Mittwoch, 19. September 2018

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LC Rhein-Wied fördert Familien-Projekte

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Neustadt/Wied - Bei der Spendenübergabe am vergangenen Donnerstag konnte der Lions Club Rhein-Wied aus dem Erlös seiner erfolgreichen Pralinen-Activity 2017 einen Betrag von insgesamt € 2.000 an das Mehrgenerationenhaus in Neustadt/Wied überreichen. Diese Summe kommt speziell drei Projekten des MGH zugute: Mit dem Projekt „Wellcome“ unterstützt das Mehrgenerationenhaus junge Familien, die gerade Nachwuchs bekommen haben und sich noch an die neue und ungewohnte Lebenssituation gewöhnen müssen. Hier kommt ein- bis zweimal in der Woche eine ehrenamtliche Helferin des MGH für einige Stunden und hilft im Alltag. Im Rahmen des Projekts „Leihgroßeltern/Leihtanten“ kommt in Familien, in denen mittags noch keine elterliche Betreuung möglich ist, nach der Schule ein ehrenamtlicher Helfer des MGH in die Familie, um die Kinder bei ihrer Freizeitgestaltung zu unterstützen. Das dritte Projekt, das der LC Rhein-Wied fördert, ist eine interkulturelle Kindergruppe, in der sich Kinder zusammenfinden, die noch keinen Kita-Platz erhalten haben. „Die Arbeit des Mehrgenerationenhauses in Neustadt hat uns sehr angesprochen. Insbesondere das Zusammenbringen der Generationen und Kulturen gefällt uns sehr. Dies möchten wir gerne mit unserer Spende fördern“, so Melanie Petri, Präsidentin des LC Rhein-Wied. Hellmuth Buhr, Vorsitzender des Fördervereins des LC Rhein-Wied ergänzt: „Auch wenn die Frauen und Männer des Mehrgenerationenhauses ehrenamtlich arbeiten und helfen, so ist doch immer finanzielle Unterstützung z.B. für Fortbildungen oder die Erstattung von Fahrtkosten notwendig. Hier können wir einen merkbaren Beitrag leisten“.

Wie möchte ich im Alter oder mit Einschränkungen leben?

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Die eigene Zukunft selbst in die Hand nehmen!

Wer sich über alternative Wohnformen informieren möchte, Ideen hat oder Wohnraum bzw. eine Immobilie zur Verfügung stellen kann, oder für eine bereits konkrete Idee  Mitstreiter sucht, kann vielleicht hier fündig werden.

Leerstehende Häuser könnten wieder zum Leben erweckt werden, die Gemeinschaft und die Geselligkeit zu fördern ist eines der Anliegen, die wir gerne thematisieren möchten.

Der Pflegestützpunkt Bendorf-Vallendar  bietet den Bürgern und Bürgerinnen der Stadt  Vallendar und der VG Vallendar eine Plattform an, um Menschen  zusammenzubringen,  eigene Ideen zu entwickeln wie und wo man seinen Lebensabend verbringen möchte.  Haben Sie bereits Erfahrungen gesammelt und möchten andere daran Teil haben lassen?

Dann nutzen Sie dieses Podium um selbst Ihre Zukunft zu gestalten und nicht gestaltet zu bekommen.

Sollten sich hieraus konkrete Vorstellungen oder Projekte entwickeln, können wir Ihnen beratend zur Seite stehen und die notwendigen Kontakte herstellen.

Die Auftaktveranstaltung findet am Donnerstag, 20.09.2018 um 18:00 Uhr im Foyer in der Stadt- und Kongresshalle in Vallendar, Hellenstrasse 67 statt.

Wir freuen uns, den Stadtbürgermeister Gerhard Jung begrüßen zu dürfen.

Für die Inhaltliche Gestaltung konnten wir Frau Anne Dommershausen vom Studierendenwerk Koblenz „Wohnen für Hilfe“ und Frau Hildegard Luttenberger von Gemeinschaftlich Wohnen Neuwied e.V. gewinnen. Letztere berichtet vom Weg ins Mieterwohnprojekt welches aktuell in Neuwied von der GSG mbH gebaut wird.

Weitere Informationen und unverbindliche Anmeldungen unter der Telefonnummer 0 26 22 – 88 47 0 47, Pflegestützpunkt Bendorf-Vallendar, Frau Martina Beyrowski-Krause und Karoline Hirsch.

Interessierte, die am 20.09. verhindert sind, können sich gerne im Pflegestützpunkt Bendorf-Vallendar melden.

Pflegestützpunkt Bendorf / Vallendar
Entengasse 11
56170 Bendorf
Telefon: (02622) 8 84 70 47
Telefax: (02622) 8 84 70 -49

Servicezeiten:
Dienstag und Donnerstag 8:00 Uhr bis 12:00 Uhr und nach Vereinbarung

Westerwälder Holztage – Hier wächst Zukunft

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Unter dem Titel „Hier wächst Zukunft“ starten vom 28. bis 30. September die „Westerwälder Holztage“. Mit einem interessanten Programm rückt die Initiative „Wir Westerwälder“, dem die Landkreise Altenkirchen, Neuwied und Westerwald angehören, den wichtigen, nachwachsenden Rohstoff aus unserer Heimat in den Mittelpunkt der Öffentlichkeit.

Gleich am 28. September starten die Holztage in Herschbach im Oberwesterwald mit der Fachtagung „Die Zukunft der Holzvermarktung im Westerwald – Fluch oder Sägen?“, samstags folgt der Ausbildungstag und es heißt: „Hände hoch für Handwerk“ und zur Ergänzung wird die Ausstellung „Holz und Mehr“ gezeigt, bei der sich Aussteller zu  „holznahen“, touristischen und regionalen Themen aus dem WällerLand präsentieren.

Die Initiative „Wir Westerwälder“ wird von den drei Landkreisen und ihren Wirtschaftsförderungsgesellschaften unterstützt. Zudem fördert das Landesministerium für Umwelt, Energie, Ernährung und Forsten die Veranstaltung. Wie bereits im Jahre 2012 übernimmt die Verbandsgemeinde Wallmerod in Zusammenarbeit mit der Ortsgemeinde Herschbach (OWW) die Koordination.

Ziel ist es, den regionalen Firmen und Einrichtungen eine Plattform zur Präsentation, Vermarktung und Kooperation – auch mit überregionalen Unternehmen – zu bieten. Sie sind daher für Aussteller aus allen Bereichen der Verwertungs- und Vermarktungskette Holz eine gute Gelegenheit, ihr Angebot einer breiten Öffentlichkeit vorzustellen. Das Erlebniswochenende, soll einerseits den Schatz des Westerwaldes sinnlich erfahrbar machen und gleichzeitig eine kompakte Informations-, Werbe- und Aufklärungsveranstaltung rund um Holz und Wald  sein.

Die Holz- und Forstwirtschaft bietet interessante Ausbildungs- und Arbeitsplätze, ist ein Garant für eine lebenswerten Region und letztlich auch ein Wirtschaftsfaktor, kurz um: „Hier wächst Zukunft“

Kita Mülhofen bietet familiäre Atmosphäre

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Noch freie Betreuungsplätze verfügbar

Bendorf. Eigentlich war die Kita im ehemaligen Pfarrhaus von Mülhofen nur als Übergangslösung vorgesehen, bis die neue Einrichtung im Lohweg fertiggestellt ist. Aufgrund des Bedarfs an Betreuungsplätzen entschied der Stadtrat jedoch im November 2017, dass die Einrichtung in Mülhofen weiter bestehen bleiben soll, zumindest bis in der Kita Stromberg Raum für zwei neue Gruppen geschaffen wurde.

Für die Verantwortlichen bei der Stadtverwaltung Bendorf ist die Kita in Mülhofen mehr als nur ein Provisorium. Sie freuen sich, dass der Betrieb mit einem neuen motivierten Team weiterläuft. In zwei Gruppen können 40 Kinder betreut werden. Aktuell sind noch freie Plätze zu vergeben.

Das alte Pfarrhaus verfügt mit seinem Wohnhauscharakter über einen ganz besonderen Charme: „Es ist alles sehr familiär und gemütlich“, sagt Kita-Leiter Thomas Grothe. Die untere Etage ist für die Kinder unter drei Jahren vorgesehen, auf der oberen Etage haben die Kinder ab drei Jahren ihr Reich. Ob Lego, Gummitiere zum Reiten oder ein Bällebad – die Ausstattung bietet etwas für jeden Geschmack. Nach und nach kommen neue Spielsachen und Möbel dazu. „Wir orientieren uns bei Neuanschaffungen ganz nach den Bedürfnissen der Kinder“, erklärt Thomas Grothe.

Auf dem Außengelände mit Sandkasten und Schaukel besteht reichlich Raum zum Austoben und zum Kennenlernen der Natur. Wenn es noch ein bisschen mehr Spiel und Spaß sein soll, ist der nächste städtische Spielplatz auch nicht weit.

Das Betreuerteam und die Kinder fühlen sich wohl in Mülhofen und würden sich über weiteren Zuwachs freuen.

Die Tagesstätte hat Montag bis Donnerstag von 7 bis 16.30 Uhr und Freitag 7 bis 14.30 Uhr geöffnet. Die Öffnungszeiten des Regelkindergartens sind Montag bis Donnerstag von 8 bis 12 Uhr/ 14 bis 16 Uhr und Freitag bis 12 Uhr. Der Regelkindergarten für Berufstätige hat Montag bis Donnerstag von 7 bis 13 Uhr / 14 bis 16 Uhr und Freitag von 7 bis 13 Uhr geöffnet.

Weitere Informationen gibt es bei unter Tel. 02622/ 2382 oder per E-Mail an: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. .

Mühlenmuseum feiert 30-jähriges Jubiläum

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Heins Mühle bereichert den Kulturpark Sayn

Bendorf.  Bereits seit 30 Jahren transportiert die „Heins Mühle“ als Museum handwerkliches Wissen, Geschick und Tradition. Bei einer kleiner Feierstunde am vergangenen Freitag wurde dieses besondere Jubiläum begangen und die Leistungen des „Förderkreises Heins Mühle“ und der Mühlenmänner Fritz Bode, Franz Lenßen und Emil Holler gewürdigt.

Eigentlich hätte die Mühle mit der wechselvollen Geschichte, die bis 1958 regelmäßig in Betrieb war und danach noch bis 1961 sporadisch genutzt wurde, abgerissen werden sollen, um Platz für einen Bauplatz zu schaffen. So zumindest hatte es der damalige Besitzer Werner Geisbüsch 1982 vor. Doch die untere Denkmalschutzbehörde stellte die Mühle unter Denkmalschutz. Nachdem das Gebäude noch einmal den Besitzer wechselte und letztlich 1987 von der Stadt Bendorf gekauft wurde, brachten ihn die Sayner Bürger Fritz Bode, Emil Holler und der letzte Müllergeselle Franz Lenßen – Mitbegründer des Förderkreises Heins-Mühle – wieder in Schuss, wofür sie 1994 mit dem Kulturpreis der Stadt ausgezeichnet wurden.

Seit dem 26. August 1988 lernen Kindergartengruppen, Schulklassen und Touristen, in dem Kleinod in Sayn, wie die historische Müllerhandwerk funktioniert und sind allesamt gleichermaßen fasziniert, wenn das Wasser aus dem Mühlgraben die Mühlradschaufeln füllt und die Mühle zum Leben erweckt.

Diese Begeisterung spiegelt sich auch in den Besucherzahlen wieder, die in diesem Jahr wohl ein Rekordhoch erreichen wird. Bereits über 1700 Interessierte waren bis jetzt im Jubiläumsjahr im Museum zu Gast. Ein Wert, auf den Hans-Peter Nett und seine Mitstreiter im Förderkreis zurecht stolz sein können.

„Lassen Sie nicht nach“, rief Bürgermeister Michael Kessler den Ehrenamtlichen zu und lobte  ihren wichtigen Einsatz. Die Heins Mühle sei ein wichtiger Bestandteil des Kulturpark Sayn, wo die Einrichtungen sich gegenseitig perfekt ergänzen.

Alexander Fürst zu Sayn-Wittgenstein-Sayn sprach im Namen der Sayner Bürger und bedankte sich für „den wichtigen Beitrag zur Zivilgesellschaft“, den der Förderkreis in Sayn leiste.

Dr. Georg Peter Karn von der Generaldirektion Kulturelles Erbe RLP machte einen Streifzug durch die Kulturgeschichte der Mühle und sprach neben ihrer symbolträchtigen Rolle in Literatur und Kunst auch von ihrer hohen Bedeutung für die Denkmalpflege. Es ginge darum, nicht nur herrschaftliche Gebäude, sondern auch um Objekte des täglichen Lebens als ein Stück Heimat und Geschichte zu bewahren. Dies mache der Förderkreis in Sayn mit Freude.

„30 Jahre Engagement für ein Kulturdenkmal sind etwas Besonderes“, lobt er die Engagierten, die das 30-jährige Jubiläum des Museums im kommenden Jahr am Mühlentag (Pfingstmontag) im großen Rahmen feiern werden.

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