz-Weiß Salz 1946 e.V.
  • Gemeindebücherei Langenbach
  • Verein der Freunde und Förderer der Pfarrer-Toni-Sode-Schule Nentershausen e.V.
  • Fußball-JFV Oberwesterwald 2015 e.V.
  • Kath. Kirchenchor Cäcilia Dreikirchen
  • Förderverein der Freiwilligen Feuerwehr Staudt e.V.
  • Kleinkunstbühne Mons Tabor, Horbach
  • Angelsportverein Herschbach 1982 e.V.
  • Konzertchor Wirges 1978 e.V.
  • TC Bad Marienberg

Lothar Röser ist neuer Präsident des Lions Clubs Rhein-Wied

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Mit dem Beginn des neuen Lions-Jahres am 01.07.2020 hat der ehemalige Bürgermeister der VG Asbach, Lothar Röser, die Präsidentschaft im LC Rhein-Wied übernommen. Der scheidende Präsident Viktor Schicker blickte bei der Präsidentschaftsübergabe auf eine Corona-bedingt schwierige Amtszeit zurück: „Wir hatten uns mit der Durchführung von Konzerten in Windhagen und Roßbach für dieses Frühjahr viel vorgenommen und waren mit den Planungen bereits weit fortgeschritten. Leider mussten wir beide Veranstaltungen kurz vorher absagen und auf die daraus resultierenden Erlöse verzichten“, so Viktor Schicker. Der Club wird nun zunächst die weitere Entwicklung abwarten und dann entscheiden, ob und wann die geplanten Konzerte nachgeholt werden, erläutert der neue Präsident, Lothar Röser. „Wir sind jedoch sehr froh darüber, dass unsere Activity „Leergut tut gut“ so gut läuft und auch in der Corona-Zeit von den Kunden unserer mittlerweile elf Super- und Getränkemärkten eine hohe Akzeptanz erfährt und großzügig unterstützt wird“, ergänzt der Vorsitzende des Fördervereins, Hellmuth Buhr. „Dafür sind wir sehr dankbar und hoffen, dass wir auch in der zweiten Jahreshälfte hier weiterhin diese große Unterstützung erfahren und somit sozialen Einrichtungen helfen können“, so Buhr.

HadeKi freut sich über Rückkehr zur Normalität

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Kita im eingeschränkten Regelbetrieb

Bendorf. Endlich ist wieder Leben und Betrieb in der Bendorfer Kita „Haus des Kindes“. Nach Corona-Zwangspause und mehreren Wochen Notbetreuung kehrten Anfang Juni immer mehr Kinder in die Einrichtung zurück.

Da es 2019 aufgrund des Kita-Umbaus einen Aufnahmestopp gab und weniger Kinder als gewohnt das HadeKi besuchen, sind die Voraussetzungen günstig, um die Hygiene-Regeln des Landes einzuhalten. So konnte allen Kindern die Rückführung in den „eingeschränkten Regelbetrieb“ ermöglicht werden. Der reguläre Betrieb soll nach den Sommerferien wieder aufgenommen werden.

Die Wiedersehensfreude war bei ErzieherInnen und Kindern gleichermaßen groß. Auch die neuen Regeln trüben das Vergnügen nicht. Im Gegenteil - die Kinder haben die Hygienevorschriften bestens verinnerlicht: „Viele Familien haben hervorragende Vorarbeit mit den Kindern geleistet“, berichtet Kita-Leiterin Iris Fuchs.

Aussagen wie: „Hände waschen und Abstand halten!“, verdeutlichen, wie umsichtig sich die Kinder mit dem Thema auseinandersetzen.

Auch den neuen „Empfang“ nehmen sie gut an. Sie werden morgens von den ErzieherInnen an der Tür abgeholt und einzeln in die Gruppen gebracht. Bei den unter Dreijährigen darf jeweils ein Elternteil sein Kind in den Flurbereich der Nestgruppen bringen. Erste Eingewöhnungen laufen auch bereits.

Alle Kinder dürfen die Kita täglich von 8 bis 12 Uhr besuchen, im Rahmen der Berufstätigkeit der Eltern auch länger.

Um die Gruppenstärken zu reduzieren, wurde eine gute Lösung gefunden: aus sechs wurden sieben Gruppen gebildet. 15 Vorschulkinder wurden unter dem selbstgewählten Namen „Wackelzähne“ in einer Gruppe vereint. Dadurch bietet sich die Möglichkeit, trotz der Umstände eine intensive Übergangsgestaltung durchzuführen.

Im laufenden Betrieb gibt es für das Personal, Kinder und Eltern einige Veränderungen. Damit das Vermischen der Kinder vermieden wird, hat die Kita sogenannte „Gruppensettings“ eingerichtet, so wurden z.B. im Außenbereich drei Spielzonen gebildet, die durch Bodenmarkierungen und Flatterband voneinander getrennt sind. Außerdem gibt es festgelegte Zeiten zum Spielen. Die räumliche Trennung hindert die Kinder nicht am Austausch – auch über die Trennlinie hinweg finden viele Gespräche statt.

Die angehenden Schulkinder mussten trotz Corona nicht auf eine Abschlussfeier verzichten – bei einer Wanderung zum Römerturm mit anschließendem Mittagessen und gemeinsamer Zeit mit den jeweiligen GruppenerzieherInnen feierten sie den Abschied von der Kindergartenzeit.

Die Bendorfer BürgerInnen, denen die Kindergruppe bei ihrer Wanderung begegnete, hatten ein Lächeln auf dem Gesicht und freuten sich, dass der Nachwuchs nach dem „Lockdown“ endlich wieder zur Normalität zurückkehren darf.

So geht es natürlich auch den Eltern. Iris Fuchs und ihr Team haben in der Corona-Pause einen engen Kontakt zu den Familien gepflegt, Gespräche per Telefon und am Gartenzaun geführt, Briefe und E-Mails ausgetauscht. Auch der Elternausschuss kam im kleinen Kreis zusammen. „Wir haben eine große Wertschätzung dafür, was die Familien in der Corona-Zeit geleistet haben“, betont Iris Fuchs. Sie stellt fest, dass die Eltern sehr dankbar sind, dass der Kita-Betrieb wieder gestartet ist und die Zeit der sozialen Isolation beendet ist.

Mit den kunterbunten Maskengesichtern der Eltern und ErzieherInnen haben sich die Kinder arrangiert, auch das Corona-Virus ist ein Teil des Alltags geworden und beschäftigt den Nachwuchs: So warnte ein Kind, das eine Kastanie in Stachelhülle gefunden hat: „Nicht anfassen! Das ist ein Corona-Virus!“

Das Modell der kommunalen Zusammenarbeit . . .

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. . . mit dem Rhein-Sieg-Kreis im ÖPNV wird auch für die Verbandgemeinde Unkel geprüft

Erster Kreisbeigeordneter Michael Mahlert und Bürgermeister Carsten Fehr tauschten sich über mögliche Varianten eines zukünftigen Öffentlichen Personennahverkehrs in der Verbandsgemeinde Unkel aus.

Seit dem 01.06.2020 wird der Linienverkehr zwischen der Verbandsgemeinde Asbach und dem Rhein-Sieg-Kreis auf Grundlage einer Kooperationsvereinbarung mit verbessertem Angebot wieder umsteigefrei von der Rhein-Sieg-Verkehrsgesellschaft erbracht. Diese positive Entwicklung nahm Bürgermeister Carsten Fehr zum Anlass, auch für sein Verbandsgemeinde Unkel Interesse an diesem Modell anzumelden.

Die drei Linienkonzessionen in der Verbandsgemeine Unkel (565: Linz-Bad Honnef, 133: Breite Heide-Unkel und 134: Erpel-Unkel) laufen zum 18.07.2021 aus und der jetzige Betreiber hat für diese Linien keinen Verlängerungsantrag gestellt, sondern vielmehr eine vorzeitige Entbindung von seiner Betriebspflicht beantragt.

„Wir wollen nun zügig gemeinsam mit den Verkehrsplanern des Rhein-Sieg-Kreises und unserem Verkehrsplaner beim Verkehrsverbund Rhein-Mosel prüfen, ob und in welcher Ausgestaltung das Asbacher Modell auch für die Verbandsgemeine Unkel in Frage kommen könnte und welcher finanzielle Aufwand damit verbunden ist,“ so der Erste Kreisbeigeordnete Michael Mahlert. „Wir hoffen, dass wir vielleicht schon in unserer nächsten Fachausschuss-Sitzung „ÖPNV, Mobilität und Verkehrsinfrastruktur“ (ÖMV) im September einen ersten Entwurf vorstellen können“, so Michael Mahlert weiter.

Bürgermeister Carsten Fehr zeigte sich erfreut über diese Perspektive: „Für die Bürgerinnen und Bürger unserer Verbandsgemeinde ist ein gutes ÖPNV-Angebot in den benachbarten Rhein-Sieg-Kreis ein wesentlicher Standortfaktor, da sowohl in Sachen Arbeitsplätze wie auch im Schülerverkehr enge verkehrliche Verflechtungen bestehen.“

Brimmer Group zählt zu besten Mittelstandsberatern Deutschlands

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Bendorfer Unternehmen ausgezeichnet

Bendorf. Die Brimmer Group Sachverständige und Auditoren, mit Sitz in Bendorf am Rhein zählt zu den besten Mittelstandsberatern Deutschlands - dies hat der Beratervergleich TOP CONSULTANT auf Grundlage einer wissenschaftlich fundierten Auswertung und Kundenbefragung ermittelt.

Geschäftsführer Dominik B. Brimmer nahm die Auszeichnung virtuell von Bundespräsidenten a. D. und Mentor von TOP CONSULTANT Christian Wulff entgegen.

Im Namen der Stadt Bendorf gratulierten Bürgermeister Michael Kessler und Werner Prümm, Leiter des Fachbereichs Stadtentwicklung, Bauen, Wirtschaft, Kultur, in der vergangenen Woche zu dem besonderen Erfolg.

Seit der Gründung des Unternehmens hat sich das bundesweit agierende Sachverständigen- und Auditorenbüro durch fundierte, praxisnahe Fachkompetenz, Flexibilität und vor allem Branchenexpertise einen Namen gemacht.
„Unsere Mandanten haben uns mit ihrem Feedback noch einmal eine tolle Anerkennung unserer täglichen Arbeit ausgesprochen. Zu unserer DNA zählt selbstverständlich absolute Vertraulichkeit in unserem täglichen Agieren und Handeln. Diese Auszeichnung ist der Ansporn uns kontinuierlich weiterzuentwickeln, immer wieder neue und innovative Ideen für unsere Mandanten umzusetzen und einen noch höheren Mandantennutzen zu erzielen. Wir sind also auf dem absolut richtigen Weg!", erklärte der Entrepreneur im Rahmen der Überreichung der Trophäe.

Ob Projektentwicklung, Neubau oder Bestand: Die Arbeit an und mit Immobilien ist oft eine komplizierte Angelegenheit. Die Brimmer Group unterstützt seit Gründung im Jahr 1987 als Generalsachverständigenbüro in 2. Generation aller Real-Estate-Sektoren zielgerichtet ihre Mandanten bei allen Fragen rund um ihre Immobilie. Dabei stehen sie als Problemlöser während des gesamten Lebenszyklus‘ einer Immobilie oder des Portfolios zur Seite. Vier strategische Geschäftseinheiten sorgen dafür, dass in allen Phasen die richtigen Partner zusammenkommen und das Projekt ergebnisorientiert umgesetzt wird.

Der Wettbewerb TOP CONSULTANT kürt bereits seit nun 11 Jahren die besten Berater für den deutschen Mittelstand und sorgt damit für mehr Transparenz in einem unübersichtlichen Markt. Welche Unternehmen mit dem TOP CONSULTANT-Siegel ausgezeichnet werden, entscheiden als wissenschaftliche Köpfe des Wettbewerbs die Leiter der wissenschaftlichen Gesellschaft für Management und Beratung allein. „Die Auszeichnung ist für die Berater eine Empfehlung par excellence und für Unternehmen eine wichtige Orientierungshilfe bei der Beratersuche“, sagt Prof. Dr. Dietmar Fink, Professor für Unternehmensberatung an der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg.

Werner Prümm und Bürgermeister Kessler freuen sich, dass die Brimmer Group den Wirtschaftsstandort Bendorf bereichert.

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