Samstag, 23. Oktober 2021

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St. Johannes geht auf die Werft

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Fähre zwischen Linz und Remagen wird repariert

LINZ/REMAGEN. Die Fähre „St. Johannes“, die zwischen Linz und Remagen verkehrt, muss auf die Werft: Seit dem vergangenen Sommer gibt es ein Problem an den Klappen der Fähre, das nun behoben werden soll. Dazu macht sie sich auf den Weg in eine mehrwöchige Reparaturpause nach Mondorf. „Die St. Johannes ist seit 1997 im Dienst und war vor dem Neubau der „Linz-Remagen“ das Flaggschiff unserer Fährgesellschaft. Die Fähre hat etliche tausend Betriebsstunden geleistet. Die nun anstehenden Reparaturarbeiten haben wir daher in den letzten Wochen genau geplant und vorbereitet“, so Udo Scholl, Geschäftsführer der Rheinfähre Linz-Kripp GmbH. Besonders bei hohem Verkehrsaufkommen an den Wochenenden ist die „St. Johannes“ im Einsatz, um ihr Schwesterschiff, die Fähre „Linz-Remagen“, zu unterstützen.

Die Rheinfähren zwischen Linz und Remagen-Kripp sind als Pendel über den Rhein eines der meistgenutzten Verkehrsmittel und das fast rund um die Uhr. Täglich sind sie von 6 Uhr bis 24 Uhr im Einsatz. Nach Abschluss der Arbeiten wird dann auch die Fähre „St. Johannes“ wieder bei hohem Verkehrsaufkommen neben der Hauptfähre „Linz-Remagen“ zur Verfügung stehen. Alle weiteren Informationen finden sich unter www.rheinfaehre.com.

Virenfreie Luft in der Grundschule Urbar

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Gefahrloser Unterricht auch in der Corona-Pandemie: evm übergibt 100. Luftentkeimer für bessere Luftqualität

URBAR. Schulen und Kindergärten waren aufgrund der Corona-Pandemie lange geschlossen. Um einen sicheren Schulbetrieb möglich zu machen, beschäftigen sich immer mehr Schulträger mit dem Thema der sauberen Luft. So auch die Ortsgemeinde Urbar. Als Trägerin mehrerer Schulen ist es ihr ein Anliegen, einen gefahrlosen Unterricht nach allen Maßnahmen der Landesregierung und des Umweltbundesamt zu ermöglichen. Dazu setzt sie Luftdesinfektionsgeräte der Firma Virobuster ein, die sie über die Energieversorgung Mittelrhein (evm) bezieht. Das 100. Gerät wurde durch die evm jetzt an die Grundschule Urbar geliefert. „Wir wollen den Schulen in unserem Versorgungsgebiet unter die Arme greifen. Denn es gibt so viele unterschiedliche Produkte am Markt. Hier nutzen wir unsere Expertise und geben unser Wissen gerne weiter“, erklärt Peter Nebenführ, Projektmanager der evm. „Beim Luftentkeimer arbeiten wir mit der Firma Virobuster zusammen, die 15 Jahre Erfahrung mit Lufthygiene in sensiblen und medizinischen Bereichen hat“. Die Vorteile kennt Kai Linnenbröker, Technical Sales bei Virobuster: „Die Geräte sind mobil, brauchen keine Filter oder Chemikalien und sind einfach in der Handhabung – perfekt also für den Einsatz in Schulen. Zudem verfügen die Geräte über zahlreiche Wirkungsnachweise, jüngst getestet vom Fraunhofer Institut für Bauphysik IBP, im Rahmen der Realraum-Testreihe, in der eine infizierte Person im Klassenraum simuliert wurde“.

Saubere Luft in der Grundschule Urbar

Insgesamt sieben Luftdesinfektionsgerät werden in der Grundschule in Urbar eingesetzt. Das sogenannte UV-C-Gerät vom Typ STERIBASE PLUS saugt Raumluft am Boden an und leitet sie durch ein patentiertes Rohr, das mit UV-C-Lampen und einem speziellen Reflektor bestückt ist. Innerhalb der Lichtstrecke werden alle in der Raumluft befindlichen Viren und Bakterien inaktiviert und sind somit nicht mehr infektiös. Darunter fallen neben Covid-19 zum Beispiel auch Erreger der Magen-Darm-Grippe. Die saubere Luft wird anschließend nach oben in Richtung Decke geblasen. Das Gerät wälzt die Luft je nach Raumvolumen mehrmals pro Stunde um. Lüften spielt natürlich weiterhin eine zentrale Rolle. „Die Geräte, die in der Grundschule eingesetzt werden, bieten einen zusätzlichen Schutz und sind daher eine sinnvolle Ergänzung – übrigens auch nach Meinung des Umweltbundesamts“, erklärt Kai Linnenbröker. Die Behörde empfiehlt grundsätzlich das regelmäßige Lüften, insbesondere Querlüften mit offenen Türen und Fenstern, um die CO2 Konzentration im Raum zu regulieren. Als Ergänzung oder, wo das nicht immer möglich ist, sollen Luftentkeimer zum Einsatz kommen und die Aerosol-Belastung zusätzlich reduzieren.

Neue Förderung für Luftentkeimer

Bereits 102 mobile Geräte, verkauft durch die evm, sorgen in verschiedenen Einrichtungen in der Region für virenfreie Luft – in Klassenräumen, Kindertagesstätten aber auch in Sporthallen oder in Sitzungssälen. Insgesamt ist das Standgerät STERIBASE an mehreren tausend Standorten im Einsatz. „Wir rechnen damit, dass das neue Förderprogramm auch für mobile Geräte weitere Bestellungen auslöst. Denn Bund und Land übernehmen einen großen Anteil der Kosten“, so Peter Nebenführ.

Erneuter Klinik-Lauf der BDH-Klinik Vallendar

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Vallendar im September 2021

Bereits im zweiten Jahr in Folge haben Mitarbeiter der BDH-Klinik Vallendar nach Feierabend ihre Arbeitskleidung gegen das BDH-Laufshirt und Laufschuhe eingetauscht und sich gemeinsam sportlich betätigt. Der firmeninterne Klinik-Lauf fand am Freitag, 24. September, bei tollem Wetter mit Sonnenschein und angenehmen Lauf-Temperaturen ab 17 Uhr auf der Insel Niederwerth statt.

15 Mitarbeiter der Fachklinik für neurologische Rehabilitation sowie Angehörige waren der Einladung des Betrieblichen Gesundheitsmanagements (BGM) zu dem Fünf-Kilometer-Lauf gefolgt. Ob sie den gut ausgeschilderten Rundkurs auf der Rheininsel joggend oder walkend zurücklegten, blieb den Teilnehmern selbst überlassen. Etwa die Hälfte der Gruppe joggte, die andere Hälfte walkte.

In welcher Zeit die Läufer die Laufstrecke absolvierten, wurde offiziell nicht gemessen und erfasst. Bei dem Klinik-Lauf geht es mehr darum, mit Kollegen Sport zu machen und das Gemeinschaftsgefühl zu stärken, als um Leistung und darum, wer der Schnellste ist.

Wie bereits im vergangenen Jahr stellte der Klinik-Lauf eine klinikinterne Ersatzveranstaltung für den ausgefallenen Münz Firmenlauf dar, an dem Mitarbeiter der BDH-Klinik Vallendar vor Corona jährlich teilgenommen haben.

„Auch wenn uns die Pandemie in diesem Jahr wieder in vielen Bereichen eingeschränkt hat, freut es mich sehr, dass der Klinik-Lauf unsere MitarbeiterInnen aus den verschiedenen Abteilungen zum sportlichen und geselligen Austausch zusammenbringen konnte“, zieht Logopädin Swenja Schröer, die die Veranstaltung organisiert hat, ein positives Fazit.

Da während des Laufs aufgrund der körperlichen Belastung kein Mundschutz getragen werden musste, konnten nur geimpfte und genesene Klinik-Mitarbeiter an dem Event teilnehmen.

Kulinarischer Abschluss der sportlichen Veranstaltung war ein gemeinsames Essen auf der Außenterrasse des Restaurants Mediterraneo am Vallendarer Rheinufer, das von der Geschäftsführung mit 25 Euro pro Person bezuschusst wurde.

Stadt Bendorf bietet Herbstschule an

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Bendorf. Die Stadtverwaltung Bendorf bietet in den Herbstferien vom 11.10.2021 bis 22.10.2021 in den Räumlichkeiten des Wilhelm-Remy-Gymnasiums eine Herbstschule für Schüler*innen der Klassenstufen 1-9 an. Gefördert werden sollen die Fächer Deutsch und Mathematik. Je nach fachlicher Kompetenz und Verfügbarkeit der Lehrenden können darüber hinaus auch ggf. weitere Fächer wie z. B. Englisch gefördert werden.

Weitere Infos gibt es auf www.bendorf.de.

 

Westerwälder Geschichte(n) – viel war, viel soll kommen

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Landräte Achim Hallerbach, Dr. Peter Enders und Achim Schwickert besprechen in der Römer-Welt neue Projekte

Westerwald/Rheinbrohl. Über den eigenen Kirchturm schauen und zusammenarbeiten – das ist die Grundidee der Kooperation der drei Westerwälder Landkreise Neuwied, Altenkirchen und Westerwald unter dem Dach der Gemeinschaftsinitiative „Wir Westerwälder“. „Nur gemeinsam sind wir stark und können uns positionieren zwischen den Metropolen Köln/Bonn und Frankfurt“, sind sich die Landräte Dr. Peter Enders (Kreis Altenkirchen), Achim Hallerbach (Kreis Neuwied) und Achim Schwickert (Westerwaldkreis) einig.

Das gilt besonders für die Bereiche Wirtschaft und Tourismus. Und so nehmen an den regelmäßigen Arbeitsgesprächen der drei Landräte auch immer die WW-Touristik und die Wirtschaftsförderer teil. Auch der Tagungsort wird jeweils passend gewählt und zeigt exemplarisch, wie viel der Westerwald zu bieten hat. Dieses Mal war es die „Römer-Welt“ in Rheinbrohl. „Hier wird Westerwälder Geschichte erzählt“, kommentierte das Landräte-Trio einstimmig, denn der geographische Westerwald beginnt am Rheinufer.

Die Themen der aktuellen Tagung waren wieder einmal vielfältig. So ging es um die anstehende „Westerwald Konferenz“ im November, „Westerwälder Geschichten“ im Filmformat, gemeinsame Messeauftritte und die „Westerwald Box“, die mit regionalen Produkten aus der Region bestückt werden soll. Außerdem wurde der Wirtschaftsplan 2022 besprochen. Für die drei Wirtschaftsförderungen stand die gemeinsame Gewerbeflächenanalyse im Fokus. Für den „Westerwald Tourismus Service“ stellte Maja Büttner aktuelle Projekte vor, zum Beispiel einen Heißluftballon mit Westerwald Logo, der Ende des Jahres getauft werden soll. Zahlreiche Rad- und Wanderkarten für die Region Westerwald sollen neu oder zusätzlich aufgelegt werden.

Im Anschluss an die Sitzung zeigt Geschäftsführer Frank Wiesenberg bei einem Rundgang, dass die Römer-Welt ein „Erlebnis mit allen Sinnen!“ ist, wie auch das Motto des Museums lautet. Die Ausstellung vermittelt Informationen nicht nur anschaulich, Besucher können an Aktivstationen auch selbst entdecken, welche Waren getauscht wurden, wie das Leben in einer Mannschaftsstube aussah, wieviel ein Kettenhemd wog und was Frauen trugen.

Ein Handwerkshaus mit Schmiede und Steinmetzwerkstatt am Kräutergarten, rekonstruierte römische Backöfen. Eine Pfahlramme und ein Lastenkran weitere Stationen im Außenbereich, der vor allem an Veranstaltungstagen belebt ist. Ein Spielplatz mit Picknickbereich sorgt für Entspannung, Führungen und Workshops bieten ein zusätzliches Erlebnis.

Weitere Informationen: Startseite (roemer-welt.de)

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