Dienstag, 25. Juni 2019

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K 117 voll gesperrt

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Zur Durchführung im Interesse der Verkehrssicherung zwingend notwendiger Rodungsarbeiten muss die Kreisstraße (K) 117 zwischen Thalhausen und Maischeid von Montag, 01.07.2019, bis Freitag, 05.07.2019, voll  gesperrt werden. Die Umleitungsstrecke über Rüscheid bzw. L258 und L266 wird entsprechend ausgeschildert.

RKK-Auszeichnung in „Gold“ für Gregor Helmes

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Die Karnevalsgesellschaft „Mir Hale Pohl“ in Leutesdorf ist nicht nur zur oder in der „Fünften Jahreszeit“ aktiv. Das zeigte sich einmal mehr beim Sommerfest der KG in der Krautgasse, wo sich die Wagenbauhalle der Leutesdorfer Frohnaturen befindet. Die waren bei sehr sommerlichen Temperaturen zusammengekommen, um bei leckerem Verzehr gemeinsam zu feiern. Ein besonderes Highlight des Sommerfestes begann mit der Anwesenheit von Erwin Rüddel. Schließlich stand durch den Bezirksvorsitzenden der Rheinische Karnevals-Korporationen e.V. (RKK) eine ganz besondere Ehrung an, vor der die zur Ehrung anstehende Person gar nichts wusste. Umso überraschter war KG-Präsident Gregor Helmes, als sich Rüddel direkt an ihn wandte und die Anwesenden unter deren Jubel wissen ließ: „Aufgrund seines großen Engagements für den Leutesdorfer Karneval sind wir der Meinung, dass Gregor Helmes mit der RKK-Auszeichnung, Verdienstmedaille in Gold, geehrt werden sollte.“ Lang ist die Liste der Tätigkeiten des 1984 in die Karnevalsgesellschaft Eingetretenen. Bei den aktiven Tätigkeiten des amtierenden 1. Präsidenten wurde seine Zugehörigkeit zum Elferrat und bis 2018 in der Tanzgruppe (Pöhler) genannt. Von 1992-1994 fungierte Helmes als Beisitzer im Vorstand und war für die Zugleitung verantwortlich. Das Amt des 2. Präsidenten begleitete er von 1994-1998. Danach wurde Gregor Helmes 1. Präsident der KG „Mir Hale Pohl“. In der Session 2003/2004 überzeugte der Ausgezeichnete als Bauer im Dreigestirn, bevor er in der Session 2013/2014 selbst das Zepter übernahm und Prinz im Dreigestirn der KG des Wein- und Rheinortes wurde. „Weitere besondere Verdienste“, darauf wies der RKK-Bezirksvorsitzende hin, „hat sich der 1. Präsident durch seinen persönlichen Einsatz beim Zustandekommen der Wagenbauhalle erworben. Planung und Organisation des Wagenbaus, Saalbaus, beim Sommerfest sowie beim Weinstand zum Winzerfest sind da im gleichen Atemzug hervorzuheben.“ Die Überraschung stand Gregor Helmes buchstäblich ins Gesicht geschrieben. „Die RKK-Verdienstmedaillen in Bronze und Silber hat du ja bereits erhalten. Diesmal ist Gold an der Reihe. Wir ehren in dir einen überaus engagierten Karnevalisten, dem großer Dank und Anerkennung gebührt. Du bist für den Karneval unverzichtbar“, bekräftigte RKK-Bezirksvorsitzender Erwin Rüddel.

Glockentöne auf der Orgel zur 44. Marktmusik

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Bendorf. In der 44. Bendorfer Marktmusik am Freitag, 5. Juli, 19 Uhr erklingen in der Doppelkirche St. Medardus Glockentöne.

Der Sinziger Kantor Gerd Pitzen bringt eine Auswahl von Stücken mit, deren Melodien auf Glockengeläute zurückzuführen sind, darunter auch eigene Kompositionen, u.a. über das Geläut der Sinziger Kirche St. Peter. Verschiedene europäische Städte werden musikalisch aufgesucht, so z.B. Orleans, Brügge, Wien und schließlich London mit dem berühmten Glockenspiel im Westminster-Palast. Die größte Glocke dort heißt Big Ben. Während dieses Glockenspiel wegen Restaurierungsarbeiten derzeit schweigt, wird es in St. Medard in der klanggewaltigen Komposition „Carillon de Westminster“ des Franzosen Louis Vierne zu hören sein.

Und da die Klais-Orgel ein eigenes Glockenspiel hat, wird dieses an diesem Abend  gleichsam zum Einsatz kommen.

Barbara Friedhofen moderiert die Marktmusik und stellt einen Text von Aki vor, der sich mit Glocken und deren einladender Wirkung beschäftigt.

wfg – Wir feiern Geburtstag!

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Neben bundesweiten Anlässen wie 30 Jahre Mauerfall, 70 Jahre Grundgesetz oder 100 Jahre Bauhaus wird auch im Westerwaldkreis jubiliert. Neben zahlreichen runden Geburtstagen Westerwälder Unternehmen feiert auch die Wirtschaftsförderungsgesellschaft Westerwaldkreis mbH (wfg) - und zwar ihren 50. Geburtstag.

Die Gründungsentscheidung für die Wirtschaftsförderungsgesellschaft Westerwaldkreis mbH (wfg) fiel am 3. Januar 1969 in einer Kreistagssitzung des Unterwaldkreises und konnte noch im selben Jahr umgesetzt werden. Am 20. Juni wurde der Gesellschaftervertrag unterzeichnet und am 21. August erfolgte die Eintragung im Handelsregister.

Nachdem die neue Homepage der wfg am Datum der Entscheidung online gegangen ist, verwundert es nicht, dass auch die weiteren Daten im Jubiläumsjahr eine Rolle spielen. Vom 22. Juni – 19. August läuft jetzt das Projekt „50 Jahre – 50 Stimmen“.

„Wir können lange und mit viel Begeisterung über unsere Arbeit sprechen, wollten aber lieber diejenigen zu Wort kommen lassen, für die und mit denen wir im täglich im Einsatz sind“, erklärt Geschäftsführerin Katharina Schlag die Grundidee. Im Rahmen vom „50 Jahre – 50 Stimmen“ wird von Montag bis Samstag auf der Homepage der wfg ein Statement als Text oder Video veröffentlich. Unternehmen, Verbandsgemeinden, Bildungs- und Forschungseinrichtungen sowie weitere Partner geben mit diesen 50 Statements einen Einblick in die Arbeit der wfg.

„Mein Team und ich waren überrascht von den unterschiedlichen Rückmeldungen und teilweise sehr kreativen Ideen - jetzt freuen wir uns, das endlich teilen zu können. Wir sind begeistert von dem Feedback, denn es ist nicht nur ein Beleg für die Weitsicht der Gründerväter und die hervorragende Arbeit meiner Vorgänger, sondern auch ein toller Ansporn für uns, diese Arbeit gemeinsam weiterzuführen.“

Zu der Weiterführung gehören noch einige Termine in diesem Jahr mit teils neuen, teils etablierten Formaten. So ist beispielsweise ein neues Netzwerk-Projekt im August geplant, mit dem Ziel, erfahrene und frischgebackene Unternehmer in Verbindung zu bringen. Die Vorbereitungen für bekannte Veranstaltungen wie den Jahresempfang der Westerwälder Wirtschaft (06.09.2019), das Unternehmerfrühstück Wirtschaften mit Energie (16.10.2019) sowie das Forum Wirtschaftsethik (30.10.2019) laufen bereits. Weitere Informationen zu Terminen und zur wfg unter www.wfg-ww.de.

Junge Union im Bezirk sieht Handlungsbedarf in der Mutterpartei

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Wahlanalyse mit JU-Bundesvorsitzendem, Tilman Kuban, in Ransbach-Baumbach

Seit März steht Tilman Kuban an der Spitze der mitgliederstärksten politischen Jugendorganisation Europas. Sein erster Besuch in Rheinland-Pfalz im neuen Amt führte ihn am vergangenen Wochenende nach Ransbach-Baumbach zum Bezirkstag der Jungen Union Koblenz-Montabaur. Anlass war, zusammen mit dem rheinland-pfälzischen Landesvorsitzenden, Jens Münster, einen Blick auf die Europawahlen zu werfen und mit den JU-Mitgliedern Schlüsse aus dem schwachen Abschneiden der Union zu ziehen.

Schon zu Anfang der Diskussionsrunde zeichnete sich ab, dass Handlungsbedarf besteht. „Die Ergebnisse der Europa- und Kommunalwahlen waren ernüchternd und die Reaktionen aus dem Konrad-Adenauer-Haus desaströs“, stellte der Bezirksvorsitzende Torsten Welling zu Beginn fest. Geschlossenheit, Klarsicht und ein Ziel vermissten nicht nur die Mitglieder, sondern auch die Wähler, sodass man sich fragen müsse, ob die CDU-Führung noch die Sprache ihrer Mitglieder und Wähler spreche. Während die SPD ihre Probleme durch Personalwechsel zu lösen versucht, sehen die JUler die wichtigste Herausforderung darin, das Profil der Partei zu stärken. „In den letzten Jahren konnten wir uns hinter der Kanzlerin versammeln und haben ihren Kurs, oft ohne Gegenrede, unterstützt. Das hat uns viele große Erfolge eingebracht. Doch Angela Merkel ist keine Parteichefin mehr und wir müssen uns darauf zurückbesinnen, was uns als Volkspartei groß gemacht hat: eine breite Diskussion um Inhalte, in der jeder Parteiflügel und jede Vereinigung sich äußert. Das wird unser Profil in der Öffentlichkeit schärfen und unser Image verbessern.“, so Jens Münster. Mit Blick auf das Internet forderte Tilman Kuban die Netzgemeinde als maßgeblichen vorpolitischen Bereich der Meinungsbildung wahrzunehmen und sie aktiver einzubinden, sodass die eklatanten Kommunikationsprobleme im Zusammenhang mit Rezo und Artikel 13 nicht erneut unterlaufen.

Es mangelt der CDU an pointierten, großen Botschaften à la „Wohlstand für alle“ aus den 1960ern. Die Parteimitglieder müssen wieder stolz auf ihre Partei sein und den Wählerinnen und Wählern die Inhalte klar und deutlich machen können. Dafür halten die JU-Mitglieder die Vereinigungen und Arbeitskreise in der Union für unerlässlich. Diese sollen stärker eingebunden und in ihrer Öffentlichkeitswirkung gestärkt werden. Nur so werde wieder die Pluralität der Meinungen in einer Volkspartei auf dem Fundament christlich-demokratischer Werte auch für den Wähler erkennbar und dem Trend der „Klientel-Parteien“ könne entgegengewirkt werden.

Zum Ende der Veranstaltung stand für die Teilnehmer und Amtsträger in der Jungen Union jedenfalls fest: es ist zwar viel zu tun, aber sowohl CDU als auch JU verfügen über enormes, ungenutztes Potential an der Basis, das es zu nutzen gilt.

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