Mittwoch, 20. Oktober 2021

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Lärmmessung am Rhein: 81 laute Züge fuhren in nur einer Nacht durch Oberwinter

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Nachts wird es immer lauter – dieses subjektive Befinden der Anwohner:innen der  Bahnstrecken am Mittelrhein stimmt. Die Deutsche Schienenhilfe hat in der Nacht  von Freitag, 19. Februar auf Samstag, 20. Februar 2021 gemessen. Zwischen 22 und  6 Uhr fuhren 136 Züge durch den linksrheinischen Ort Oberwinter.

Nicht alle Züge davon waren „laute Züge“. Laut Messung hatten aber 81 Züge  mindestens eine Flachstelle. Dies sind Abnutzungserscheinungen an Rädern, die  für eine erhöhte Lärmbelastung verantwortlich gemacht werden können. Die  Anwohner:innen hören dann das berühmte „tak-tak-tak“-Geräusch. In der besagten  Nacht war das Geräusch 81 Mal zu hören. Die Messung erfolgte durch Anne Hecken, Unterstützerin der Deutschen  Schienenhilfe und Anwohnerin direkt am Gleis. Mittels eines Mikrofons hat sie  den Bahnverkehr in der Nacht akustisch gemessen. Die Datei wurden in den Wochen  danach ausgewertet. Für die „tak-tak-tak“-Geräusche wurden als Grund  Flachstellen angenommen. Die Schienenhilfe spricht dann von lauten Zügen. „Das Schienenlärmschutzgesetz hat nicht geholfen. Entgegen den  Versprechungen fahren immer noch laute Züge“, erklärt die selbständige  Goldschmiedin Hecken: „Ich bin schwanger, brauche daher nachts viel Ruhe. Meine  Hoffnungen lagen auf dem Schienenlärmschutzgesetz. Ab Dezember 2020 sollte es  ruhiger werden.

Daraus wurde nichts. Es wird stattdessen immer schlimmer.

Die Deutsche Schienenhilfe fordert nun eine nächtliche  Geschwindigkeitsbegrenzung von Güterzügen, die durch das Rheintal fahren: Mit  einer entsprechenden Absenkung muss ein vergleichbarer Lärmpegel von Zügen mit  Flachstelle wie von Zügen ohne Flachstelle erreicht werden.

Wochenmärkte mit „Heimat schmeckt!“ e.V.

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Typisch für Wochenmärkte ist das Angebot regionaler Produkte. So werden Wochenmärkte häufig von Landwirten, Winzern und Imkern zur Direktvermarktung genutzt.

Auch zahlreiche Mitglieder des „Heimat schmeckt!“ e.V. bieten auf den Wochenmärkten der Region ihre selbst hergestellten Waren an:

  • Dienstag: Koblenz, Schlossstraße (8-14 Uhr)
  • Mittwoch: Westerburg (8-12 Uhr) und Vallendar (Winter: 15:30-18 Uhr, Sommer: 16-19 Uhr)
  • Donnerstag: Bad Hönningen (8:30-12 Uhr) und Selters/Westerwald (14:30-18 Uhr)
  • Freitag: Neuwied (7-13 Uhr), Kaisersesch (8-13 Uhr), Boppard (8-13 Uhr) und Bendorf/Rhein (15-19 Uhr)
  • Samstag: Rhens (8-12:30 Uhr) und Stromberg/Hunsrück (8-12 Uhr)

An den genannten Wochenmärkten beteiligen sich in unterschiedlichen Besetzungen der Geflügelhof Bartmann (Spay), Obst- und Gartenbau Levermann (Rhens), die Imkerei Ballmann (Polch), der Manderscheiderhof (Kobern-Gondorf), das Bio-Terrassen-Weingut Weber (Lehmen) und der Hof-Meerheck (Heimbach-Weis).

„Heimat schmeckt! steht für Regionalität und hochwertige Produkte engagierter Produzenten unserer Heimat sowie der Verarbeitung dieser Produkte zu leckeren Speisen und Getränken.

Ein besonderes Anliegen des Vereins und seiner Mitglieder ist es, das Vertrauen der Verbraucher in die heimischen Produkte zu stärken. Die Transparenz gegenüber den Kunden ist den Vereinsmitgliedern daher besonders wichtig“, weiß der Vereinsvorsitzende Walter Grambusch. „Dies ist bei vielen Menschen in unserer Region angekommen. Daher kaufen viele ihre Lebensmittel direkt in den Läden und an den Marktständen der heimischen Produzenten ein, zu denen sich ein direktes Vertrauensverhältnis ergibt, auf das heutzutage immer mehr Kunden wert legen.“

Auch viele Gastronomen legen Wert auf die Verwendung regionaler Produkte beim Zubereiten ihrer Speisen. Einige von ihnen sind „Heimat schmeckt!“ beigetreten.

Weitere Informationen zu den „Heimat schmeckt!“-Betrieben sowie zu Geschenkkörben, Präsentpaketen und Gutscheinen des Vereins gibt es unter www.heimat-schmeckt.de oder in der Vereinsbroschüre, die bei Frau Sabine Borsch (02652/5279411, Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. ) und bei den Mitgliedsbetrieben erhältlich ist.

Dr. Jan Bollinger (AfD) begrüßt Entscheidung des VG Koblenz gegen WKB in Erpel:

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Straßenausbaubeiträge vollständig abschaffen!

Das Verwaltungsgericht Koblenz hat entschieden, dass die Satzung zu den wiederkehrenden Straßenausbaubeiträgen in Erpel nichtig ist. Nach Auffassung des Gerichts wurden in Erpel die Abrechnungseinheiten falsch gebildet.

Der parlamentarische Geschäftsführer der AfD-Fraktion erklärt dazu: „Wir beglückwünschen die Bürger von Erpel zu ihrem Erfolg. Der Fall Erpel zeigt exemplarisch, dass die wiederkehrenden Straßenausbaubeiträge auf juristisch tönernen Füßen stehen. Die flächendeckende Einführung der wiederkehrenden Beiträge, die die Landesregierung durchgesetzt hat, wird darum zu vielen Rechtsstreitigkeiten führen. Wir als AfD-Landtagsfraktion setzen uns darum für die vollständige Abschaffung der Straßenausbaubeiträge ein.“

Stadt Bendorf sagt Bauern- und Gartenmarkt ab

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Bendorf. Der Bendorfer Bauern- und Gartenmarkt findet in diesem Jahr leider nicht statt. Die Stadtverwaltung Bendorf hat beschlossen, die für Ende April vorgesehene Großveranstaltung abzusagen, die in den vergangenen Jahren stets viele Tausend Besucherinnen und Besucher in die Bendorfer Innenstadt gelockt hat.

Grund für die Absage sind die weiterhin hohen Corona-Infektionszahlen und die ungewisse Entwicklung der Pandemie mit den damit einhergehenden Einschränkungen des öffentlichen Lebens in den kommenden Wochen und Monaten.

„Ich weiß, wie sehr sich die Bendorferinnen und Bendorfer nach einer langen Zeit des Verzichts nach Normalität sehnen. Angesichts der noch immer angespannten Infektionslage und schleppend verlaufender Impfungen ist die Durchführung von größeren Veranstaltungen aber noch bis in den Sommer hinein schwer vorstellbar“, erklärt Bürgermeister Christoph Mohr.

Die kaum absehbare Entwicklung mache eine verlässliche Planung des Marktes nicht möglich: „Das betrifft auch langjährige Partner und Sponsoren, ohne die der Bauern- und Gartenmarkt nicht realisierbar ist, die aber auch Klarheit benötigen“, betont Mohr.

Er hofft, dass Veranstaltungen mit geringer Teilnehmerzahl schon bald wieder stattfinden können. Auch das restliche Team der Stadtverwaltung möchte schnellstmöglich wieder Besucherinnen und Besucher in Bendorf begrüßen, sobald die Infektionslage weitere Lockerungen zulässt.

Kommunales Testzentrum in Bendorf öffnet am Mittwoch, 10. März

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Kostenlose Schnelltests in der Stadthalle

Bendorf. Massentests sollen helfen, die Verbreitung des Coronavirus in der Bevölkerung schärfer zeichnen zu können. Die Stadt Bendorf wird daher ab Mittwoch, 10. März, in Kooperation mit dem Apotheker Dr. Michael Althoff mit einem kommunalen Zentrum für kostenlose Antigen-Schnelltests in Betrieb gehen.

Das Testzentrum befindet sich in der Stadthalle, An der Seilerbahn 1 und hat ab sofort montags, mittwochs und freitags von 16 bis 18 Uhr geöffnet. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Lediglich der Personalausweis oder Reisepass muss mitgebracht werden.

Bendorfer Bürgerinnen und Bürger können sich einmal pro Woche kosten- und anlasslos testen lassen und erhalten bei negativer Testung einen entsprechenden Nachweis.

Es werden ausschließlich symptomlose Personen getestet. Wer Symptome einer Coronavirus-Infektion hat, wendet sich direkt an den Hausarzt bzw. das Gesundheitsamt.

„Zu den wichtigsten Werkzeugen bei der Bekämpfung des Coronavirus gehören flächendeckende Tests. Mit dem kommunalen Testzentrum möchten wir den Bürgerinnen und Bürgern Bendorfs einen zügigen und unkomplizierten Zugang zu Schnelltests bieten“, sagt Bürgermeister Christoph Mohr.

Der Rathauschef bedankt sich bei allen Beteiligten, die dabei geholfen haben, das Testzentrum im Rahmen der neuen Testverordnung innerhalb von kurzer Zeit auf die Beine zu stellen.

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