Freitag, 29. Mai 2020

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Aktion „Leere Stühle“ am 24.04.2020 von 11.00 – 13.00 Uhr in Koblenz – Deutsches Eck.

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Die bevorstehende Aktion soll die Situation der Gastronomen, Hoteliers und Veranstalter verdeutlicht. Leere Stühle bedeuten keine Gäste. Keine Gäste bedeutet keine Arbeit… Innerhalb von 24 Stunden haben sich über 30 Unternehmer des Gastgewerbes aus der Region Koblenz (Mittelrhein – Mosel – Westerwald) dazu bereit erklärt, an der Aktion in Koblenz am 24.04.2020 „Leere Stühle“ am Deutschen Eck teilzunehmen. Diese Zahl soll sich im Laufe des Donnerstags noch erhöhen.

Sie alle senden einen dringenden Hilferuf an die Bundes- und Landesregierung. Damit schließt sich die Region Koblenz der deutschlandweiten Aktion "Leere Stühle" an, denn auch wir müssen auf unsere großen Probleme in der heimischen Gastro-, Hotel- und Eventbranche aufmerksam machen.

JEDER Stuhl steht für EINEN Gastronomen! Warum musste es so weit kommen: Unsere heimische Gastronomie steht kurz vor dem aus. Seit mehr als sechs Wochen sind unsere Lokale geschlossen. Hotels dürfen nur Übernachtungen zu nichttouristischen Zwecken anbieten. Veranstalter können Ihrer Arbeit in der Gänze nichtmehr nachgehen. In Zeiten, in denen eine Kontaktsperre herrscht verreist kein Gast, Restaurants sind geschlossen und große Veranstaltungen unterbunden. Die wirtschaftliche Aktivität ist somit fast vollständig zum Erliegen gekommen und das, nach einem harten Winter kurz vor dem ersehnten Saisonbeginn zu den Osterfeiertagen.

Zu allem Überfluss die Probleme in der Administration und der Kommunikation. Kurzarbeiteranträge sind in Bearbeitung, aber das Geld für unsere Mitarbeiter müssen die Betriebe vorfinanzieren. Die Mitarbeiter leben von Festgehalt, Nacht- und Feiertagszuschlägen und Trinkgeldern – mit 60 % des Festgehaltes können viele ihre Familien kaum ernähren. Gastronomen, Hoteliers und Veranstalter haben nach einem langen Winter und den typischen Sommervorbereitungen leere Kassen und keine Einnahmen mehr, um weiter zu überbrücken. Dies betrifft im besonderen Maße für unsere Region zu. Die Regierung bietet Kleinstunternehmen bis 10 bzw. bis zu 30 Mitarbeitern Zuschüsse an. Was ist jedoch mit den Betrieben, die über diesen Wert hinaus agieren? Für die Beantragung der KFW-Kredite wurden die Betreiber zu den Banken und Sparkassen geschickt, die vielen Absagen erteilten.

Die neuen Regulierungen nach den Osterfeiertagen sahen vor, dass Restaurants, Bars, Cafés und Hotels längerfristig geschlossen bleiben. Events wurden abgesagt bzw. in eine ungewisse Zeit verlegt. Somit ist eine verlässliche Planung nicht möglich.

Aus gesundheitlichen Gründen können alle die Maßnahmen der Regierung nachvollziehen. Nicht nachvollziehbar ist, warum für jede Branche unterschiedliche Maßstäbe angesetzt werden. Zudem hat die anfängliche Ineffektivität der Bearbeitung von Anträgen dazu geführt, dass wertvolle Zeit verloren ging. Zeit, die wir in dieser wirtschaftlichen Situation nicht haben.

Die entgangenen Umsätze können nicht nachgeholt werden. Ein Bett, ein Teller, eine Veranstaltung, das heute leer/aus blieb, kann am Folgetag nicht aufgeholt werden. Die Kredite, die einzig der Überbrückung dienen müssen, können kaum zusätzlich erwirtschaftet werden, da die Margen in der Branche gering sind. Die zusätzliche persönliche Haftung stürzt uns noch tiefer in die persönliche Krise.

Was benötigt wird ist ein Zukunftsszenario, wie Investitionen wieder zurück verdient werden können (z.B. 7 % MWSt). Jeder Inhaber hat Zukunftsangst: um sich und seinen Betrieb, um seine Mitarbeiter aber auch um die Städte, die durch Gastronomie, schöne Hotels und Veranstaltungen lebenswert werden.

Benötigt werden:

- Erweiterungen der aktuellen Zuschüsse sowie Zuschüsse auch für Betriebe über 30 Mitarbeiter

- Ein Masterplan zur schrittweisen Wiederaufnahme der Geschäftstätigkeit sowie ein konkretes planbares Datum

- Einheitliche und umsetzbare Richtlinien und Hygienevorschriften, auf die sich alle Betriebe vorbereiten können

- Schnelle, unbürokratische Kredite, um unsere Gehälter zu bezahlen

- Einführung von 7% Mehrwertsteuer für das Gastgewerbe um entgangenes aufzuholen und Kredite zurückzahlen zu können

Nochmals sei ausdrücklich betont: Die getroffenen Schließungsregelungen sind nachvollziehen, aber unsere Branche scheint von der Politik vergessen worden zu sein.

Aktuelle Informationen zum Ausbau der K 135 zwischen Seyen und der L 267

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Derzeit wird die K 135 zwischen Seyen und der L 267 auf einer Gesamtlänge von 850 m saniert. Ab Montag, den 04. Mai starten die Arbeiten in den nächsten Bauabschnitt, um den Kreuzungsbereich der K 135/ L 267 zu optimieren. Dazu wird die Fahrbahndecke ausgetauscht und eine Linksabbiegespur zum sicheren Abbiegen von der Landesstraße in die Kreisstraße erstmalig hergestellt.

Eine großräumige Umleitung wird während der Bauphase über die B 256 und Altenkirchen eingerichtet. Die Sperrung der Kreisstraße zwischen Seyen und der Landesstraße 267 bleibt weiterhin bestehen. Der Verkehr wird über Flammersfeld und Döttesfeld umgeleitet.

Die Fertigstellung der Bauarbeiten ist bis Anfang Juni geplant.

Der Landesbetrieb Mobilität Cochem-Koblenz bittet die Verkehrsteilnehmer um Verständnis für die Beeinträchtigungen während der Bauarbeiten. Mit Fertigstellung der Maßnahme wird die Verkehrsinfrastruktur im Landkreis Neuwied weiter systematisch verbessert.

Wer öffnet am 20. April 2020?

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Auf welche Schutzmaßnahmen kann sich der Kunde einstellen?

Informationen für die Region Westerwald auf der Corona Plattform

Einige Geschäfte dürfen unter Auflagen zu Hygiene, Steuerung des Zutritts und zur Vermeidung von Warteschlangen ab dem 27.4.2020 wieder öffnen. Dazu zählen Geschäfte bis zu 800 Quadratmetern Verkaufsfläche und auch größere Fahrrad-, Buch- und Kfz-Händler.

Das Portal der Gemeinschaftsinitiative "Wir Westerwälder" bietet auch hierzu einen Informations-Service für Unternehmen und Kunden“ , erklären die Landräte der drei kooperierenden Landkreise Altenkirchen, Neuwied und dem Westerwaldkreis, Dr. Peter Enders (AK), Achim Hallerbach (NR) und Achim Schwickert (WW) und bitten die betreffenden Unternehmen,  ihre Informationen zu Öffnungsmodalitäten und Hygienemaßnahmen auf www.wir-westerwaelder.de einzustellen.

Mehr als 260 Unternehmen präsentieren derzeit schon ihre Angebote und spezielle Dienste auf der Corona-Plattform und auf der Corona-Pinnwand im Portal „wir-westerwaelder.de“

Ab sofort können alle Unternehmen aus der Region Westerwald, die ab dem kommenden Montag wieder für Ihre Kunden da sind Öffnungszeiten und Hinweise zu speziellen Schutzmaßnahmen, im Portal eintragen. Dazu sind die Angaben lediglich in ein Eingabeformular online einzutragen. Das geht schnell und ist unkompliziert. Nach Prüfung geht der Eintrag umgehend online.

"Uns erreichen in diesen Tagen viele Anrufe von Menschen, die unsicher sind, welche Geschäfte unter die 800 Quadratmeter Regel fallen und welche nicht“, erklärt Sandra Köster, Vorständin der Wir Westerwälder gAöR das neue Angebot. "Wir möchten den Unternehmen in den drei kooperierenden Kreisen mit diesem Service die Möglichkeit geben, schnell und unkompliziert über die neue Situation ab dem 20. April zu informieren.“

"In diesen Tagen erhalten die Bürgerinnen und Bürger unserer Region zahlreiche Informationen zu den neuen Bestimmungen durch Bund und Land. Manchmal fällt es schwer, den Überblick zu bewahren. Wir möchten an dieser Stelle gemeinschaftlich die Kunden der heimischen Unternehmen mit wichtigen Informationen versorgen“, betonen die drei Landräte der Landkreise Altenkirchen, Neuwied und Westerwaldkreis, Dr. Peter Enders (AK), Achim Hallerbach (NR) und Achim Schwickert (WW). „Dazu bitten wir die Geschäfte, ihre Daten auf der Plattform zu veröffentlichen, damit viele Menschen ab Montag wieder unsere vielfältige Geschäftswelt sicher nutzen können.“

Gerne können sich hier auch Unternehmen präsentieren, die Mundschutzmasken herstellen oder vertreiben. Die Nachfrage ist nach einer entsprechenden Empfehlung durch die Bundesregierung, diese zu tragen, entsprechend hoch.

Baugrunduntersuchungen auf der K 124 (NR) zwischen Elgert und Maroth

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Für die Durchführung von Baugrunduntersuchungen muss die Kreisstraße 124 (NR) zwischen den Ortschaften Elgert und Maroth von Mittwoch, den 22.04.2020 bis Freitag, den 24.04.2020 voll gesperrt werden.

Der örtliche Verkehr wird über die L 268, L267, B413, Marienhausen zurück auf die K 124 (NR) geführt.

Der LBM Cochem-Koblenz bittet die Verkehrsteilnehmer um Verständnis für die Beeinträchtigungen.

B 413 Fahrbahnsanierungen im Bereich von Kleinmaischeid gehen weiter

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Nach der Sanierung der K 117 zwischen Kleinmaischeid und Großmaischeid werden ab dem 28. April die Arbeiten zur Sanierung der Bundesstraße wieder aufgenommen.

Zuerst erhält der Bereich zwischen der K 117 und dem Ortsausgang Richtung Bendorf die noch ausstehende Deckschicht aus Asphalt. Die Arbeiten erfolgen in der 18. Kalenderwoche.

Die Ertüchtigung des Bereiches ab der Einmündung nach Großmaischeid (Alte Straße, K 117) bis zum Ortsende in Richtung Dierdorf schließt sich unmittelbar an. Der vorhandene Asphalt wird 10 cm stark aufgenommen. Ferner sind Regulierungen und Erneuerungen der Randeinfassungen und Entwässerungseinrichtung vor dem Einbau der neuen Asphaltschichten erforderlich.

Der Sanierungsbereich muss ab dem 04. Mai für 2,5 Wochen für den Kraftverkehr gesperrt werden.

Eine großräumige Umleitung über Anhausen sowie eine Anliegerumleitung über Dierdorf und Großmaischeid werden ausgeschildert.

Der LBM Cochem-Koblenz bittet die Verkehrsteilnehmer um Verständnis für die Beeinträchtigungen während der Bauarbeiten. Mit Fertigstellung der Maßnahme wird die Verkehrsinfrastruktur im Landkreis Neuwied weiter systematisch verbessert.

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