Freitag, 29. Mai 2020

Letztes Update:04:47:10 AM GMT

region-rhein.de

RSS

SGD Nord nimmt den Aubach im Kreis Neuwied unter die Lupe

Drucken

Die Struktur- und Genehmigungsdirektion (SGD) Nord führt am Mittwoch 18. März 2020 eine Gewässerschau des Aubaches (Gewässer III. Ordnung) im Landkreis Neuwied durch. „Gewässerschauen sind ein sehr hilfreiches und schnelles Instrument, um an unseren Gewässern einen guten ökologischen Zustand erreichen zu können. Mit der Durchführung dieser Schauen erfüllt die SGD Nord nicht nur die Vorgaben der Europäischen Wasserrahmenrichtline, sie trägt auch dazu bei, dass der Erholungswert in unserer Natur gesteigert wird“, so Dr. Ulrich Kleemann, Präsident der SGD Nord.

Zusammen mit Mitarbeitenden der Kreis- und der Stadtverwaltung Neuwied wird der Aubach auf einer Strecke von circa 6 Kilometern abgegangen. Bei der Begehung vom Stausee in Oberbieber bis zur Mündung der Wied wird der Zustand des Aubaches einschließlich der Uferbereiche überprüft.

Treffpunkt für die Teilnehmer der Gewässerschau ist am Mittwoch, 18. März, um 9 Uhr am Stausee in Oberbieber. Eigentümer, Anlieger sowie Vertreter von Ortsgemeinden und anerkannten Naturschutzverbänden können gerne teilnehmen.

Gewässerschauen finden zusätzlich zu den sonstigen anlassbezogenen Ortsterminen regelmäßig statt. Sie dienen der Gewässerunterhaltung, der Gewässerentwicklung und innerhalb von Ortslagen auch der Hochwasservorsorge. Ziel ist es, naturnahe Entwicklungsmöglichkeiten, mögliche Gefahren, vorhandene Uferschäden im Bereich baulicher Anlagen, unzulässige Nutzungen oder andere Mängel am Gewässer festzustellen. Die Mängel, unzulässige Uferbefestigungen oder ungenehmigte bauliche Anlagen werden protokolliert. Die Herstellung eines ordnungsgemäßen Zustandes wird anschließend von der zuständigen Kreisverwaltung Neuwied als Untere Wasserbehörde veranlasst.

Bürgermeisterwahl in der VG Bad Hönningen

Drucken

Bündnis 90/Die Grünen schicken Petra Stirnberg einstimmig ins Rennen um die Bürgermeisterwahl in der VG Bad Hönningen.

Petra Stirnberg ist Bürgerin der Verbandsgemeinde, und dass schon ihr Leben lang. Geboren und aufgewachsen in Rheinbrohl lebt die heute 53-jährige seit Ihrem 18. Lebensjahr in Bad Hönningen, ist verheiratet und hat zwei Töchter im Alter von 22 und 24 Jahren.

Die selbstständige Geschäftsfrau arbeitete 22 Jahre als kaufmännische Angestellte in einem bekannten Unternehmen der Schuhindustrie in Bad Honnef, bis sie 2006 gemeinsam mit ihrem Ehemann Norbert Stirnberg den Schritt in die Selbstständigkeit wagte. Neben einem Handwerksbetrieb für erneuerbare Energien, Heizung und Sanitär, betreibt sie seit 2014 zudem ein Feinkostgeschäft in Bad Hönningen, welches sie liebevoll als Ihr „Herzblut“ bezeichnet.

Petra Stirnberg ist seit 2004 Mitglied des Verbandsgemeinderates, zunächst parteilos und seit 2014 als Mitglied von Bündnis 90/Die Grünen, deren Ortsverband sie in der VG Bad Hönningen mitbegründete.

Seit der Kommunalwahl 2014 fungierte Petra Stirnberg als Beigeordnete und somit als Vertreterin des damaligen Bürgermeisters Michael Mahlert und dessen Nachfolger, dem Beauftragen Reiner W. Schmitz.

In dieser Funktion hat sie Verantwortung für die Verbandsgemeinde übernommen und deren Geschicke mitbestimmt und mit den Mitarbeitern der Verwaltung bereits erfolgreich und vertrauensvoll zusammengearbeitet.

Petra Stirnberg verfügt somit über 16 Jahre kommunalpolitische Erfahrung. In dieser Zeit hat sie viele Projekte für die Verbandsgemeinde maßgeblich mit auf den Weg gebracht.

Die Einführung einer Katzenschutzverordnung und der Meldepflicht für Feuerwerke mit Bürgerinformation im Amtsblatt, zum Schutz von Mensch und Tier, sind nur zwei Beispiele hierfür. Auch zeichnet sie sich mitverantwortlich dafür, dass inzwischen sämtliche Sitzungen in der Verbandsgemeinde öffentlich gehalten werden.

Neben ihrem kommunalpolitischen Engagement für die Verbandsgemeinde war Petra Stirnberg aber auch in weiteren Bereichen ehrenamtlich tätig. Von 2014 bis 2018 war sie als Schöffin am Jugendgericht tätig.

Als Vorstandsmitglied des Fördervereins war sie 2004 maßgeblich an der Einrichtung der heutigen Ganztagsschule, in der Marienschule Bad Hönningen, beteiligt. Generell liegen ihr die Vereine der Verbandsgemeinde sehr am Herzen. Sie unterstützt die Vereine wo sie kann: „Für mich gilt: Hilfe geben, wo immer sie gebraucht wird!“ „Verantwortung übernehmen“, nennt Petra Stirnberg als Grund für ihren Antritt zur Wahl. So sieht sie beispielsweise große Chancen in einem Zusammenschluss der Verbandsgemeinden Bad Hönningen, Linz und Unkel in den kommenden Jahren.

Besonderes Augenmerk möchte sie hier auf die Bereiche Deutsches Rotes Kreuz und Feuerwehr legen. Die Ortsverbände des DRK sollen durch enge Zusammenarbeit verbunden und somit gestärkt werden. Die gut angelaufene Zusammenarbeit der Feuerwehren der Rheingemeinden soll ebenfalls weiter vertieft und ausgeweitet werden. Der Bereich Sicherheit der Bürger*innen ist ihr, besonders mit Blick auf die Bereiche Schiffs- und Bahnverkehr, ein wichtiges Anliegen.

Der Natur- und Artenschutz liegt ihr ebenso am Herzen wie die Weiterentwicklung der Verbandsgemeinde bei den Themen Breitbandausbau, ÖPNV, Tourismus und Wirtschaftsförderung.

Für die Mitarbeiter der Verwaltung wünscht sie sich eine Verbesserung der Arbeitsverhältnisse. Die Möglichkeit des Home-Office und die Etablierung einer Gleichstellungs-Stelle für die VG sind hier nur zwei Punkte auf ihrer Agenda.

Petra Stirnberg wünscht sich einen fairen Wahlkampf. „Ich möchte die Bürger der Verbandsgemeinde Bad Hönningen mit meinen Stärken überzeugen!“ Nachdem die Landesregierung die gesetzlichen Grundlagen zur Wahl eines*r neuen Verbandsbürgermeisters*in geschaffen hat, findet diese nun am Muttertag, den 10. Mai 2020 statt. „Wir sind froh, dass wir mit Petra Stirnberg eine engagierte und erfahrene Kandidatin gefunden haben. Durch ihre Bürgernähe ist sie in unserer Verbandsgemeinde fest verwurzelt und damit, neben ihrer fachlichen Kompetenz und langjährigen politischen Erfahrung, auch menschlich bestens für das Amt der Verbandsbürgermeisterin geeignet“, zeigt sich Fraktionssprecher von Bündnis 90/Die Grünen im VG-Rat und Beigeordneter der Verbandsgemeinde René Breitenbach zufrieden.

Einzelhandels- und Zentrenkonzept für Bendorf

Drucken

Stadt bittet um Unterstützung durch die Einzelhändler

Bendorf. Die Stadt Bendorf hat das u.a. auf Einzelhandelsfragen spezialisierte Planungsbüro Stadt- und Regionalplanung Dr. Jansen GmbH aus Köln mit der Erarbeitung des Einzelhandels- und Zentrenkonzepts beauftragt, das die Entwicklung der Einzelhandels- und Versorgungssituation in Bendorf unterstützen soll.

Nicht zuletzt die besonderen Herausforderungen, denen sich der Einzelhandel derzeit und in den kommenden Jahren stellen muss, geben Anlass für die Untersuchung. Beispielsweise beeinflussen Entwicklungen im bundesweiten Einzelhandel, der regionale Wettbewerb, der demografische Wandel und die wachsenden Marktanteile des Onlinehandels auch die örtliche Einzelhandelsstruktur.

Ab der 12. KW soll im März 2020 zunächst das gesamte Einzelhandelsangebot in der Stadt Bendorf am Rhein erfasst werden. Dabei werden Mitarbeiter des beauftragten Kölner Unternehmens Verkaufsflächen und Branchenzugehörigkeit der Betriebe aufnehmen. Darüber hinaus werden sie innerhalb der integrierten Einzelhandelslagen auch Komplementärnutzungen (Dienstleistungen, gastronomische und medizinische Angebote, öffentliche Einrichtungen u. a.) erfassen und kartieren, um die Versorgungssituation umfassend bewerten zu können.

Die Stadt Bendorf bittet darum, dass die örtlichen Einzelhändler und die Bürger die Datenerfassungen unterstützen. Die Ergebnisse der Untersuchung werden der Öffentlichkeit nach der Auswertung und der darauf aufbauenden Entwicklung eines umsetzungsorientierten Konzepts vorgestellt.

Kita Casa Feliz in Rheinbrohl am Mittwoch wieder geöffnet

Drucken

Es gibt in diesen, von Corona und Masern gejagten Zeit doch auch einmal positive Meldungen:

Ein in der Kindertagesstätte Casa Feliz, Dr. Josef-Horbach-Str. 2 in 56598 Rheinbrohl  untersuchter Verdachtsfall auf Masern erbrachte einen negativen Befund. Die Einrichtung Casa Feliz wird daher laut Mitteilung der Verbandsgemeindeverwaltung Bad Hönningen am morgigen Mittwoch wieder geöffnet.

 

Masernverdacht in Bad Hönningen bestätigt

Drucken
Ein vor wenigen Tagen in Bad Hönningen gemeldeter Masernverdacht wurde nun bestätigt. Dies teilte das Kreisgesundheitsamt Neuwied am Abend mit.

Die erkrankte Person besuchte mehrfach Karnevalsveranstaltungen, u.a. in der Bad Hönninger Sprudelhalle. Das Kreisgesundheitsamt bittet Personen, die diese Veranstaltungen besucht haben und nach 1970 geboren sind und keinen Impfschutz für Masern besitzen (zweimalige Impfung oder durchlebte Erkrankung) sich bei der Hotline des Gesundheitsamtes zu melden. Jeder, der mögliche Symptome einer Maserninfektion aufweist, sollte seinen Arzt telefonisch kontaktieren.

Die Hotline des Gesundheitsamtes ist unter der Rufnummer  02631 803 888 (samstags und sonntags 10-16 Uhr, montags ab 8 Uhr ) erreichbar.

JPAGE_CURRENT_OF_TOTAL