Freitag, 29. Mai 2020

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Vallendar baut: Auch in Corona-Zeiten laufen die Bauarbeiten weiter.

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Zwar geht die Republik ins Home-Office, aber auf vielen Baustellen laufen die Arbeiten bisher weiter.

„Offensichtlich präsentieren sich Bauleute bislang immuner gegen die Krise als Beschäftigte in  anderen Branchen“, betonen die Architekten Prof. Henner Herrmanns und Holger Zimmermann.

Dennoch hat der Schutz der Bauleute selbstredend oberste Priorität. Jede Baufirma müsse hier ihren eigenen Plan haben.

Auf jeden Fall können die Hygienevorschriften eingehalten werden. Und noch hält man am Fertigstellungstermin August d. J. fest, sofern keine Engpässe beim Material sich ergeben.

Vollsperrung der L 267 zwischen Puderbach und Raubach

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Zur Durchführung im Interesse der Verkehrssicherung zwingend notwendiger Rodungsarbeiten muss die Landesstraße (L) 267 zwischen Puderbach und Raubach von Mittwoch, 08.04.2020, bis Samstag, 18.04.2020, voll  gesperrt werden. Die Umleitungsstrecke über Harschbach wird entsprechend ausgeschildert. Aus Fahrtrichtung Raubach ist die Strecke frei bis zur Einmündung der Kreisstraße (K) 142 Richtung Woldert.

Wer liefert was? Wer öffnet wann?

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Auf der Internetseite der Gemeinschaftsinitiative „Wir Westerwälder“ präsentieren mittlerweile über 130 Unternehmen ihre Informationen während der Corona Zeit für ihre Kunden. „Wir freuen uns sehr, dass so viele Unternehmer in der Region Westerwald diesen neuen Online-Service nutzen, um auf Ihr Angebot hinzuweisen“, so die Landräte der drei kooperierenden Landkreise Altenkirchen, Neuwied und Westerwaldkreis, Dr. Peter Enders (AK), Achim Hallerbach (NR) und Achim Schwickert (WW).

Die Corona-Pandemie trifft vor allem die lokalen Unternehmen, Dienstleister und Gastronomiebetriebe hart. Bei den Händlern in der Region vor Ort einkaufen und shoppen ist in der aktuellen Situation und durch die Regelungen der Regierung nicht mehr möglich. Damit die Bürgerinnen und Bürger der Region Westerwald nach wie vor die Möglichkeit haben, sich mit Produkten und Waren von ihrem Lieblings-Einzelhändler und Gastronomen zu versorgen, können sie diese in der eigens erstellten Unternehmerdatenbank auf „wir-westerwälder.de“, auf dem lokale Unternehmen ihre Informationen rund um die Themen Öffnungszeiten und Lieferservice eintragen, einsehen. Zahlreiche Händler, Handwerker, Dienstleister und Gastronomen haben sich in den letzten Tagen bereits in das System eingetragen und auf der Plattform somit ein Online-Schaufenster eröffnet.

Die Kundinnen und Kunden haben die Möglichkeit sich sortiert nach Orten, aber auch nach Branchen das gesuchte Produkt oder Unternehmen die zu filtern und dann zu direkt kontaktieren.

Die Online-Infosammlung ist ein wertvoller Service für die Bevölkerung in der Region. „Es ist beeindruckend, welchen Service die Unternehmer in dieser Zeit anbieten, ob Liefer- oder Bringservice, spezielle Öffnungszeiten für Risikogruppen, den Verkauf von Gutscheinen oder telefonische Beratung. An jeden wird gedacht“, beschreibt Sandra Köster, Vorständin der „Wir Westerwälder“ gAöR das umfangreiche Angebot.

„Je mehr Menschen wir in der Zeit gemeinsam erreichen können, umso besser“ so sind sich die drei Landräte Schwickert, Hallerbach und Enders einig.

Die „Wir Westerwälder“ Gemeinschaftsinitiative weist auch gerne auf das Angebot des Westerwald Touristik Service hin. Dieser stellt speziell für die Gastronomie eine Auflistung aller Betriebe, die einen Abhol- und Lieferdienste anbieten, auf der Homepage  www.westerwald.info/ zur Verfügung.

Eine Auflistung der landwirtschaftlichen Betriebe, die ihre Produkte in der Direktvermarktung anbieten, können die Bürgerinnen und Bürger der Region Westerwald auf www.westerwaldgenuss.net finden. Auch hier entdeckt man sofort den Kontakt zu den Anbietern und kann sich mit Ihnen in Verbindung setzen.

 

SGD Nord:

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Land unterstütze wasserwirtschaftliche Maßnahmen im Westerwaldkreis mit rund 6,1 Millionen Euro

Wasser ist für viele von uns selbstverständlich. Dabei ist es gar nicht so selbstverständlich, dass es für uns jederzeit verfügbar und auch weitestgehend kontrollierbar ist. Denn die Versorgung mit frischem Wasser, die Beseitigung des Abwassers, der Schutz und die Unterhaltung von Gewässern sowie der Schutz vor Hochwasser sind für die Kommunen mit einem enormen Aufwand verbunden. Und natürlich auch mit hohen Kosten. Daher unterstützt das Ministerium für Umwelt, Energie, Ernährung und Forsten die Kommunen bei der Realisierung wasserwirtschaftlicher Maßnahmen – so auch im Westerwald. Im vergangenen Jahr 2019 sind im Auftrag des Ministeriums rund 6,1 Millionen Euro für wasserwirtschaftliche Maßnahmen im Landkreis Westerwald durch die Struktur- und Genehmigungsdirektion (SGD) Nord ausgezahlt worden.

„Als Obere Wasserbehörde hat die SGD Nord die wasserwirtschaftlichen Maßnahmen im Landkreis Westerwald fachlich begleitet. Dazu zählen sowohl die technische Beratung als auch die finanzielle Abwicklung der Förderung zur Verlegung des Ahrbaches in der Ortslage Boden“, erläutert der Präsident der SGD Nord, Dr. Ulrich Kleemann. Vor der Renaturierung verlief der Ahrbach im ehemaligen künstlich angelegten Mühlgraben der Wiesenmühle ganz geradlinig entlang eines Wirtschaftsweges. Durch die im Sommer 2019 umgesetzte Maßnahme konnte das Gewässer wieder an das ursprüngliche Gewässerbett angebunden und hierdurch im großen Maße strukturell aufgewertet werden. In der Gemeinde Oberelbert konnte im Zusammenhang mit der geplanten Umgestaltung der Dorfmitte um das bestehende Dorfgemeinschaftshaus und des geplanten Baus einer Seniorenwohnanlage der Stelzenbach auf einer Länge von rund 325 Metern renaturiert werden.

Gefördert wurden unter anderem auch der Umbau beziehungsweise die Erweiterung der Gruppenkläranlage Bad Marienberg im Zusammenhang mit dem Anschluss der Kläranlagen Großseifen, Stockhausen-Illfurth und Lautzenbrücken an diese sowie die Kanalsanierung in mehreren Ortslagen der Verbandsgemeinde Selters.

Das Ministerium für Umwelt, Energie, Ernährung und Forsten Rheinland-Pfalz vergibt jährlich Fördermittel für Maßnahmen im Bereich der Wasserwirtschaft. Damit werden die Kommunen finanziell in ihren wasserwirtschaftlichen Aufgaben unterstützt. Dazu gehören Wasserversorgung, Abwasserbeseitigung, Gewässerunterhaltung, Schutz der Gewässer sowie Hochwasserschutz. Die Fördermittel tragen dazu bei, dass die Kommunen entlastet werden und die Entgelte für die Leistungen von Städten und Gemeinden bei der Wasserversorgung und Abwasserbeseitigung für die Bürger bezahlbar bleiben. Die Zuwendungen setzen zudem finanzielle Anreize zur Verbesserung der technischen, wirtschaftlichen und organisatorischen Leistungsfähigkeit der Kommunen. Das Land unterstützt die Kommunen finanziell und fachlich bei örtlichen Hochwasserschutzkonzepten – auch für Starkregen.

Gesteuert wird die Vergabe durch das Mittelfristige Investitionsprogramm (MIP) unter Berücksichtigung bestimmter Schwerpunkte wie der „Aktion Blau Plus“ oder der Europäischen Wasserrahmenrichtlinie. Die Förderung erfolgt in Form eines Zuschusses und/oder eines Darlehens. Je nach Art des Vorhabens beträgt die Zuschusshöhe bis zu 90 Prozent der förderfähigen Kosten beziehungsweise die Darlehenshöhe nach Berechnung des jährlichen Entgeltbedarfs bis zu 80 Prozent.

Zum Schutz der Ressource Wasser trägt der Wassercent bei. Diesen hat die Landesregierung im Jahr 2013 eingeführt. Die Einnahmen daraus sind zweckgebunden und werden zur nachhaltigen Gewässerbewirtschaftung eingesetzt.

B 42, Ausbau zwischen Leubsdorf und Wallen, Vollsperrung der Bahnunterführung

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Im Rahmen der Bauarbeiten an der B 42 im Bereich Leubsdorf stehen in der Bahnunterführung Markierungsarbeiten an. Bei den vorgenannten Arbeiten wird der Gehweg farblich hervorgehoben<<, damit er sich deutlich vom Asphaltbelag im Fahrbahnbereich unterscheidet.

Für die Dauer der Markierungsarbeiten ist eine Vollsperrung der Bahnunterführung in der Zeit vom 14. bis 17.04.2020 erforderlich. In diesem Zeitraum ist die Straße unter der Bahnbrücke für den Fahrzeugverkehr in beide Richtungen nicht mehr nutzbar.

Die Umleitung nach Leubsdorf erfolgt über die B 42 bis zur Anschlussstelle Dattenberg und dann dem Linzer Weg folgend bis nach Leubsdorf; von Leubsdorf kommend verläuft die Umleitung entsprechend in umgekehrter Richtung.

Für die Fußgänger und Radfahrer, die den Haltepunkt der DB- Strecke sowie die Bushaltestellen an der B 42 erreichen möchten, bleiben provisorische Zugänge erhalten.

Der LBM Cochem- Koblenz bittet die Anwohner und Verkehrsteilnehmer um Verständnis für die unumgänglichen Einschränkungen.

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