Samstag, 04. Juli 2020

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Uwe Junge (AfD) zur Regierungserklärung der Ministerpräsidentin, die aktuellen Corona-Lage betreffen

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Lockerungen müssen mutiger und schneller stattfinden

In ihrer Regierungserklärung am Mittwoch, den 27.05.2020, thematisierte die Ministerpräsidentin Dreyer die aktuelle Lage zur Coronavirus-Krankheit in Rheinland-Pfalz. In dieser mahnte die Ministerpräsidentin zur besonderen Vorsicht im Umgang mit Covid-19 und betonte die Wichtigkeit der Beibehaltung von Schutzmaßnahmen.

Hierzu Uwe Junge, Fraktionsvorsitzender der AfD-Fraktion im Landtag Rheinland-Pfalz: „Die sozialen und wirtschaftlichen Folgen der Einschränkungen stehen in keinem Verhältnis mehr zum aktuellen Infektionsrisiko in Rheinland-Pfalz. In der Hälfte aller Landkreise gab es in den letzten sieben Tagen nur zwei Neuinfektionen auf 100.000 Einwohnern. In zehn Landkreisen kamen gar keine Neuinfektionen vor.“

Uwe Junge weiter: „Die Folgen der aktuellen Krise, wie steigende Arbeitslosenzahlen, Insolvenzen und Einnahmeverluste, können nicht komplett verhindert werden, aber um den wirtschaftlichen Abschwung so gering wie möglich zu halten, sind Lockerungen der Corona-Auflagen und regionale Differenzierungen angebracht.“

Uwe Junge schließt: „Einschränkende Maßnahmen müssen permanent auf ihre Notwendigkeit hin überprüft und nachjustiert werden. Die Grenze des Zumutbaren ist erreicht und es ist höchste Zeit, mit Mut und Augenmaß den Bürgern ihr Leben und der Wirtschaft ihre Kraft zurückzugeben.“