Freitag, 26. Februar 2021

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Dr. Sylvia Groß (AfD):

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. . . kritisiert mangelhafte Logistik der Bundesregierung, die zu  Engpässen in der Abgabe von FFP-2-Masken führt

Die Bundesregierung verkündet vollmundig, dass ab dem 15. Dezember für den Monat Dezember 2020 über 60-Jährige sowie Menschen mit bestimmten Vorerkrankungen oder Risikofaktoren drei kostenlose FFP2-Masken in der Apotheke abholen können.

Dazu Dr. Sylvia Groß, gesundheitspolitische Sprecherin der AfD-Fraktion im Landtag Rheinland-Pfalz: „Prinzipiell ist die Zurverfügungstellung dieser Masken für Betroffene begrüßenswert. Kritisiert werden muss allerdings, dass die Apotheken erst sehr kurzfristig von dieser Maßnahme informiert und damit nicht eingebunden wurden. Das bedeutet, dass die von ihnen bestellten Masken oftmals nur mit erheblicher Verzögerung geliefert werden können. Die vor den Apotheken in einer langen Schlange wartenden Betroffenen, die sich zudem in dieser Jahreszeit noch gesundheitlichen Risiken aussetzen, dürfen dann erfahren, dass die Masken noch nicht eingetroffen sind. Die Bundesregierung schiebt damit die Verantwortung auf die Apotheker, die den enttäuschten Menschen Erklärungen über den Verbleib der Masken geben müssen. Das ist unseriös“.

Dr. Groß erklärt: „Die Bundesregierung hatte bereits vor Monaten vor einer zweiten Welle gewarnt.  Demnach hatte sie ausreichend Zeit, sich ein vernünftiges Masken-Beschaffungs-Verteilungs-Konzept zu überlegen. Aber es wurde hier wieder wertvolle Zeit verstreichen lassen.

Anstatt erst ab Januar – durch die Krankenkassen - sog. Coupons zu verschicken, mit dem Anspruchsberechtigte ihre Masken in den Apotheken abholen können, hätte dieses Modell schon jetzt im Dezember greifen müssen; zumal die Masken hierbei auch Angehörigen ausgehändigt werden können.“

„Warum sich die Bundesregierung zu diesem umständlichen, nicht zu Ende gedachten Schritt, entschlossen hat, bleibt ihr Geheimnis. Offensichtlich handelt es sich wieder einmal um puren Aktionismus; planlose und nicht durchdachte Handlungen sind im Management der Corona-Krise mittlerweile an der Tagesordnung und müssen  gerügt werden“, so Dr. Groß abschließend.